Beiträge von Waldläufer70

    Ich nutze neben mehreren zwischen 335 cm und 350 cm langen Hängematten auch eine echte 12'-Hängematte von DutchWare. Bei allen nutze ich denselben Underquilt (HammockGear Incubator). Allerdings befestige ich manchmal eine etwa 10 cm lange nicht elastische Schnur mit einer Schlaufe an den Enden der längeren Hängematten, in die ich den Underquilt einhängen kann. Dadurch bleibt der Zug des Underquilts ungefähr gleich. Je nach Länge der Hängematte muss man die Länge dieser Schnüre halt etwas anpassen.

    Eine elastische Verlängerung würde ich eher nicht empfehlen, da damit das elatische Verhalten des Underquilts ebenfalls verändert wird. Dafür sehe ich keinen Grund.

    Das kommt halt auch darauf an, wo man sich rumtreibt, im oberbayerischen Fichtenacker brauchste wesentlich weniger Baumgurt als zb im Baselland wo es uralte Buchenbestände hat ;)

    Wow, du kennst dich in meiner Heimat aus? Wie kommt das?

    Ich bin dort aufgewachsen und habe knapp 30 Jahre meines Lebens dort verbracht. Wobei ich sagen muss: Man findet auch dort Bäume, die einigermassen nahe beieinander stehen. Insgesamt lese ich hier im Forum aber häufiger, als ich das von der Schweiz her kenne, dass man auch mit kurzen Baumabständen zurechtkommen möchte. Das Problem besonders nahe beieinander stehender Bäume kenne ich aus der Schweiz tatsächlich eher weniger. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass man in der Schweiz eher früher mit "naturnahem Waldbau" angefangen hat als in Deutschland?

    Nein, natürlich nicht. Was ich sagen will: Die wichtigen (offiziellen) Informationen findet man unter dem jeweiligen offiziellen Teilstück.

    PS: 2020 hatte ich das Problem, dass ich auf Waymarked Trails den Westweg kaum noch fand, weil er mit dem "Nord-Süd-Trail" überlagert war, der - als inoffizieller Weg - aus meiner Sicht dort gar nichts verloren gehabt hätte. Inzwischen ist er auch wieder von "Waymarked Trails" gelöscht worden. Da war wohl jemand - bestimmt gut meinend - etwas übereilig gewesen.

    In Brandenburg soll es Radwandernden, Wandernden und zu Wasser Rudernden offiziell erlaubt sein, für eine Nacht draussen zu übernachten. Ich habe dazu aber bisher nirgends etwas Offizielles gefunden. Vielleicht weiss da jemand mehr.

    zum Verkürzen fehlt mir grad die Vorstellungskraft. Hat da wer einen Tipp, wie man das gut hinbekommt?

    Vielleicht so?

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    Ich habe gerade einen interessanten (wenn auch etwas oberflächlichen) Bericht gelesen:

    Schweizer Wälder befinden sich im Dauerstress

    Die Situation dürfte in einigen Gegenden Deutschlands aufgrund des teilweise noch ausgeprägteren Wassermangels noch deutlicher sein, wie ja die Berichte über Wanderungen im Harz hier im Forum das auch schon illustriert haben.

    Hier eine Grafik zum so genannten "Eschentriebsterben" in der Schweiz:

    Quelle: Waldbericht Nr. 6, 2021 (IAP)

    Hier kann man den aktuellen Bericht (Waldbericht Nr. 6, 2021) einsehen. Auch die älteren Berichte der "Walddauerbeobachtung" stehen dort zum Download bereit.

    auf dem Allier

    Frankreich! :)

    Ich habe den Allier in Monistrol schon zweimal überquert; also ich bin zu Fuss über die Brücke spaziert. Im Juli 2007 habe ich mich auch darin erfrischt, bevor ich noch bis Saugues weiterging, weil es da so drückend heiss war.

    Bei extex (Extremtextil?) Habe ich nur einen Stoff (Schwarz, 70D) gefunden. Zum testen könnte der erstmal reichen. Für eine schmale Matte passt das.

    Ich weiss nicht, welchen Stoff du meinst. Das hier oft empfohlene "Hammock Nylon" gibt es in zwei Farben: schwarz und oliv. Es liegt sich wirklich sehr angenehm, ist aber auch mir zu schmal (184 cm gross), da ich zwar in die Hängematte passe, aber leicht beim Bewegen mit den Füssen daneben gerate. Da habe ich gerne etwas mehr Reserve.

    Hier der Link.

