Beiträge von echinotrix

    Hallo zusammen,

    hat jemand einen Link zu einer guten Bastelanleitung für einen UQP?

    Und: welchen Stoff würdet ihr empfehlen? Was würdet ihr zu dünnem, kalandrierten Nylon sagen, z.B. dem hier?

    Vielen Dank!

    Hallo,

    Zitat von konradsky

    ich schrieb doch davon, daß du deinen vorhandenen Schlafsack pimpen solltest.

    Sorry, ich hatte das mit dem Gummiband zwar gelesen, es ist aber irgendwie nicht so recht in meinem Gehirn angekommen. Hat das wirklich so viel gebracht? ich hab mit dem Schlafsack als Topquilt eigentlich nicht die großen Probleme. Das ist ein McKinley Perth und ist auf 9°C geratet. Ich hab den aber auch schon bei 2 °C eingesetzt und fühlte mich wohl. Insbesondere an den Schultern hab ich noch nie Probleme gehabt. Wenn dann an den Knien, sofern sie angewinkelt waren. Das hat dann die Füllung komprimiert und dann wurd's kühl.

    Zitat von konradsky

    Im Pod kann man aber nicht Diagonal liegen.

    Ich kann's. Zwar nicht so stark wie ohne Pod, aber trotzdem so, dass ich ziemlich flach bin. Bis jetzt hab ich zwar nur nen Deckenschlafsack ausprobiert, der natürlich sehr viel Beinfreiheit gibt. Aber laut einem der Videos von Shug, in denen er sein Podsystem demonstriert, geht's auch gut in einem Schlafsack mit eiförmigem Schnitt, wie eben seinem Western Mountaineering Alpinlite. weiss leider nicht mehr, welches Video das war in dem er das anpricht. Er hat halt zusätzlich zum weiten Schlafsack noch ein Insert drin, das den Schlafsack weiter macht. Ich glaube aber, dass er das Insert nur drin hat, wenn er unten den dicken Underquilt drin hat. Beim Frankenquilt geht diagonal liegen wohl auch ohne Insert. Aber das wird sich alles zeigen, wenn ich das mal mit einem entsprechend geschnittenen Schlafsack ausprobieren kann. Es lebe das Internet, da kann ich mich auch mal reinlegen und das Ding dann trotzdem zurückgeben, wenn's nicht passt. Da würden die meisten Geschäfte nicht mitmachen.

    Zitat von konradsky

    Wenn, dann kauft man Daunensäcke bei Ibää im Sommer.

    Ja, darauf wird's wohl rauslaufen.

    Hallo zusammen,

    [USER="21"]Konradsky[/USER]: danke für den Tip. Bin leider momentan etwas knapp bei Kasse und werde versuchen, den restlichen Winter und den Sommer mit dem klarzukommen, was ich momentan hab. Das einzige, was momentan noch in frage kommt, ist eben ein Schlafsack zum drüberziehen wenn's richtig kalt ist. Ich überlege, ob ich zum Ende der Wintersaison schaue, ob ich vielleicht einen günstigen, herabgesetzten Schlafsack erhaschen kann. Mit meinem Underquilt und dem leichteren der beiden Synthetikschlafsäcke bin ich erstmal zufrieden, das reicht allein für etwa 0 Grad. Nen Topquilt und vielleicht einen professionellen Underquilt gibt's dann im kommenden Herbst.

    [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER]: Ein Pod ist im Grunde nicht anderes als ein eng anliegender Socken aus Isolationsmaterial, der über die HM inklusive topquilt und Underquilt gestreift wird. Google mal nach PeaPod, das ist soweit ich weiß die Mutter aller Pods. Und schau mal hier bei Shug. Der nimmt einen -7°C-Schlafsack von Western Mounaineereing, zieht ihn über sich, HM, Top- und Underquilt, packt noch seine Daunenjacke über den Fußbereich, und hat damit bei -40°C (!) warm geschlafen. Der Schlafsack kostet aber etwa 500 Euro, das ist mir zu teuer und außerdem für den Pfälzer Winter überdimensioniert.

    Ich such was Günstigeres für weniger extreme Temperaturen.

    Hallo zusammen,

    endlich hat's auch hier in der Pfalz ordentliche Minusgrade, da musste ich gleich mal auf der Terrasse das derzeitige untere Limit ausprobieren. Da mir schon klar war, dass mein DIY Daunenunderquilt und mein 9°-Synthetikschlafsack als Topquilt nicht reichen werden für die angesagten -6 Grad, hab ich mir einfach noch einen alten Deckenschlafsack als Pod drübergezogen. Und: bombastisch. Mollig warm die ganze Nacht, nicht ein einziger kalter Fleck. Das Minimum bei sternenklarem Himmel war bei -7°C, ich denke, bis -10°C geht's locker.

