Beiträge von echinotrix

    In der Hängematte lege ich den Quilt über mich, schlüpfe ebenfalls mit dem Kopf oben rein, ziehe die Ränder aber ein wenig seitlich zwischen Hängematte und Körper, damit ich keine zu grosse Luftmasse aufheizen muss. Da der Quilt recht breit ist, kann ich eine Faltenbildung über mir nur so in Grenzen halten.

    Ich habe im Gegensatz zu Dir bisher keine Probleme einer "großen Luftmasse" gehabt. Ich lasse ich den Topquilt einfach locker auf mir liegen, er sackt dann zusammen und liegt überall optimal am Körper an.


    Im Gegensatz zu dir, [USER="89"]echinotrix[/USER] (du schriebst mal, dass du am Morgen so aufwachst, wie du am Abend eingeschlafen bist), drehe ich mich nachts oft.

    Das könnte eine Erklärung für die unterschiedlichen Wahrnehmungen sein. Tatsächlich bewege ich mich in der HM (gefült) in der Nacht praktisch nicht. Im Wald ist es manchmal so, dass ich leichter schlafe (mehr träume), aber selbst dann kommt es nur selten vor, dass ich nach einer bequemeren Position suche. Eine kleine Lageänderun reicht meist völlig aus, um mich zu beruhigen. Auf die Seite drehe ich mich äußerst selten.

    Probleme mit der Gefangenschaft im Quilt hatte ich noch nie.

    Dafür kann ich nur noch relativ schlecht im Bett schlafen. Da wälze ich mich oft und wache auch deutlich weniger ausgeschlafen auf. Zudem habe ich oft Rücken- und Schulterschmerzen. Ich vermute, dass es mir im Zelt nicht anders gehen würde. Aber das müsste ich ersteinmal ausprobieren. Meine letzte Übernachtung im Zelt ist schon einige Zeit her.

    Ich hab mir gerade die HM nochmal angeschaut. Wenn ich sie so aufhänge, dass die Ridgeline die gleiche Spannung hat, die meine Gathered-End-Matten bei etwa 30° Aufhängewinkel unter Belastung haben, dann hängt die Arbora mit geschätzten 15°. Sehr weit weg von der Norm. Reingelegt hab ich mich nicht, da ich befürchte, dass meine Wandhaken auf der Terrasse das nicht überstehen würden.

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    (entschuldigt die schlechte Bildqualität)

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Arbora sich wirklich sehr viel Mühe gibt. Dass sie die Anregungen der Kunde so bereitwillig angenommen haben, ist absolut lobenswert. Die HM hat in meinen Augen kaum mehr etwas mit dem Produkt zu tun, das wir im Sommer in Mengerschied gesehen haben - schon viel besser. Aber trotzdem erwecken die vielen unausgereiften Details den Anschein, dass die Hersteller nicht ausreichend persönliche Erfahrung haben. Wenn sich die mal ein paar Wochen in ire eigenen Hängematten legen würden, und gleichzeitig ihre Entwicklungsbereitschaft beibehalten, dann werden die super Ausrüstung produzieren.

    Noch eine Bemerkung zur Brücken-Hängematte. Bei meiner nutze ich die Ridgeline, um sie immer etwa gleich aufzuhängen. Ich spanne die Aufhängung, bis die Ridgeline recht gut gespannt ist.

    Ich verstehe irgendwie auch nicht, warum nicht mehr Bridgenutzer eine strukturelle Ridgeline als Hilfe zum Aufhängen verwenden. Seltsamerweise ist es aber so, dass ganz oft behauptet wird, dass eine Ridgeline bei einer Bridge unnötig sei. Ich kann dazu allerdings nicht wirklich was sagen, weil ich keine große Erfahrung mit Bridge-HMs habe. Das will ich aber nächstes Jahr ändern.

    Bei einigen Gathered-End-Nutzern passiert das gleiche: Wenn sie sich in die Hängematte legen, ist die zuvor gespannte, strukturelle Ridgeline plötzlich lose (so z.B. bei barfuß). Dennoch wäre das eine strukturelle Ridgeline.

    Ich stimme Dir zu, siehe dazu aber auch hier. Meiner Erfahrung nach ist es so: Ist die HM steiler als durch die RL vorgegeben aufgehängt, dann wird die RL locker, wenn man in die HM reingeht (Kopf- und Fußende bewegen sich aufeinander zu). Ist sie flacher aufgehängt, kommt mehr Zug auf die RL. Empfohlen wird immer, dass die Ridgeline bei belasteter HM gerade so viel Zug hat, dass man sie mit den Fingern noch um 45° umbiegen kann.

