Beiträge von Waldläufer70
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Für den Rückweg am nächsten Morgen nehmen wir einen etwas weiteren Weg, der dafür den Vorteil hat, etwas weniger steil zu sein.
Auch heute fallen uns wieder zahlreiche Waldhütten auf. Bei der einen oder anderen machen wir eine kleine Pause und bewundern deren gepflegtes Inneres:
Manchmal wähne ich mich fast ein wenig in Schweden, obwohl ich dort noch gar nie war:
Nach zwei Stunden erreichen wir bereits wieder die gepflegten und doch irgendwie wilden Juraweiden:
Noch eine Stunde, dann haben wir den Bahnhof von Le Brassus wieder erreicht und bei der gemeinsamen Rückfahrt lassen wir den schönen Wochenendausflug ausklingen...
Grand Risoux, du wirst mich bestimmt wiedersehen!
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Etwas im Hintergrund finden wir bald einen wunderbaren Lagerplatz, an dem wir uns einrichten und es uns gut gehen lassen.
Auch von hier oben ist die Aussicht fantastisch:
Und wenn man nur wenige Schritte in den Wald hineingeht, zeigt sich dieser in seiner ganzen Schönheit und Urtümlichkeit:
Der Ameisenhaufen im Bild oben ist wohl der Grösste, den ich je gesehen habe. Er ist bestimmt 120cm hoch und unten so breit, dass ein grossgewachsener Mann liegend problemlos darin Platz fände.
Meine Hängematte entdeckt man relativ leicht. Aber die zweite ist recht gut getarnt mit ihrer schönen, braunen Farbe:
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Der «Grand Risoux» (Grand Risoud) gilt als der grösste zusammenhängende Wald der Schweiz. Ich wollte seit Jahren gerne mal dorthin reisen, hatte aber alleine nie Lust dazu. So kam es wie gerufen, dass ein Freund mir vor einigen Tagen mitteilte, dass er am Wochenende in den Grand Risoud fahren wolle, und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. – Gesagt getan, und so treffen wir uns in Olten am Bahnhof und keine drei Stunden später steigen wir in Le Brassus, im hinteren Vallée de Joux, aus der Bahn.
Da der Jura kaum Oberflächenwasser führt, haben wir je vier Liter Wasser in den Rucksack gepackt, dazu noch das Übliche, was man halt so für ein Wochenende im Freien braucht. Wir überqueren die Orbe.
Der Fluss – hier fast eher noch ein Bach – mündet etwas weiter talabwärts in den Lac de Joux und später den Lac Brenet, versickert in diesen Seen und tritt 300 Meter weiter unten durch die Grotten von Vallorbe (sehr sehenswert!) wieder zu Tage.
Nach kurzer Zeit erreichen wir die ersten Ausläufer des grossen Waldgebietes und lassen die letzten Juraweiden und Höfe hinter uns. Der Weg steigt nicht allzu steil an und die Temperatur ist angenehm und nicht allzu heiss. Dennoch wechsle ich bald in die kurze Hose.
Der Grand Risoux scheint sehr zurückhaltend bewirtschaftet zu werden. Der Wald wird geprägt von mächtigen Fichten und vereinzelten Weisstannen. Dennoch ist das Gebiet von zahlreichen Waldwegen durchzogen, die forstwirtschaftliche Eingriffe leichter machen. Zudem stehen zahlreiche Forsthütten zur Verfügung, die man bis zu einen Tag lang nutzen darf, sofern sie nicht von den Forstleuten benötigt werden. Übernachtungen sind allerdings nur in einer Notsituation erlaubt, den Abfall muss man wieder mitnehmen.
Bekannt ist der Grand Risoux für seine uralten, mächtigen Fichten. Einer von 10'000 Bäumen eignet sich als Tonfichte für den Instrumentenbau oder für die Herstellung von «Soundboards», einer Art «Lautsprecher», die im Tal produziert werden.
Ein anderes Phänomen entdeckt man, wenn man allmählich die flacheren Höhenzüge des Grand Risoud erreicht. Hier hat sich im Verlauf der Jahrhunderte so viel Humus aufgeschichtet, dass sich – trotz dem Untergrund aus Kalkgestein – ein relativ saures Milieu bilden kann. Eigentliche Kalkflieher wie die Heidelbeere können sich hier oben problemlos und zum Teil in grossen Mengen ansiedeln. Als wir den Grossteil des Aufstiegs hinter uns haben, können wir uns an frischen Heidelbeeren stärken.
Hier oben fallen uns neben den Fichten zahlreiche Rotbuchen auf und auch der Bergahorn ist relativ häufig anzutreffen.
Endlich erreichen wir die Landesgrenze und nach wenigen Schritten in Frankreich stehen wir am Roche Champion und so fühlen wir uns auch. Die Aussicht von den Felsklippen hinunter ins Tal ist atemberaubend.
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Hallo Thomas
Willkommen im Forum! Du wohnst von mir aus ja quasi um die Ecke... oder umgekehrt. Melde dich gerne mal, wenn du magst!
Vielen Dank für deine Vorstellung.

