Beiträge von Waldläufer70

    Ja, es dürfte schon die eine oder andere Art geben, die auf Bäumen lebt oder auf diese klettert:

    «Die meisten Schlangen in Afrika sind ungiftig und harmlos. Bisse kommen nur selten vor und wenn, hat meist der Mensch das Tier provoziert. Zu den giftigen Schlangen in Südafrika und Namibia zählen die Kap Kobra, die Speikobra, die Ringhalskobra, die Schwarze Mamba, die Grüne Mamba, die Afrikanische Baumschlange, die Südafrikanische Baumnatter und die Puffotter.» Quelle

    Am gefährlichsten ist wohl die Puffotter, weil sie bei Erschütterungen nicht flieht, sondern auf ihre gute Tarnung hofft. Man kann also relativ leicht auf eine solche Schlange treten, wenn man nicht aufpasst. Allerdings kommt auch das nur ganz selten vor.

    Es stellt sich tatsächlich die Frage, ob Schlangen als wechselwarme Tiere nachts aufgrund der Kälte noch aktiv genug sind, um auf Bäume zu klettern oder sich auf diesen zu bewegen.

    Ich würde immer so schlafen, wie die Guides.

    Die kommen von dort und haben jahrhundertelange Erfahrungen in ihre Schlafgewohnheiten einfließen lassen.

    Sie schlafen dort alle so und haben überlebt.

    Das hat auf jeden Fall was.

    Oder das:

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    Ahnung habe ich nicht, aber schau dir mal dieses Video an:

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    Die bekannten fliegenden Schlangen gibt es zum Glück nur in Südostasien.

    Gegebenenfalls nähe ich einfach noch eine weitere Lage über die Firstschnur drüber :P

    Du könntest ja am Kamm der französischen Naht einfach einen Mechanismus annähen, der die Stangen fixiert, beispielsweise aus Gummiseil oder Gummiband und einem Kordelstopper. Oder sogar ganz ohne Stopper; die Stange muss ja gar nicht super fest fixiert sein. Das wäre eine kleine Modifikation, die sich leicht und ohne grossen Aufwand auch nachträglich noch anbringen liesse. Nur so ein spontaner Gedanke.

    Falls jemand mal zwei Beispiele für Bestellungen aus den USA in die Schweiz haben möchte. Hier die beiden in den letzten Tagen angekommenen Bestellungen, die ich bei DutchWare getätigt hatte:

    Bestellung vom 8. Dezember 2019 – Versand am 10. Dezember 2019 – in Empfang genommen am 23. Dezember 2019

    Tarpstoff und ein Haufen Kleinkram (AmSteel, Cordlocks, etc.)

    Ware: $172.00

    Versand: $38.00

    Zoll und Mehrwertsteuer: CHF 35.80 (ca. 33 Euro)

    Dauer: 15 Tage

    Bestellung vom 10. Dezember 2019 – Versand am 16. Dezember 2019 – in Empfang genommen am 31. Dezember 2019

    Hexon 1.7, inklusive Hängematte, die vor dem Versand noch genäht werden musste

    Ware: $115.00

    Versand: $24.50

    Zoll und Mehrwertsteuer: CHF 29.65 (ca. 28 Euro)

    Dauer: 21 Tage

    Ausserhalb von Feiertagen dauert es in der Regel eine Woche bis 14 Tage ab Bestellung, bis die Ware da ist.

    Mir kommen ein paar Erlebnisse in den Sinn. Zwei picke ich heraus:

    Am 29. Juli fuhr ich kurzentschlossen nach St-Cergue im Waadtländer Jura. Von dort geht es in recht kurzer Zeit hoch auf La Dôle, die zweithöchste Erhebung des Juras in der Schweiz (1677m ü.M.), die ich noch nicht kannte. Es war bereits am Eindunkeln, als ich den Gipfel erreichte. Ein paar Kühe wünschten mir über eine alte Steinmauer einen guten Abend. Ich ging etwas in Richtung Südwesten vom Gipfel runter und hielt Ausschau nach passenden Fichten. Um eine Gruppe Bäume zu erreichen, musste ich einen Wiesenstreifen überqueren. Mitten über die Wiese führten Kuhspuren (es handelte sich also um einen «Kuhwechsel»). In einer Gruppe alter Fichten baute ich die Hängematte auf und setze eine Portion Reis auf. Da kam das Bimmeln von Kuhglocken immer näher. Intuitiv versperrte ich den talwärts galoppierenden Kühen den Weg, so dass sie nicht zu meiner Hängematte und zum Kochtopf gelangen konnten, was auch gut klappte. Danach hatte ich Ruhe – mal abgesehen vom Bimmeln der Kuhglocken weiter unten im Tal – und konnte eine wunderbare Abendstimmung in der Abgeschiedenheit des Juras mit Blick weit nach Frankreich geniessen.

    Die zweite Übernachtung führte mich am 30. August – ebenfalls relativ spontan – hinaus auf den Roggen, einen Jurahügel ganz in meiner Nähe, den ich noch gar nicht kannte. Nach langer Zeit packte ich wieder einmal meine erste Brücken-Hängematte ein und erlebte an einem schönen Ort eine sehr angenehme Nacht. Am nächsten Tag konnte ich auf dem Grat des Roggen bei sehr sommerlichen Temperaturen noch den freien Samstag geniessen:

    Zumindest nach meinem Verständnis gibt einen Unterschied zwischen Wanderschuhen und Wanderstiefeln. Schuhe gehen nicht über die Knöchel. Stiefel schon.