    Ich kann meine Blackbird so aufhängen, dass die Ridgeline durchhängt. Ich würde sie dann aber nicht als "nicht mehr strukturell" bezeichnen sondern einfach als falsch aufgehängt.

    Ich meinte, wenn die Ridgeline bei RICHTIG aufgehängter HM noch durchhängt, ist es eine nicht strukturelle Ridgeline. Natürlich bleibt eine strukturelle Ridgeline eine strukutrelle Ridgeline auch wenn sie bei falsch aufgehängter HM durchhängt.

    • Sie sorgt dafür, dass die Hängematte immer den gleichen Durchhang hat.
    • Mit dem vom Designer vorgegebenen Durchhang erhält das Netz die richtige Spannung, hängt also nirgendwo durch.
    • Das Netz wird hoch gehalten.
    • Es wird verhindert dass die Hängematte zu stark auseinander gezogen wird - und als Folge das Netz abreisst.

    Der "optimale" Aufhängewinkel wird dabei vom Designer vorgegeben. Wenn für dich ein anderer Winkel optimal ist, passt die Hängematte einfach nicht zu dir.

    Das ist, wie von Dir gewohnt, alles vollkommen richtig und gut erklärt.

    Hm, ich verstehe unter einer strukturellen Ridgeline eine Ridgeline, die dazu verwendet wird einen bestimmten Durchhang vorzugeben.

    Sehe ich genauso. Wenn die Ridgeline ganz leicht unter Spannung steht, dann ist die HM im richtigen Winkel aufgehängt.


    Insofern wären eigentlich fast alle Ridgelines strukturell.

    Eine Ridgeline, die bei optimalem Aufhängewinkel immernoch durchhängt, ist für mich nicht strukturell. Das ist z.B. bei den Ridgelines der Fall, die manche Leute an Bridges befestigen. Die sind nur zum Aufhängen von Sachen da, oder um Insektennetze hochzuhalten. Gleiches gilt für die Ridgelines aus Gummikordel, die (ich glaube) DD einbaut.

    Allerdings ist es bei den meisten integrierten Hängematten notwendig, dass die Ridgeline fix ist. [...] Eine verstellbare Ridgeline macht keinen Sinn, weil das Netz durch hängt, wenn sie zu kurz eingestellt wird, und reisst oder zumindest übermäßig belastet wird wenn sie zu lang eingestellt wird.

    Die Spannung der Ridgeline ist von zwei Dingen abhängig: Erstens von der Ridgelinelänge, und zweitens vom Aufhängewinkel der HM. Macht man die Ridgeline länger, kann man den Aufhängewinkel verringern und erhält wieder die gleiche Ridgelinespannung, und vice versa. Eine fixe Ridgelinelänge ist also notwendig, wenn man die HM immer in einem gleichen Winkel aufhängen möchte. Was ja im Grunde immer der Fall ist, insbesondere bei integrierten Hängematten. Die längenverstellbare Ridgeline macht im Grunde nur Sinn, wenn man noch auf der Suche nach dem individuellen optimalen Aufhängewinkel ist. Und bei integrierten HMs sollte man, da wie Du schon sagst, vorsichtig sein bzw. unnötige Experimente einfach lassen.

    ich glaub man müsste die HM ganz knapp außerhalb aufhängen, gerade so weit, dass der Flitzebogen-Effekt genau so groß ist, dass die Stange, die ohne HM ja etwas durchhängt, gerade ist: siehe Bild 3

    Danke für die Illustration, genau das habe ich gemeint. Nur habe ich, im Gegensatz zu Dir, das Durchhängen der horizontalen Stange aufgrund ihres Eigengewichts nicht berücksichtigt. Deshalb habe ich vorgeschlagen, die HM dort aufzuhängen, wo auch die Stange befestigt ist.

    Allerdings hat sich das Bambusrohr auch bei Aufhängung auf die 3. Art durchgebogen.

    Auch nach oben, oder? Vielleicht doch mal probieren, die HM direkt unter der Aufhängung der horizontalen Stange befestigen.

    Dadurch dass die Hängematte hinter der Tripod-Halterung befestigt wird, wird aus der Stange ein Flitzebogen. Man könnte die Hängematte vermutlich auch vor der Halterung befestigen.