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Ich suche nach einer Zeichnung oder Bild,
worin eine Hängematte auf der einen Seite an einem Baum,
auf der anderen an einem Seil befestigt ist, welches vom Boden in einem bestimmten Winkel an einen Ast im Baum geht.
Vielleicht meinst du diesen Faden oder den darin von Hammock Fairy eingebrachten Link?
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Kleines Intermezzo, das mir gerade durch den Kopf geht:
- Die Packsäcke von Exped sind wie folgt organisiert: Jede Grösse hat eine bestimmte Farbe.
- Bei Packsäcken anderer Hersteller gibt es meist keine Verknüpfung zwischen der Grösse und der Farbe. Man kann die Farbe bei jeder Grösse frei wählen.
Ich persönliche finde es für mich besser, wenn ich bei jeder Grösse meine Wunschfarbe wählen kann. Denn mir geht es da wie Siebenschläfer: Ich möchte meine Packbeutel aufgrund ihrer Farbe oder ihres Materials/Beschaffenheit/Schnitt unterscheiden können.
Bei selber hergestellten Beuteln habe ich die grösste Freiheit.
Danke für den Tipp, auch bei den Anbietern für den Drachenbau nach Stoffen zu suchen!
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In der Mathematik kann eine Kurve ein "Wellental" und einen "Berg" haben. Deshalb braucht man nicht von zwei Kurven zu sprechen. Aber klar, ich sehe da ein "Kamel", also zwei "Kurven".

Ansonsten stimmt dein Bild grob mit meinem oben überein. Es steht einfach Kopf. In meinem Fall ginge der Hängemattenstoff von der Kurve nach oben. Ich stelle meine Kurven immer so dar.
Nachtrag: Ich hatte das Video wie gesagt nur einmal angeschaut und habe immer nach der zweiten Kurve gesucht, weil ich bei meinen Kurven immer im mathematischen Sinn (Geometrie eingeschlossen) von Kurven geredet habe. Deshalb ging ich bei den beiden "Höckern" gar nicht von zwei Kurven aus, sondern einfach von einer etwas komplexeren Kurve, die ich aber beim ersten Schauen auf die Schnelle ohnehin nicht richtig wahrgenommen hatte. Bei mir blieb die Frage: Wo ist denn nun die zweite Kurve? – Das Ganze zeigt schön, wie Missverständnisse entstehen können: Einer kommt von der mathematischen Kurvendiskussion her, andere sehen zwei "Wellenbewegungen" und damit zwei Kurven. Beides sind sinnvolle Zugänge zum Thema. Und schon redet man aneinander vorbei.
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.... ist mir sehr sympathisch dein Freund.

Mir auch.

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Die zweite Kurve bringt die Ränder höher
Dann ist die also auch ins Kopf- und Fussende eingearbeitet? Falls ja, dann wäre das meiner Meinung nach keine zweite Kurve, sondern einfach eine Kurve, die einer Welle gleicht mit dem Ansatz einer zweiten Welle links und rechts für die verkürzten Ränder. Oder anders ausgedrückt eine Kurve, die der Cosinuskurve von etwa -220° bis +220° gleicht, natürlich viel flacher als im folgenden Bild:
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Ich denke für eine Brückenhängematte fehlen die Spreizstäbe. Zudem müssten für eine Brückenhängematte, die ganz aus Stoff ist, die Ränder kürzer sein als die Mitte. In einer Brückenhängematte liegt man in der Regel auch gerade, also nicht diagonal.
Ich denke, dass hier eher das Prinzip angewendet wird, das auch ich bei dehnbareren Stoffen nutze: Die Mitte ist kürzer als der Rand. Die zweite Kurve konnte ich noch nicht so richtig nachvollziehen, habe das Video aber auch erst einmal angeschaut.
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Klingt jedenfalls interessant. Ich bin gespannt, was bei euren Tests herauskommt. Danke für den Hinweis.
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Lustig. Ein Freund von mir hat mir bei der Planung unseres Wochenend-Ausflugs vom Kanal des «Stadtgecko» vorgeschwärmt. Die Welt ist klein.

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Ich hatte mir noch überlegt, ob es der gleiche Stoff sein könnte wie bei meinem.
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Ich fürchte nach den Erfahrungen mit meiner Nähmaschiene, dass die 3 x Gurtbant
verweigert und feierabend machen will, Leider
Ich denke, da reicht auch stabiles Einfassband (Ripsband, Grosgrain Ribbon, etc.). Habe ich bei meinem verwendet. Okay, ich nutze es nicht allzu oft, einfach da und dort auf einem Ausflug. Ich kann jedenfalls bisher keine Abnutzung oder andere Probleme erkennen.
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In Deutschland – so sehe ich gerade – scheinen die fünf Gefahrenstufen (WBI) seit 2014 einheitlich geregelt zu sein. Die aktuelle Lage kann beim Deutschen Wetterdienst (DWD) abgerufen werden, jeweils auch für vier Folgetage:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/…ldbrandgef.html
Hier sieht man gleich den aktuellen und die vier Folgetage auf einen Blick:
http://www.wettergefahren.de/warnungen/indizes/waldbrand.html
So kann man sich vor jeder Tour einen Überblick über die zu erwartende Waldbrandgefahr verschaffen und entsprechend planen, ob und wie man unterwegs kochen möchte.
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Sieht super aus! Ich denke, daran wirst du lange Freude haben

Welchen Stoff hast du dafür verwendet?
Was ich aufgrund der Fotos bei meinem anders machen würde (falls ich überhaupt mal ein Tarp mit Türen machen sollte):
Ich würde die Türen etwas stärker nach oben schneiden, so dass ich sie nicht zwingend zum Boden hin abspannen müsste, sondern beim jeweils gegenüber liegenden Abspannpunkt einhängen könnte, wie Jason (Frozen) das macht.
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Meine wiegen – ebenfalls mit dem breiten Stoff – mit Dogbones, Firstleine und Firstleinen-Täschchen (FLT) im Packbeutel rund 400g (ca. 390-420g).