Beiträge von mattelacchiato

    Ich fand es total spannend, wie Wigald Boning Daniel umgegangen ist, dass er nur noch draußen schlafen möchte. Er war ja viel unterwegs und es ist üblich, dass der Veranstalter ihm einfach ein Hotel bucht. Für mich war es interessant zu lesen, welche Freiheiten man sich nehmen darf, auch wenn man damit aus der Rolle fällt.

    Interview: Wie Wigald Boning 204 Nächte im Freien schlief - WELT
    Eine Sommernacht war dem Comedian Boning in seiner Wohnung zu heiß, er entschied sich, eine Nacht im Zelt zu schlafen - und blieb dabei. Ein Gespräch über…
    www.welt.de

    mattelacchiato was spricht dagegen, einfach deutlich breitere Baumgurte zu benützen? (Es gab hier schon welche, die Anschnallgurte von Autos verwendet haben.) Das ist baumschonend und unkompliziert.

    Sicher wäre das eine Alternative... Wie gesagt, ich hatte es immer mit Stöckchen geschützt und es stört mich nicht.

    Ich bin halt auch der Mensch, der keine Schaufel für die Hinterlassenschaften mitnimmt und sich lieber selbst etwas zurecht schnitzt, um ein Loch zu buddeln.

    Ich weiß ja nicht wieviele Stöcke du da verwendest, am Ende erreichst du aber immer nur eine Punktlast.

    Ich gehe mal von einem Baum mit 25cm Durchmesser aus, das ist ein Umfang von 49cm. Der Gurt bringt nur von einer Seite die Kräfte auf den Baum, also auf 24,5cm. Das tut er sehr unterschiedlich, aber wir vereinfachen das mal zur Veranschaulichung ganz stark.

    Der Gurt hat eine Breite von 2 cm, das bedeutet du verteilst die Last auf 49cm². Irgendwie.

    Wenn ich auf den 24,5 cm Stöckchen verteile (Keine Ahnung wieviele das sein sollen ohne das mir immer die Hälfte wegfliegt), musst du bedenken das ein Stöckchen mit einem cm oder weniger Durchmesser, nur wenige mm² Auflagefläche hat.

    Du wirst niemals, nie nicht, so eine Fläche wie mit einem Gurt erreichen. Niemals nicht :)

    Vielen Dank für den Hinweis MrHydeAndMe! Die Rechnung hört sich plausibel an, aber lässt aber ein paar Aspekte außen vor:

    1) Das Gewicht wird nicht auf einen Punkt, sondern auf die gesamte Länge, die der Stock Kontakt mit der Rinde hat, verteilt

    2) Der Stock ist kein Metall, sondern verformt sich durch den Druck und passt sich eher der Baumstruktur an.

    3) Der Stock ist nicht scharfkantig, ein Strap schon

    4) Die seitlichen Schwingbewegungen der HM führen zu einem gewissen hin- und her-"ratschen" des Straps an dem Baum. Die Stöcker hingegen können sich mit bewegen, bzw. werden nur die Stöcker geratscht und nicht die Rinde.

    Ich würde davon abraten. Ich würde wohl auch durchdrehen, wenn ich bei jedem Aufbau zahlreiche Stöcke platzieren müsste und auch die Höhe der Aufhängung nur noch umständlich anpassen könnte.

    Ja, da ist einfach die Frage, was man so gewohnt ist. Ich habe das gleich vom ersten Hang an so gemacht und komme ganz gut damit klar. Aber die Frage war ja auch nicht, ob das jetzt jeder so machen sollte ^^

    Aus meiner Sicht kommt es darauf an, wieviele Stöcke du verwendest. Weiter solltest du bedenken, dass Dyneema sehr viel Zug aushält, auf Reibung aber eher empfindlich reagiert.

    Stöcke: Mindestens so viele, dass das Seil nicht die Rinde berührt. Gerne so 5-6 Stück, siehe hier (mein erster Hang vor einem Jahr)

    Ahoi!

    Ich nutze bisher immer die TTTM Lightest Straps. Mit 20mm finde ich die teilweise etwas grenzwertig schmal für die Rindenpflege. Von Anfang an habe ich mir angewöhnt, kurze Stöcker zwischen Rinde und Strap zu legen, weil ich mir einbilde, dass das Holz auf Holz weniger "einschneidend" ist als, der Strap.

    Ich habe mittlerweile eine zweite HM und habe mir für die Aufhängung überlegt, warum ich nicht gleich einfach Dyneema-Seile verwende, wenn das Seil/der Strap eh keinen Kontakt zum Baum haben.

