Beiträge von Waldläufer70

    Ich habe mir mal eine Spule des starken Garns von Gütermann gekauft. Mit der erhalte ich selbst bei der maximalen Fadenspannung kein brauchbares Resultat. Seither verwende ich den Allesnäher und mache etwa doppelt so viele Nähte, wie ich sie mit einem stärkeren Faden machen würde. Professionell ist das bestimmt nicht, aber dafür geht die Nadel durch wie durch Butter und ich habe ein sehr schönes Resultat. Drei bis vier gerade Nähte und vier Zickzack-Nähte auf etwa 7cm sollten mich eigentlich mehr als tragen, zumal eine Brückenhängematte ja zwei Seiten hat.

    Mit was für einer Nadel nähst du sowas?

    Das müsste eine Microtex 70er von Schmetz gewesen sein, allenfalls eine Microtex 80er von Groz-Beckert. Also nichts aussergewöhnlich Starkes. Ich habe einfach genommen, was gerade an der Maschine dran war. Bei einer dicken Jeans-Nadel hätte ich Angst, die Fasern des Gurtbandes zu verletzen.

    Ergänzung: Für das erste Beispiel habe ich einen Allesnäher aus dem Supermarkt verwendet. Alle Lagen zusammen waren fast 5mm dick. Für das von dir zitierte Beispiel habe ich den Allesnäher von Gütermann verwendet. Hier waren alle Lagen zusammen rund 4mm dick. Die Stichlänge war 2mm - beim geraden wie auch beim Zickzack-Stich.

    Gestern habe ich bei meiner Brückenhängematte die Schlaufen verstärkt. Ich habe über die bestehende Schlaufe aus dem normalen Polyesterband von Extremtextil ein zweites solches Band gelegt, also durch vier Lagen solches Gurtband plus drei Lagen Hexon 2.4 genäht. Die Maschine ging da locker durch (knapp 5mm Dicke), auch wenn ich manchmal etwas Angst hatte, ob die Nadel das mitmacht. Kürzlich habe ich zwei Lagen des starken Polyestergurtbands von Extremtextil plus eine Lage des normalen Gurtbands plus drei Lagen 1.6-Unzen-Stoff vernäht (rund 4mm Dicke). Da ging die Nadel durch wie durch Butter – gerade wie auch Zickzack.

    Aus diesem kleinen Erfahrungsbericht über meine mechanische Bernina 1030 aus den 1980er-Jahren entstand dieser Faden.

    Erzählt doch mal von euren Erfahrungen beim Nähen von Gurtband, auch mehrlagig. Welches Nähgarn und welche Nadel habt ihr da verwendet? Welchen Stich und welche Stichlänge habt ihr genutzt? Wieviele Nähte habt ihr gemacht? Was waren die Gründe für eure Wahl?

    Ich denke, es ist unerheblich wie die Abspannleine am Hering befestigt wird. Wenn die Leine so gespannt ist, dass sie bei normalem Gebrauch nicht über den Hering rutscht, wird der Hering automatisch in Richtung Tarp gerissen.

    Aus meiner Erfahrung kippt ein Hering zuerst ein ganzes Stück in Richtung Tarp/Zelt, bevor er ganz aus dem Boden gerissen wird. Deshalb denke ich, dass eine lose Befestigung (ohne Kerbe) durchaus dafür sorgen kann, dass die Schnur vom Hering rutscht, bevor dieser ganz aus dem Boden gerissen wird. Wenn man bereit ist, auch mal einen Hering zu verlieren, kann das zumindest ein Faktor zur Risikominderung sein.

    Zur Frage der Beschleunigung des Herings: Zwei Meter Abspannleine wiegen wohl zwei bis vier Gramm. Das ist nicht viel, aber doch ein beachtlicher Prozentsatz eines leichten Herings. So betrachtet denke ich schon, dass es eine Rolle spielt, wo der elastische Anteil ist. Ist die elastische Schlaufe direkt am Hering, so muss nur der Hering beschleunigt werden, befindet sie sich beim Tarp, so muss auch die Abspannleine eine Beschleunigung erfahren. Ist die Schlaufe direkt beim Hering, so muss der stärker beschleunigte Hering später auch die Schnur beschleunigen und hinter sich herziehen; bis das jedoch geschieht, ist er aber schon ein ganzes Stück in Richtung Tarp geflogen. Bevor er wirklich die gesamte Länge der Leine beschleunigt hat, ist er auch schon beim Tarp angekommen.

