Beiträge von Waldläufer70

    Ich weiss von Leuten, die auf dem Camino del Norte wild gezeltet haben. Das ist aber auch schon ein paar Jahre her. Ich weiss nicht, wie diesbezüglich die Stimmung in Spanien ist.

    Frankreich ist weit weniger begangen, obwohl das "Pilgeraufkommen" auch dort in den letzten Jahren zugenommen hat, gerade weil die grossen Wege in Spanien immer häufiger begangen werden.

    In Deutschland, der Schweiz (falls du dort durchkommst) und in Frankreich sehe ich praktisch nirgends ein grosses Problem. Wie es aktuell in Spanien aussieht, kann ich nicht sagen.

    Schau dir doch hier mal die diversen Wege und Varianten an:

    • Frankreich: Links oben unter "Cartes" das Layer "Carte IGN classiques" oder "Carte topographique IGN" auswählen; auch "Photographies aériennes" könnte hilfreich sein.
    • Spanien

    Willkommen an Bord. Ich bin 2014 von zuhause (Schweiz) bis Fisterra / Muxía gegangen und kann im entsprechenden Unterforum bestimmt ein paar Gedanken beisteuern. So viel schon hier: In Frankreich wäre das zu grossen Teilen ziemlich sicher möglich. Und von Saint-Jean-Pied-de-Port an den Atlantik gibt es offizielle Verbindungen für Pilger von der Voie du Puy zum Camino del Norte.

    Für Mücken würd es wohl reichen. 2-3mm sollten da ausreichen.

    Ich weiß aber nicht wie wichtig das für unsere Breitengraden ist.

    Ich sag's mal so: Die Chance, dass beim Einsteigen ein Insekt mit dir in die Hängematte reinkommt, ist vermutlich grösser, als dass eines dieses kleine "Loch" findet.

    Mit etwas Übung geht es mit der Karte fast schneller. Mein altes Telefon (Samsung Galaxy S4 mini) war in Sachen GPS-Position-Finden (aus ausgeschaltetem Zustand des Telefons heraus sowieso und oft auch nach wieder zugeschalteter GPS-Funktion) dermassen langsam, dass ich in der Zeit oft die Karte aufgefaltet, die Position gefunden, den richtigen Weg eingeschlagen und die Karte wieder zusammengefaltet hatte, bevor das Gerät die Position ermittelt hatte. Mit dem aktuellen Telefon schaffe ich das nicht mehr.

    Zur Suche nach "Quelle" und "Trinkwasser - von Menschenhand" sah es heute so aus:


    QuelleTrinkwasser - von Menschenhand

    ;)

    Andere Idee:

    • Kleine Stücke von Holzdübeln absägen und ein Loch im passenden Durchmesser reinbohren. Bei Bedarf noch mit einer Feile und etwas Schleifpapier schön abrunden und mit Leinöl oder einem anderen Holzschutz etwas haltbarer machen. Fertig.
    • Alternativ könnte man auch Holzperlen verwenden. Dann haben sie bereits eine runde Form.

    Und wenn du die Spitzen etwas rund feilst? Ich nutze diese Fahrradschläuche nur an einer Brücken-Hängematte und hatte bei der anderen bisher noch nie den Eindruck, dass mein Tarp Schaden leidet, wenn die "Spitzen" beim Ein- und Aussteigen etwas an das Tarp drücken. Ich spanne das Tarp allerdings auch sehr locker ab, sodass es stark nachgibt.

    Ich habe alte Stücke von Fahrradschläuchen fix ins Aufhänge-Dreieck der Brücken-Hängematte eingefädelt. Davor habe ich in den flachgedrückten Rand mit dem Locher ein "halbes Loch" gemacht, das dann - wieder aufgefaltet - ein ganzes Loch ergab. Durch dieses findet die "Spitze" des Stabs dann ihren Weg in die Halterung. Auf der anderen Seite des Schlauchs ist kein Loch und somit ist das Tarp geschützt.

    • Vorteil: kann nicht verloren gehen
    • Nachteil: ist etwas fummelig, bis die Stäbe installiert sind

    Ich wohne ja nicht gleich um die Ecke von euch, habe aber kürzlich auf OsmAnd etwas entdeckt: nämlich, wie man Trinkwasser findet.

    Allerdings funktioniert das nur in der Zivilisation, wo Trinkwasserbrunnen als solche bezeichnet sind. Aber vielleicht ist das dennoch für einige neu und somit hilfreich:

    Ich tippe auf der Karte auf die "Suche":

    Nun tippe ich "Trinkwasser". Ein paar Buchstaben davon reichen und schon kann ich "Trinkwasser - von Menschenhand" auswählen:

    Nun zeigt mir OsmAnd die in der Nähe gelegenen Brunnen an. Wenn die GPS-Funktion richtig kalibriert ist, stimmt die Pfeilrichtung bei der Distanzangabe mit der tatsächlichen Richtung überein: Die Pfeile drehen sich mit, wenn man das Telefon dreht:

    Die gewünschte Wasserstelle tippe ich an und schon erscheint sie auf der Karte markiert:

    Bei Bedarf zoome ich dann noch weiter rein:

      

    barfuß, hier im Tal haben wir im Winter leider auch ab und zu Nebel. Es gibt da einen schönen Werbespot aus dem Kanton Graubünden dazu:

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    Ist das zu viel? Das ist auch der Grund warum ich dachte ein Zugtunnel braucht mehr Stoff.

    Ich sag's mal so: Wenn der Stoff - auch bei einfachem Tunnelzug - reisst, dann gleich vor der ersten Naht: Dort ist der Stoff nur einfach und wird mit der vollen Hängemattenlast belastet. Ab der zweiten Naht ist die Belastung zunehmend nur noch die halbe, da sich die Last auf zwei Stofflagen aufteilt.

    Wenn der Stoff also reissen sollte, dann dort, wo ich den Pfeil eingezeichnet habe:

    Oder spricht die Erfahrung gegen meine Theorie?

    Mittagsfrost
    11. Mai 2017 um 23:13