Also zu den Stützen kann ich dich zu einem Zweibein ermutigen, welches gut mit einem 30cm Hering an einem (Kunst-)Hanfseil abgespannt wird. Drei halbe Schläge, wie mans kennt. Der Herin muss bis auf Anschlag im Boden sein, sonst zieht dir der Hebel den Hering aus dem Boden. Bei mir hats aber bis 160kg gehalten (zwei Personen). Entweder du besorgst dir Fichtenstangen selbst im Wald oder schnappst dir Zaunpfähle aus dem Baumarkt. Letztere sind aber oft hässlich mit dem grünen Zeug Kesseldruckimprägniert.
Hier wird dann auch der Sinn der Ridgeline (RL) klar. Gemütlich in der Gathered End Hängematte liegt man, wenn man diagonal drin liegt. Dafür darf sie nicht voll auf Zug gespannt sein. Die RL sorgt dafür, dass die Hängematte selbst immer den perfekten Durchhang hat. Bezüglich der RL-Länge hat sich circa 83% der Länge der Hängematte etabliert.
Um das Tarp hoch hängen zu haben macht ebenfalls ein Seil sinn. Wenns nen Baumwolltarp ist, dann bestimmt auch (Kunst-)Hanf. Eine Stange würde bestimmt zu lang werden, es sei denn nur hast eine Bastelei zum Zusammenstecken, die seitliche Belastung abkann. Das Fragezeichen unten bezüglich Abstand Baum-Zweibein wird dann durch das Tarp definiert, das das ja länger als die Hängematte sein sollte. Ich vermute du wirst da circa bei 4m landen.
Stabhängematten haben sich zum Schlafen scheinbar nicht wirklich durchgesetzt, vermutlich wegen der instabilen Liegeposition. Nah dran sind Brückenhängematten, die den Schwerpunkt unterhalb des Drehpunktes der Aufhängung haben und dadurch weniger Kippgefahr haben.
Bezüglich Isolierung habe ich recht oft im Sommer nur eine dicke Wolldecke wie die von der Bundeswehr längs gefaltet unter mich gelegt. Dann kam ich ohne Underquilt zurecht. Mit Fell würde ich sagen, dass man da locker bis 15°C nachts warm bleibt.