Beiträge von kilosierra

    Die Gepäckhängematte halte ich nicht für unverzichtbar. Du kannst deinen Kram auch im Rucksack in einen Baum hängen.
    Ich habe bisher meine Sachen sogar in den Taschen am Boden gelassen.
    Eine kleine Tasche, egal ob Ridgeline Oranizer oder eine Banane, die du in der HM haben kannst, mit Handy, Taschenlampe, Wasserflasche, E-Book oder was man sonst so nachts schnell mal haben will, ist sehr nützlich.
    Viele benutzen auch ein kleines Kopfkissen in der HM.

    Ach Mist und ein Underquilt fehlt mir ja noch!! =O

    Da würde etwas dünnes sommerliches und auch nur ein partieller / kürzerer reichen, da er für meine 5 jährige Tochter ist. Hat jemand etwas zu leihen / verkaufen / als Kauftipp?

    Warum nicht eine dünne Erwachsenen-Daunenjacke drunter binden?
    Jacke aufmachen, Ärmel nach innen ziehen und mit Büroklammern (diese Zangenartigen) kann man Befestigungsgummis anknipsen, ohne was an der Jacke zu beschädigen.
    Ich habe meinen Sommer UQ aus zwei schlechten und alten Aldi-Daunenjacken gebaut (genäht) und bis 10° damit gut geschlafen.

    Als wir 1984 zu sechst mit 3 Faltbooten mit der Bahn ins Donaudelta gefahren sind, waren für unser Abteil sehr viele Platzkarten in den verschiedenen Länder ausgegeben worden. Wir haben ab Berlin unsere Plätze aber nicht hergegeben. Irgendwann hatten wir dann auch eine Hängematte diagonal durchs Abteil gespannt, ich glaube das war sogar an der tschechisch-ungarischen Grenze. War lustig.

    So schöne Bilder und freundliche Gesichter.

    Da wäre ich gerne mit meinem Schlauchboot dabei gewesen. Aber 1400km sind schon eine gewaltige Entfernung. Und ich habe gerade nicht so viel Zeit, dass sich die lange Anreise gelohnt hätte. Vielleicht beim nächsten Mal.

    Hallo Bluegrass


    Ich habe auch erst im letzten Sommer mit dem Hängeschlafen begonnen. Gleichzeitig habe ich das Wasserwandern angefangen. Das ermöglicht mir mehr Gepäck dabei zu haben.
    Die Ufer der Stauseen auf denen ich mich vergnügt habe, sind zu steil um am Boden zu schlafen. Bäume gibt es aber genug. Obwohl ich direkt am Wasser schlafe, hatte ich nur einmal wirklich mit Feuchtigkeit zu kämpfen. Allerdings habe ich meine Ausflüge auf gutes Wetter, kein Regen und kaum Wind beschränkt. Ich habe nur einmal vorsichtshalber das Tarp aufgehängt, sonst habe ich direkt unter den Sternen geschlafen.
    Ein Underquilt ist unverzichtbar, bis ca 10° hat ein Eigenbau gut ausgereicht. Bis zu 3 Nächte konnte ich unterwegs sein und nur in der letzten Nacht (4°, dichter Nebel, 2. November) ist mein Daunenschlafsack nass geworden.
    Obwohl ich im Bett ausschliesslich auf der Seite schlafe, habe ich in einer sehr einfachen Hängematte Positionen gefunden in denen ich schlafen konnte.

    Probier es einfach mal aus.

    Super, danke für die Bilder.
    Da kann man bestimmt viele Ideen finden um sein eigenes Setup anzupassen. Ich wäre gerne dabei gewesen und hätte mich gefreut mal wieder die Sprache meiner Jugend, von Berlinern, zu hören.
    Bei mir ist heute aber schöneres Wetter. Geh ich eben wandern, aber nicht übernachten. Ich faste gerade und bin sehr fröstlich.

    Meist sind das Inlinerrollen in viel schlechtere Qualität und ohne die Kugellager.
    Wir haben an einer Rollentasche die blockierten Rollen durch Inliner Material erfolgreich ausgetauscht. Jetzt rollt sie fast von alleine und die Rollen halten garantiert länger als die Tasche.

    LTZ d.h. der Pächter hat dir eindeutig verboten dort zu nächtigen und du hast es ein Stück weiter trotzdem gemacht? Dann wird er das beim nächsten Hänger wahrscheinlich nicht mehr freundlich tun wie noch bei dir....

    Ich würde mich über solche "Gäste" auf meinem Grundstück (wenn ich so eins hätte) nicht gerade freuen....

    Wie erkennst du denn die Grenzen von seiner Pacht?

    Ich (weiblich, alt, Frostbeule) schlafe, am Boden oder in der HM mit Fleecehose oder Angoaunterhose, ärmellosem Alpakapulli, Wollpullover, leichter Daunenjacke, Wollhandschuhen, Angoramütze und so'n Schlauch (Merino) um die Mütze festzuhalten. Der Wollkram ist handgesponnen und -gestrickt.

    Geplant ist eine Alpakahose zum schlafen, habe ich aber noch nicht angefangen.

    Bisher dazu mein leichter Daunenunterquilt aus zwei alten Jacken und ein zum Topquilt abgeschnittener Daunenschlafsack (S oder M). Das ging ganz gut bis ca 4 Grad. Bei -11 habe ich noch einen identischen Schalafsack in XL aussen drum. Aber das war am Boden unterm Tarp und von unten wurde es zu kalt. Ich habe abgebrochen und bin ins warme Bett gekrochen.

    Meinen neu aus einem alten Schlafsack gemachten dicken Daunenunterquilt habe ich immer noch nicht in echt probiert.

    Ein paar Ösen kann man schneller mit der Hand annähen, als mit einer Maschine. Nadel und Faden kann man auch unterwegs dabei haben und schnell mal was reparieren. Das wiegt doch nicht viel und es kommt ja nicht unbedingt auf Schönheit an.