Beiträge von Motte148

    Wenn du wirklich permanent umsteigst, du dir so viele Optionen wie möglich offen halten möchtest, und deine Wohnsituation es hergibt, empfehle ich "Indoor Bäume", d.h. zwei Balken mit Abstandhalter an die Wand geschraubt. Dann kannst du deine Hängematte wie gewohnt aufhängen, und jederzeit die Baumgurte verrutschen um die perfekte Aufhängung zu finden.

    Das heißt du dübelst die Balken inklusive Abstandsstücke an gegenüberliegende Wände?

    Hast du dazu vielleicht ein Foto, aus dem ersichtlich wird wie genau du das gemacht hast?

    Interessanter Gedanke. Man spart ja auch richtig Platz, wenn das Bett dafür komplett entfällt. Die HM kann man ja theoretisch ganz einfach abhängen und den Platz tagsüber anderweitig nutzen.

    Nur wo kommt die Freundin / der Freund / das Date unter?

    Doppelhängematte? Ist das bequem?

    Oder direkt zwei Matten?

    Oder auf dem Sofa?

    Wie löst ihr das?

    Eine Minute Probeliegen...

    ...und ich könnte direkt liegen bleiben...


    Levi  Motte148 Was sieht man am Faltenwurf? Warum ist das interessant?

    Sieht sehr gemütlich aus :)

    Keine Ahnung was man da alles dran erkennen kann, aber ich vermute mal, dass es gut ist, wenn die Falten symmetrisch sind. ^^

    Fand es aber auch spannend zu sehen, da ich den (das?) Whip zum ersten Mal probiert habe.

    Mein UQ hat "Schlaufen", die ich gerne an den Tie Outs der HM festmache. Zusätzlich zu den Haken an der HM zum Einhängen der tragenden Gummikordel am UQ.

    Die Tie Outs und Haken kann man auch bei geschlossenem Mückennetz von Innen greifen und den UQ zurechtrücken, wenn er sich verschoben hat. Das geht aber bestimmt nicht bei allen Matten gleich gut, je nach Konstruktion und Menge an schlaff hängendem Stoff.

    Fotos im Einsatz würden mich interessieren, insbesondere der Faltenwurf.

    Auf den Faltenwurf bin ich auch sehr gespannt. Beim Auffächern kann man etwas erahnen, aber ohne ausreichend Zug kommt er nicht zum Vorschein.

    Fotos poste ich auf jeden Fall noch, morgen soll es aber wohl wieder regnen. Ich muss mich dringend mal nach einem überdachten Spot in der Nähe umsehen, an dem man sich irgendwo dran hängen kann.

    Habe mich gerade mal an einem Hennessy Whip probiert :)

    Da ich kein Takling verwenden wollte, habe ich den Stoff umgeschlagen und verknotet. Ich finde es aber seltsam, dass ich den Stoff zur Seite, anstatt nach unten umschlagen musste.

    Wenn es nicht regnen würde, könnte ich ihn sogar ausprobieren..

    Wichtig scheint mir, nicht zu intensiv darüber nachzudenken, wie sich die Hängematte anfühlt. Das kann zwischendurch hilfreich sein. Wichtig ist aus meiner Sicht jedoch, die Hängematte beim Probeliegen auch immer wieder möglichst zu vergessen. Wenn das gelingt, bist du auf einem guten Weg. Je häufiger/länger du sie komplett vergessen kannst, desto besser.

    Sehr guter Punkt. Ein stark auf einen bestimmten Aspekt gerichteter Fokus, kann das Gesamtbild sehr verzerren. Ich tendiere auch manchmal dazu, mich auf Detailfragen zu versteifen, oder Dinge zu zerdenken. Werde ich mir also zu Herzen nehmen!

    Also einfach "abschalten". So stelle ich mir eine Meditation in etwa vor. Am Ende werde ich noch zum Hängematten Zen Meister..

    Ja, schnelles Einschlafen und keine Verspannungen beim Aufwachen = Probeliegen erfolgreich bestanden.

    Das Schlafen wird beim nächsten Overnighter getestet :love:

    Beim Ausprobieren und Nutzen meiner kürzlich gebastelten Matte im öffentlichen Park, musste ich mich schon ein paar Mal zurückhalten um nicht einzuschlafen. Wahrscheinlich würde alles gut gehen, aber ich möchte es nicht darauf anlegen aufzuwachen und festzustellen, dass mein Kram weg ist..

    3 Nächte sofern der Liegekomfort OK ist. Weniger wenn schneller klar wird, dass die Liegeeigenschaften nicht das sind, wonach ich suche.

    1 Minute als erster Eindruck, wenn das passt, dann mindestens eine Nacht drin schlafen.

    Also eine erste, kurze Grobeinschätzung und dann ein ausgiebiger Test, falls Potential zu erkennen ist. Macht Sinn.. :)

    Ich würde empfehlen, immer wieder zu testen und auch bald eine zweite (oder dritte, etc.) Hängematte zu nähen. Irgendwann hast du genug Erfahrung und weisst, welche Hängematte wo/wann am besten funktioniert. ;)

    Klingt nach nem Plan! :D

    Hallo in die Runde,


    nachdem man seine Hängematte neu gewhippt hat, beim "Einstellen", zum Testen bzw. Positionieren von Mods oder ganz allgemein beim selber Basteln, will man ja zwischendurch immer mal probieren wie gut das Ganze funktioniert hat.