    Zwei Fragen dazu:

    1) Spricht irgendwas dagegen, Dyneema-Seile statt Straps zu verwenden? (z.B. zu hohe Belastung für das Seil irgendwo?)

    2) Ist die Stocktechnik tatsächlich baumfreundlich?

    Ja das stimmt schon. Allerdings bin ich als Neuling, der noch viel ausprobiert und lernt, sehr lange mit dem Aufbau beschäftigt. Durch das ganze hin und her bin ich erst um 19 am Parkplatz angekommen, dann scouten und aufbauen. Ich habe das Tarp 3mal neu aufgebaut, weil ich nicht zufrieden war. Ich schätze, dass ich erst gegen 23 Uhr in der HM lag.

    Aber mir ist auch aufgefallen: zum Essen muss ich in der warmen Hängematte sein, sonst friere ich durch. Aber so richtig bequem zum Essen, was kleckern kann, finde ich das nicht...

    Ich war gestern/heute in den Harburger Bergen unterwegs. Eigentlich wollte ich in den Sachsenwald, aber dort habe ich zufällig den Hinweis entdeckt, dass dort heute morgen eine Treibjagd stattfinden soll 😱

    Dank meinem neuen Wooki XL ist sogar mein Rücken warm geblieben.

    Immer noch größer als Deine Isomatte ;) Ist natürlich so ein bißchen knapp, andererseits braucht man am Kopf eigentlich auch wenig Isolation, wenn Du ein Kissen benutzt.

    Kissen nutze ich tatsächlich bisher nicht. Habe mir angewöhnt, das Kopfkissen unter die Knie zu legen und beim Kopf darauf zu verzichten :)

    Zitat

    Bei so einer stolzen Körpergröße solltest Du aber vielleicht ohnehin einen Rundumschlag in Betracht ziehen, Deine TTTM ist deutlich zu klein für optimalen Komfort bei Deiner Größe.

    Kommt sicherlich. Daher ja auch mein Wunsch, jetzt nicht zu kleinen UQ zu haben...

    Zitat

    schlechte Passform weil bananig geschnitten

    Interessant. Ist "bananig" nicht genau das richtige? Schließlich hänge ich ja auch ein bisschen wie eine Banane in der Matte, auch wenn ich Diagonal liege...? Welche Passform wäre denn die richtige?

    Zitat

    Wenn es günstig, schwer und groß sein soll, wäre zb OneWind die bessere Anlaufstelle.

    Bei OneWind finde ich nur UQs bis 210cm Länge. Ich bin 200cm groß und hätte gerne Isolation sowohl an den Füßen, als auch am Kopf. Das kommt mir etwas zu knapp vor...

    Ansonsten bin ich offen für andere Vorschläge... Leider finde ich keine gute Marktübersicht...

    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Das hat mir sehr geholfen, nochmal mit einem anderen Auge auf die "Problemstellen" zu achten.

    Ich überlege jetzt, die Amazonas Underquilt XXL (305 x 130 cm) zu kaufen und unter meine Pro Mat (Tuchlänge: 310 cm, Breite: 170 cm) zu hängen.

    Hintergrund: Relativ günstig und relativ groß...

    Falls der UQ immernoch zu kalt ist, würde ich zusätzlich noch die Luftmatratze ins Einschubfach zu legen.

    Ich habe überhaupt keine Ahnung, was Befestigung, etc angeht. Passt das? Kann man das machen?

    Hi!

    Ich als Hängematten-Frischling habe bisher gute Erfahrungen mit meiner TTTM Mat Pro (mit Einschubfach für Isomatte) gemacht. Ich habe damit bei 8° noch warm genug geschlafen, aber bei weniger Grad würde es vermutlich zu kalt werden. Als Isomatte hatte ich eine Ether Lite XT (R-Wert: 3,2) halb aufgeblasen im Einschubfach.


    Wenn ich demnächst bei 0-5° übernachte, bin ich mir unsicher ob das so reicht...

    Drei Fragen:

    1) macht es Sinn, eine zweite Isomatte reinzulegen (z.b. eine einfache Schaumstoff Matte)?

    2) bedeutet mehr Aufblasen mehr Isolation? Oder ist das egal, weil es nur darauf ankommt, dass die kleinen Luftkammern nicht zusammengedrückt werden?

    3) muss man ab bestimmten Temperaturen eh auf einen Underquilt wechseln?

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen!