Hängemattenständer für eine 90° Hängematte

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  • Hallo,

    habe mich heute mal drangegeben alles auf zu bauen.
    Folgende Teile habe ich gebraucht.

    2 Kanthölzer Fichte/Tanne 2,20m lang 38x58mm gehobelt
    2 Grundplatten 18 x 10 x 2cm
    4 Heringe 50cm lang aus 25mm Winkelstahl
    4 kurze Heringe 8mm Durchmesser und 20cm lang
    2x 2,5mm Dyneema (in diesem Fall schwarz) 5,60m lang
    1 Ridgeline 2,50cm lang

    Die Dyneema wird halbiert und dort wird ein Augspleiß, wo später der Holzdübel als Arretierung durchgeschoben wird,
    gemacht. An beide Enden kommt auch ein Augspleiß. dort wird er in die Bodenhering angehangen.

    Die Kanthölzer bekommen auf 1,80 Höhe eine 8mm Bohrung für das Dyneema
    und unten wird die Grundplatte mit 2 Schrauben aufgeschraubt.

    Es werden die ersten langen Bodenheringe im Abstand von ca. 2m eingeschlagen.
    Dann der erste Pfosten unten und oben(Holzdübel) fixiert. Mit der Ridgeline (Fertigmaß 2,30m) wird der zweite
    Pfosten unten fixiert und später die beiden anderen langen Bodenheringe eingeschlagen.

    Im Nachhinein hätte ich den Pfosten auf 1,85 kürzen können. Mal schauen, ob ich das noch mache.

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    Gruss
    Konrad

  • Ich habe eine Frage zu den Grundplatten. Diese Idee gefällt mir nämlich sehr gut, ich hätte aber Angst, dass die beiden Schrauben, mit denen die Kanthölzer an die Grundplatten geschraubt sind evt. ausreissen könnten. Ich denke, dass die Kräfte, die an genau dieser Stelle wirken (sobald man in der Matte liegt), doch ziemlich groß sind.
    Ich würde mich freuen, wenn du nach ein paar Nächten dazu was sagen würdest.

  • Habe jetzt eine Nacht drin geschlafen. Da wackelt nix und ist äußerst stabil. Hätte ich nicht gedacht.
    Es kommt überhaupt keine Kraft auf die Schrauben als auch auf die kurzen Heringe, da die Kraft genau senkrecht
    drückt. Die dünnen Heringe dienen nur dazu, dass die Platte nicht verrutscht. Da oben bei dem Holzdübel auch
    die Baumgurte sind, wird die Kraft sehr schön nach unten abgeleitet.
    Wenn allerdings die Stütze nicht, wie bei mir senkrecht, sondern schräg gestellt wird, käme eine große Kraft auf die Schrauben,
    da die Platte nicht vollflächig aufliegen würde, aber dann würde ich die Platte genau so breit wie den Fuß machen und damit hätte sich auch dieses wieder Problem erledigt.

    Ich hattte das vorher mit einem Eisenrohr provisorisch als Einbaum probiert und dabei grub sich
    das Rohr eben in den Boden ein.

    Gruss
    Konrad

  • Ich hatte gesehen, dass deine Stützen senkrecht stehen, war mir aber nicht sicher, wie sehr sie sich evt. bewegen, wenn du in der Matte liegst und dich z.B. umdrehst. Eben wegen der dann etwas schräg kommenden Kräfte hatte ich Bedenken. Aber dann ist es ja optimal für dich, so wie es ist.

  • Die Stützen bewegen sich minimal (oben vielleicht 3-4cm) wenn ich mich drehe.
    Liegt aber auch am Dyneema. Wenn ich normale Reepschnur nehmen täte, würde das
    ganze wie verrückt federn.

    Gruss
    Konrad

  • Das ist aber grundsätzlich was anderes, weil du es am Boden hast und ich oben.
    Oben merkst du es überhaupt nicht.
    Kann ich dir beim Hängemattentreffen gerne mal zeigen.

    Gruss
    Konrad

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