    Daher meine Frage:
    Wie lange dauert bei dir üblicherweise ein Probeliegen?

    Schon klar, Verallgemeinerungen sind schwierig, bestimmt gibt es Dinge die sofort auffallen, andere vielleicht erst beim längeren Benutzen. Trotzdem habt ihr doch bestimmt eine Vorstellung im Kopf wie etwas vielleicht aussah, wenn hier im Forum jemand sowas wie: "...beim Probeliegen..." schreibt.
    Hat die Person sich mal kurz für 10 Minuten in die HM gelegt, einen Power Nap gemacht, oder gar eine ganze Nacht verbracht?
    Das habe ich mich zumindest gerade gefragt..

    Mein Probeliegen dauert in der Regel so zwischen 30 und 60 Minuten. Dabei versuche ich einen möglichst idealen Aufhängungswinkel etc. zu haben.

    Wünsche euch einen schönen Sonntag :)

    Was bringt das? Die drückt es ja eh in die Erde... Ein Plastikstopfen tut es auch.

    Achso, ich dachte das Rohr sitzt beweglich auf der Kugel, diese hingegen ist auf eine Metallplatte geschweißt.

    Oder du machst dir unten an das Rohr einen Teller, wie ihn Skistöcke haben. Der muss ja nicht wirklich tellerförmig sein. Zwei mal um 90 Grad versetzt, komplett durch das Rohr bohren und dann lange Schrauben, Gewindestangen o.Ä. rein. Dann hast du unten ein Kreuz, statt dem Teller. Das könnte zumindest ein bisschen etwas bringen.

    Dann probiere es aus und erstatte Bericht. Ich musste meine Isolierung jedenfalls festnähen, um sie am Verrutschen zu hindern. Aber vielleicht funktioniert es ja für dich.

    Das wird gemacht! ;)

    Das kommt darauf an, wie warm oder kalt du schläfst, und bis zu welcher Temperatur du es noch warm haben willst. 200 g Apex funktioniert für durchschnittliche Schläfer wohl bis zu einer Temperatur von ca. 0°C.

    Danke für deine Einschätzung! Ich denke ich liege, was das angeht im Durchschnitt. Obwohl mein Kälteempfinden auch schwankt, vor allem in Abhängigkeit vom Essen (wahrscheinlich konkret der Kaloriengehalt, vermute ich) und wie sehr ich mich körperlich angestrengt habe. Ist das bei euch eigentlich auch so? Einer meiner Outdoor Mitstreiter ist dahingehend gefühlt deutlich konstanter unterwegs..

    0°C deckt für meine Touren aber schon eine sehr große Bandbreite ab :love:

    Ein Fach wäre meiner Meinung nach sinnvoll wenn man eine dünne Matte aus EVA oder anderem Kunststoff einschiebt, die mit einer wärmereflektierenden Folie beklebt ist. Dadurch hätte man als unterste Schicht eine richtige "Wand" die den Loft stark isoliert.

    Ein IR-reflektierender Windblocker klingt echt super! :)

    Ich würde mich auf Luftmatratzen konzentrieren, und an den Seiten mit etwas Überlappung eine andere Isolierung anstückeln (asymmetrisch).

    Ausprobieren werde ich meine Isomatten auf jeden Fall. Sind ja alles Erfahrungswerte. In meiner Vorstellung aber eher als Ergänzung, wenn es wirklich sehr kalt ist. Das mit dem Anstückeln wäre in dem Fall wirklich gut, danke :)

    Durch ihre inhärente Steifigkeit füllt sie die vielen Hügel und Täler die beim Liegen in der Hängematte entstehen nicht aus. Das ist genauso, als ob der Underquilt nur sehr locker unter der Hängematte hängt. Die aufgewärmte Luft fließt dann munter über die Luftkanäle ab.

    Das ist auch meine Erfahrung mit Isomatten und Einschubfach, von daher nur als Ergänzung, oder halt zum Testen, wie oben geschrieben.

    Wenn man den Baumgurt mehrfach um ein glattes Rohr wickelt, rutscht er unter Last nicht runter. Ein untergelegtes Stück Gummi (Fahrradschlauch), wie von bieber1 erwähnt, erhöht zusätzlich die Reibung.

    Das klingt nach einer guten Lösung. Wenn du lieber Hardware nutzt, dann gibt es auch für kleines Geld (oder vielleicht hast du so etwas auch schon herumfliegen) Klemmschellen mit Ösen. Davon haben auch einige eine Gummiauflage.

    Ein Edelstahlrohr, gelagert auf einer Kugel um den schrägen Boden auszugleichen. Auf der einen Seite eine Öse zur Abspannung zum Erdnagel, auf der anderen Seite mehrere Ösen zur Aufhängung der HM.

    Bei der Kugel muss ich nochmal schauen, welche Normteile es da gibt. Sonst wird es halt eine halbrund Endkappe.

    Eine Spitze, mit der du das Rohr einfach in den Boden steckst, ist keine Alternative? Das wäre ja auch nur minimalinvasiv.


    Zur Befestigung des Tarps würde ich wahrscheinlich oben in die Rohre Schlitze (ca. im Ridgeline Durchmesser) reinflexen und dann entgraten. Da Kannst du die RL einfädeln, straff ziehen und die überschüssige Schnur einfach um das Rohr wickeln.