Beiträge von remorque

    Ich auch

    Aber da war es nicht unter 0°C.

    Pfizer (FSME-Impfstoffhersteller) sagt dazu: Wenn die Temperaturen mehrere Tage unter 8 Grad fallen, begeben sich Zecken in eine Winterstarre. Zeigen sich in Wintermonaten mehrere aufeinanderfolgende Tage mit Durchschnittstemperaturen über 8 Grad, können Nymphen wie auch ausgewachsene Zecken aus der Winterstarre erwachen oder gar nicht erst in eine Starre verfallen.


    Der gebührenfinanzierte Schweizer Staatssender schreibt:

    Wie es ihnen dann den Winter über ergeht, hängt sehr von den Temperaturen ab: Verläuft er mild mit Temperaturen zwischen null und sieben Grad, bleiben die Zecken aktiv und krabbeln im Wald umher, ohne jedoch zuzustechen, denn das tun sie nur bei Temperaturen über sieben Grad.

    Woher sie jeweils ihre Infos haben, weiss ich nicht.

    Danke BX.33 , ja, es war unkompliziert, nah und sehr gelungen.

    Dein Bericht hat mich auch sehr angesprochen. Es ist schön zu sehen, wie Menschen 100te km entfernt in einer total anderen Landschaft demselben Hobby frönen und sich ganz ähnliche Gedanken und ähnliche Erfahrungen machen.

    Und dann gibt es noch die Omorotschka s 😂👍, mal sehen, ob ich meinen nächsten Overnighter auch mit etwas mehr Action garnieren kann. Wasser in flüssiger Form ist allerdings nicht so mein Ding, aber eine Skitour mit Hängemattenübernachtung wär vielleicht mal was 🤣

    Wir sind mit ähnlichen Gedanken wie BX.33 vom Samstag auf Sonntag losgezogen. Angesagt waren Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt (also auch keine Zecken!) - gemessen habe ich dann -2°C - und in der ersten Hälfte der Nacht etwas Schnee.

    Als wir jedoch kurz nach dem Eindunkeln am Picknick-Platz ankamen, waren da tatsächlich schon zwei andere 😳. Die haben sich allerdings nur noch ihr Süppchen gekocht und Schoggibananen auf dem Feuer gemacht und sind dann nach Hause spaziert. Also konnten wir in Ruhe unsere Feuerkocher in Betrieb nehmen

    und auf der Glut unserer Vorgänger die Würste braten und die Kartoffeln erhitzen.

    Recht früh waren wir fertig mit dem kulinarischen Teil, und so machten wir uns an den architektonischen Teil. Da der Niederschlagsradar hartnäckig Schneeschauer ankündigte, quetschten wir so gut es ging zwei Hängematten unter ein Tarp. Für einen Landregen hätte das nicht gereicht, aber für ein bisschen Schnee hoffentlich schon.

    Nach einem letzten Pinkelgang mit Aussicht

    zogen wir uns auch schon vor 22 Uhr in unsere Kojen zurück. Weil ich ein guter Mensch missionarisch veranlagt bin, überliess ich meinem Begleiter mein bestes Material, während ich selbst mit der alten Amazonasmatte und dem Sommerunterquilt und einer zusätzlichen Isomatte in der Hängematte vorlieb nahm. Trotz dem eigentlich unschlafbaren Material döste ich sofort weg und erwachte erst um 03:30 zum ersten Mal, weil sich die Blase meldete. Zum Glück kann man sagen, denn geschneit hatte es nicht und stattdessen hatten sich die Wolken verzogen und der Vollmond war rausgekommen:

    Anschliessend fand mein Körper mein Material doch nicht mehr so toll und ich hörte zuerst meinem Begleiter beim Schlafen zu und schlief dann selbst zu einem Podcast wieder ein, bis uns die Vögel weckten.

    Es wird ja bereits früher wieder hell, allerdings war der Lagerplatz suboptimal bezüglich morgendlicher Besonnung. So mussten wir bis 8:15 Uhr warten, bis die Sonne kam. Die Zeit vertrieben wir uns mit kochen,

    mehr kochen,

    und uns für unseren tollen Lagerplatz beglückwünschen.

    Weil ich noch zur Arbeit musste, und vorher noch bei einer Dusche vorbei wollte, machten wir uns um 8:45 Uhr wieder auf den Nachhauseweg, obwohl es mit der Sonne gerade angefangen hatte, angenehm zu werden.

    Nach den beiden späten Schoggibananenkochern ist uns bis zu unserer Abfahrt tatsächlich niemand mehr begegnet, obwohl unser Biwakplatz recht zentral lag und keine 15min vom nächsten Parkplatz entfernt.

