Beiträge von remorque

    Das Gute an der Sache ist doch, dass alle so unterwegs sein können, wie sie wollen und wo sie wollen. Meine exotischsten Touren hab ich so unternommen :

    Da hatte ich den Rucksack für mehrtägige Wanderungen direkt dabei oder konnte, wenn ich das Bike entladen hatte, ernsthafte Biketouren machen.

    Natürlich bin ich auch immer mal wieder so unterwegs:

    Da muss man sich nichts überlegen, ist aber bei der Routenwahl ziemlich beschränkt, da die Taschen offroad klappern, beim Schieben stören und die ganze Sache längere Zeit tragen geht schon gar nicht.

    Das ist so hingegen möglich:

    Rucksack abschnallen und die ganze Kiste kann auf den Rücken (die Hängematte ist in der roten Tasche vorne).

    Oder so, es muss ja nicht immer ein Gravelbike sein.

    Und auch die Rucksackoption ist natürlich optional.

    Besonders beim Gravelbike, denn das muss man ja nicht so häufig den Berg hochtragen.

    Und wenn man den Hund mitnehmen will, gibt es ja den Anhänger.

    Oder man montiere eine genügend grosse Kiste.

    Hab ich eigentlich schon gesagt, dass ich eure Altmark-Tour eine super Sache finde? Und die Fahrräder und Bepackung sehr adäquat? Und dass doch wirklich wurscht ist, wer was fährt, hauptsache man hat Spass dabei?

    Moin,

    ganz schön mutig...............ein heraus wachsender Ast in der Stärke wäre mir wohl zu "kriminell" zum aufhängen da ich ja leider nicht in das Innere reinschauen kann wie fit denn der Baum überhaupt noch ist.

    Wenn ich hier so manchen noch dickeren, abgebrochen sehe............wie gesagt mutig, mutig 😳

    Gruß von der Ostsee

    Ich denk mir da jeweils: der Ast hat den vergangenen Winter überlebt mit soundsoviel Nassschnee noch viel weiter aussen belastet, da bin ich mit der Hängematte dagegen nur ein Fliegen💩

    Ob das mit der Schneelast für den gezeigten Ast auch gilt, weiss ich natürlich nicht.

    Ich feiere eure Aktion gerade sehr! Ich liebe ja meine Berge, aber so, wie ihr da die Altmark in Szene setzt, will man selbst da hin.

    ...nicht zuletzt, um alle Gräber zu finden.

    Ist das das sog. Kaisergrab im Haldensleber Forst? Bei dem bin ich vorbeigekommen:

    Ansonsten fuhr ich ziemlich souverän an allen vorbei 🙄

    Vielleicht hattest du nur kein Komoot.

    Ja, ich navigierte damals noch mit Garmin. Heute mit dem Handy wär mir das aufgefallen.

    Ich habe es für mich so gelöst. Von links: Ausserhalb des Bildes befindet sich eine Säule des Carports, dann ein ca. 2m langer Ast aus dem Wald um die Höhe zu halten, dann die Hängematte und schliesslich ein zweiter Ast, der V-förmig zu den Fundamenten des Gartenzauns abgespannt ist. Statt des Gartenzauns könnte ich mir auch richtig fette Heringe vorstellen, wie sie z. B. Trekking Treez verwendet. Die Kräfte, die da wirken, sind kleiner, als man denkt.

    👍🎖️🏆🏅Brandenburg wird chronisch unterschätzt 😂

    Und es erinnert mich an meine erste und einzige Paddeltour überhaupt in MeckPom: Wir hatten uns für ein März-Ostern in ganz Europa nach Kanuvermietern umgeschaut, die schon offen haben und die einzigen waren in Ostdeutschland. Also nix mit Südfrankreich 🤷

    Und als wir den Kanadier dann abholten, sagte der Vermieter noch so: In einem See solltet ihr nicht kentern, sonst seid ihr tot! ☠️

    Ich auch

    Aber da war es nicht unter 0°C.

