Beiträge von CliffHanger

    Habt Ihr Grüezibag auf dem Schirm? Falls nicht: https://www.gz-bag.de/products/biopod-downwool-quilt


    Also mich überzeugt der Kram von denen (und das Auftreten der Firma) nicht unbedingt.


    1: Ware kommt aus China zu fast europäischen Preisen

    2: Nur 700 Cuin

    3: Nur 70% Daunen - von Enten, nicht von Gänsen... und 30% Wolle

    4: Namensgebung als kämen sie aus der Schweiz (beabsichtigt um hochwertiger zu klingen? -

    Webseitenzitat: "Wer hat´s erfunden? Grüezi bag!") - sitzen aber in Deutschland

    5: Geben sich als hätten sie das Rad neu erfunden. Zitat "Grüezi bag® ist DIE Innovation bei Isolationsfüllung" und "Was nicht gut genug ist, wird neu erfunden"


    Neee... in Kombination ist das nicht mein Fall


    Ich habe später auch bei -30 grad immer nur die von der eisbrechenden Firma hergestellten dünnen layer handschuhe getragen.

    Die Merinounterwäsche von Icebreaker begleitet mich auch seit 15 Jahren. Jeden Cent wert.

    Gironimo das stimmt schon, dass das bei LEDs ausgeprägter ist, als bei Glühbirnen.

    Ich habe früher Aquariumlampen vermessen und habe mich dadurch recht intensiv mit dem Thema Wellenlängenmessung befasst. Der Ausschlag bei einer 2700k LED ist im Schnitt deutlich geringer als bei einer LED mit mehr Kelvin. Sprich, wer da eher anfällig ist kann mal versuchen in den eher niedrigeren Bereich auf der Kelvinskala zu gehen und schauen, ob die Augen dadurch weniger schnell ermüden. Darauf wollte ich hinaus.

    Natürlich kann man das, wenn das immernoch nicht reicht, zusätzlich mit einer Blaulicht filternden Brille kombinieren.


    Beim Vergleich mit einer Glühbirne verlieren natürlich alle LEDs.

    Gironimo der Blaulichtanteil in einer LED die unter 4000 Kelvin abgestimmt ist sollte eigentlich verschwindend gering sein.

    Gerade Lampen wie die ML4 die mit 2500 bis 3000 Kelvin abgestimmt ist emittieren kaum Blaulicht. Und mittlerweile gibt es immer mehr Taschenlampen und Leuchten, die man statt der früher üblichen 6500 Kelvin (mit durchaus schon recht hohem Blauanteil) auch mit 5000K, 4000K oder sogar 3000K kaufen kann.

    Wenn man also anfällig für Blaulicht ist oder da präventiv vorbeugen möchte lohnt es sich, nach solchen Lampen und leuchten ausschau zu halten. Bei meinen Bildschirmen am Handy und am PC habe ich beispielsweise den Lesemodus standardmäßig aktiv - der reduziert den Blaulichtanteil im Farbsetting.

    Wie wuppitom nutze ich die Ledlenser ML4.

    Allerdings ist bei meiner ML4 der Akku nicht fest verbaut. Ich habe meist zwei Ersatzakkus dabei und spare mir dafür das proprietäre Ladekabel das Ledlenser leider verwendet. Vielleicht hat wuppitom das hier aber anders gemeint:

    Mit eingebautem Akku und Ladekabel.


    Die ML4 wiegt inklusive Akku nachgewogene 70g und die 14500ter Ersatzakkus mit 1100mAH wiegen je 21g. Das ist zwar mehr Gewicht als leichte Stirnlampen haben, dafür hat man aber auch ne Campbeleuchtung mit der ML4. Eine Stirnlampe habe ich zusätzlich dabei (Nitecore NU25UL).

    Bin damit sehr zufrieden :)


    Ps.:

    Je nachdem wie lange die Tour ist, wie sie sich aufgebaut und was ich gewillt bin zu tragen habe ich manchmal noch eine "normale" Taschenlampe dabei. Das ist dann entweder die Sofirn SC21 (51 Gramm inklusive 16340 Akku) oder die SC31 Pro (106 Gramm inklusive 18650 Akku). Zusatzakkus wiegen hier als 16340 18,5g und als 18650 46g.

    Aber ich glaube, wenn du beim Turtlebug solche Bedenken hast, sind transportierbare Hängemattengestelle nichts für dich.

    Da hast Du vermutlich recht (und bräuchte ich jemals eins, ich würde es selbst und anders konstruieren!). Ganz unabhängig von mir ist so eine Verformung statisch einfach nicht gut. Auch wenn sie hält.

    Ich wollte hier aber niemandem das Gestell madig machen.

    Wenn ihr alle darin gut liegt, und das bei Euch hält, ist das erstmal ein rein optisches/kosmetisches Thema.