    Mein (kleiner) Hund würde nicht verstehen, wenn sie aus der Hängematte zum Bodenbrüten verdammt würde 😉

    Aber so von der Idee her sieht das doch gut aus. Wir nächtigen auf jeden Fall auch nur in Hängematten mit fixem Netz, damit die Kleine nachts nicht auf die Idee kommt, selbständig den Wald zu erkunden.

    Ich habe heute etwas an meinem Konservendosenhobo weitergebastelt. Eigentlich soll er ja sowohl Holzvergaser sein als auch mobile Feuerstelle, die möglichst wenig Rauch entwickelt. So, wie ich das sehe, sind das zwei sich widersprechende Aufgaben:

    • Als Feuerstelle braucht er einen möglichst guten Zug und die Asche soll unten rausfallen.
    • Als Holzvergaser soll das Holzgas absinken, dann unten in die äussere Kammer strömen und dort mit Hitze und Zug nach oben gehen und oben der Sekundärverbrennung zugeführt werden (ungefähr so hab ich es jedenfalls verstanden).

    Zweiteres schliesst ersteres aus. Ersteres ist mir jedoch wichtiger. Denn beim letzten Ernstfall hat sich der Feuerraum recht schnell gefüllt.

    Wir haben allerdings auch tüchtig gefeuert.

    Darum hab ich mit der Blechschere die Löcher im Feuerraumboden vergrössert.

    So zum Ausprobieren habe ich auch unten in der Innenwand die Luftdurchlässe vergrössert.

    Und dann die ganze Chose in Betrieb genommen. Das mit dem Zug passt, aber von einer Sekundärverbrennung war nicht viel zu sehen. Also kann ich die innere Wand weglassen.

    Das Mittagessen wurde heiss.

    Die Asche könnte aber noch besser rausfallen.

    Nur bis jetzt. Sitze im Bus zur Arbeit.

    Gestern Abend gab es eine schöne Wanderung beim Eindunkeln.

    Dann habe ich mein Ziel erreicht und erstmal Schnee geschmolzen und gekocht.

    Anschliessend schaute ich mich wegen eines Hängeplatzes um, fand aber nichts gscheites. Also zog ich im Schein der Stirnlampe weiter zu einem Ort, den ich mal rekognosziert hatte.

    In der Nacht kam tüchtig Wind auf; die benachbarte Wetterstation hat Böen bis gegen 60km/h registriert. Das war eher ungemütlich. Darum, und weil Regen angesagt war, machte ich mich am Morgen bald wieder auf den Weg - ohne die geniale Lage des Platzes richtig genossen zu haben.

    Zum Glück gibt's Tarps mit Türen!

    Der Abbau war durchaus eine Herausforderung.

    Alles eingepackt, Hund gefüttert und los!

    Spannender Weg (links und rechts geht's runter).

    In den Alpen geht die Sonne auf. Der Bus fährt im Dorf.

    Was eine challenge!

    Solche Challenges sind der Grund, warum ich überhaupt bei der Hängematte gelandet bin.

    Der Weg ging ungefähr so:

    - Jeden Monat mind. 1x draussen übernachten

    - jeden Monat mind. 1x draussen wild übernachten.

    - jeden Monat mind. 1x draussen ohne Zelt und ohne Tarp übernachten

    --> da hab ich dann gemerkt, dass Cowboycamping nicht so meins ist, weil ich mich dabei nicht sicher genug fühle. Weil ich zu Hause sowieso eine Hängematte rumliegen hatte, hab ich die zusammen mit einer Isomatte mal ausprobiert und war begeistert.

    Mit Unterbrechungen ging's dann weiter und so bin ich dieses Jahr gelandet bei: Jeden Monat einmal mit der Hängematte an einem Ort übernachten, wo ich noch nie übernachtet habe.

    Nächstes Jahr könnte sein: Jeden Monat mit der Hängematte übernachten ohne menschliche Strukturen zu nutzen. (Ich habe die Hängematte recht häufig in Hütten aufgehängt.)

    Challenge im Kasten, top Sache! Glückwunsch :thumbup: Spannst du das Tarp gar nicht zum Boden ab?

    Danke. Ich habe einfach genommen was gerade da war: Äste als Heringe oder eben Bäume. Und bei den Bäumen war ich wohl zu faul, um mich zu bücken.

    Moin,

    Ich würde vermuten, daß die Aufhängung vor dem Einfrieren viel Wasser zwischen den Fasern aufgenommen hat?!

    Genau. Am Abend hat es noch geregnet und über Nacht wurde es dann unter 0°C.