    In der Praxis dürfte es so aussehen, dass es einem neunmal einen Hering herauszieht, bevor man das Pech hat, dass das Tarp oder etwas anderes beschädigt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist nicht besonders hoch. Ich verwende in letzter Zeit immer häufiger die 15cm langen Easton Nano Tent Stakes*. Die haben meiner Meinung nach den Vorteil, keine scharfen Kanten zu haben. Zudem lassen sie sich gut von Hand in den Boden drücken. Mir scheint, dass sie auch deutlich besser halten als die Titanium Tent Stakes von Vargo. Bei den MSR Groundhogs gefällt mir persönlich nicht, dass sie sehr scharfkantig sind und ich sie kaum von Hand in den Boden drücken kann.

    * Ein Negativpunkt bei den Easton-Heringen: Einmal ist mir beim Herausziehen eines solchen Herings die Kappe abgerissen; das war allerdings bei extrem trockenem und hartem Boden, nachdem ich den Hering mit aller Gewalt in den Boden gehämmert hatte.

    Allenfalls könnte man neben dem "Suche" und "Biete" noch eine Kategorie "Schnäppchen" eröffnen. Auf der anderen Seite hat DL1JPH im letzten November/Dezember mit riesigem Arbeitseinsatz in seiner Freizeit alles daran gesetzt, die zahlreichen Unterkategorien des alten Forums auszudünnen, so dass es nun viel übersichtlicher geworden ist. :)

    Das Thema ist ja ob bei längerer Abspannung eine Überspannung bzw. Überbelastung weniger umsetzbar ist als mit kurzer Aufhängung.

    Unsere Diskussion hat auf jeden Fall etwas mit dem Thema zu tun. Aber sie ist in einem Maße theoretischer Natur, die für viele hier im Forum nicht interessant ist. Das meine Erfahrung. Und natürlich hat das was: Solche Beiträge sind eher schwer lesbar!

    Bei einem Baumabstand von 5m passiert das nicht so extrem.

    Das ist auch meine Erfahrung. Ich habe meine Hängematte mal mit rund 10 Meter Baumabstand aufgehängt und da ist sie sicher auch etwa 50cm oder sogar etwas mehr nach unten gesackt, als ich mich in sie gesetzt hatte. Die Frage, die ich mir stelle, wäre einfach: Passiert das nicht bei kleinerem Baumabstand in einem vergleichbaren Maß auch, nur dass die Hängematte dann eben nur 10cm nach unten sackt und das deshalb dann nicht gross ins Auge fällt respektive keine grosse Rolle spielt. Ich muss das mal beim nächsten Mal mit einer meiner klassischen Hängematten ausprobieren!

    PS: Du könntest dich vielleicht mit einem Foto für den Häng mit dem grössten Baumabstand bewerben (siehe Link oben).

    Zurück zum Thema:

    Ich finde es auch unfair, wenn man Hängematten mit Baumzelten und Slacklines in einen Topf wirft. Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Belastungen bei einer 100kg schweren Person wie folgt verhält*:

    • Hängematte: rund 100kg Belastung (je nach Bauart/Hängewinkel, etc. variabel)
    • Baumzelt: mehrere 100kg Belastung (je nach Vorspannung und Personenzahl)
    • Slackline: rund 1'000kg Belastung (je nach Personenzahl und bei Sprüngen auch Spitzen bis 2'000kg und mehr möglich)

    * Die Zahlen sind Schätzungen aufgrund der oben verlinkten Videos zum Slacklinen.

    Dazu kommt noch, dass die horizontale Belastung des Baumes (Scherkraft) kleiner ausfällt als die Belastung des Bandes: Je steiler der Abspannwinkel ist, desto kleiner wird die Scherkraft im Vergleich zur Belastung des Materials. Hier spielt eine Quer-Hängematte ihr baumschonendes Potenzial aus!

