Beiträge von Waldläufer70

    Denk noch mal drüber nach! Der Schwerpunkt ist der Massenmittelpunkt. Wenn die Beine länger werden, rutscht der schwere Torso weiter nach oben.

    Ach so. Jetzt verstehe ich, was du meinst. Du hast natürlich recht! In Bezug auf die gesamte Körpergrösse wandert der Schwerpunkt nach oben, wenn man die Beine verlängert.

    Ich bezog mich in meinen Gedanken auf einen fixen Punkt am Körper wie zum Beispiel den Bauchnabel. Wenn du die Beine verlängerst, dann wandert der Schwerpunkt vom Bauchnabel weiter nach unten, aber natürlich relativ zur gesamten Körpergrösse nach oben.

    Mit der kürzeren Hängematte ist das jetzt ohnehin kein Problem mehr, da ich ziemlich gut reinpasse

    Bei einer kürzeren Brückenhängematte ist die Belastung der Spreizen grundsätzlich etwas höher als bei einer längeren. Dafür hat die gleich tiefe Kurve eine grössere Auswirkung auf den Liegekomfort.

    Finde ich super, dass du die tiefere Kurve von der «Ariel» beibehalten hast. Ich denke, das wirkt sich positiv auf den Liegekomfort aus. Zudem vergrössert es den Hängewinkel, was insgesamt die wirkenden Kräfte reduziert.

    Es kommt auf den Bezugspunkt an.

    • Absolut zum Boden geht der Schwerpunkt nach oben, wenn jemand Stöckelschuhe trägt.
    • Relativ zum Körper (und das ist mit dem Körperschwerpunkt gemeint) geht er nach unten, wenn man Stöckelschuhe trägt.

    Da Schuhe relativ weit vom Körperschwerpunkt entfernt sind (insbesondere wenn jemand lange Beine hat), verschieben sie den Körperschwerpunkt auf jeden Fall etwas nach unten. Je länger der Hebel ist, desto mehr Wirkung zeigt er.

    Deine «Koma» ist auch wieder schön geworden! Gratuliere!

    Dass deine Nähte immer schöner werden, ist natürlich auch toll. Es macht einfach Freude (finde ich), wenn einem ein gutes Stück Handarbeit gelingt.

    Kreative Nähte kenne ich von meinen ersten Nähprojekten auch noch gut. Und auch jetzt «gelingen» sie mir gelegentlich immer wieder mal.

    Ich selbst liege mit dem Kopf so nah wie nur möglich am Kopfende der Matte, da diese dort breiter ist, der Druck auf die Schultern damit sinkt und deshalb das Liegegefühl am besten ist.

    Das sollte eigentlich kein Problem sein. Ich würde mich aber niemals in die Nähe des Kopfendes setzen. Je näher dein Körperschwerpunkt zum Kopf- oder zum Fussende gelangt, desto höher wird die Belastung des entsprechenden Spreizstabes.

    Denk noch mal drüber nach! Der Schwerpunkt ist der Massenmittelpunkt. Wenn die Beine länger werden, rutscht der schwere Torso weiter nach oben.

    Mir ist durchaus klar, was der Begriff «Schwerpunkt» bedeutet. Wenn du die Beine verlängerst (schwerer machst), dann rutscht der Massenmittelpunkt eben nach unten und nicht nach oben. Denk dir die Beine mal ganz weg (ein unschöner Gedanke), dann rutscht der Schwerpunkt etwa in die Mitte des Torso hoch.

    Frauen haben im Schnitt einen tieferen Schwerpunkt als Männer, wie man hier unschwer erkennen kann:

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    Hier wird es noch etwas genauer erklärt / gezeigt.

    Das klingt spannend. Allenfalls könntest du deine Erfahrungen sonst auch im Kurventhread vorstellen. Hier geht es ja um die Stoffe von Ripstop by the Roll.

    Oder noch besser in einem eigenen Faden mit Tag zu Stoff und Kurvenschnitt.

    Bin auf deine Erfahrungen gespannt. Wenn du sie whippst, könntest du ja mit einem Faden arbeiten und bräuchtest gar keine Kurve zu schneiden. (siehe Kurven-Thread. Jimknopf hat das schon mit Erfolg ausprobiert.)

    Oder ein Kinderlied in französischer Sprache:

    Jake et les Pirates - Chanson : Je me balance dans mon hamac

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    Womit wir wieder beim «Karomuster von meiner Hängematte» wären...

    Hier ein weiteres Lied: «Hamac of Clouds» von Dionysos (Englisch mit französischem Akzent)

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    grobe Übersetzung von mir, ohne Anspruch auf literarische Qualität

    Die Übersetzung ist doch wunderbar! Ich wusste gar nicht, dass du so gut Französisch kannst. Ist das dein Schulfranzösisch oder wo hast du die Sprache gelernt?

    (Ich hatte mit dieser Sprache an der Schule immer Mühe und habe nie recht den Zugang dazu gefunden. Seit ich aber ein paarmal in Frankreich im Wanderurlaub war und 2014 zweieinhalb Monate lang auf dem Jakobsweg quer durch ganz Frankreich gewandert bin, fühle ich mich mit der Sprache vergleichsweise wohl und mag sie inzwischen gerne.)

    Jetzt, wo ich den Text oben nochmals gelesen habe, kommt mir in den Sinn, dass ich diese Hängematte aktuell mit einem Warbonnet-Whipping gewhippt habe. Sie liegt sich jetzt vielleicht einen Tick besser. Ich hatte da aber eine etwas sehr experimentelle Kurve verwendet. Ich vermute, ich muss die Zugtunnel mal aufmachen und eine bewährte Kurve reinmachen. Dann hätte ich ein aussagekräftigeres Resultat.

    Ich bin nicht sicher, ob ich da mal in einem Kommentar geantwortet hatte, der beim Umzug verloren ging, oder ob die Frage unbeantwortet geblieben ist.

    Ich kann mich aktuell gerade nicht erinnern, dass ich mal eine Kurve mit einem Warbonnet-Whipping kombiniert hätte. Das müsste aber auf alle Fälle funktionieren und aus meiner Sicht auch ein gutes Resultat bringen. Der Vorteil wäre sicher, dass der Stoff nicht zusätzlich durch die Nutzung des Zugtunnels verändert würde. Jede Nutzung des Zugtunnels mittels einer sich selbst zuziehenden Schlaufe (z.B. Ankerstich) verkürzt ja die Seiten des Stoffes gegenüber der Mitte etwas: je nach Festigkeit / Dicke und Breite des Stoffes bewegen wir uns da im Bereich von – sagen wir mal – 1,2cm bis 1,8cm Verkürzung der Ränder gegenüber der Mitte am Kopf- wie auch am Fussende der Hängematte.

    Hast du eigentlich inzwischen mal eine Hängematte mit Kurve gemacht? Wie war dein Eindruck? Lohnt sich der Aufwand? – Für mich lohnt er sich auf jeden Fall.