Hallo zusammen,
ich habe mich an etwas ein bisschen Schwierigeres gewagt, das ich Euch hier Präsentieren möchte: meinen 3-4-Season-Daunen-Underquilt.
Ein paar Stats:
- Stoff aussen: Ripstop-Nylon, PTX Endurance, beschichtet, 60g/qm (extremtextil, 13,90 Euro/qm, 1,5 qm)
- Stoff innen: Ripstop-Nylon, daunendicht, ultraleicht, 10den, 27g/qm (extremtextil, 17,90 Euro/qm, 1,5 qm)
- Moskitonetz für die Kammern, 155 Maschen/qcm, 25g/qm, ultraleicht (extremtextil, 3,70 Euro/qm, 1 qm)
- Stoff für die Tunnel: grünes Polester-Geschenkband vom Drogeriemarkt Müller (0,66 Euro/m, 6 m)
- Maße: 120 x 140 cm, 6 cm Loft
- Füllung: 250 g Gänsedaune (850 cuin, extremtextil, 67,90 Euro)
- Aufhängung: Ein Gummiseil an jeder Längskante, zu einer Schlaufe an der Ecke zurückgeführt, mit Korddelstopper gesichert; ein gummiseil an jeder Querkante, an einer Seite angenäht, an der anderen mit Kordeltopper gesichtert (insgesamt etwa 10 m Gummiseil, etwa 5 Euro; 6 Kordelstopper, etwa 5 Euro)
- Masse: 670 g
- Kosten insgesamt: etwa 140,- Euro
Hat mich gestern bei etwa 0°C, etwas Wind und hoher Luftfeuchtigkeit gut warm gehalten. Ich schätze bis -5 °C ist's für mich als eher kälteunenmpfindliche Natur angenehm, zur Not geht's wahrscheinlich bis -5°C
Hier das Wichtigste, die Bilder:
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Und hier mein kleiner Nähfehler (damit jeder auch sieht, dass es selbstgemacht ist

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Der Außenstoff ist nach den Regeln der Kunst etwas größer als der innen, was verhindert, dass die Daune zu stark komprimiert wird, wenn der Quilt sich um die Hängematte legt (differential cut heisst das, oder? Hammock Fairy)
Was ich das nächste mal anders machen würde: Ich würde die Duanenmenge lieber etwas höher ansetzen. Der Loft wäre zwar der Gleiche, aber er wäre etwas stabiler. Ich bin zwar zufrieden, aber wenn die Diecke des Quilts auch unter Stress etwas stabiler wäre, hätte ich nichts dagegen. Oder weniger Loft bei gleicher Daunenmenge. Und die Kammern würde ich das nächste Mal versuchen, gleichmäßiger zu füllen (siehe Bild 2; die mittleren kammern sind dicker - immerhin besser als andersrum). Das lässt noch zu wünschen übrig. Vor allem kann man da halt so schlecht nacharbeiten. Wieder aufmachen kommt nicht in Frage 
Sowieso hätte ich mir im Nachhinein besser einen echten 3-season-quilt gemacht (4-5 cm Loft) und einen full-size für den Winter. Der erste Test hat gezeigt, dass ich bei knackigen minusgraden wohl auch mit guter Waden- und Fuüßisolierung wohl an den Beinen frieren werde, und - noch schlimmer - die Nächte über damit beschäftigt sein werde, zu verhindern, dass mir kalte Luft Richtung hintern strömt.
Was meint ihr erfahrenen Hänger dazu? Lieber einen echten Winterquilt, oder versuchen, den 3-season-quilt zu hcohzumodden?
Viele Grüße,
Roland