Moin zusammen......
Ich tendiere in Jagdgebieten auch eher zur Lampe.
Ich bewege mich nachts nur im Notfall vom Lagerplatz weg. Muss ich im Dunkeln mal querfeldein laufen, verwende ich meist eine leistungsstarke Kopflampe. Gehe ich auf Wald/Forstwegen nehme ich den Rotlichtmodus der Lampe.
Zusätzlich habe ich in der Hauptjagdsaison noch eine Warnweste mit. Vermeide es aber im Dunkeln viel rum zulaufen. Einige bekannte Landwirte aus meiner Tierpflegerzeit sind auch Jäger.
Wenn die nachts in ihrem Hochsitz sitzen wird auch schon mal das ein oder andere Schnäpsen zum „aufwärmen“ vernichtet 🤪 dann läuft man besser nicht im Dunkeln ohne Beleuchtung rum.....
Auch wenn Alkohol und jagen nicht zusammen passen und soweit ich weiß es auch verboten ist, gibt es trotzdem auch Jäger die meinen immer alles im Griff zuhaben und von leicht angedüselt bis volltrunken in ihrem Hochsitz auf Beute lauern.
Ganz schlimm empfand ich das in Australien. Dort habe ich auf Wanderungen selten mal einen nüchternen „Jäger“ getroffen.
Bei meinem 2. Australien Besuch gab es leider mehrere tödliche „Jagdunfälle“ auf Grund von zuviel Schlucki-Schlucki in den Flinders Range.
Möchte ich nicht gesehen werden schaue ich mich bei Tageslicht nach einem guten Lagerplatz um und suche den aber dann erst so in der Dämmerung auf. Gesperrte Jagdgebiete betrete ich nicht.
Ich kann mein Schlaf-Setup auch sehr gut im Dunkeln ohne Licht aufbauen!
Möchte man doch lieber sein Lager nachts markieren helfen große Knicklichter ganz gut.
Hier im Norden werden z.Z. viele Wildschweine geschossen. Und die werden hauptsächlich nachts bejagt.
Gruß von der Ostsee