Das Problem sind nicht die Nähte, sondern der Stoff. Genauer gesagt der Teil, der in die Hängematte zeigt. Der Stoff wird zum größten Teil von der untersten Naht gehalten, und zwar nur an den Einstichstellen. Bei leichten Stoffen vergrößern sich die Stichlöcher sehr schnell, und können sich zu Rissen ausweiten.
Wenn der Abstand der Nähte grösser wird, dann reduziert sich eben die Belastung auf der Naht. Eine Naht besteht aus dem Stoff und dem Garn. Die Kraft und die Gegenkraft sind gleich gross. Natürlich bringt das nur in sehr geringem Mass etwas und es mag bei sehr dünnen Stoffen nicht ausreichen, um den Stoff ausreichend zu entlasten. Dennoch ist es sinnvoll, die Nähte mit ausreichend Distanz zu setzen.
Du übersiehst, dass der Tunnelzug Teil der sich auffächernden Hängematte ist. Beim Whipping kann sich der Stoff nur bis zum Whip auffächern.
Das ist mir schon klar. Deshalb habe ich ja konkrete Zahlen geliefert. Es spielt doch keine Rolle, ob der Stoff «verloren» geht, weil auf jeder Seite 7,5cm umgefaltet sind oder weil auf jeder Seite 7,5cm (ca. 3cm davon im Einschlag-Umschlag) über das Whipping hinausragen. Die Strecke, die sich auffächern kann, bleibt die gleiche.