    Würde denn das was ändern? Egal ob die HM vor oder hinter der Tripod-Halterung aufgehängt wird, die horizontale Stange wird sich doch immer durchbiegen, oder? Im ersten Fall nach oben, im zweiten nach unten. Oder sehe ich das falsch?

    Was passiert denn, wenn man die HM direkt unter der Aufhängung der Stange befestigt? Wäre das vielleicht besser bzw. optimal?

    Ich verstehe dich hier so, dass die Ridgeline nicht längenverstellbar ist. Dann wünschst du dir eine strukturelle (= fixe) Ridgeline, weil mit der nichts ins Gesicht hängen würde und man zudem eine Orientierung beim Aufbau hätte. Also scheint die Ridgeline auch nicht fix zu sein. Für mich ergibt dieser Abschnitt schlicht keinen Sinn. Aber vielleicht verstehe ich etwas falsch.

    Hmm, einige Begriffsverwirrung. Hier meine Interpretationen:

    Strukturelle Ridgeline: Eine Ridgeline, die unter Spannung steht und deshalb einen kleinen Teil der Kräfte aufnimmt (=> strukturell).
    Nicht-strukturelle Ridgeline: Ein Ridgeline, die durchhängt und keine Kräfte aufnimmt, sondern nur zum Aufhängen von Sachen oder zum Hochhalten des Insektennetzes verwendet wird
    Fixe Ridgeline: eine Ridgeline, deren Länge nicht verändert werden kann
    Längenverstellbare Ridgeline: eine Ridgeline, deren Länge verändert werden kann

    Die beiden ersten Punkte haben mit den beiden letzten nichts zu tun.

    Wenn die Ridgeline an der Arbora längenverstellbar wäre, dann könnte man aus der durchhängenden, nicht-strukturellen Ridgeline eine Strukturelle machen bzw. die Ridgelinelänge an den Aufhängewinkel anpassen.

    Abgesehen davon, dass das Gestell unglaublich viel Platz braucht und im unbeladenen Zustand einfach umgestossen werden kann, hat sich die Firststange bei mir so stark durchgebogen, dass ich meine Hängematte nie so straff aufhängen konnte wie ich es wollte.

    Könnte man nicht vielleicht die obere Stange mit einer Konstruktion wie beim Handy-Hammock-Ständer (bzw. DD) stabilisieren (siehe hier)? Das würde das Problem verringern, dann hat man nur noch Druckkräfte und kann leichteres Material verwenden.

    Leider falsch - siehe auch hier. TTTM Hängematten sind nur kümmerliche ~295cm lang. Die 320cm sind mit Seilen und Karabinern gemessen :thumbdn:

    Achja, stimmt. Hatte ich ganz vergessen, da war ja was. Trotzdem noch besser als die 275 cm von Amazonas (die dann vielleicht auch wieder kürzer sind als vom Hersteller angegeben). Aber Du hast natürlich recht, 295 cm ist zu kurz. Wobei ich (180 cm) die TTTM Double am Anfang schon auch recht bequem fand. Aber das Bessere ist halt einfach des Guten Feind. Unter 11' geht bei mir auch nix mehr mittlerweile.

    Angedachte Upgrades:
    - Hängematte: ??? am liebsten Amazonas Adventure Ultra Light (275cm Tuch)
    - Aufhängung: Amazonas Ultra Light Adventure Ropes
    - Tarp: DD MC eventuell gegen das DD Super Light tauschen
    - UnderQuilt: Eventuell ein einfaches, leichtes für den Sommer/Übergang
    - Quilt: Cumulus Taiga 360

    Die Amazonas Adventure würde ich nicht nehmen. Da gibt's bessere (=längere) Hängematten, z.B. die hier. Die sind fast 11' lang. Ein passendes Moskitonetz hat TTTM auch im Sortiment, hier.
    Die Amazonas Aufhängung ist okay, Du könntest sowas allerdings auch ziemlich einfach selbst machen. Spleißen lernt man schnell und es macht großen Spaß.

    Etwas habe ich nicht verstanden. Die Ridgeline ist nicht verstellbar, aber auch nicht fix? Wie sieht denn die Ridgeline bei dieser Hängematte aus?

    Diese Anmerkung habe ich nicht verstanden. Ich habe nirgends geschrieben, dass die Ridgeline "nicht fix" ist. Sie ist nicht längenverstellbar. Ich weiß nicht so recht, was Du meinst, [USER="153"]Waldläufer70[/USER]. Sorry.

    Warum 40cm?

    Ich meinte 30, bin auf der Tastatur verrutscht.

    Würde die RL straff gespannt sein wenn Du die HM gleichmäßiger aufhängst?

