Beiträge von wuppitom

    Auch das ist mir klar, funktioniert aber soweit ich das physikalische Phänomen verstehe eben nicht nennenswert innerhalb der gut isolierten Jacke/Quilt.

    Also in der Columbia Landroamer Jacke war ich, die paar Tage die ich sie letztes Frühjahr leihweise hatte, auch im ruhenden Zustand sehr warm ohne spürbare Kondensbildung.

    In der Zeit als ich sie hatte war es draußen trocken, somit kann ich nichts unter feuchtkalten Bedingungen sagen.

    Alu beschichtete Schuheinlagen z.B. trage ich im Winter schon seit Jahren. Und mit den Einlagen bleiben meine Füße auch deutlich unter Null tatsächlich, auch wenn ich mich nicht groß bewege, schön warm.

    Es scheint also etwas dran zu sein zusätzlich reflektierendes Material bei manchen Anwendungen zu verwenden..........

    Ich unterscheide dann, um mir für mich ein endgültiges Urteil zu bilden, erstmal von der theoretischen und der praktischen Anwendung.

    Es wäre für mich nicht das erste Mal, dass eine in der Theorie unmöglich erscheinende Anwendung in der Praxis dann doch ganz gut funktioniert und umgekehrt.

    Da die Hang Tights Quilts jetzt auch keine richtig hohen Summen kosten werde ich das einfach mal testen..........🙂

    Bei der vielen Outdoor Ausrüstung die ich schon hatte oder noch habe wäre es auch nicht das erste Mal wenn etwas nicht so funktioniert wie ich es mir gewünscht habe. Dafür gibt es ja dann den Markt oder Ebay kleinanzeigen.

    Probieren geht über studieren............😊

    Gruß von der Ostsee

    Moin,

    das Aluminium (oder was immer dabei auch für ein Material verwendet wird) wird nur gepunktet und nicht großflächig und dann perforiert auf den Trägerstoff aufgetragen.

    Das reduziert bestimmt die atmungsaktiv zu einem Teil ist aber bei einem ruhenden Körper wohl nicht so gravierend.

    Das reflektierende Material soll eher eine Auskühlung im ruhenden Zustand verlangsamen indem es einen Teil der Körperwärme zurück reflektiert.

    Die Columbia Omni Heat Jacke, die ich eine Weile tragen durfte, war gefühlt nicht weniger atmungsaktiv als meine Waxcotton Jacken aber atmungsaktiver als meine 3-Lagen Gore Tex Jacken.

    Ich werde wie erwähnt mal noch eine Weile warten ob sich Besitzer solcher Quilts mal irgendwo öffentlich dazu äußern und mir dann wahrscheinlich mal einen solchen UQ gönnen...........ich werde berichten 🙂

    Gruß von der Ostsee

    Moin zusammen,

    hier endlich ein Underquilt/Topquilt Innenseite Material dass ich eigentlich schon viel früher erwartet habe.

    Der neue Quilt Innenstoff ist, ähnlich der Columbia Omni Heat Technologie in deren Winterjacken, aus einem Körperwärme reflektierendem Stoff verarbeitet.

    Dabei soll der Stoff bis zu 95% der Körperwärme zurück reflektieren.

    Bei den Columbia Jacken funktioniert das sehr gut.

    Ich habe vor einiger Zeit mal versucht (u.a. direkt bei Columbia) an den Omni Heat Stoff für diy Projekte zukommen..........leider ohne Erfolg. Man müsste da wohl eine deutlich größere Menge von diesem Stoff ordern als ich gebraucht hätte. Columbia wollte nicht mal den Hersteller des Omni Heat Stoffes nennen 😟

    Ich werde mal eine Weile abwarten was daraus in der Praxis als Quiltstoff wird und dann mal einen Underquilt bestellen und testen.

    Preislich sind die Hang Tight Produkte auch durchaus bezahlbar............

    Neben den Quilts für unterschiedliche Temperaturen, werden auch Decken, Kopfkissen und ein paar andere Dinge aus dem Material angeboten.

    Gruß von der Ostsee


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    Moin,

    mir ist keine Hennessy Hängematte bekannt die keine Ridgeline besitzt..........oder meinst du eine Tarp Ridgeline an den Hennessy Tarps? Die gibt es nicht im Lieferumfang.

    Also möchtest du quasi eine Gear Hammock zwischen Tarp und Hm aufhängen?

    Uuuuups , da hat sich aber einer schwer verirrt , der Seeteufel sollte doch eigentlich gar nicht in der Ostsee vorkommen :huh:.

    Moin,

    Seeteufel gibt es in der westlichen Ostsee immer mal wieder...........aber eigentlich kommen sie aus dem Atlantik oder der Nordsee um den britischen Inseln herum (Laichgebiet).

    Das war für mich jetzt der 2. Seeteufel hier am Strand..........aber man hört ab und zu mal noch von anderen an der Schleswig-Holsteinischen Ostsee Küste.

    Gruß von der Ostsee

    Moin,

    ich habe in Regenwaldgebieten lieber einen wasserdichten Rollpacksack als Liner für den Rucksack oder die dichten Ortlieb Packtaschen fürs Fahrrad genutzt um meine Sachen einigermaßen trocken zu halten.

    Den Inhalt der Taschen oder des Rucksacks habe ich tagsüber sooft wie möglich gelüftet und in die Sonne gelegt/gehängt (UV Strahlen sind stark Pilz/Bakterien hemmend.

    Zusätzlich habe ich im Rucksack oder den Packtaschen noch kleine Stücke einer Blockseife verteilt damit der Inhalt nicht ganz so stark nach Modder riecht und die Bakterien und Pilzbildung reduziert bzw gehemmt wurde.

