Von Nomexi aus kommend sind wir in zweieinhalb Tagen die Obere Mosel ca 45 Km runter gepaddelt, hatten super Wetter und Stesch, mein Paddelpartner, hat mir so ein bisschen was beigebracht, deren Nutzenich so alleine nicht so schnell hätte erkennen können. Durch eine längere Anfahrt von mir zum Ausgangspunkt, hatten wir uns also gegen Mittag bei besten klimatischen Bedingungen eingeschifft, sind noch eine Weile voran gekommen um dann einen Lagerplatz zu finden, der geeignet für uns war. Am folgenden Tag ging es dann bei strahlendem Spätsommerwetter weiter, hatten viel Spaß, manchmal mussten kleinere Wehre umtragen werden, der Wasserspiegel war hier ziemlich gering, so das Stesch sogar einen Riss in seine Gummiente bekam. Der aber ist fürsorglich ausgerüstet gewesen und hat so Haushaltsklebefolie dabei gehabt, die tatsächlich bis zum Ende dicht hielt. Mich hat‘s zweimal in einer Kurve in querliegende Bäume gedrückt, aus deren Situation ich mich noch befreien konnte, ich denke wenn die Strömung heftiger gewesen wäre, sehe der Bricht hier anders aus. Wird im kommenden Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit hier nachgeholt werden. Zwischen drin leihte ich mir mal das Doppelpaddel aus und musste feststellen, das mir die Benutzung dieser Paddelvariante sehr gut gefiel, so das ich mit dem Gedanken spiele, mir so eins zu zulegen, das ich wechselnder weise mit dem Stechpaddel benutzen könnte. Quitschentenkapitän Stesch hatte dann am letzten Tag Beschwerden mit der Gesundheit, könnte vom Flußwasser her kommen, das zwar mit einem Sawjer gefiltert wurde, aber möglicherweise ist dieser nicht mehr so richtig zu gebrauchen. Am Endpunkt hatten wir dann Probleme den Rücktransport zu organisieren, der kleine Ort hatte zwar eine Bushaltestelle, die Linien fuhren aber alle konsequent nicht in den Ort, an dem unser Wagen stand, zu dem wir uns durchschlagen mussten, im Endeffekt hat Stesch dann mit seinen Französischkenntnissen einen Menschen der vorbei ging überredet, uns dann für eine gewissen Summe mit dem Gepäck dort hin zu fahren, mit dem Volumen eines Allys ist trampen nicht möglich, die Quitschente allerdings, wie auch das andere Gepäck von deren Besitzer ist durch und durch UL, was eigentlich ein Ying und Yang der Flusswanderung darstellt, wer weiß ob er sich das mit mir noch mal antut, ich aber sage in aller Deutlichkeit: ich bleibe erst mal bei meinem Faltkanu, da kann man mehrt mit nehmen. Danks Stesch, das war einfach nur klasse.
Paddeltour in Lothringen
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Wer das Kajak/Kanu fahren liebt muss auch die hinbring und rückhol-logistik lieben.
Schöne Tour bei Kaiserlichem Herbstwetter! Wenn ich solche Berichte übers Wasserwandern lese trauer ich doch ein wenig meinem schönen Grabner Luftkajak nach. :cray:
Ein Canadier im Doppelpaddel betrieb. Ja gut wenn sie ausreichend lang sind sollte das funktionieren.
Bei so viel Stauraum hätte ich Wasser eingebunkert anstatt die Flussbrühe zu trinken.
Ist das gelbe Boot ein Packraft?viele grüße
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Schöne Tour zu einer schönen Jahreszeit!
Die Stämme im Wasser haben schon so manchen das Leben gekostet.
Sollten nicht unterschätzt werden vor allem bei Strömung.Gewicht spielt ja beim Kanuwandern weniger eine Rolle. Außer bei Portagen.
Wie groß ist denn das Faltkanu Rolf? Gefaltet. Das Kanu, nicht der Rolf.Mit was schreibst Du den Text oben?
Der Blocksatz liest sich recht unangenehm.
Nur ein lieb gemeintes Feedback. -
Ich bin 185, Kiloangaben verschweige ich, kein Bock dass da einer die Ambulanz verständigt, das Boot im Sack so 110 mit 50 cm Durchmesser. Das Bild unten zeigt wie zierlich das Ganze ist: der grüne Wasserdichte Rucksack hat ein 90 Liter Volumen, der rote 220, wenn ich richtig informiert bin. Da passt das Dümpelschiff grad so rein, in den roten, muss schon ein bisschen drücken, hab ja noch Zeugs was da auch noch mit rein muss.