    So, jetzt ist auch der Dezember-Overnighter an einem Ort, wo ich noch nie war, im Kasten und damit meine 2023 Hängemattenchallenge abgeschlossen. Die erste Hälfte davon war ganz schön zäh 😅

    Nach mehr als zwei Stunden mit zT recht starkem Regen kamen Hund und ich nass und verschwitzt am Hängeplatz an. Beim Aufhängen froren mir fast die Finger ab und im Schlafsack mussten beide zuerst trocknen.

    Eigentlich wollte ich noch einen Film schauen, doch dazu musste ich die Hände aus dem Schlafsack halten. So löschte ich bereits um 21:45 Uhr das Licht. Richtig eingepackt wurde uns dann auch bald warm.

    Um 7:30 drückte Hund die Blase und mich auch. Anschliessend verkrochen wir uns nochmal für eine Stunde in die Daunen, denn es war recht frisch. Dafür: Keine Zecken im Unterholz 👌

    Beim Abbauen blieb die Aufhängung in Position.

    Alles wieder eingepackt.

    Und auf geht's!

    Als Herrchen einer ebenfalls kurzbeinigen Hundedame habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

    - gegen Neuschnee hilft nur einpacken von Hals bis Fuss 🤷‍♂️

    - ist der Schnee schon 2-3 Tage alt oder älter bleibt fast nichts mehr kleben, selbst wenn er noch pulvrig ist 👍

    - Mähnenspray hilft nicht wirklich weiter.

    Und zum Thema overnighter, zumindest ansatzweise:

    Ich habe wieder im Garten geschlafen:

    Ich war auch im sicheren Garten unterwegs. Ich wollte mein Tarp mal testen, da ich es zwar seit September habe und seit da auch schon einige Male draussen geschlafen habe, das Tarp aber erst einmal aufgehängt hatte und da hat es dann nicht mal geregnet 🙄

    Damit ich die Hängematte im Garten aufhängen konnte brauchte ich erstmal einen zweite Aufgängepunkt. Also ging ich in den Wald Sturmholz suchen und fand einen schönen, frischen Buchenast.

    Weil es trocken war hatte ich natürlich zuerst die Hängematte aufgehängt und geschaut wegen Spannung und Höhe etc. Und dann das Tarp drüber.

    Von der anderen Seite sah es so aus.

    Und aus der Nachbarperspektive so.

    Als Abspannpunkte für den Buchenast konnte ich auf den Gartenzaun zurückgreifen, so war die ganze Sache schnell aufgestellt.

    Es hat dann geregnet, gewindet und geschneit, alles hat gut funktioniert und ich habe gut geschlafen. Weil ich mit mehr Schnee gerechnet hatte, habe ich keine Spreizstäbe montiert.

    Wenn weniger Wind angesagt ist, würde ich wohl versuchen, das Tarp etwas höher zu hängen.

    Die Dose hat unten grosse Lüftungsöffnungen. Ich denke, dass ich im Boden die äusseren Löcher (die in die äussere Kammer führen) und in der Innendose die Löcher unten vergrössern muss.

    Die Sekundärverbrennung ist gut gestartet, hörte dann aber auf, als die Asche die Löcher verstopfte.

    Wie ich den Spalt zwischen äusserer und innerer Hülle versiegeln kann, dazu fehlt mir die Vorstellungskraft. Dazu hätte ich wohl die untere Dose auf den Kopf stellen und die innere darin aufhängen müssen.

    Heute Nacht schlief ich sehr gut. Ich hatte gelesen, dass es sein könnte, dass Nordlichter bis in die Alpen sichtbar sein würden, und nahm mir vor, dass ich ab und zu rausschauen würde. Ich erwachte allerdings nur 2x. Beim ersten Mal war ich nur so halb wach und beim zweiten Mal, war schon fast Aufstehzeit.

    Ohne Hund ist es natürlich schon bequemer in der Hängematte, aber die 8kg Hund haben neben, oder meistens auf mir problemlos Platz. Ich kann mich dann halt praktisch nicht bewegen. Dafür hat man eine Alarmanlage dabei und "muss" nicht selbst wachsam sein. Ihr Lieblingsplatz ist zwischen meinen Beinen auf dem Schlafsack (also ein Bein angewinkelt und der Fuss unter dem anderen Knie). Da liegt sie auch am liebsten, wenn (wir über der Baumgrenze :saint: ) am Boden campen, nur liege ich am Boden überhaupt nicht gerne auf dem Rücken. Wenn sie (oder ich) mehr Wärme braucht, und sie in den Schlafsack muss, dann liegt sie auf einem meiner beiden Arme auf/neben mir.

    Bei den 0°C heute Nacht hatten sowohl sie wie auch ich noch Reserven. Wenn es kälter wird und der Schlafsack mehr geschlossen werden muss, wird es komplizierter.