Beiträge von Waldläufer70

    Das ist bei mir immer so.... gibts da ein Mittel dagegen? Wie müßte ich den Baumgurt anders befestigen?

    Bisher lege ich den Gurt um den Baum und schiebe dann das Ende, das zur HM geht, in den Karabiner.

    Es hängt mit der Befestigung mittels Dutch Clip und der direkten Befestigung des Tarps am Gurtband zusammen.

    • In einem Karabiner kann das Gurtband frei rutschen: Ein Karabiner bietet keinen Halt für das Gurtband, vielmehr zieht er dieses mit seinem Gewicht sogar nach unten. Im Dutch Clip rutscht das Gurtband nicht so leicht weg: Weil das Gurtband im Clip etwas gewölbt ist, sich aber öffnen möchte, wird es ein wenig gehalten.
    • Dann kommt der Prusikknoten, an dem ich das Tarp befestige zum Einsatz: Sobald der Gurt dort ist, wo ich ihn haben möchte (etwas seitlich am Baum, so dass das belastete Band möglichst direkt zur Hängematte geht), schiebe ich den Prusik direkt an den Dutch Clip heran. Der Prusik hält den Baumgurt dann dort, wo ich ihn haben möchte.

    Fotos dazu habe ich oben ja gepostet. Ebenso die Druckspur auf dem Moos, die zeigt, dass da nichts verrutscht ist.

    Die Galerie hat keine eigenes Limit

    Gut zu wissen. Wie komme ich zu meiner Aussage: Als ich die Galerie mal ausprobiert habe, war da ein Limit (100MB oder so). Inzwischen habe ich meine Bilder aus der Galerie gelöscht, da sie ohnehin bereits in einem Reisebericht drin waren. Deshalb habe ich nun gemäss meinem Profil «–1» Bild ins Forum hochgeladen. ;)

    Fand es super wenn es einen extra Tread gäbe wo es explizit nur um den Schutz der Bäume geht

    Den Faden habe ich vor einiger Zeit eröffnet, ohne mir darüber im Klaren zu sein, dass schon davon die Rede war.

    Neben der Breite des Bandes, der Beschaffenheit der Borke und der Häufigkeit der Nutzung des immer gleichen Baumes gibt es noch einen weiteren Punkt, der aus meiner Sicht eine Rolle spielt:

    Wie ist das Band am Baum befestigt?

    Je nach dem, wie es befestigt ist, rutscht es bei Belastung zuerst ein Stück dem Stamm entlang nach unten und reisst dabei ein Stück Borke weg. Gerade bei Kiefern kann das sehr schnell passieren. Wenn ich das Band aber dort fixiere, wo ich es angebracht habe, so dass es nicht oder kaum mehr verrutscht, dann schont das die Borke bestimmt besser, als wenn das Band quasi bei jeder Bewegung wieder etwas weiter nach unten rutscht.

    Seit ich mein Tarp direkt an der Hängemattenaufhängung festmache (was – nebenbei erwähnt – die Baumrinde auch schont), kann ich den Baumgurt recht gut am Stamm fixieren. Da verrutscht eigentlich kaum noch etwas:

    Um gesicherte Daten bezüglich Schäden an Bäumen zu erhalten, müsste man über Jahrzehnte Studien durchführen. Nur in den seltensten Fällen zeigen sich Schäden unmittelbar nach der Nutzung. Während ein Baum mit einem kleinen Schaden relativ gut zurecht kommt, kann in einem anderen Fall der Schaden für den Baum den Anfang vom Ende bedeuten.

    Aus meiner Sicht geht es hier darum, ein Vorbild in Sachen Baumschutz zu sein. Die meisten YouTuber, die Hängematten vorführen, haben sich kaum mit dem Thema «Hängematte» und noch weniger mit dem Thema «Baumschutz» beschäftigt und werden – meist ohne über die Folgen nachzudenken – zu schlechten Vorbildern, die ihre Hängematten mit Seilen aufhängen. Mit jedem solchen Video wird eine schlechte Gewohnheit ein Stück populärer.

