Beiträge von Waldläufer70

    Als du mit dem neuen Hobby angefangen hast, hast du zuerst eine Nacht am Boden geschlafen und seither schon ganz oft versucht, in der Hängematte zu schlafen. Bedeutet das, dass die Nacht am Boden "noch schlimmer" war?

    Ich weiss nicht, wie deine sonstige Erfahrung mit dem Schlafen in der Natur ist: Oft findet das Unterbewusstsein da einfach nicht so recht Ruhe: Da hört man Tiergeräusche, das Rascheln im Laub, Wind, ein Spiel von Licht und Schatten, das sich vom Tag unterscheidet. Neben der ganzen technischen Seite, können diese ganz unbewussten Dinge den Schlaf auch beeinflussen. Allenfalls kann es da auch helfen, den Übernachtungsplatz gut anzuschauen: Wo fühlst du dich am sichersten? In welche Richtung müsstest du dort liegen, damit du dich wohlfühlst?

    Auch die Liegerichtung kann eine Rolle spielen. Und manchmal spielt auch eine Rolle, wie müde man ist. Am besten schlafe ich in der Hängematte meistens nach einem langen Wandertag.

    Frage an @Lyckligtax: Ich glaube, das wurde noch nicht angesprochen...

    Wie hast du das Kopf- und Fussende deiner Hängematte zugeschnitten? Schön den Karos entlang? Oder eher Pi-mal-Handgelenk? Wobei relevanter als der Schnitt ist letztlich, wie du die Hängematte gerafft hast: Entsteht dabei eine Gerade oder eine gleichmässige Form oder ist das womöglich eine "unsaubere" Linie? Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

    Ich habe festgestellt, dass hier Schwankungen von wenigen Millimetern einen spürbaren Unterschied machen können ... positiv wie auch negativ.

    Dann noch Fussende etwas höher hängen, damit du nicht zu sehr in Richtung Füsse rutschst. (Oder auch umgekehrt, falls es schlimmer werden sollte.)

    Ich selber liege gerne mit den Füssen recht nahe am Rand, so dass ich beim Kopf auch noch Unterstützung durch die Matte habe, wenn ich die Arme/Hänge verschränkt hinter den Kopf lege.

    Fagorian hat doch mal aus Holz ein Gestell gebaut, das fast in jedem Zimmer funktioniert. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr.

    Er hat an den gewünschten Aufhängeorten je einen Balken auf den Boden gestellt (und dort irgendwie noch fixiert/abgestützt?). Die Balken hat er dann oben an der Decke mit einem weiteren Balken verbunden, sodass man Zug zur Raummitte auf die stehenden Balken bringen kann.

    Waldläufer70 ich habe auf den 1. Blick auch einen See gesehen..... ;)
    Kommt wohl daher, dass ich viel öfter einen See als eine Palisade sehe.....

    Jetzt bin ich doch ein wenig beruhigt. :)

    Aber es ist schon so: Wenn man mal etwas sieht, dann ist es schwierig, etwas anderes zu sehen. Ein 2D-Bild ist ja nichts anderes als eine Fläche mit Farbpunkten. Unser Gehirn muss die auch zuerst deuten.

    Ich habe von moorhead ein kleines Reisehandtuch. Da Pack ich in die Tasche noch ne Zahnbürste, kleine Tube Zahnpasta (die liegen als Werbegeschenke immer bei meinem Zahnarzt Rum), desinfektionsgel, einen Spiegel und ein kleines Plastikdöschen mit Ersatz Kontaktlinsen rein. Mehr brauche ich eigentlich nicht 😁

    Sowas habe ich hier auch noch herumliegen. Gleich mal schauen, ob das allenfalls auch eine Idee wäre, die mal dafür zu nutzen. :/

    Wenn der Quilt überall schön anliegt, (möglichst) ohne zu drücken, dann ist's doch gut! :)

    Wobei man noch ergänzen könnte:

    • Bei sommerlichen Temperaturen darf er auch ein bisschen lose hängen, damit warme Luft entweichen kann.
    • Wenn's ordentlich kalt wird und du an die Grenze des Underquilts kommst, dann sollte er möglichst gut anliegen, damit möglichst keine warme Luft entweicht.

