​Wintercamping in der Hängematte

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  • In diesem Beitrag schreibe ich über Vorbereitungen, wenn ich im Winter mit der Hängematte unterwegs bin. Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch den ein oder anderen Tipp habt und ihn unten ergänzt.

    1. Tarp: Ich nehme ein größeres Tarp als sonst, mit mehr Befestigungspunkten mit. Hierbei kann ich meine Hängematte förmlich einhüllen und habe einen sehr effizienten Windschutz.

    2. Isolation: Entweder habe ich eine Therm-a-rest im Gepäck oder mein Winter-Daunenunterquilt von UKhammocks. Und natürlich einen den Temperaturen angepassten Schlafsack.

    3. Wasser: Ich nehme abends eine mit heissem Wasser befüllte Nalgene (Socke drüber stülpen) als Wärmflasche mit in die Reisehängematte. Diese bleibt nicht nur wirklich lange warm, sondern gibt mir am nächsten Tag frostfreies Wasser für das Frühstück und den Kaffee.

    Vor allem brauche ich dieses Wasser dringend um Schnee zu schmelzen. Hätte ich kein sauberes Restwasser vom Vortag, würde der Schnee im Kessel unten keinen Kontakt mehr haben und Ihr könnt danach euren verbrannten Kessel vergessen.

    4. Essen: Ich nehme mehr Essen als gewöhnlich mit, da man bei Kälte mit zu wenig Essen stärker und schneller friert.

    5. Kleidung: In jedem Fall nehme ich ein paar trockene Ersatzsocken mit, welche sich bei verschneiten Wanderungen als wahre Lebensretter entpuppen. Ansonsten den Temperaturen entsprechende Kleidung.

    6. Befestigung: Ich lasse die Heringe zu Hause und befestige Stöcke im Schnee.

    Was ist in eurem Hammock-Setup anders als im Sommer und worauf achtet Ihr besonders?

    • Offizieller Beitrag

    Da gibt's ja kaum was zu ergänzen zu Deiner umfangreichen Liste.
    - Wer seinen Kopf nicht in eine Schlafsackkapuze stecken kann/will, sollte sich zum Schlafen eine warme Mütze aufsetzen.
    - Wer frierend in die Hängematte steigt braucht sehr lange, um warm zu werden. 20 Kniebeugen bringen den Kreislauf in Schwung. Für die Sportmuffel: Ein heißer Gute-Nacht-Tee tut es auch. Aber ohne Alkohol!

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • - Feuchte Klamotten mit in den Schlafsack, die sind am nächsten Morgen trockener
    - Falls viel Schnee liegt, kann man sich daraus einen umlaufenden Schutzwall gegen Wind bauen
    - Spiritus in einer gut verschlossenen Pulle mit in den Schlafsack. Kalter Sprit zündet schlecht oder nur mit Primern
    - Zur Mütze ziehe ich bei Minusgraden noch eine Sturmhaube an
    - Extra Isomaterial, wie Sitzmatte, klkeines Stück EVA oder anderes. Bei Daunen Under Quilts als Backup gegen kalte Spots (Cold-Butt-Syndrom)
    - Kohle und ne Möhre für den Schneemannn

    edit:
    - DIY-Isoeinlagen oder gekaufte für die Stiefel. Kalte Füße kriegst Du kaum wieder warm

    "Six by nine. Forty two."
    "That's it. That's all there is."
    "I always thought something was fundamentally wrong with the universe"

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