    Warum sage ich «schlechte Gewohnheit»? In den USA gibt es Gebiete, in denen Hängematten ganz verboten sind (Stadtparks, bestimmte Abschnitte der Fernwanderwege, etc.), und andere, in denen breite Baumgurte Pflicht sind. Wenn wir Verbote verhindern wollen, müssen wir alles dafür tun, dass niemand Verbote ausspricht. Es macht sich immer gut, wenn wir sagen und zeigen können, dass wir an den Baumschutz gedacht haben.

    Deshalb plädiere ich für die Nutzung von Baumgurten.

    PS: sakura, korrigiere doch bitte noch die Rechtschreibung im Titel. Ich finde es immer schade, wenn man mit der Suchfunktion nicht fündig wird, weil die Rechtschreibung im Titel gelitten hat. Auch könntest du noch das Tag «Baumschutz» vergeben. => Thema bearbeiten

    Ich denke, es verhält sich recht genau so, wie du es beschreibst. Mir schien einfach, dass du oben einen Schluss gezogen hattest, der nicht mit meinen Überlegungen und Versuchen übereinstimmt. Ich wollte verhindern, dass du – im schlimmsten Fall – noch etwas an deinem Netz verschlimmbesserst.

    Meines passt eigentlich gut zu meinen beiden gut 340cm langen Hängematten, beide aus Hexon 1.6, die eine aber aus dem breiten Stoff. Meines muss aber auch nur zwei Bedingungen erfüllen:

    • lang genug für die Firstlinie, damit es nicht der Länge nach unter Spannung steht
    • etwas länger als der tiefste Punkt der Hängematte, damit es um Füsse und Kopf herum abschliesst.

    Ich möchte es gar nicht mehr ganz verschliessen können. Mir reicht es, wenn es einfach der Kontur der Hängematte folgt und so einen schönen Abschluss bildet. Das macht die Aufgabe etwas einfacher.

    Der gewählte Abschnitt von 20% pro Seite führt dazu, dass zwar der Netzstoff an Rücken- und Beinbereich an der Hängematte anliegt, jedoch die untere Öffnung sich dadurch nicht mehr ganz mit dem Kordelstopper verschließen lässt.

    Durch den verhältnismäßig spitzen Winkel (bedingt durch den relativ großen Abschnitt von 20% an Fuß- und Kopfende im Verhältnis zur gewählten Seitenlänge von 135 cm) fällt das Moskitonetz nicht so locker, dass man es vollständig am Boden der Hängematte verschließen könnte. Dafür müsste der Netzstoff an den Seiten wohl noch länger sein bzw. der Abschnitt geringer (z.B. 10%?).

    Ich glaube aufgrund meiner Versuche / Umbauten und einiger Skizzen, dass es sich genau umgekehrt verhält. Die Abschrägung führt ja dazu, dass

    • das untere Ende des Netzes bereits näher bei der Mitte liegt, der Weg zur Mitte ist demnach bereits durch den Schnitt verkürzt.
    • die Naht selbst deutlich länger und damit der Weg zur Mitte weiter verkürzt wird.

    Ohne Abschrägung ist der Weg zur Mitte also im doppelten Sinn weiter. Wenn du das Netz dennoch ganz verschliessbar machen möchtest, müsstest du es höher / länger schneiden, wie du ja auch andeutest; dann kommt es im geöffneten Zustand aber bis auf den Boden, was ich unpraktisch finde. Zudem brauchst du eine viel längere Kordel, die du zum Verschliessen auch viel weiter herausziehen musst, weil der Weg des Stoffes zur Mitte hin viel länger wird.

    Hier eine simple Skizze dazu:

    Kommentar zur Skizze:

    • Im linken Beispiel ohne Verjüngung gegen unten ist der Weg zur Mitte weiter und die senkrechte Naht am Kopf- und Fussende kürzer. Man braucht eine längere Gummikordel und muss mehr davon herausziehen, um das Netz zu schliessen.
    • Im rechten Beispiel mit Verjüngung nach unten ist der Weg zur Mitte kürzer und die Seitennaht nach unten länger. Es reicht eine kürzere Gummikordel und man muss weniger davon herausziehen, um das Netz zu schliessen.