    Dass Hängematten dennoch mit Baumzelten und Slacklines in einen Topf geworfen werden, hängt wohl damit zusammen, dass

    a) sie häufiger genutzt werden

    b) die wenigsten die Zusammenhänge zwischen Hängewinkel und Krafteinwirkung wirklich verstehen

    In der oben verlinkten Studie kommt ja auch zum Ausdruck, dass zwar 87% der Parknutzer (gelegentlich) eine Hängematte nutzen, davon nur 14% eine Filzunterlage (Baumschutz) haben und nur 41% der Nutzer sich der Gefahr, Bäume zu beschädigen, bewusst sind. Wenn man die Fotos der Beschädigungen anschaut, so liegen diese auf einer Höhe, die nicht an Slacklines, sondern eher an Hängematten denken lässt. Ich vermute, dass eben viel mehr Leute Hängematten nutzen, die Nutzer von Slacklines oder gar Baumzelten in der Minderheit sind. Insofern sind wohl beide Gruppen – Hängematten- wie Slacklinenutzer – in ähnlichem Mass für Baumschädigungen verantwortlich, auch wenn der einzelne Hängemattennutzer weniger Schaden anrichtet. So meine Vermutung.

    Da sind wir uns einig :D

    Gute Voraussetzung. :D

    Bei den 10m musst du statt 1cm (auf 1m) ganze 10cm mehr spannen um die gleiche Länge zu behalten. Ergo braucht das deutlich mehr Spannung.

    Das verstehe ich nicht. Es braucht doch genau gleich viel Kraft, eine 10m lange Leine um 10cm zu dehnen (1%) wie die gleiche 100cm lange Leine um 1cm (1%). Gleiche Krafteinwirkung ergibt gleiche prozentuale Dehnung.

    Ich denke, dass es schwieriger ist, eine sehr lange Wäscheleine straff zu spannen, weil dort das Eigengewicht der Leine deutlich grösser ist als bei einer sehr kurzen Leine. Somit wird die relative (prozentuale) Dehnung aufgrund des Eigengewichts ja immer grösser, je grösser die Distanz der Abspannpunkte ist. Noch krasser wird das bei einer Seilbahn, wo die Stahlseile selbst ein sehr hohes Eigengewicht haben. Ich schätze jetzt mal, dass die Seile zwischen zwei Masten durchaus gleich viel wiegen könnten wie eine Kabine samt den Leuten drin, aber auf jeden Fall darf man das Eigengewicht der Seile gegenüber den Kabinen nicht vernachlässigen. Bei der Hängematte spielt aber das Eigengewicht der Aufhängung nur eine geringe Rolle (wenn es hoch kommt 200g auf 80kg im belasteten Zustand). Insofern, so scheint mir, sind die Fälle nicht wirklich vergleichbar, denn das ganze Set zieht ja immer etwa gleich stark am Baum und am Baumgurt, egal wie gross der Baumabstand ist. Mehr als sechs oder sieben Meter (bei der Brücken-Hängematte etwas mehr) ist der bei mir ohnehin nie, weil ich nicht gerne klettere. Bei solch geringen Distanzen wird das Leergewicht der Hängematte den Baumgurt nur unwesentlich dehnen. Zudem hat ja die Hängematte selbst auch noch eine gewisse Dehnung, die den Fall noch etwas komplexer macht.

    Vielleicht können wir das Problem nicht wirklich lösen. Ich erinnere einfach noch einmal an die praktische Erfahrung mit meiner Brücken-Hängematte mit Rideline, die mich erst ins Grübeln gebracht hat. Die sagt mir unmissverständlich, dass sich der Winkel im Bereich von vier bis sieben Meter Baumabstand immer in etwa gleich verändert, wenn man die Hängematte belastet.

    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass Hängematten nur einen Bruchteil des Druckes von Slacklines auf den Baum ausüben (;)), und uns wieder dem Thema «Baumschutz» zuwenden. Aber natürlich können wir auch noch weiter versuchen, unser Problem zu erörtern.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir beide noch den einen oder anderen Denkfehler drin haben. Ob die Hängematte mit 0° vorgespannt ist, spielt ja keine Rolle. Das ist ohnehin nie möglich, weil die Kräfte dafür unendlich gross sein müssten.

    Ich mache mal einen Test mit Paracord Typ I, das ist dehnbarer als Dyneema und so sollten die Winkel leichter messbar sein.

    Was sicher auch eine Rolle spielt: Das Gewicht einer Leine nimmt mit zunehmender Länge zu. Entsprechend hängt sie aufgrund ihres Eigengewichts mehr durch. Im Verhältnis zur Hängemattenlast kann man das aber vernachlässigen.