    Das würde nur wenig Unterschied machen. Um die Ridgeline zu straffen, müsste ich die HM deutlich flacher aufhängen, als ich das üblicherweise mache. Ich werde heute, bevor ich die Arbora zum Versand nach Sachen einpacke, mal noch schauen, wie flach das sein müsste, um eine leichte Ridgelinespannung hinzubekommen.

    Liebes Forum,

    ich habe die Arbora 4-season jetzt 2 Nächte getestet, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Hier meine Anmerkungen:

    Positives:

    • Ich finde die HM überraschend bequem, ähnlich meiner 11,5' DIY aus 1.6 HyperD.
    • Die Verarbeitung ist okay, die Nähte sind teilweise etwas schief, aber die Funktion ist nicht eingeschränkt.
    • Die Taschen, die an den Seiten und dem Kopfende eingebaut sind, finde ich gut gemacht. Der Ridgelineorganizer ist okay.
    • Die Isolation ist gut. Ich denke, dass ich (als warmer Schläfer) in der Matte bis etwa minus 5°C angenehm schlafen könnte, vergleichbar mit meinem 20°F Wooki-Klon. Das würde dann in etwa den Angaben zum Komfortbereich auf der Herstellerhomepage entsprechen. Leider braucht die Synthetikfaser deutlich länger als Daune und Apex, bis sie sich warm anfühlt. Anscheinend eine Eigenart der Faser, die Arbora verwendet. Ist bei sehr niedrigen Temperaturen nicht so schön, wenn man in eine kalte HM steigt und es erstmal 1-2 Minuten dauert, bis sich die Isolation warm anfühlt. Die Fläche der Isolation ist - im Vergleich zum Wooki - angenehm groß. Man muss bei der Aufhängung nicht so aufpassen und sich nicht so genau platzieren.

    Negatives:

    • Der Einstieg ist nur von links möglich, sofern man das Topcover/Moskitonetz nicht ganz zusammenrollt. Das finde ich seltsam, weil ich als Kopf-rechts-Beine-links-Lieger normalerweise von der anderen Seite einsteige. Dann muss ich mich nur zurücklegen und die Beine hochlegen. Wenn ich von Links einsteige habe ich deutlich weitere Wege. Mag sein, dass das bei anderen Menschen anders ist und daher nicht stört, aber ich find's komisch. Kleinigkeit.
    • Das Topcover-Design Ist nichts für mich, weil man nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten hat. Ich mag modulare Lösunge lieber, aber das ist wohl Geschmackssache. Was ich definitiv nicht gut gemacht finde, ist die Befestigung der Topcovers an der Seite der HM. Da ist ein kleiner Toggle, den muss man durch eine winzige Schlafe bugsieren. Das ist selbst mit warmen Händen bei ausreichend Licht sehr schwierig, mit kalten Händen bei Dämmerlicht quasi unmöglich. Mit Handschuhen braucht man's gar nicht erst probieren.
    • Die Aufhängung ist Mist. Das dicke Seil und das klobige Plastikteil sind ein Rückschritt gegenüber der etablierten Hardware. Ich verstehe, dass sie bei ihrer "Winterversion" eine einfache, auch mit Handschuhen zu bedienende Aufhängung anbieten wollen. Aber da wäre Gurtband mit Buckles die deutlich bessere Wahl gewesen. Und dass die Aufhängung nicht abnehmbar ist, würde mich auch stören.
    • Die Ridgeline ist irgendwie seltsam. Wenn ich die HM wie üblich im 30°-Winkel aufhänge, mit dem Fußende 40 cm höher, dann hängt die Ridgeline schlapp durch. Und zwar so sehr, dass man Topcover und Ridgeline-Organizer schon fast im Gesicht hat. Längenverstellbar ist die Ridgeline nicht. Warum keine strukuturelle Ridgeline? Dann hängt da nichts im Gesicht rum und man hat auch gleich noch etwas Orientierung beim Aufbauen.
    • Noch was Negatives zur Isolation: Der Stoff ist, soweit ich gesehen habe, nicht kalandriert. Braucht's ja auch nicht bei Synthetikfasern. Hat aber den unangenehmen Nachteil, dass schon ein bisschen Wind deutlich spürbaren Wärmeverlust verursacht. Das ist schade und hätte durch kalandriertes Nylon verhindert werden können.

