Beiträge von echinotrix

    Unser lieber [USER="22"]kahel[/USER] hat eine wunderbare Anleitung zum Bilderhochladen geschrieben. Damit sollte es eigentlich klappen.

    Stimmt schon, damit geht's eigentlich ganz gut. Bei abload kann ich's halt auch drehen, wenn nötig, und die Links kann ich auch gleich noch auf hammockforums.net verwenden, wenn ich dort auch was dazu schreib. Aber so viel Unterschied macht's auch nicht, kann also in Zukunft auch gerne den Upload des Forums verwenden.

    Hmm, das ist seltsam. Muss an Deinem Browser liegen, bei mir ist alles gut. Kannst Du nicht die URLs direkt aufrufen? Sind die Icons klickbar?

    Da ich mit allen der zahlreichen Möglichkeiten, Bilder hier ins Forum hochzuladen, auf Kriegsfuß stehe, hier die Direktlinks zu den Bildern:

    https://abload.de/img/dsc_00557tpui.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0062glq99.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0063u6ool.jpg
    https://abload.de/img/dsc_00593qq71.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0061sxo2p.jpg
    https://abload.de/img/dsc_007731o47.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0078c8o3i.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0079r0q11.jpg
    https://abload.de/img/dsc_0080i4oy0.jpg

    Ich hoffe, das geht so besser.


    Schon Draußen getestet?

    Nö, aber heute Nacht. Leider wird's wohl nur minus 1-2°C haben, aber für einen ersten Test reichts.


    Damit tust du dem Wooki aber unrecht; der 0° Wooki XL wiegt nur 706g. Der reguläre 0° Wooki wiegt ca. 682g.

    Hoppla, da hab ich mich wohl falsch erinnert. Hab ihn gewogen, nachdem ich ihn bekommen hab, aber offensichtlich ist mein Gedächtnis auch nicht mehr das, was es mal war.

    Planst du vielleicht auch einen Wooki-Klon mit Daune?

    Ja, tue ich. Ich weiß aber noch nicht, ob ich ihn noch diesen Winter machen werde. Erstmal gibt's ein Winter-Tarp und eine Lodenjacke, da bin ich schon ein bisschen beschäftigt.

    Liebes Forum,

    mein Synthetik-Wooki-Nachbau ist fertig.

    1.) Rollränder an eine 4 Meter lange Bahn aus dem schon öfter verwendeten, sehr günstigen roten Ripstop von extremtextil (30 g/m^2) genäht.
    2.) Tunnel an einer Seite genäht.
    3.) Apex ausgeschnitten. Drei Lagen á 133 g/m^2 (4 oz/yd^2). Die mittlere Lage ist etwas größer als die innere, die äußere ist nochmal ein bisschen größer.
    4.) Ein nochmal etwas größeres Stück Stoff ausgeschnitten. Die Apexlagen draufgelegt, Stoff umgeschlagen, festgesteckt. Vernäht.
    5.) Die Isolation auf die Stoffbahn gelegt, ausgerichtet, festgesteckt. Vernäht.
    6.) Dünne Reepschnur durch den Tunnelzug. Anderes Ende gerafft, mit einen Vierfachloop 3 mm Gummiseil per Ankerstich versehen, Karabiner rein. Fertig.

    Die isolierte Fläche hab ich in der Mitte deutlich breiter gemacht als beim originalen Wooki, man kann dadurch problemlos in Ballerinastellung liegen und die Knie bleiben trotzdem warm.

    Der Loft ist durch den differentiellen Schnitt optimal, die Mühe beim Abstecken hat sich gelohnt.

    Die drei Lagen Apex hab ich spontan genommen, eigentlich hatte ich zwei geplant. Aber dann dachte ich mir, dass ja die kalte Zeit kommt und ein bisschen mehr Apex unterm Hintern nicht schaden kann. Der Quilt sollte bis mindestens -15°C ausreichen.

    Die Raffung am Fußende lässt sich lösen und neu positionieren, damit ist der Quilt an verschieden lange Hängematten anpassbar. Er ist liegt überall eng an und ist viel bequemer als meine anderen, "traditionellen" Underquilts.

    Die Materialkosten lagen bei 100 Euro, es ist aber noch einiges an Apex übriggeblieben.

    Das Gewicht liegt inklusive Aufhängung bei 1004 Gramm. Aber da ich den Stoff am Fussende noch nicht gekürzt habe, kann man da nochmal etwa 50 Gramm abziehen. Ich bin also unter dem gesetzten Limit von 1 kg geblieben, trotz der drei Lagen Stoff. Damit bin ich sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass der 0°F-Wooki aus Daune ja auch bei etwa 800 Gramm liegt und weniger Liegefläche bietet. Das Packmaß ist natürlich deutlich größer als beim Daunenquilt, aber es geht noch.

    dsc_0078c8o3i.jpg

    https://abload.de/img/dsc_00557tpui.jpg

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    https://abload.de/img/dsc_00593qq71.jpg

    https://abload.de/img/dsc_0061sxo2p.jpg

    https://abload.de/img/dsc_007731o47.jpg

    https://abload.de/img/dsc_0079r0q11.jpg

    https://abload.de/img/dsc_0080i4oy0.jpg


    Viele Grüße, Roland

    Ich kann zum erwähnten Schlafsack auch keinen konkreten Erfahrungsbericht liefern, aber hab neulich auch so ein Chinaprodukt gekauft, in erster Linie interessehalber. Es handelte sich um einen Daunenschlafsack für 100 Euro, als Komforttemperatur war 0°C angegeben, das Gewicht sollte bei 800 g liegen (

    ).