    Ich betrachte die Ridgeline an meiner Brücken-Hängematte als Winkelmesser: Der Winkel verhändert sich nicht, egal ob der Baumgurt auf jeder Seite 10cm oder 150cm lang ist. Mit anderen Worten: Die Praxis hat mich überrascht und mich dazu gebracht, mir das theoretisch zu überlegen.

    10m Dyneema mit 1% Stretch = 10cm mehr

    1m Dyneem mit 1% Stretch = 1cm mehr

    Und das ergibt eben die gleiche Veränderung des Winkels. (Mathematisch ausgedrückt: Der Cosinus des Winkels ist eine Verhältniszahl und auch der Strahlensatz arbeitet mit Längenverhältnissen.) Ich war zu Beginn sehr erstaunt, dass es sich bei meiner Brücken-Hängematte so verhält. Ich ging davon aus, dass sich die Rigeline unter Belastung weniger entspannt, wenn der Baumabstand klein ist. Das war aber nicht der Fall. Ich kann unabhängig vom Baumabstand gleich vorspannen.

    Davon abgesehen sind kurze Wäscheleinen deutlich einfacher straff zu bekommen als sehr lange Wäscheleinen. Was ich meine: Um die 10m wirklich straff gespannt unter Gewicht halten zu können braucht es deutlich mehr Spannkraft als bei einer 1m langen Leine.

    Bei der Wäscheleine stört der Durchhang, weil man die Wäsche ja nicht am Boden haben möchte. Und natürlich hängt man an eine längere Wäscheleine mehr Wäsche, was zu stärkerer Dehnung führt. Das ist bei der Hängematte nicht der Fall: Da bleibt die Last gleich – unabhängig vom Baumabstand.

    Soll das Handtuch 10inch/ 25cm breit sein oder das gefaltet Konstrukt am Baum? Wenn Letzteres macht das überhaupt Sinn mit einem 1-Inch Baumgurt?

    Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Wenn die Unterlage 25cm breit ist, dann wird sich der Druck bei Verwendung eines 2,5cm breiten Bandes nicht bis ganz nach aussen fortpflanzen. Aber besser zu breit als zu schmal ist wohl die Devise. Der Filz, den ich mir mal beim Slacklinebedarf besorgt habe, ist jedenfalls nur 10cm breit und einfach genommen etwa zwei bis höchstens drei Millimeter dick. Den finde ich sinnvoll, wenn man die Hängematte mehrere Tage am gleichen Baum hängen lassen möchte oder den Baum für besonders empfindlich befindet. Sprich: Auf Tour habe ich die nicht dabei.

    Je länger die Aufhängung desto unmöglicher weniger als 15Grad abzuspannen.

    Die Länge des Gurtes spielt dabei eigentlich keine Rolle. Die prozentuale Dehnung bleibt bei gleicher Last gleich und damit auch die Veränderung des Winkels. Oder mache ich da einen Denkfehler? Bei meiner Brücken-Hängematte verhält es sich jedenfalls so, dass ich sie voll spannen kann (sie hat eine Ridgeline): Wenn ich mich hineinlege dehnt sich der Baumgurt immer so stark, dass ich bei rund 23° lande. Dabei spielt es keine Rolle, wie lang der Polyester-Baumgurt ist. Würde ich einen Dyneema-Baumgurt verwenden, dürfte ich das natürlich nicht machen!

    Ja, das stimmt. Mein Tarp ist 12' (365cm) lang, die Hängematte im Bild etwa 345cm lang.

    Ich schätze, man hat bei meinem Vorschlag, was die Länge betrifft, den gleichen Wetterschutz wie mit einem etwas kürzeren Tarp, das dafür weiter oben hängt. Man «verschwendet» bei diesem Aufbau also etwas von der Länge des Tarps. Bei gleicher Stoffbreite ist der seitliche Schutz dafür etwas besser, weil das Tarp tiefer hängt. Ich mag dabei, dass ich etwas mehr Spielraum habe als mit einem etwas kürzeren Tarp: Ich kann die Ridgeline straff vorspannen und das Tarp höher hängen oder einen tieferen Aufbau wählen, wenn ich seitlichen Wind besser abblocken möchte.