    Wenn's für dich bequem ist und dir nicht kalt wird, dann hast du - wie gesagt - alles richtig gemacht! :)

    Ansonsten gäbe es hier einen Podcast exakt zum strittigen Thema:

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    Und wenn man gerne darüber diskutieren möchte, könnte ja jemand hier den entsprechenden Faden zum Podcast aufmachen. Oder vielleicht könnte das auch Furbrain tun, dann ist es auch gleich "offiziell". ;)

    Hier die Angaben zur EN13537 aus der englischen Wikipedia (abgerufen am 06.10.22):

    Testing

    EN13537 requires a thermal manikin test which produces four temperature results — upper limit, comfort, lower limit, and extreme. These temperatures were worked for normal consumers.

    The standard measures four temperature ratings:

    • Upper Limit — the temperature at which a standard male can sleep without excessive perspiration. It is established with the hood and zippers open and with the arms outside of the bag.
    • Comfort — the temperature at which a standard female can expect to sleep comfortably in a relaxed position.
    • Lower Limit — the temperature at which a standard male can sleep for eight hours in a curled position without waking.
    • Extreme — the minimum temperature at which a standard female can remain for six hours without risk of death from hypothermia (though frostbite is still possible).

    These ratings are taken assuming that the subject is using a sleeping pad, tent and is wearing one base layer of thermal underwear.

    For the purpose of these measurements, a "standard man" is assumed to be 25 years old, with a height of 1.73 m and a weight of 73 kg; a "standard woman" is assumed to be 25 years old, with a height of 1.60 m and a weight of 60 kg.

    "Wie man Bier braut" finde ich auch sehr interessant, zumal da ein sehr traditionelles Verfahren mit alter Gerätschaft gezeigt wird. Aber das ist hier natürlich so off-topic wie das Bier auf einer Tour nie extra mitgeschleppt wird. :/

    PS: In "Wie man eine Geige baut" hatte ich auch schon reingeschaut ...

    In gewisser Weise off-topic, in gewisser Weise doch nahe bei unserem Hobby. Auf jeden Fall interessant:

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    Überhaupt ein sehr schöner Kanal, finde ich. Man findet da viel Interessantes.

    Ich fand auch Sackis Video zum Thema ziemlich aufschlussreich:

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    Polyester. Die Hauptlast am Rand trägt der Stoff. Das Garn fixiert ihn bloss. Aber ich stimme dir zu, dass es nichts schaden kann, ein etwas festeres Garn zu verwenden.

    Schau mal hier:

    Friedolino
    20. November 2016 um 14:22

    Oder hier:

    Der olle Hansen
    6. Oktober 2019 um 04:09

    Für diese Säume würde ich ganz normales, aber qualitativ gutes Nähgarn verwenden.

    • Die Seitenränder werden eh nicht belastet. (Oder nicht mehr als ein Hemd)
    • Die Tunnelzüge an den Enden werden unterschiedlich belastet, je nach Befestigungsmethode.

    Zu den Befestigungsmethoden:

    • Wenn du die Aufhängung durch den Tunnelzug ziehst, solltest du drei oder vier parallele Nähte, nicht zu nahe beieinander, machen. Ich habe auch hier immer gewöhnliches Nähgarn verwendet. Andere verwenden hier ein etwas festeres. Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern. Da meldet sich bestimmt noch jemand.
    • Wenn du die Aufhängung um die Enden der Hängematte legst (siehe "Whipping-Methoden"), dann reicht ein ganz gewöhnliches Nähgarn ohnehin aus.

    Ich frage mich bei diesem Thema immer mal wieder, wie es GoreTex geschafft hat, quasi allein auf weiter Flur zu sein. Gerade bei Stoffschuhen war ich mit dieser Membran noch nie zufrieden. Meine Regenhose hingegen hält seit Jahren dicht, ist aber natürlich weit weniger belastet.

    Hat jemand Erfahrung mit Sympathex? Die soll ja vom ökologischen Standpunkt her GoreTex bei weitem zu übertreffen und scheint - zumindest in der Theorie - den GoreTex-Produkten sogar eher überlegen zu sein. Man findet nur kaum Hersteller, die auf diese Membran setzen.

    Tag.

    Wie könnte denn im Idealfall eine gespleißte verstellbare Ridgeline ausschauen? Ist das schonmal irgendwo beschrieben worden?

    Grüße!

    Waldläufer70
    18. Januar 2017 um 13:43