    Jetzt ist natürlich das Problem, dass das Ganze Setup sehr schwer ist. Mein DIY UQ ist okay vom Gewicht her, der kommt auf knapp 600 Gramm. Aber die beiden billigen Synthetikschlafsäcke haben 1,2 kg und 1,5 kg. Das passt für längere Touren halt nicht so gut.

    Könnt ihr mir vielleicht einen geräumigen Daunenschlafsack mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis empfehlen, den ich als Pod nutzen könnte? Komforttemperatur sollte so bei -5 bis 0°C liegen. Ich befürchte ja, dass ich unter 400-500 Euro nicht wegkommen werde. Aber vielleicht hat ja jemand einen Geheimtip für mich, der preislich etwas niedriger liegt.

    Einen Daunen-Topquilt werd ich mir dann wohl mal aus den USA kommen lassen.

    Vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    vielleicht eine nicht ganz unbedeutende Frage zu Anfang: was für ein UQ sollte es denn werden? 1/2, 3/4 oder 1/1? Oder alle?

    Vielleicht sollten wir eine Umfrage machen, um uns erstmal darüber klar zu werden, was wir wollen. Länge, Aufhängungssystem, fitted cut oder nicht, Materialien, etc.

    Sowas können nur die admins erstellen, oder?

    Hallo zusammen,

    sehr nett, danke für den Link. Die haben übrigens auch Schlafsack-Extender. Falls sich jemand mal ein Pod-System aus einem Dauenenschlafsack machen will.

    Preise werde ich bei denen sicher mal ein paar anfragen. Was die z.B. für's Befüllen mit Daune verlangen wäre für mich interessant. Hat da jemand evtl. schon mal angefragt? [USER="21"]Konradsky[/USER], Du vielleicht?

    Hallo zusammen,

    Zitat von konradsky

    Das Quantum hat bei Dauene ein beschissenes Wasserdampfverhalten.

    Wie krieg ich sowas denn raus? Da gibt's doch Kennwerte, oder? Für Quantum Pertex hab ich da selbst auf der Homepage von pertex nix gefunden. Woher hast Du Deine Info, [USER="21"]Konradsky[/USER]? Ich frag vor allem, weil mich das auch für die von mir verwendeten Stoffe interessieren würde. Das waren zwei von extremtextil, der hier für außen und der hier für innen. Da hat nicht zufällig jemand Werte, oder? Oder zumindest Erfahrungen?

    Kann man Cumulus vielleicht auch nur für's Nähen bezahlen und Ihnen die Stoffe mitschicken? Wohl eher unwahrscheinlich, aber wer weiß?

    Hallo zusammen,

    Zitat von Stesch

    Unity is strength

    Genauso seh ich das auch. Danke für die tolle Idee, [USER="112"]Stesch[/USER]. Ich bin dabei, finanziell und mit Tatkraft (sofern ich bei Letzterem was beitragen kann).

    Zitat von treegirl

    Vielleicht sollte man das Projekt auf dem nächsten Treffen besprechen. Ich versuche zu kommen, aber es ist leider noch nicht ganz sicher. Wenn ich komme, kann ich die Underquilts mitbringen die ich habe - und [USER="112"]Stesch[/USER] und [USER="89"]echinotrix[/USER] könnten - sofern sie kommen - ihre mitbringen. Dann kann man vergleichen und sich mit den Leuten austauschen, die bereits Näherfahrung mit Underquilts haben. Sollte dabei ein Schnitt heraus kommen, kann man die Idee ja weiter verfolgen.

    Zu welchem der nächsten Treffen ich kommen kann, weiß ich noch nicht. Ostern geht's definitiv nicht, ich hab hier noch eine kleine Familie am laufen. Aber am 2. April kann ich auf jeden Fall im Eußertal vorbeischauen, [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER] hat ja an diesem Tag den kompletten [URL="http://Hallo zusammen,[QUOTE=Stesch]Unity is strength[/QUOTE]genauso seh ich das auch. Danke für die tolle Idee, [USER="112"]Trekkingplatz[/URL] gebucht. Sollten sich ein paar von Euch dazugesellen, dann könnten wir alles besprechen.

    Zitat von treegirl

    Wie gesagt, ich hatte bisher keinerlei Probleme mit Pertex.

    Ich auch nicht. Ich hab zwar keine Langzeiterfahrung mit dem Stöffchen, aber zumindest in der Verarbeitung habe ich keine Probleme bemerkt. Beim Nähen war alles gut, die Löcher haben sich auch später unter Spannung nicht aufgezogen. Bisher hat keine Einzige der 850 cuin Daunen den Quilt verlassen.