    Aber klar, mit einem 13'-Tarp (396cm) über einer 11'-Hängematte (335cm) wird es dann sicher etwas schwieriger. Insofern bin ich bei deinen Vorschlägen für die Maße voll bei dir. Ich wollte bloss zeigen, dass man bei einem Hex-Tarp noch etwas Spielraum hat, wie man es aufbaut.

    Etwas länger geht, aber je länger das Tarp im Vergleich zur Hängematte ist, desto breiter muss es sein, weil man längere Tarps mit einem größeren Abstand über die Hängematte hängen muss um nicht mit der Hängemattenaufhängung zu kollidieren.

    Hier würde ich noch die Erfahrung anfügen, dass man durchaus auch ein etwas längeres Hex-Tarp ziemlich dicht über der Hängematte abspannen kann. Das hat sogar den Vorteil, dass man weniger Last auf dem First des Tarps hat. Ich habe das hier mal sehr anschaulich gezeigt.

    Da hast du natürlich recht. Bei Querhängematten sind die Kräfte in der Regel ja noch deutlich geringer als bei klassischen Tuchhängematten.

    Hier zum Vergleich ein Slackline-Rechner. Bei Baumzelten werden die Belastungen ähnlich hoch ausfallen. Hier eine weitere interessante Seite mit zahlreichen Videos.

    Die Kräfte bei Nutzung einer Slackline sind schnell einmal neunmal so hoch wie bei Nutzung einer klassischen Hängematte – wenn nur eine Person ruhig auf dem Band steht. Bei mehreren Personen oder Sprungkombinationen ist man bald bei der zwanzigfachen Belastung. Sprünge macht man in der Hängematte in der Regel nicht und in den meisten Fällen nutzt man sie allein.

    Viele der in der oben verlinkten Broschüre gezeigten Schäden dürften dennoch von Hängematten stammen, oder nicht? Ich vermute, dass es auch auf die Häufigkeit der Nutzung ankommt.

    Hier die Regeln für Seattle:

    Rules & Regulations

    Because a taut unprotected line can easily damage a tree’s bark in a way that’s initially invisible but ultimately fatal to the tree, we ask anyone wanting to use a slackline or a hammock to protect the trees:

    • Use soft material at least 10-inches wide (folded bath towels, several layers of denim, or carpeting) wrapped all the way around the tree.
    • Do not attach the tree protection material to the anchor. Strapping material for anchoring must be at least 1-inch wide.
    • Use trees sturdy enough to support your activity—trees should be larger than 16 inches in diameter.
    • Use only trees with thick, rough bark; do not use trees with thin, smooth bark.

    And to protect other park users:

    • Never block a path, trail, sidewalk, or other route where people walk, ride bicycles or skate.
    • Don’t leave slacklines or hammocks unattended.

    Übersetzung:

    Eine gespannte, ungeschützte Leine kann zu Baumschädigungen führen, die zwar zu Beginn unsichtbar, aber für den Baum über längere Zeit dennoch tödlich sein können. Wir bitten deshalb alle, die eine Hängematte oder eine Slackline verwenden möchten, die Bäume zu schützen:

    • Verwende ein weiches Material, das mindestens 25cm breit ist (gefaltetes Badetuch, mehrere Schichten Jeans-Stoff oder Teppich), das ganz um den Baum gewickelt wird.
    • Befestige das Baumschutz-Material nicht am Anker (d.h. am Baumgurt). Die Baumgurte sollen mindestens 2,5cm breit sein.
    • Verwende Bäume, die stark genug für die Aktivität sind: Bäume sollten mehr als 40cm im Durchmesser aufweisen.
    • Nutze ausschliesslich Bäume mit dicker, rauer Borke. Verwende keine Bäume mit dünner, glatter Borke.

    Schütze auch die anderen Parkbesucher:

    • Blockiere niemals einen Weg, Pfad, Gehsteig oder sonst eine Route, auf der Leute zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit Rollschuhen unterwegs sind.
    • Lasse die Slacklines oder Hängematten nicht unbeaufsichtigt.

    Neben Minneapolis sollen gemäss oben erwähnter Studie noch die folgenden Städte in den USA über ein Regelwerk oder Richtlinien verfügen:

    • New York City
    • Portland
    • Seattle

    Allenfalls könnte man im weltweiten Netz auch zu diesen Städten Angaben finden.