Beiträge von echinotrix

    Gibt es zu Überlegungen der Aufhängung einen Diskussionsbeitrag?

    Das bezog sich - wenn ich mich recht erinnere - auf "traditionelle" Underquilts. Dort ist die Aufhängung und deren Justierung ganz entscheidend für den Komfort. Bei Wooki-style Underquilts spielt das keine bzw. kaum eine Rolle, weil der Quilt eigentlich von alleine immer gut sitzt. Tunnelzug mit Schnur an der einen Seite, Knubbel-Whipping mit Gummikordel auf der anderen - passt...

    Meint ihr mit differentiell, dass in die äußere Lage mit einberechnet wurde, dass sie etwas mehr Radius braucht?

    Ja.

    Ich habe jetzt diesen Kalmücken-Knoten einige Male ausprobiert. Einige Male mit Erfolg, sehr häufig aber ist er nicht richtig geworden und herausgerutscht.

    Vielleicht ist es das gleiche, worauf Mittagsfrost mit dem von ihm verlinkten Video weiter oben schon hingewiesen hat: Man muss beim Festziehen des Knoten darauf achten, an welchem Schenkel der entstehenden Schlaufe man zieht.

    Ja, das ist eben das Problem beim Kalmückenknoten. Aber mit ein bisschen Übung geht das schon ganz gut, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich ihn das letzte Mal falsch geknotet hab.

    gibt auch noch eine etwas andere Bauweise des Karlmückenknotens von der Klabauterkiste

    Auch wenn's am Ende auf das Gleiche rauskommt, bei dieser Weise, den Knoten zu stecken muss man wieder das lose Ende durch eine Bucht legen - und eben das stört mich beim Palstek.

    Auch ein Palstek kann schneller geknüpft werden, wenn man es macht wie hier gezeigt:

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    PS: Man kann auch einen Palstek auf Slip legen, aber nicht bei der im Video gezeigten Methode.

    Ja, das geht - kenn ich als "amerikanischen Palstek". Geht auch auf Slip, dafür muss man das lose Ende kurz vor Fertigstellung nur nochmal durch die Bucht ziehen.

    echinotrix

    Löst Du die Abspannleinen gelegentlich von den Abspannpunkten des Tarp?

    Warum lässt Du die Leinen nicht feste fixiert. Hat das einen praktikablen Grund, oder einfach Gewohnheit?

    Habe da keine Erfahrung, würde gerne mehr Wissen darüber.

    Ich lasse die Leinen grundsätzlich am Tarp, will sie aber bei Bedarf dennoch schnell lösen können. Insbesondere die Leinen der Pullouts nehme ich oft teilweise ab, um damit andere Leinen zu verlängern. Ich habe überall Kalmückenknoten, die gehen ohne Gefummel auf (im Gegensatz zum geschlippten Palstek, den ich früher auch immer benutzt habe). Wenn ich mal eine Leine brauche, geht das Losmachen mit dem Kalmück besser.

    Bei allen mir bekannten Arten, den Palstek zu knoten, muss immer das lose Ende durch die Bucht geführt werden. Das ist - glaube ich - das, was mir den Kalmückenknoten sympatischer macht: bei diesem halte ich das lose Ende fest und führe das stehende Ende um das lose herum. Das ist für mich irgendwie weniger fummelig und geht mir deutlich leichter von der Hand...

    echinotrix, mich nähme auch wunder, wo du den Kalmückenknoten einsetzt. Ich nutze da gerne den Ewenkenknoten (Siberian Hitch), der sich allerdings zuzieht. Mit dem kann ich das Tarp oder, wenn es sein muss, auch die Aufhängung der Hängematte (Gurtband) an den Baum knoten. Wo siehst du den Vorteil deines Lieblings?

    Die Frage die ich schon am Anfang stellen wollte:

    Warum ist das dein momentaner Lieblingsknoten und wo setzt Du ihn ein?