    Grundsätzlich hat auch bei der Brücken-Hängematte der Durchhang einen Einfluss auf die Härte des Stoffes. Mit mehr Durchhang wird sie ein ganzes Stück weicher und auch die Unterstützung der Lendenwirbelsäule kann sich etwas ändern. Das gilt umgekehrt auch, wenn du sie etwas straffer aufhängst. Aber Achtung: Je straffer, desto höher wird die Belastung von Stoff und Spreizstäben.

    Falls die Anpassung des Durchhangs dein Problem löst (und eventuell auch generell), würde ich mir eine (verstellbare) Firstleine anfertigen, damit du den Durchhang immer gleich einstellen kannst.

    Meine Brücken-Hängematten (selbst gemacht) unterstützen die Lendengegend auch etwas anders als die Gathered-End-Hängematten und manchmal würde ich mir etwas mehr Unterstützung unter der Lendenwirbelsäule wünschen.

    Probiere mal noch die folgenden Dinge, die alle einen Einfluss haben können:

    • Spiele mit dem Durchhang der Hängematte (siehe oben).
    • Lege dir ein Kissen, eine Jacke, etc., unter den unteren Rücken.
    • Hänge das Fussende etwas höher oder tiefer.
    • Liege etwas näher beim Kopf- oder beim Fussende.
    • Liege nicht exakt in der Mitte der Hängematte, sondern etwas mehr am Rand.
    • Liege leicht diagonal.
    • Liege leicht (oder falls das geht auch ganz) auf der Seite (evtl. mit Kissen / Jacke als Unterstützung / zur Stabilisierung).

    Hey, danke für die Tipps. Ich muss nicht zwingend zu beiden Seiten herausschauen, ich will halt nur nicht versacken wie so ein Knödel. Ich denke, beim ersten mal habe ich mich wirklich auch nachts in eine komische Position gebracht.

    Aus meiner Erfahrung ist es so: Wenn du die Hängematte (zu) straff spannst, dann kannst du dich nicht vernünftig diagonal reinlegen und wirst ein bisschen wie eine Wurst zwischen zwei Stoffwänden zusammengedrückt. Wenn die Hängematte dann noch kurz und der Stoff relativ dehnbar ist, verstärkt sich dieser Effekt weiter. Also lass die Hängematte besser etwas mehr durchhängen (bei sehr kurzen Hängematten etwas schwierig) und versuche, etwas diagonaler zu liegen, sodass du die Stoffbreite möglichst ganz ausnutzt. Dann wirst du auch weniger wie eine Wurst zusammengedrückt.

    Diese Querlieger-Hängematten sehen schon richtig bequem aus, allerdings ist das für den Anfang noch oberhalb meiner Preisklasse. Ich komme aus dem Sportbereich und fand es schon immer ein bisschen lächerlich, wenn Leute meinen, sie bräuchten auf jeden Fall die beste (teuerste) Ausrüstung, obwohl sie noch gar nicht wissen, ob sie den Sport längerfristig betreiben wollen. Insofern bleibe ich für die erste richtige Saison im unteren Preissegment.

    Ich komme zwar nicht aus dem Sport, sehe es aber auch ähnlich wie du: Lieber mal mit etwas Günstigerem (nicht Minderwertigem) testen und dann weiterschauen. Ich habe mit einer ENO-Hängematte (285 cm x 180 cm) angefangen und es hat mir Lust auf mehr gemacht.

    Schau vielleicht auch mal auf die Mitgliederkarte und trage dich dort allenfalls auch gleich ein. Vielleicht kannst du dich auch mal mit jemandem aus deiner Nähe treffen. So könntest du unter Umständen schon mal allerlei testen, was auch immer hilfreich ist.

    Für wen sind denn dann diese noch kleineren, die so 270 x 140 sind?

    Die sind für Kinder. ;)

    Im Idealfall liegen die Füsse am einen Rand und dein Kopf am anderen Rand. Dann hast du auf eine Seite den perfekten Ausblick, auf der anderen Seite natürlich nicht. Da schaust du dann an eine Wand aus Stoff.

    • Wenn du auf beide Seiten hinausschauen möchtest, müsstest du dich in Richtung Querlieger / 90°-Hängematte orientieren (z.B. hier).
    • Oder eine gute Brücken-Hängematte bietet auch einen recht guten Ausblick (z.B. Warbonnet Ridgerunner, DutchWare Banyan). Da kommen aber zum (eher geringen) Gewicht der Hängematte noch Spreizstäbe dazu.