    Zitat von dendronaut

    Trotzdem möchte ich hier mal die Frage aufwerfen ob es schlau und fair ist Schnitte von Produkten abzutragen und diese an andere Firmen zur Produktion weiterzureichen. Wer sagt, dass die Schnitte von Cumulus nicht für spätere Zeiten abgegriffen werden? Dabei wärt ihr dann noch nicht mal die Dummen, da es Zulasten der Urheber gehen würde (meistens immer noch recht kleine Garagenfirmen aus den USA). So ein Underquilt ist ne ziemlich komplexe Sache und ist nicht mal eben so entworfen und zusammengekleistert, da steckt einiges hinter...

    Da muss ich als Anhänger der Open Source Bewegung sprechen: Natürlich gibt man mit einem solchen Projekt seine Arbeitsleistung und Erfahrung unentgeldlich an andere weiter. Die Überlegung dahinter ist aber, dass man selbst zu einem anderen Zeitpunkt eine entsprechende Leistung bzw. Hilfe von jemand anderem erhält. Wer von uns hat schonmal ein DIY-Projekt gestartet, ohne sich vorher Anregungen z.B bei hammockforums.net oder diygearsupply.com zu holen? Auch hier werden teilweise Schnittmuster veröffentlicht. Natürlich ist es in diesem Fall nochmal was anderes, da mit cumulus eine kommerzielle Firma involviert ist. Aber: das Urheberrecht bleibt natürlich bei denjenigen, die die kreative Leistung erbracht haben, und ich denke, das gilt auch für das Verwertungsrecht. Den weitaus schwierigeren Punkt hat [USER="17"]dendronaut[/USER] auch angesprochen: Open Source ist eine Konkurrenz für kommerzielle Produzenten, insbesondere kleine Unternehmen leiden unter einer solchen Konkurrenz. Hier liegt die einzige Lösung darin, dass diese Firmen eben immer ein Quäntchen vorraus sind, sowohl was die Kreativität als auch was die Fachkenntnis in der Produktion angeht. Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich für meinen Teil versuche, sympatische Kleinunternehmen zu unterstützen, indem ich z.B. Zeug kaufe, obwohl (!) ich es billiger und ohne viel Aufwand auch selbst machen könnte. Oder ich spende einen kleinen Betrag, falls so eine Option besteht. Allerdings kaufe ich auch viel über amazon, manchmal dann sogar auch offensichtliche Plagiate aus China (siehe hier), da hab ich schon ein ziemlich schlechtes Gewissen. Und wenn ich dann meine gerade geschriebenen Zeile lese, denk ich mir, ich müsste Sie aufgrund der brüllenden Scheinheiligkeit gleich wieder löschen. Aber naja. Zur Gewissensberuhigung hab ich mir gleich nochmal die originalen LoopAliens aus den USA bestellt. ;)

    Zitat von dendronaut

    Vielleicht lohnt sich auch noch ein Blick in den Underquilt-Calculator zu werfen.

    Das hätte ich besser recherchieren sollen, bevor ich meine UQ gebaut hab. Dann hätt ich jetzt nicht so hässliche Abnäher dran.


    Viele Grüße,

    Roland

    Soderle, Abnäher gemacht, Luftloch weg, und der Quilt hat überall optimalen Loft.

    Der Fehler lag eindeutig in meiner UQ-Konstruktion. Ich hab die Innenseite zu groß gemacht. Ich hab im Bereich der Beine einen Zentimeter abgenäht, den Stoff also (bei 8 Kammern) um 16 Zentimeter (!) enger gemacht. Ab Mitte Oberschenkel hab ich 0,5 cm abgenäht, also insgesamt 8 cm weggenommen.

    Anfängerfehler also. Nächstes mal werd ich also nach der Berechnung noch ordentlich was draufschlagen. Ich hab jetzt innen etwa 105 cm Halbkreisumfang, außen 138 cm. Das wären rein rechnerisch 13 cm Loft. Wenn man den UQ aber schön straff anlegt bleiben davon durch die Dehnung der Innenseite nur etwa 5 cm übrig. Also gerade das, was ich ursprünglich wollte.

    Das Abnähen war keine schöne Sache. Einen befültlten UQ an der Nähmaschine zu bewegen und zu kontrollieren ist echt schwierig. Die Nähte sind sowas von schief geworden, der Quilt schaut jetzt ziemlich verschandelt aus. Aber das ist mir ziemlich wurscht, nachdem nun nach einem 2-stündigen Test bei 5 Grad ohne Unterwäsche und mit einem dünnen Topquilt nicht die kleinste kalte Stelle zu spüren war, egal wie ich mich reingelegt hab.