    Mir persönlich fällt im Moment keine Anwendung ein, wo ich diesen Knoten vorziehen könnte. :/

    Ich hab seit langem keinen Palstek mehr verwendet, habe ihn durchgehend durch Kalmückenknoten ersetzt. Immer wenn ich eine Schlaufe (keine Schlinge wie beim Ewenkenknoten) brauche, nehme ich den. Insbesondere um Leinen an den Abspannpunkten des Tarps zu befestigen.

    Die Vorteile sind für mich ...

    (i) dass er schneller und einfacher geknüpft ist (insbesondere weil ich kein Leinenende durch eine Bucht führen muss).

    (ii) dass ich ihn auch unter leichter Spannung noch gut knüpfen kann.

    (iii) dass er sich nach dem Lösen nicht verkneift wie der Palstek.

    Der Nachteil ist (wie schon angesprochen) dass es eine labile Variante gibt, die nicht sehr leicht zu erkennen ist. Ich würde ihn keinesfalls für sicherheitskritische Anwendungen nehmen (z.B. zum Klettern).

    Aber gefährlich, wenn nicht richtig geknüpft! In diesem Video, ungefähr bei 16:20 wird gezeigt, daß er dann durchrutschen kann.

    Ja, das ist in meinen Augen auch der entscheidende Nachteil zum Palstek: er ist nicht eindeutig, es gibt eine instabile Variante.

    Aber richtig geknüpft hat er eine hohe Knotenstärke und das Seil verklemmt sich nicht nach dem Lösen. Flutscht viel besser runter...

    Mod: Das ganze kommt ursprünglich aus einem Vorstellungsbeitrag. Gelegentliche Kontext-Lücken mögen verziehen werden...

    Meine Worte! :love:

    Kennst Du den Kalmückenknoten? Wunderbarer Palstekersatz, ist nicht im ABOK. ;)

    Mein Liebling momentan...

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    Ist wirklich eine tolle Idee und funktioniert auch gut mit dem «Ashley-Stopperknoten». Eigentlich dachte ich zuerst an den, um die Perle zu fixieren. Tatsächlich ist der aber gross genug, dass er selbst als «Perle» fungieren kann.

    Danke, den kannte ich noch nicht. Ist zwar nicht so "schön" wie der Diamantknoten, dafür aber deutlich schneller gemacht.

    Ich glaube zwar nicht, dass dieses System schneller ist, als einen Ewenken-Knoten (Siberian Hitch) zu knoten, aber man spart einiges an Leine!

    Nein, das sicher nicht. Aber wenn man die Tarpleine nachträglich nochmal etwas nach oben oder unten versetzen möchte, dann ist der Ewenkenknoten nicht so praktisch, kann ich mir vorstellen...

    Die neue Hardware (Bridge Bones) die direkt mitten durchs Dyneemageflecht der Aufhängungsdreiecke getrieben werden lässt aber noch einen leicht skeptischen Beigeschmack.

    Ich hatte auch den Eindruck, dass diese «Knochen» irgendwie durchs Geflecht gehen. Zusammen mit der Verkeilung, die sich daraus ergibt, bin ich mir auch nicht sicher, ob ich so etwas haben wollte. Ich bin mir aber nicht sicher, wie das Ganze wirklich funktioniert.

    Hier sieht man nochmal im Detail, wie die Bridgebones an der Aufhängung angebracht werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bruchlast durch das Durchstecken großartig herabgesetzt wird, aber wer weiß...

    Ist ganz gut geowrden, finde ich:

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    Wie meinst du das, das Ripsband "empfindlich" ist? Ich wollte neulich die Bruchlast von 10 mm Ripsband testen, ich hab's innerhalb der Kapazität meiner Kofferwaage nicht kaputt bekommen. Versagt also erst bei > 50 kg und ist damit definitiv für Abspannpunkte geeignet..

    Hast Du Bedenken bezüglich ausfransen oder sowas?