    In Deutschland ist das so, in der Schweiz nicht. Wanderschuhe gehen bei uns über den Knöchel. Das ist sogar das eigentliche Merkmal eines Wanderschuhs. Für Trekkingschuhe gilt das in der Regel nicht: Bei jenen handelt es sich in der Regel um geländetaugliche Halbschuhe. – Um diesen feinen sprachlichen Unterschied ging es mir; weil ich solche filigranen Unterschiede mag. Heutzutage – wo das Panaché auch in der Schweiz mehr und mehr als Radler und der gespritzte Apfelsaft als Schorle verkauft wird – gehen sie leider mehr und mehr verloren.

    Aber das ist – wie zurecht eingewandt – hier nicht das Thema. ;)

    Editoriale Korrektur/Ergänzung: Unter «Trekkingschuhe» findet man bei uns in der Schweiz Schuhe, die guten Halt bieten, egal ob Halbschuh oder bis über den Knöchel. Ein Bergschuh bietet über den Wanderschuh hinaus ein Geröllband, eine steifere Sohle und Steigeisentauglichkeit.

    Tag 3: Nähe Alp digl Chants zum Albulapass

    Blick von der Alp Plazbi das Val Plazbi hinauf:

    Impressionen aus der Bergwelt im oberen Val Plazbi:

    Erster Blick zur Fuorcla Pischa (2'867m ü.M.):

    Blick zurück zur Fuorcla Pischa:

    Aussicht, die man nach der Fuorcla Pischa in Richtung Südosten hat (Piz Palü, 3'900m ü.M., ganz rechts im Bild):

    Aussicht am gleichen Ort etwas mehr in Richtung Osten:

    Farbenfrohe Alpwiese direkt am Weg:

    Weg zur Fuorcla Gualdauna (2'486m ü.M.), dem letzten Übergang vor dem Abstieg zum Albulapass, hoch über dem Val d'Es-cha:

    Tag 2: Über den Scalettapass zur Kesch-Hütte und ein Stück ins Tal

    Morgenstimmung beim Schlafplatz:

    Scalettapass (2'605m ü.M., Blick zurück):

    Scalettapass (2'605m ü.M., Blick nach Süden):

    Panoramaweg hoch über dem Val Funtauna:

    Blick zurück:

    Blick zum Piz Kesch (3'418m ü.M.):

    Blick nach der Kesch-Hütte zurück auf die Gipfel östlich vom Piz Kesch:

    Junge Lärche irgendwo auf einer Höhe von etwa 2'300m ü.M.:

    Blick beim Abendessen ins Tal, das ich am nächsten Tag in Angriff nehmen würde:

    Ich habe da gerade Lust bekommen, zu jedem Tag dieser Wanderung noch ein paar Bilder hochzuladen. Solche Bilder bekommt man im Hängemattenforum sonst ja aufgrund fehlender Bäume eher selten zu sehen...

    Tag 1: Vom Flüelapass bis zum Abstieg in Richtung Dürrboden

    Blick zurück zum Flüelapass:

    Blick vom Flüelapass ins Engadin:

    Kleiner Bergsee direkt am Wanderweg:

    Gleicher Ort, aber etwas mehr in Richtung Osten:

    Wegzeichen an unübersichtlicher Stelle:

    Wanderweg quert ein Geröllfeld – Wegzeichen an Felsen und Steinmännchen:

    Der Picogrill ist wirklich ein Meisterwerk schweizerischer Ingenieurskunst. Ein guter Kauf! Vielleicht interessiert Dich Konradsky s Modifikation / Verbesserung?

    Ja, gefällt mir wirklich gut!

    Betreffend Modifikationen ist mir diese Möglichkeit schon vor einiger Zeit aufgefallen. Da hatten anscheinend schon verschiedene Leute ähnliche Ideen. Ich habe zum 12-10 Stove von TrailDesigns den Simmer-Ring. Den mag ich nicht besonders, da der Kocher mit diesem Ring drauf stark russt. Gerade die russfreie, blaue Flamme ist das, was ich an diesem Brenner so mag! Wenn ich den Simmer-Ring unten in den Picogrill stelle (kopfüber), dann bildet er eine schöne Plattform für den 12-10 Stove. Die Speichen / Heringe sind aber natürlich auch eine gute Idee, um den Topf tiefer oder den Brenner höher zu bekommen.

    Betreffend Windschutz probiere ich gerade, ob sich der Kocher mit zwei passend zugeschnittenen Alustücken seitlich so verschliessen lässt, dass der Windschutz für den Spiritusbetrieb ideal/besser wird. Dann kann nur noch von unten Luft zufliessen. Oben fliesst sie primär in den Ecken des Kochers am Topf vorbei nach oben weg. Das müsste die Effizienz – gerade bei Wind – stark erhöhen.

    Zuerst dachte ich, ich hätte 2019 gar nichts für den Outdoor-Bedarf gekauft. Aber dann ist mir wie schon meinem Vorredner in den Sinn gekommen, dass ich wieder ein paar Ausrüstungsgegenstände selber gefertigt habe:

    Ein Einkauf ist mir aber dann doch noch in den Sinn gekommen:

    Den Picogrill halte ich für ein echt gelungenes Produkt: leicht und klein verstaubar; zudem funktioniert er auch wirklich gut.

    Von den selbstgemachten Produkten habe ich am Tarp fast am meisten Freude, auch wenn ich es noch nicht oft nutzen konnte.

    PS: Dann habe ich noch von Forenmitgliedern aus Berlin zwei schöne Geschenke bekommen! Nochmals vielen Dank! :)