    Was ich bekommen habe, hat mich nicht wirklich überrascht: Der Loft liegt bei etwa 1-1,5 cm, der Schlafsack ist also bei Leibe nicht für 0°C geeignet. Die Verarbeitung ist gut, aber der Stoff fühlt sich schon ein bisschen nach Plastik an.

    Die Daune ist laut Herstellerangaben Ente, komprimiert gut und ist auch schön warm. Bezüglich der Herkunft bzw. Gewinnung darf man aber sich natürlich nichts vormachen, das ist bestimmt übelste Tierquälerei. Und die Arbeitsbedingungen der Näher/innen sind sicher auch katastrophal.

    Das ist das Hauptproblem, das ich mit solchen Produkten hab.

    Aber technisch ist das gar nicht mal so schlecht, wenn man mal vom falsch angegebenen Komfortbereich und von der Haptik des Nylons absieht.

    Ich werd mir wahrscheinlich einen Topquilt draus schneidern: Reißverschluss, Kapuze und einiges an Material weg. Sollte einen TQ für Temperaturen bi etwa 5 Grad ergeben mit ungefähr 500 Gramm. Für 100 Euro ist das okay.

    Werd sowas aber trotzdem nicht nochmal kaufen, aus ethischen Gründen.

    Hallo zusammen,

    ein Kollege hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass für Spinnakersegel relativ leichte Ripstop-Stoffe verwendet werden, die vielleicht auch für Hängematten taugen. Ich habe z.B. das hier gefunden: https://www.segeltuch-shop.de/Segelt...-cm-breit.html

    Ein Polyesterstoff, nicht zu schwer, sehr günstig und definitiv stabil genug. Nur was die Haptik angeht habe ich Bedenken. Und es gibt ihn halt nur in weiß, so wie ich das sehe. Aber da würde sich wahrscheinlich noch was besseres finden, denke ich.

    Hat sowas schon mal jemand ausprobiert?


    Gruß, Roland

    Auch wenn's vielleicht etwas off-topic ist, will ich nur kurz auf die anderen Dinge hinweisen, mit denen man das untere Limit noch verschieben kann - manchmal muss man gar nicht unbedingt das Setup anpassen.

    • viel, am besten fettes Essen vor dem zu Schlafen gehen
    • unbedingt warm in die HM, ggf. noch etwas körperliche Aktivität
    • nicht verschwitzt in die HM gehen
    • nicht zu viel anziehen: T-Shirt und dünner Pully, lange Unterhose, 1-2 Paar weite Wollsocken, Mütze, Schal
    • Dehydratation vermeiden
    • möglichst bald pinkeln, wenn man muss
    • und natürlich die Wunderwaffe schlechthin: die Wärmflasche. Am besten direkt an die Oberschenkelarterie (also zwischen die Beine). Ich hab gute Erfahrungen mit einer mit Reflectix isolierten Stahlflasche gemacht. Die kann man mit kochendem (!) Wasser füllen*, durch die Isolierung gibt sie die Wärme dann langsam und gleichmäßig ab, reicht für viele Stunden. Das Wasser kann man am nächsten Morgen dann gleich trinken oder nochmal aufkochen für Tee oder Ähnliches.


    Mit einer Wärmflasche allein kann man locker 5 Grad rausholen, wenn man alles Genannte beachtet geht sogar noch mehr. Ich hab schon mal mit einem 5°C-Setup (0°C Underquilt, 12°C Schlafsack als Topquilt) bei -6°C übernachtet, ohne zu frieren!
    Allerdings muss man sich klar darüber sein, dass die meisten der aufgeführten Dinge systemische Maßnahmen sind, also verhindern, dass man auskühlt. Kalte Stellen wird man trotzdem haben und muss die dann aushalten. Das geht aber recht gut, finde ich, so lange man nicht insgesamt friert.

    * Vorsicht, es besteht die Gefahr ernsthafter Verbrennungen! Unbedingt darauf achten, dass die Flasche absolut dicht ist. Ich verwende eine Klean Kanteen mit Schraubverschluss, stabiler und sicherer geht's kaum. Kochendes Wasser keinesfalls in Plastikflaschen füllen. Und auch niemals ohne eine Isolierschicht drum herum!