    Pfizer (FSME-Impfstoffhersteller) sagt dazu: Wenn die Temperaturen mehrere Tage unter 8 Grad fallen, begeben sich Zecken in eine Winterstarre. Zeigen sich in Wintermonaten mehrere aufeinanderfolgende Tage mit Durchschnittstemperaturen über 8 Grad, können Nymphen wie auch ausgewachsene Zecken aus der Winterstarre erwachen oder gar nicht erst in eine Starre verfallen.


    Der gebührenfinanzierte Schweizer Staatssender schreibt:

    Wie es ihnen dann den Winter über ergeht, hängt sehr von den Temperaturen ab: Verläuft er mild mit Temperaturen zwischen null und sieben Grad, bleiben die Zecken aktiv und krabbeln im Wald umher, ohne jedoch zuzustechen, denn das tun sie nur bei Temperaturen über sieben Grad.

    Woher sie jeweils ihre Infos haben, weiss ich nicht.

    Danke BX.33 , ja, es war unkompliziert, nah und sehr gelungen.

    Dein Bericht hat mich auch sehr angesprochen. Es ist schön zu sehen, wie Menschen 100te km entfernt in einer total anderen Landschaft demselben Hobby frönen und sich ganz ähnliche Gedanken und ähnliche Erfahrungen machen.

    Und dann gibt es noch die Omorotschka s 😂👍, mal sehen, ob ich meinen nächsten Overnighter auch mit etwas mehr Action garnieren kann. Wasser in flüssiger Form ist allerdings nicht so mein Ding, aber eine Skitour mit Hängemattenübernachtung wär vielleicht mal was 🤣

    Wir sind mit ähnlichen Gedanken wie BX.33 vom Samstag auf Sonntag losgezogen. Angesagt waren Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt (also auch keine Zecken!) - gemessen habe ich dann -2°C - und in der ersten Hälfte der Nacht etwas Schnee.

    Als wir jedoch kurz nach dem Eindunkeln am Picknick-Platz ankamen, waren da tatsächlich schon zwei andere 😳. Die haben sich allerdings nur noch ihr Süppchen gekocht und Schoggibananen auf dem Feuer gemacht und sind dann nach Hause spaziert. Also konnten wir in Ruhe unsere Feuerkocher in Betrieb nehmen

    und auf der Glut unserer Vorgänger die Würste braten und die Kartoffeln erhitzen.

    Recht früh waren wir fertig mit dem kulinarischen Teil, und so machten wir uns an den architektonischen Teil. Da der Niederschlagsradar hartnäckig Schneeschauer ankündigte, quetschten wir so gut es ging zwei Hängematten unter ein Tarp. Für einen Landregen hätte das nicht gereicht, aber für ein bisschen Schnee hoffentlich schon.

    Nach einem letzten Pinkelgang mit Aussicht

    zogen wir uns auch schon vor 22 Uhr in unsere Kojen zurück. Weil ich ein guter Mensch missionarisch veranlagt bin, überliess ich meinem Begleiter mein bestes Material, während ich selbst mit der alten Amazonasmatte und dem Sommerunterquilt und einer zusätzlichen Isomatte in der Hängematte vorlieb nahm. Trotz dem eigentlich unschlafbaren Material döste ich sofort weg und erwachte erst um 03:30 zum ersten Mal, weil sich die Blase meldete. Zum Glück kann man sagen, denn geschneit hatte es nicht und stattdessen hatten sich die Wolken verzogen und der Vollmond war rausgekommen:

    Anschliessend fand mein Körper mein Material doch nicht mehr so toll und ich hörte zuerst meinem Begleiter beim Schlafen zu und schlief dann selbst zu einem Podcast wieder ein, bis uns die Vögel weckten.

    Es wird ja bereits früher wieder hell, allerdings war der Lagerplatz suboptimal bezüglich morgendlicher Besonnung. So mussten wir bis 8:15 Uhr warten, bis die Sonne kam. Die Zeit vertrieben wir uns mit kochen,

    mehr kochen,

    und uns für unseren tollen Lagerplatz beglückwünschen.

    Weil ich noch zur Arbeit musste, und vorher noch bei einer Dusche vorbei wollte, machten wir uns um 8:45 Uhr wieder auf den Nachhauseweg, obwohl es mit der Sonne gerade angefangen hatte, angenehm zu werden.