    Wenn du für Kopf und Füsse mehr Raum wünschst, das Netz dort also nicht so stark anliegen soll, und du dennoch einen möglichst kurzen Weg beim Verschliessen haben möchtest, müsstest du

    • entweder den Stoff zuerst senkrecht nach unten schneiden und den Schnitt dann in einer Kurve zur Mitte hin ziehen.
    • oder eine Kurve unten in der Öffnung anbringen, so dass die Öffnung zum Kopf- und Fussende hin nach unten geht (siehe meine zweite Skizze in diesem Post).

    Saudoof, wenn einem so etwas passiert!

    ich liebe es den Himmel zu sehen... Vielleicht mal ein Mini-Tarp nähen...

    Irgendjemand hier im Forum hat mal ein Tarp aus Malerfolie gemacht. Ich glaube, es war jemand vom Berliner Stammtisch(?).

    Ansonsten wäre es eine Überlegung wert ein Tarp aus «Dyneema Composite Fabric (DCF)» (Cuben Fiber) zu nähen. Das ist allerdings wirklich sehr teuer, dafür auch sehr leicht und stabil. Oder eine andere Idee: Vielleicht bekommst du das «Monofil Ripstop-Nylon» wasserdicht, indem du es komplett silikonisierst(?). Einen Versuch wäre es allenfalls wert.

    Ich denke übrigens, dass ich mehr als 10cm bis 15cm vom Gummiseil herausziehen müsste, wenn ich die Gummischnur nicht von Anfang an etwas kürzer gewählt hätte, als der Tunnelzug lang ist. Der einzige Nachteil ist in meinem Fall, dass ich das Netz nun kaum noch an der Firstleine festbinden kann.

    Wenn es funktioniert, ist ja alles gut! – Danke fürs Weiterleiten des Fehlers. Für eine ultraleichte Torschusswand wären die 16cm-Löcher leider zu klein...

    Was mir an der Lösung mit zwei Kordelstoppern sehr gut gefällt: Ich brauche auf jeder Seite nur 10cm bis 15cm der Gummischnur herauszuziehen und schon liegt das Netzt perfekt an. 10cm bis 15cm herausziehen auf jeder Seite verkürzt die Gummischnur insgesamt um 40cm bis 60cm.

    Also der Abschnitt, den ich unten horizontal eingezeichnet habe. Bei dir also rund 20% pro Seite (60cm/300cm). Wo hast du übrigens den / die Kordelstopper für die grosse Öffnung unten angebracht? Oder habe ich das überlesen?

    «Für maximale Möglichkeiten bei der individuellen Anfertigung bieten wir das Moskitonetz mit 40 Maschen/Quadratmeter in drei unterschiedlichen Breiten und in vielen Farben an.»

    40 Maschen pro Quadratmeter ist wirklich beeindruckend grobmaschig! Da hat jede Masche eine Seitenlänge von fast 16cm... =O

    Meldest du den Fehler? Knapp 1,6mm sind da wohl realistischer, also wären es 40 Maschen pro cm².

    Sieht toll aus! Freut mich, dass du von der einen oder anderen meiner Erfahrungen hast profitieren können.

    Jede Seite habe ich 135 cm lang gemacht und jeweils am Kopf- und Fußende 60 cm nach unten verjüngt

    Diesen Satz verstehe ich nicht wirklich: Was hast du da genau verjüngt?

    Mir ist auch öfters aufgefallen, dass es unter meinem feinmaschigen Netz im Sommer schnell einmal sehr warm wird. Zu Beginn war ich überrascht, wie viel das ausmacht.

    Ich bin gespannt, ob die Maschen fein genug sind, um unsere landesüblichen Stechmücken abzuhalten. Mir kommen sie optisch recht grob vor. Nach Schottland könntest du damit nicht reisen. Will sagen: Die dortigen Mitches kämen da problemlos durch.