Moin,
mir wäre der Preis für den zusätzlichen Seitenschutz plus Kapuze deutlich zu hoch.
Ich bleibe bei Temperaturen unter +10°C lieber wie eh und je bei einem passenden Schlafsack den ich in den allermeisten Fällen wie einen TQ nutze. Wird es unerwartet doch mal deutlich kälter als erwartet kann ich diesen dann, einschließlich der Kapuze, komplett verschließen.
Bei wirklich kalten Temperaturen ist die enge Mumienform eines Schlafsacks in Sachen Wärmerückhaltevermögen m.M.n. noch immer unschlagbar. Beim Zenbivy muss mehr Luft im Inneren erwärmt werden und dadurch wäre er bei gleicher Füllmenge wohl nicht so "warm" wie ein Mumienschlafsack. Wer es aber nicht so eingeengt mag, fühlt sich in einem Zenbivy wahrscheinlich wohler?!
Bei Temperaturen über +10°C nutze ich meist einen Bedchair Cover (winddichte und stark wasserabweisende Decke), Swagman Roll Poncho Liner o.ä.
Außer wenn ich meinen Schlafsack komplett geschlossen habe (was sehr selten der Fall ist), bin ich genauso schnell beim Aufstehen oder hinlegen wie zuhause im Bett.
All meine Schlafsäcke sind rundherum gleich stark gefüttert, deshalb macht es dann für mich keinen Unterschied ob ich mich mit dem Schlafsack oder in dem Schlafsack drehe. (ich schlafe in der Hängematte meistens auf dem Rücken und drehe mich nachts nicht sehr oft).
Grundsätzlich halte ich ein Zenbivy für die Nutzung in einem Haventent für genauso geeignet wie für die Nutzung in einem regulären Zelt.........kann aber keinen wirklich Mehrwert gegenüber eines Schlafsacks in einer Haventent erkennen.
Auf Youtube gibt es 2-3 Videos wo ein Zenbivy in Verbindung mit einem Haventent/ XL verwendet wird.
Zum aufpumpen der recht großen Haventent XL/Safari Isomatten nutze ich auch eine kleine Pumpe von Flextailgear.........funktioniert bis jetzt einwandfrei 👍
Gruß von der Ostsee