    Jetzt weiß ich, warum Shug seinen Quilt "Frankenquilt" genannt hat. Eigentlich müsste meiner auch so heißen.

    Und: Respekt für die Profis, so einen Daunen-Underquilt entwerfen und machen ist echt nicht ohne. Haufenweise Details, die man beachten muss.

    Die Baumarkt-Handschuhe hab ich auch oft dabei.

    Mein neuer Liebling hat sich bei den letzten beiden Nächten offenbart, da hat's ordenlich geregnet und gewindet: eine extragroße Variante von Just Jeff's All-In-One-Sheet. Meines ist aus Zeltboden und hat die monströsen Abmessungen von 170 x 90 cm. Der Zeltboden ist zwar schwer (inkl. Gummikordel und zwei Minibinern 230 g), dafür aber sehr robust, absolut wasserdicht und günstig.

    Man kann das Ding verwenden als
    - Gearhammock
    - Rucksackhülle
    - Groundsheet (kann man oben fast komplett zuziehen, womit dann die ganze Ausrüstung inkl. Schuhe spritzwasser- und fuchssicher verpackt ist)
    - Undercover für 3/4 Underquilts
    - Nottarp
    - Wassersack

    Viel für kleines Geld und wenig Aufwand! Wer's leichter haben will kann auch ein Stück Silnylon nehmen, dann wiegt das Ganze ein paar Gramm weniger und ist nicht so voluminös.

    Das ist mir bei den Incubators auch schonmal aufgefallen, aber bevor ich meinen Quilt gebastelt hab. Wenn die das auch mit Abnähern realisieren, dann werd ich das wohl mal probieren. Löst dann gleich zwei Probleme: mehr Loft auch unter Spannung durch Verkürzen der Innenseite, und Beseitigung des Luftsacks unter den Beinen durch stärkeres Abnähen in Bereich der Beine.

    Hab leider noch nie einen professionellen UQ live gesehen, stehen da auf der Innenseite dann Stoffalten nach oben hoch? Ich vermute mal nicht, die machen die Abnäher wohl nach innen zur Daune, oder?

    Und noch eine Frage: Ich sehe beim Incubator D-Ringe oben auf den langen Kanten, sind mir vorher noch nie aufgefallen. Sind die dafür gedacht, zusätzlich über die Ridgeline abzuspannen?

    So, ich hab jetzt rumproiert. [USER="46"]TreeGirl[/USER], Du hattest recht, durch Anbringung von zwei weiteren Gummikordeln an den Enden und ordentlich mehr Zug hat's das Luftloch rausgebügelt. Mir war durch Shugs UQ-Videos schon klar, dass man sehr streng abspannen muss. Deshalb hatte ich meine eine (!) Gummikordel schon bis kurz vor die Dehnungsgrenze gespannt. Ich hatte aber nicht bedacht, dass die nicht so viel Zug aufbauen kann, wie z.B. die Zwei-Kordel-Aufhängung von JRB.

    Jetzt ist das Loch weg, aber leider offenbart sich nun die fehlende Erfahrung Bau meines DIY Quilts: Durch den starken Zug dehnt sich offenbar das Nylon der Innenseite des Quits so stark, dass von nur noch etwa 1 cm Loft übrig bleibt. Ich hab den Unterschied zwischen der Außen- und Innenseite von vorn herein deutlich zu gering angesetzt. Da hab ich mich ordentlich verhaut - beim nächsten Quilt wird alles besser. ;)

    Hat einer von Euch schonmal die Breite der Innenseite eines Quilts irgendwie korrigiert? Ich denke da daran, Längsfalten reinzunähen. Einfach ein bisschen Stoff greifen und absteppen. Sollte doch eigentlich klappen, oder? Eine 0,5 cm hohe Falte pro Kammer, das wären bei 8 Kammern 8 cm weniger Stoff auf der Innenseite. Ursprünglich hatte ich innen 120 cm Stoffbreite, außen 138 cm. Mit der Anpassung hätte ich also Innen 112, außen nach wie vor 138.

    Meint ihr, das könnte klappen? Wie könnt ich's besser machen?

    Am Hintern und am Rücken liegt der Quilt optimal an, nicht der Hauch eines Spaltes. Ich merk das auch an der wohligen Wärme dort.

    Ich werde mal versuchen, die Spannung noch zu erhöhen, vielleicht hilft das ja. Danke für den Tip. Und die Idee mit dem Kissen hört sich auch gut an, werd ich ausprobieren, falls ich keine andere Lösung finde.