Beiträge von kilosierra

    Ich habe es den ganzen Sommer nicht geschafft, auf Tour zu gehen (Wasserwandern) und im September immer noch nicht.
    Jetzt hoffe ich, dass mir nächste Woche mal nichts dazwischen kommt und ich ein paar Tage auf einem grossen See verbringen kann. Aber inzwischen sind nicht nur die Tage kurz und die Nächte lang, sondern es wird auch schon bannig kalt.
    Da musste ich mal ein wenig testen und auch mal wieder Hängemattenluft schnuppern. Also habe ich die Matte im Garten zwischen einer Haselnuss und einem Schneeball ins Gesträuch geklemmt. Schaukeln kann sie da nicht und mein Kopf stösst gegen die Büsche.

    Zwei Nächte lang habe ich getestet, was bei Temperaturen knapp unter null für mich passt. Wenn ich schlafen will, werde ich zur Frostbeule. Erst schwimme ich vor Hitze und ein zwei Stunden später fühle ich mich wie im Gefrierfach.

    Ergebnis:
    Oben ist ok mit zwei Daunenschlafsäcken, beide offen als Topquilt benutzt. Erst zu warm aber gegen Ende der Nacht schön mollig.
    erste Nacht mit Underquilt von snugpak, synthetik und meinem selbstgebauten Anorakunderquilt, der sehr, sehr dünn ist; es war eisig von unten.
    zweite Nacht mit meinem eigenbau Underquilt aus einem sehr dicken Daunenschlafsack; erst hing er etwas zu lose und es gab eisige Stellen, dann hatte ich ihn höher gehängt und habe gut geschlafen.
    In der Pinkelpause und am Morgen war das Gras gefroren, die Bohnen und Zucchini sind erfroren. Es war um die -2 denke ich.

    Ich denke mein frozen butt Test war erfolgreich. Jetz macht mir nur noch die Länge der Nacht etwas Sorge, aber das habe ich im vergangenen Jahr auch geschafft. Da war ich Anfang November das letzte Mal unterwegs.

    Im Gebüsch

    Der Schlafsackunderquilt

    Es war schön, mal wieder draussen zu schlafen, auch wenn es nur im eigenen Garten war.

    Ja so einen Regenbogen habe ich vorher auch noch nicht gesehen………

    Der war auch sehr klar……. sieht man auf den Bildern nicht so gut.

    Vielleicht war der so flach weil die Sonne schon recht tief am Himmel stand?!🤔

    Eigentlich genau das Gegenteil. Der Regenbogen steht umso höher je tiefer die Sonne steht. Es sollte also eher der frühe Nachmittag gewesen sein.

    Blöder ist, dass als der Bootsschaden passiert ist, etwas Wasser ins Boot kam und mein Fotoapparat, obwohl ich ihn danach gleich gründlich abgetrocknet habe, seitdem nicht mehr funktioniert. Der hatte ein Zoomobjektiv mit einem 600-er Tele. Dem kleinen Leitz-Fernglas, das ich auch immer dabei habe, hat es glücklicherweise nicht geschadet!

    Das ist aber sehr schade.

    Hast du versucht, den Apparat in eine Dose voller Reis zu legen? Das hilft eventuelle Feuchtigkeit rauszuziehen.

    Die Gepäckhängematte halte ich nicht für unverzichtbar. Du kannst deinen Kram auch im Rucksack in einen Baum hängen.
    Ich habe bisher meine Sachen sogar in den Taschen am Boden gelassen.
    Eine kleine Tasche, egal ob Ridgeline Oranizer oder eine Banane, die du in der HM haben kannst, mit Handy, Taschenlampe, Wasserflasche, E-Book oder was man sonst so nachts schnell mal haben will, ist sehr nützlich.
    Viele benutzen auch ein kleines Kopfkissen in der HM.

    Ach Mist und ein Underquilt fehlt mir ja noch!! =O

    Da würde etwas dünnes sommerliches und auch nur ein partieller / kürzerer reichen, da er für meine 5 jährige Tochter ist. Hat jemand etwas zu leihen / verkaufen / als Kauftipp?

    Warum nicht eine dünne Erwachsenen-Daunenjacke drunter binden?
    Jacke aufmachen, Ärmel nach innen ziehen und mit Büroklammern (diese Zangenartigen) kann man Befestigungsgummis anknipsen, ohne was an der Jacke zu beschädigen.
    Ich habe meinen Sommer UQ aus zwei schlechten und alten Aldi-Daunenjacken gebaut (genäht) und bis 10° damit gut geschlafen.

    Als wir 1984 zu sechst mit 3 Faltbooten mit der Bahn ins Donaudelta gefahren sind, waren für unser Abteil sehr viele Platzkarten in den verschiedenen Länder ausgegeben worden. Wir haben ab Berlin unsere Plätze aber nicht hergegeben. Irgendwann hatten wir dann auch eine Hängematte diagonal durchs Abteil gespannt, ich glaube das war sogar an der tschechisch-ungarischen Grenze. War lustig.

    So schöne Bilder und freundliche Gesichter.

    Da wäre ich gerne mit meinem Schlauchboot dabei gewesen. Aber 1400km sind schon eine gewaltige Entfernung. Und ich habe gerade nicht so viel Zeit, dass sich die lange Anreise gelohnt hätte. Vielleicht beim nächsten Mal.

    Hallo Bluegrass


    Ich habe auch erst im letzten Sommer mit dem Hängeschlafen begonnen. Gleichzeitig habe ich das Wasserwandern angefangen. Das ermöglicht mir mehr Gepäck dabei zu haben.
    Die Ufer der Stauseen auf denen ich mich vergnügt habe, sind zu steil um am Boden zu schlafen. Bäume gibt es aber genug. Obwohl ich direkt am Wasser schlafe, hatte ich nur einmal wirklich mit Feuchtigkeit zu kämpfen. Allerdings habe ich meine Ausflüge auf gutes Wetter, kein Regen und kaum Wind beschränkt. Ich habe nur einmal vorsichtshalber das Tarp aufgehängt, sonst habe ich direkt unter den Sternen geschlafen.
    Ein Underquilt ist unverzichtbar, bis ca 10° hat ein Eigenbau gut ausgereicht. Bis zu 3 Nächte konnte ich unterwegs sein und nur in der letzten Nacht (4°, dichter Nebel, 2. November) ist mein Daunenschlafsack nass geworden.
    Obwohl ich im Bett ausschliesslich auf der Seite schlafe, habe ich in einer sehr einfachen Hängematte Positionen gefunden in denen ich schlafen konnte.

    Probier es einfach mal aus.