    Eine Gear Hammock kam für mich nicht in Frage, weil sie mir dann zu dicht über den Boden hing so daß Kleintiere (z.B. Nager, Schlangen) leichteres Spiel hatten an meine Ausrüstung zukommen.

    Damit die Gear Hammock nicht zu dicht über den Boden hängt, hätte ich meine Hm sehr hoch aufhängen müssen.........kam für mich nicht in Frage.

    Bei einem Seil mit Rucksack dran und dann unter die Hm gehängt wird es vielleicht noch knapper mit dem Bodenkontakt.

    Dann vielleicht besser den Rucksack ( vielleicht zusätzlich noch in einen Müllsack o.ä. gepackt) separat irgendwo höher aufhängen.

    Die Gear Hammock seitlich zur Hm aufhängen wäre auch noch eine Möglichkeit, die aber für mich auch nicht in Frage käme.

    Aus einen alten Gore-Tex Biwaksack habe ich mir mal eine mit Reißverschluss verschließbare Gear Hammock gebastelt, diese aber nur sehr selten genutzt.

    Ich konnte sie aber auch ausserhalb vom Tarp aufhängen so das trotzdem alles trocken blieb. Die diy Gear Hammock war aber deutlich schwerer als z.B. eine von Onewind........

    Gruß von der Ostsee

    The outer shell is wider and longer than the inner. This allows you to press your knees, toes or elbows against opposite sides, tensioning the inner layer in the process, but without fully compressing the down like you would with a non-differential cut quilt

    Moin,

    das funktioniert aber nur wie Hammock Fairy schon erwähnt hat, solange man frei liegt und mit der Außenseite des TQ nirgends gegen drückt (z.B. Hängemattenstoff oder Zeltwand).

    Sobald man irgendwo mit der Außenseite des TQ gegen einen Widerstand drückt, drückt man die Außenseite und somit auch die Füllung nach innen und dort entsteht dann eine Kältebrücke.

    Alle meine Schlafsäcke haben einen Differential Cut und da nützt dann die dickste Füllung nichts wenn ich z.B. in einer engeren Hm mit den Knien oder Ellbogen gegen den Hängemattenstoff drücke..........dort wird dann auch die Füllung komprimiert.

    Gruß von der Ostsee

    Moin,

    der Hauptunterschied zwischen den unterschiedlichen Fillpower Angaben ist das Gewicht. D.h. eine Daune mit höherer Fillpower Angabe (z.B. 900er) ist bei der gleichen Füllmenge (Gewichtsmäßig) etwas wärmer als z.B. eine 800er Daune. Eine 900er Daune bietet bei dem gleichen Füllgewicht einen höheren Loft und ist deshalb etwas wärmer.

    Auch kommt es darauf an was für Daunen verwendet werden.........

    Gänsedaune haben i.d.R ein besseres Bauschvermögen als Entendaunen. Daunen von älteren Vögeln aus kalten Gebieten einen besseren als Daune von Vögeln aus wärmeren Haltungsgebieten.

    Das Endergebnis ist dann: das ein Daunenprodukt mit Daunen einer höheren Fillpower, von älteren Tieren aus kalten Gebieten bei gleichem Gewicht wärmer ist als ein Produkt mit 800er Daune. Meistens ist die höhere Fillpower Daune auch kleiner verpackbar.

    Wichtig ist auch das Mischungsverhältniss Daune + Kleinfedern (Stützfedern). Je höher der Daunenanteil, je leichter das Produkt bei gleicher Wärmeleistung.

    Ein höherer Kleinfederanteil kann das zusammenklumpen bei hoher Feuchtigkeit der Daunen reduzieren.

    Im Zeitalter vor UL Ausrüstung und vor gegen Feuchtigkeit behandelter Daunen haben einige renommierte Hersteller auf ein Mischungsverhältnis von 80/20 Daunen/Kleinfedern gesetzt um das verklumpen zu reduzieren.

    Heute ist bei höherwertigen Produkten wohl ein Mischungsverhältnis von 90/10 eher der Standard (die jüngere Generation ist wohl beim Tragen höherer Lasten nicht mehr so belastbar😄)

    Ich persönlich konnte nie einen Unterschied am Körper spüren..........m.M.n. ist der Unterschied in Sache Wärmeleistung nur im Labor Messbar bzw war Marketing bedingt...........

    Bei Längskammern können die Daunen natürlich leichter innerhalb der Kammern verrutschen und man muss sie zwischendurch mal zurecht schütteln das sie gleichmäßig verteilt sind. Aber es ist wohl beim Nähen die am wenigsten aufwendige Art der Verarbeitung.

    Optimal wäre eine V-Kammerverarbeitung (Chevron Baffles) die zuverlässig ein verrutschen der Daunen minimieren. Dies ist beim Nähen aber deutlich aufwendiger........

    Bei der Unterseite des Schlafsacks ist es nicht so wichtig welche Art Kammern verwendet werden, da man eh auf der Füllung und Isomatte bzw Underquilt liegt und dadurch ja von unten Isoliert wird.

    Von den Daunen TQ's die ich je hatte, gefiel mir mein Hammock Gear Burrow am besten. Allerdings besitze ich schon länger keine TQ's mehr und nutze nur noch Schlafsäcke (im TQ Modus) oder im Sommer auch Decken (Bedchair Cover ) in Hängematten.

    Bei sehr kalten Temperaturen (unter -10°C) trage ich oben rum zusätzlich Daunen oder Kufajacke mit Kapuze im Schlafsack. So friere ich auch nicht falls an der Seite doch mal irgendwo kalte Luft rein zieht.

    Gruß von der Ostsee