    Das mit den Falten hab ich auch schon zweimal gemacht, einmal bei meinem DIY Daunen UQ, bei dem ich den differentiellen Schnitt zu gering gemacht hab. Das Nacharbeiten schaut zwar nicht grad professionell aus, erfüllt aber seinen Zweck. Da das so gut geklappt hat, hab ich das auch gleich noch bei einem älteren Synthetikunderquilt aus einem gebrauchten Schlafsack wiederholt, auch da hat's dem Loft gut getan.

    Stesch hat das bei seinem Daunenunderquilt von Cummulus auch gemacht, der hat sogar noch irgendwie die hochstehenden Falten kaschiert. Hab aber damals nicht genau gesehen, wie. Raus mit der Sprache, [USER="112"]Stesch[/USER].

    Die Maße vom UQ sind 110x140cm.

    Aha, deshalb ist er so leicht. Meiner ist ein "full length", er ist an der breitesten Stelle fast 150 cm breit und über 210 lang. Ich hab mich dabei ziemlich genau an das Turial von Arrowhead Equipment gehalten, würde ihn aber beim nächsten Mal ein bisschen schmaler und kürzer machen. 110 cm wär mir aber zu schmal, da ich gerne mit einem Bein angewinkelt schlafe.

    Zitat von Konradsky

    und warum nicht diese nehmen?
    http://www.extremtextil.de/catalog/R...ahl::1770.html
    Schön unauffällig und sehr Preiswert.

    Oliv ist nur 122 cm breit, reicht meiner Meinung nach nicht für einen 3-Season (siehe oben). Aber für einen schmalen Sommerquilt wär's okay.

    Schaut gut aus, Glückwunsch.

    Solche Farben hätte ich mir auch gewünscht, ich wollte aber keinen 60 g/m²-Stoff. Deshalb hab ich den hier genommen. Rot ist auch schön, und der Stoff war sehr günstig. Trotzdem bin ich preislich am Ende bei etwa 70 Euro gelandet. Sind Gummiseil und Kordelstoppper bei Dir schon eingerechnet? Meinen hab ich leider etwas zu groß gemacht, da würd ich's nächste Mal noch ein bisschen optimieren. Welche Maße hat Dein Quilt? Und hattest Du eine Anleitung, an der Du Dich orientiert hast?

    Bin gespannt, wo für Dich das untere Limit vom 4 oz/yd^2 Apex liegt. Ich komm bis etwa 5-8*C wunderbar klar damit. Hab auch schon mal eine Nacht bei 3°C drin geschlafen und bin nicht frierend aufgewacht - selbst ohne lange Unterhosen. Kuschelig war's zwar nicht mehr, aber es ging ohne Hilfsmittel. Ich denke, mit Wärmflaschen geht's bis um die 0°C, mit Vapor Barriers vielleicht sogar noch etwas drunter.

    Die Geometrie für die Footbox könnte ich dir zuschicken, wenn du interessiert bist.

    Ich glaube zwar nicht, dass das für mich viel bringen wird. Ich bin ja doch nochmal ein paar Zentimeter großer als Du, [USER="46"]TreeGirl[/USER]. Aber einen Versuch ist's wert, deshalb würde ich das Angebot für das Schnittmuster gerne annehmen!
    Muss ich schon wieder Stoff bestellen. ;)

    Aber bei HMs hält sich das preislich ja in Grenzen.

    Soderle, ich habe mich entschieden, den Qooki in Synthetik nachzubauen.

    Der 10' Wooki passt zwar wnderbar an meine 10' DIY HM, aber ich will einfach nicht mehr in den kurzen Matten schlafen. Bin gestern abend um 23.00 Uhr genervt in mein gewohntes Set (lange Matte mit 2 gestapelten normalen Quilts) umgezogen, weil ich einfach keine bequeme Liegeposition in meiner alten 3-Meter-Matte gefunden habe. Wie man sich an den höheren Liegekomfort gewöhnt! Selbst mit perfekt sitzendem Wooki habe ich die kurze Matte unbequemer gefunden, als die lange HM mit perfekt sitzendem Wooki. Nicht die Schuld des Wookis, liegt hal einfach an der Matte selbst.

    Beim Synthetikwooki werde ich die Liegefläche deutlich vergrößern (etwa 150 cm Breite) und den Trägerstoff 11,5' (345 cm) lang machen. Dann kann ich den Quilt an jede beliebige Mattenlänge anpassen, indem ich die Whippings entsprechend verschiebe.

    Die Isolation werde ich aus zwei Lagen 4 oz Climashield Apex machen, inkl. differentiellem Schnitt. Das gibt am Ende etwa 5 cm Loft und sollte mich als warmem Schläfer bis mindestens -5°C gut schlafen lassen.

    Das Material kostet 100 Euro (6,5 Meter davon, 5 Meter davon).

    Was das Gewicht angeht wäre das Ziel, unter 1 kg zu bleiben. Könnte sich ausgehen.

    Ich berichte dann. Drückt die Daumen.