So ein Luftmatratzenboot ist da schon weniger voluminös, auch Gewichtsärmer, dadurch aber auch Stauraumarm. Aber so ein UL’ler hat ja eh nix dabei, dann passt das schon. Außerdem hat er ja dann noch Kapazitäten frei und kann dann mit helfen den nicht UL'lern tragen helfen. Mit dem Geradeauslauf ist’s halt nicht so, Stech ist da ganz schön rumgeeiert. Ich würde da was modifizieren: unten Löcher reinbohren und mit Hohlraumdübel ein Kiel dran schrauben. Ich denke danach hat das Teil einen stabileren Vorwärtsdrang .
Was iss’n mit dem Text? Ist klassisch mit Word geschrieben und habe erfolgreich das Rechtschreibdingens ausgetrickst. Hat es da zu kleine Buchstaben? [SIZE=22px]K[/SIZE][SIZE=20px]ann auch größer, für Schwachsichtige, [/SIZE][SIZE=14px]oder soll's schräg sein, [/SIZE][SIZE=14px]od[/SIZE][SIZE=14px]er mit smailies[/SIZE], da ist aber nicht's gescheites dabei, noch nicht mal 'ne Hängematte, auch ein Boot fehlt,Oder sind’s die Absätze, bin gerne bereit auf Zwischenrufe einzugehen, will ja nicht negativer auffallen als unbedingt nötig.
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Was für ein Paddel hatte Stesch. Ein Steschpaddel? Haahaa!
Der Text sieht aus wie mit nem Tablet geschrieben. So am Stück. Ich meine nur er liest sich schwierig weil Blocksatz.
Hier und da mal
ein
Absatz
lockert das Ganze doch etwas auf.
Oder bin ich da alleine mit meiner Meinung?
Sollte nur so am Rande erwähnt werden und war positiv und nett gemeint. -
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So besser?
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Sehr geehrter Herr Stesch,
in Bezug nehmend und wieder rauf holend des Fadens der gemeinsamen Unternehmung auf der Oberen Mosel, möchte ich mich abschließend noch einmal bei ihnen bedanken für die Idee, das gute Wetter, den Lift, der Überbrückung der Sprachbarrieren und alles andere was ich noch vergessen habe.
Ich trauere den Tagen wirklich hinterher, die wir gemeinsam auf dem Wasser und am Abend in jeweils unseren Hängematten verbracht haben. Morgen geht die Alltagstrottelei wieder los und ich freue mich schon auf ein anderes mal, gemeinsam mit ihnen, Herr Stesch, oder aber mit jemand anderen wieder etwas zu unternehmen, was allerdings terminlich schwierig werden könnte, da ich mich in einem sucht ähnlichen Zustand befinde, der mich sogar aus dem Schlaf reißt, weil ich zu Hause in der Hängematte an die Küchenmöbel stoße, da ich offensichtlich träumend, mit den Armen Ruderbewegungen ausübe. Kaum auszuhalten dass es ausgerechnet jetzt die Temperaturen runter gehen und der Wind zunimmt. Dies kommt meinem derzeitigen Zustand nicht entgegen.
Ich habe mich in den letzten beiden Tagen kundig gemacht und beschloss doch auf dem Brackwasserbereich bei mir ganz in der Nähe Ruderübungen zu üben, damit ich in der kommenden Saison gerüstet bin. Sicher bin ich mir allerdings nicht mehr ob ich tatsächlich Paddelreiseziele wie Ukraine oder Norwegen anstrebe, sondern vielleicht doch zuhause bleibe um die Kunst des Kringelns zu üben. Die Zeit wird es zeigen ob ich in wilderen Gewässern oder doch etwas ruhiger meine zukünftigen Paddeltage zwischen den Schlafphasen in der Hängematte verbringe.
Wenn sie , Herr Stesch, in der kommenden Zeit in der Nähe meines Wohnortes sein sollten, würde ich mich freuen sie zu mir einladen zu können um gemeinsam zu Kringeln. Gerne würde ich ihnen mein Paddelboot in dieser Zeit zu Verfügung stellen. Sicher könnten sie ihr Dümpelboot mitbringen, das kringelt schon von Natur aus, aber das ist doch was anderes, sieht bestimmt mit einem Kanu etwas eleganter aus.
Scheuen sie sich nicht mich zu kontaktieren, wenn sie in der Nähe sind.
Hochachtungsvoll xuanxang
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