    Nach den beiden späten Schoggibananenkochern ist uns bis zu unserer Abfahrt tatsächlich niemand mehr begegnet, obwohl unser Biwakplatz recht zentral lag und keine 15min vom nächsten Parkplatz entfernt.

    Mein (kleiner) Hund würde nicht verstehen, wenn sie aus der Hängematte zum Bodenbrüten verdammt würde 😉

    Aber so von der Idee her sieht das doch gut aus. Wir nächtigen auf jeden Fall auch nur in Hängematten mit fixem Netz, damit die Kleine nachts nicht auf die Idee kommt, selbständig den Wald zu erkunden.

    Ich habe heute etwas an meinem Konservendosenhobo weitergebastelt. Eigentlich soll er ja sowohl Holzvergaser sein als auch mobile Feuerstelle, die möglichst wenig Rauch entwickelt. So, wie ich das sehe, sind das zwei sich widersprechende Aufgaben:

    • Als Feuerstelle braucht er einen möglichst guten Zug und die Asche soll unten rausfallen.
    • Als Holzvergaser soll das Holzgas absinken, dann unten in die äussere Kammer strömen und dort mit Hitze und Zug nach oben gehen und oben der Sekundärverbrennung zugeführt werden (ungefähr so hab ich es jedenfalls verstanden).

    Zweiteres schliesst ersteres aus. Ersteres ist mir jedoch wichtiger. Denn beim letzten Ernstfall hat sich der Feuerraum recht schnell gefüllt.

    Wir haben allerdings auch tüchtig gefeuert.

    Darum hab ich mit der Blechschere die Löcher im Feuerraumboden vergrössert.

    So zum Ausprobieren habe ich auch unten in der Innenwand die Luftdurchlässe vergrössert.

    Und dann die ganze Chose in Betrieb genommen. Das mit dem Zug passt, aber von einer Sekundärverbrennung war nicht viel zu sehen. Also kann ich die innere Wand weglassen.

    Das Mittagessen wurde heiss.

    Die Asche könnte aber noch besser rausfallen.

    Nur bis jetzt. Sitze im Bus zur Arbeit.

    Gestern Abend gab es eine schöne Wanderung beim Eindunkeln.

    Dann habe ich mein Ziel erreicht und erstmal Schnee geschmolzen und gekocht.

    Anschliessend schaute ich mich wegen eines Hängeplatzes um, fand aber nichts gscheites. Also zog ich im Schein der Stirnlampe weiter zu einem Ort, den ich mal rekognosziert hatte.

    In der Nacht kam tüchtig Wind auf; die benachbarte Wetterstation hat Böen bis gegen 60km/h registriert. Das war eher ungemütlich. Darum, und weil Regen angesagt war, machte ich mich am Morgen bald wieder auf den Weg - ohne die geniale Lage des Platzes richtig genossen zu haben.

    Zum Glück gibt's Tarps mit Türen!

    Der Abbau war durchaus eine Herausforderung.

    Alles eingepackt, Hund gefüttert und los!

    Spannender Weg (links und rechts geht's runter).

    In den Alpen geht die Sonne auf. Der Bus fährt im Dorf.

    Was eine challenge!

    Solche Challenges sind der Grund, warum ich überhaupt bei der Hängematte gelandet bin.

    Der Weg ging ungefähr so:

    - Jeden Monat mind. 1x draussen übernachten

    - jeden Monat mind. 1x draussen wild übernachten.

    - jeden Monat mind. 1x draussen ohne Zelt und ohne Tarp übernachten

    --> da hab ich dann gemerkt, dass Cowboycamping nicht so meins ist, weil ich mich dabei nicht sicher genug fühle. Weil ich zu Hause sowieso eine Hängematte rumliegen hatte, hab ich die zusammen mit einer Isomatte mal ausprobiert und war begeistert.

    Mit Unterbrechungen ging's dann weiter und so bin ich dieses Jahr gelandet bei: Jeden Monat einmal mit der Hängematte an einem Ort übernachten, wo ich noch nie übernachtet habe.

    Nächstes Jahr könnte sein: Jeden Monat mit der Hängematte übernachten ohne menschliche Strukturen zu nutzen. (Ich habe die Hängematte recht häufig in Hütten aufgehängt.)