Beiträge von echinotrix

    Hallo zusammen,

    eine kleine Frage: schneidet ihr beim Bau Eurer GE Hängematten die Webkante weg oder nehmt ihr sie in den Rollrand mit rein. Ich hab sie anfangs weggeschnitten und bei der letzte single-layer HM mit eingenäht. Und ich überlege, ob ich das in Zukunft nicht immer so machen werde.

    Danke für Eure Meinung.

    Roland

    Achja, den Post hatte cih auch schon mal gelesen, aber wieder vergessen. Anscheinend wirklich eine Frage des Drucks von "Seil-auf-Seil". Und das das hat natürlich wirklich was mit dem Radius zu tun, wie Du schon sagst.

    Ich hab vo ein paar Wochen schonmal mit Alu-Rundprofilen rumgespielt, und dabei Stangen mit etwa 5 mm Durchmesser genommen. Hätte eigentlich schon ganz gut funktioniert, aber das Alu ist halt zu schwach um eine HM zu halten. Und mit Titan kommt meine Bastelsäge nicht klar.

    Zitat Dutch: "I cut Titanium with will power." Soweit bin ich leider noch nicht.


    Roland

    Gerade noch das etndeckt: https://www.hammockforums.net/forum/showthre…n-line-strength

    Eine Biegung von D/d=1 (mit D=Biegedurchmesser und d=Seildurchmesser) hat laut dem Hersteller von Amsteel (Samson's Rope) keine negativen Einfluss auf die Bruchlast. Also kann's am Radius eigentlich nicht liegen, auch bei den Speed Hooks und bei den Hammock Anchors kommen keine kleineren Radien als eine Seilstärke vor. Hat vielleicht eher was mit scherkräften durch Reibung zu tun.

    Oder?

    Roland

    Ich denke, das Hauptproblem ist der Biegeradius.

    Da bin ich mir irgendwie nicht so sicher. Dann müsste es ja bei den klassischen, lange etablierten Varianten, bei denen "Schnur üder Schnur" läuft (z.B. Loop über Toggle), oder auch den Whoopie-Hooks das gleiche Problem auftreten. Da kommt's doch zu Radien von einer halben Seildicke oder - im Fall der Hooks - sogar noch etwas weniger. Und das sollte doch genauso beanspruchend sein wie bei Speedhooks oder Hammock Anchors. Warum kommt's dann bei denen zu Schäden und bei den etablierteren Varianten nicht? Irgendwie versteh ich's nicht.

    Roland

    Sowas ähnliches hab ich auch schon mal probiert, ging ganz gut. Ich hatte kein loch drin, sondern den Toggle mit einem Mastwurf fixiert. Hat gehalten und war einfach. Vielleicht werd ich in diese Richtung nochmal ein bisschen rumprobieren. Das mit der einfachen Schnur ist für mich wie gesagt sehr attraktiv. Auch wenn die Abnutzung vielleicht etwas größer ist, ein bisschen Dyneema kostet ja nicht die Welt. Und ausserdem braucht man ja auch nur die Hälfte wie bei einer Whoopie-Sling.

    Ich hab vor einiger Zeit mal bei BIAS ein Paar Hammock-Anchors bestellt, aus Interesse. Shane wollte sie mir schicken und mir eine Rechnung per PayPal stellen, ich hab aber leider seit fast drei Wochen nichts mehr von ihm gehört, weder Rechnung noch Paket sind angekommen. Der Service lässt ein bisschen zu wünschen übrig.

    Hoffentlich kommen bald die Speed-Hooks 2 von Dutch, ich würde die Whoopies bzw. UCR sehr gerne durch etwas einfacheres ersetzen.

    Roland


    Forenkarte klingt gut! Und wenns nur ne einfache Karte ist, wo jeder seinen Punkt rein malen kann.

    Wir könnten auch einfach eine Liste pflegen, auf der wir alle unsere Koordinaten eintragen. Ich würde dann regelmäßig eine Karte draus machen (vielleicht auch automatisiert) und die hier im Forum veröffentlichen. Aber wie schaut's mit Datenschutz aus? Sollen die Liste und/oder die Karte öffentlich oder nicht-öffentlich sichtbar sein?