    Insgesamt bin ich positiv überrascht. Das Design ist ordentlich, vor allem die Isolierung macht, was sie soll. Und bequem ist das Ding auch. Vom Gewicht her wäre die HM mit über 2,5 Kilo nichts für mich, aber für Synthetikfreunde vielleicht interessant. Und wenn Sie wieder so konsequent weiterentwickeln und die Anregungen umsetzen, dann wird da was richtig Schönes draus.

    Leider habe ich keine Fotos gemacht, sorry.

    Das Tarp habe ich nicht ausprobiert. Ich bin ein Stopfer und hätte das Ding nie wieder so schön eingepackt bekommen. Hab's nur mal aus dem Packsack geholt und die Nähte angeschaut. Scheint okay zu sein, Gewicht und Packmaß sind auch nicht schlecht.

    Die Matte geht morgen oder übermorgen weiter nach Sachsen. Dort kann sie dann zeigen, wie gut die Isolierung mit Minusgraden fertig wird. [USER="14"]Mittagsfrost[/USER], schickst mir noch Deine Adresse als PN, bitte?

    Heute war ich das erste Mal im Schnee draußen. Gegen 15.00 Uhr nahe dem Gipfel der Kalmit Lagre aufgebaut. Ein bisschen herumgestreift, Linseneintopf gekocht und gegessen, als Nachspeise ein paar Dateln. Dann noch ein Hörbuch gehört, um 8 Uhr (!) eingeschlafen. Nacht mehrmals wach geworden wegen lebhafter Träume (ist oft so bei mir im Wald). Um 7.30 Aufgestanden, eine Suppe gefrühstückt, dazu Tee. Um 9.30 Uhr war ich wieder daheim.
    Wunderbar! Knapp -4°C, ich hab nicht einmal kalte Hände oder Füße gehabt. Das hab ich noch nie geschafft (Neue Schuhe und Handschuhe). Wunderbar helle und klare Nacht, absolut windstill, schön trocken (50% RLF). In der Nacht war's schon fast zu warm, mit einem 20°F HG Burrow oben, mein DIY Wooki-Klon unten. Musste mehrmals ein Bein aus'm TQ rausstrecken, damit ich nicht zu sehr das Schwitzen anfing.

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    Hast du zu den billigen Socken mehr Infos? In welchem Reformhaus hast du sie gekauft? Von welcher Marke sind sie?

    Ich habe über die Jahre verschiedene Wollsocken durchprobiert, weil 20€ für ein Paar Wandersocken oder 10€ für ein Paar Alltagssocken ganz schön ins Geld gehen. Aber ich habe keine Socken gefunden, die vom Tragekomfort, von der Passform und Haltbarkeit auch nur annähernd mit den Smartwool Hike Lights und den Falke Airports mithalten konnten. Leider. Wenn ich den Preis auf die Nutzungsdauer umrechne, schneiden die teuren Socken am besten ab.

    Ich habe leider keine Erfahrungen mit den Smartwool-Produkten. Aber ich habe schon viel Gutes darüber gelesen.

    Ich habe zwei Paar Socken von Icebreaker, und mit denen war ic gar nicht zufrieden. Die dünneren Sommersocken hatte nach nicht einmal 300 Kilometern änliche kahle Stellen, wie sie auf deinem Foto zu sehen sind. Das ist für mich ein No-Go. Das habe ich noch bei keinen anderen Socken erlebt.

    Welche Marke die Reformhaussocken waren, muss ich erst nocmal nachschauen. Die Info liefere ich noch nach.

    Also ich habe ehrlich gesagt auch mit auch mit ganz stinknormalen Wollsocken aus Reformhaus gute Erfahrungen gemacht. Da gibt's teils drei Paar für 15 Euro. Die halten teilweise genauso lang wie die viel teureren Wandersocken. Ich nehm meistens welche aus 100% Wolle, sowas

    . Die bekommen halt irgendwann Löcher, das ist mir aber meist egal. Mit Blasen hatte ich auch mit löchrigen Socken nie Probleme.

    Da kann ich eigentlich nichts hinzufügen, sondern nur nochmal betonen:

    In Bewegung bleiben, Beine warm halten (z.B. mit Stulpen), dann braucht's keine großartige Isolierung - normale Wollsocken sind gut. Bei längeren Aufenthalten noch ein paar dicke Wollsocken drüber, dazu müssen die Schuhe schön groß sein.

    Bei richtig kalten Bedingungen (konstant unter minus 5°C) würde ich auf Stiefel mit Filzinnenschuhen umsteigen (im besten Fall so was). Die sind so warm, da könnte man barfuß reingehen.