    Warum?

    Schlicht und ergreifend weil mir das konstruktiv und statisch völlig falsch vorkommt (und einem auch kein Statiker emphielt Druckstangen bis zum Biegen zu belasten). Da spricht jedwede Erfahrung dagegen, dass sich tragende Teile so durchbiegen. Und die Firststange ist in dem Fall das (Kraft)tragende, das ausgleichende Teil.

    Soweit ich weiß verbiegt sich Aluminium zuerst und bricht später - splittert aber nicht wie z.B. Carbon.

    Stimmt, aber der Grat von Biegen zu Brechen ist ab einem gewissen Punkt sehr schmal. Und das sieht auf dem Herstellerbild mehr als ungesund aus.

    Sofern das vom Hersteller angegebene maximale Gewicht nicht überschritten wurde, müsste YoboGear die Stange ersetzen.

    Das nützt einem dann im Feldversuch in dem Moment genau was? Mitten in der Taiga, oder in Spanien, in Schweden, am Wochenende.... "Hey! Ich hab ja Garantie".... bringt Dir absolut garnichts. Der Schaden wird ersetzt, dein Urlaub aber nicht.

    Wenn es, wie Du sagst, funktioniert - ok. Find ich (persönlich) trotzdem nicht vertrauenserweckend. Ist nur mein Enpfinden zu der Sache - das muss niemand teilen :)

    Da die Hängematte direkt an den Enden hängt, wird sich jede verpackbare Stange biegen.

    Solange es vom Gewicht tragbar bleiben soll kann das durchaus sein (eine steckbare Edelstahlstange mit 3 bis 4mm Wanddurchmesser würde sich glaube ich nicht biegen - und wäre immernoch verpackbar. Aber eben auch sackschwer).

    Im Übrigen biegen sich alle meine Hängemattengestelle - auch der Tensa - zum Teil gewaltig.

    Wirklich interessant. Dann scheint es ja zu funktionieren. :thumbup: Mir ist bei dem Anblick direkt unwohl geworden :D

    Andererseits muss etwas Flex in dieser Gesamtkonstruktion nicht zwingend schlecht sein.

    An den Beinen gebe ich Dir da recht, da darf flex sein. Aber genau diese Stange muss die größte Belastung (aus)halten. Und je stärker dort der Flex ist, desdo mehr wird das Material malträtiert und ermüded dadurch auch schneller.

    Konstruktionen, die Gewicht durch Spreizstangen oder Druckstangen abfangen sind viel anfälliger als solche, die mit Zug arbeiten (Stangen durch Seile oder Verstrebungen nach aussen hin verankert).

    Diese Biegung sieht nicht nur ungesund aus, sie ist es auch.


    Stell Dir einfach vor, dass man an einem Holzpfahl an beiden Enden zieht um ihn zu zerreissen. Das ist nahezu unmöglich und auch mit Maschinen äusserst schwer. Den gleichen Pfahl durch drücken zu zerbrechen ist viel leichter.

    Gleiches gilt bei Alu- oder Carbonstangen, Stahlstangen, etc.


    Daher würde ich persönlich dem Yobo schon vertrauen.

    Vermutlich reicht die Materialstärke gerade so, aber ungesund sieht das trotzdem aus. Die Person auf dem Bild schätze ich auf deutlich unter dem Maximalgewicht für das Gestell. Wippt man dann noch, oder setzt sich etwas zu schwungvoll treten exponentiell stärkere Belastungen auf.... ich finds einfach (sehr) knapp bemessen.


    Ps.: Vielleicht ist es eine Fieberglasstange... da gibts glaub ich recht biegsame.

    Guten Morgen zusammen :)


    Wenn man bedenkt, dass Yobogear für den Turtlebug eine Belastungsgrenze von ~136,1kg (300 lbs) angibt, biegt sich die Firststange doch ganz ordentlich durch bei dem eher schmal wirkenden Hänger auf dem Foto. Wie sieht das dann erst bei Maximalbelastung aus? So ganz vertrauenserweckend finde ich das nicht.


    Ich habe zur Verdeutlichung mal eine gerade Linie zwischen den Endpunkten gezogen.

    Quelle Originalbilddatei: https://yobogear.com/


    Klar, wenn man Gewicht sparen will muss man irgendwo Abstriche machen. Entweder bei der Materialstärke, oder bei sehr teuren und leichten Materialien dann eben bei der Geldbörse. Aber die über 7,5kg würde ich persönlich auch so nicht mit auf Wanderschaft nehmen. Vielleicht noch beim Bikepacking, aber sicher nicht zu Fuß. Da hätte man dann doch noch ein paar hundert Gramm draufpacken können für ne etwas stärkere Firststange.