    Roland

    Hallo,

    das mit den Katenoiden ist so eine Sache. Ich denke (eigentlich nicht ich, sondern viele auf hammockforums.net), dass es ausreicht, wenn man einfach einen leichten Bogen reinmacht. Ob das nun wirklich genau eine Katenoide ist, oder irgendeine andere Kurve, spielt wohl nicht die große Rolle. Je weniger Dehnung Dein Stoff hat, desto wichtiger wird's. Der Extremfall ist Cuben Fibre, bei Silnylon geht's da deutlich weniger genau.

    Ich hab mir für meine Tarps eine Schablone aus einem großen Pappkarton gemacht: an der Wand aufgehängt und dann (wie Du es ja beschrieben hast) mit einem Stück Seil (Paracord) und zwei Stecknadeln die Katenoide angezeichnet. Damit hab ich dann am Tarp angezeichnet.

    Das mit den 6 Zoll ist ziemlich willkürlich. Je tiefer die Katenoide, desto besser pitcht das Ganze, aber desto weniger Stoff bleibt halt übrig.

    Roland

    Jaaaaaa, liebe Freunde. Das Problem ist: der Reißerverschluss muss ja zu dem des Schlafsacks passen: YKK Gr. 5, 163 (!) cm. Wird bei beiden Anbietern schwierig. Den richtigen Typ ist eigentlich kein Problem, aber teilbar in der richtigen Länge ist schwierig. Aber vielleicht findet sich da noch eine Lösung. Danke trotzdem für die Vorschläge.

    Ich glaube, ich würde mit dem Polyester schon zurecht kommen. Ich darf halt wie schon gesagt einfach nicht so faul sein und muss einfach mal mehr stecken. Dann klappt das schon.
    Einen Obertransportfuß gibt's für meine Singer 8280 leider nicht, zumindest hab ich da bisher nichts gefunden.

    Hallo zusammen,

    ich hab einen ersten etwas ernstahfteren Versuch eines Pod-Systems gestartet, auch wenn ich diesen Winter wahrscheinlich nicht mehr dazu kommen werde, das untere Limit auszutesten.

    Ich hab ein Insert für meinen alten McKinley Perth genäht, aus dem Rest eines billigen Skandika Iceland Decken-Schlafsacks, den ich mal gekauft hab um einen UQ zu basteln. Das macht den Perth deutlich weiter, jetzt kann man noch besser diagonal liegen.

    [ATTACH=CONFIG]n13428[/ATTACH]

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    Das mit den Reißverschlüssen ist halt so eine Sache. Ziemliches Gefrickel mit dem Reperaturkit, einen passenden teilbaren RV in der Länge hab ich nicht bekommen. Es passt nicht perfekt, aber es hält einigermaßen. Einen Thru-Hike sollte man damit aber nicht starten, die geklemmten Steckteile und Endstücke gehen leicht wieder ab.

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    Schlafsack plus Insert haben nun 1,5 kg. Aber ist ja nur ein erster Test, nächsten Winter gibt's dann das gleiche mit Daune.


    Roland

    Hmm, ich glaube, ich habe da ein Vorurteil. Ich hab mal ein Windshirt aus Microfaser-Polyester genäht, und ich hab wegen der geringen Dehnung des Stoffes die Teile oft nicht zur Deckung gebracht. Der Transport der Nähmaschine hat die untere Lage schneller transportiert als die obere, wie üblich. Und ich hab wahrscheinlich auch nicht sauber zugeschnitten und auch nur wenige Stecknadeln benutzt. Normalerweise gleiche ich dann durch leichtes Ziehen am Stoff aus, das geht halt bei Polyester dann nicht so gut wie bei Stoffen mit mehr Stretch. Lag wohl auch an den vielen Rundungen (z.B. beim Kragen). Ich weiß schon, am Stoff ziehen sollte man eh nicht. Vielleicht ist ein bisschen Nähen mit Stoffen ohne Dehnung eine ganz gute Übung für mich. Zwingt mich dazu, sauber zuzuschneiden und vorher zu Stecken. ;)