Microfleece ist auch sehr bequem, finde ich.
Beiträge von Motte148
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Hab schon einige Kissen durch. Die Varianten zum Aufblasen fand ich alle sehr unbequem. Es gibt von Therm-a-Rest ein Kissen mit Schaumstoffwürfeln. Das finde ich ganz gut, was den Komfort angeht, sowohl bezogen auf Gemütlichkeit als auch auf Isolationsleistung. Man kann es auch ein bisschen Zusammenrollen, das Packmaß ist aber ehrlich gesagt kriminell.
Viele nutzen auch einen Packsack, den sie mit Kleidung Vollstopfen und ziehen einen Schlauchschal drüber um ie bequemere, weniger plastikmäßige, Oberfläche zu haben. Das ist bei mir immer verrutscht, aber meine Lösung ist ähnlich.
Ich nehme einen kleinen, dünnen und leichten Kissenbezug, den meine Oma mir gemacht hat. Alleine schon weil das von Oma mega süß war, ist das das beste Kissen, ist ja klar. Der Vorteil ist, dass der leere Bezug quasi keinen Platz verbraucht und als Organizer bzw. Packsack für trockene Kleidung genutzt werden kann. Abends ziehe ich meine Daunenjacke aus, wickle sie so ein, dass Reißverschluss und harte teile nnen liegen und dann stopfe ich die Jacke in den Bezug. Fertig ist ein gemütliches Daunenkissen. Festmachen lässt es sich nicht, aber da könnte man ja mit einer Kordel Abhilfe schaffen, wenn gewünscht.
Ich meine einen wendebaren, wasserdichten Dyneema Packsack, mit einem Microfleece auf der Innenseite welches man bei der Verwendung als Kissen nach außen drehen kann, gibt es auch von Hyperlite Mountain Gear. Aber teuer..
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Problem bei Kufa ist wirklich dieser ungewöhnlich abrupte Isolierleistungsabfall. Wenige Grad liegen zwischen "super angenehm" u. "Oha, besser abbrechen u. nach Hause fahren".
Gut zu wissen. Bisher habe ich Kufa nur bei milden Temperaturen genutzt. Bin an sich Team Daune, auch im Sommer. Von Daune kenne ich das mit dem aprupten Leistungsabfall so nicht.
Ich Frage mich woran das liegt, das Funktionsprinzip ist ja bei Kufa das gleiche wie bei Daune. Kennt da jemand die Hintergründe?
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Ich finde der Preis ist für den R-Wert und das hohe Gewicht eigentlich eine Frechheit.
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Sieht sehr schön warm aus

Ich möchte auch eher Komfort als Gewichtsersparnis beim nächsten Versuch. Hauptsächlich werde ich die Sookies zum Lagern verwenden. Ich versuche zwar auch dann unnötiges Gewicht zu vermeiden, aber wenn es wirklich UL sein muss, schlafe ich auf dem Boden. Beim gemütlichen Abhängen stört es mich nicht etwas vollgepackter herumzulaufen.
Bis zu welcher Temperatur ist deiner denn für dich angenehm?
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So wie das auf den Bildern ausschaut ist die Billig-HM vielleicht etwas zu kurz als Trägerstoff. Der kann ruhig 30cm an jeder Seite kürzer sein als die eigentliche HM, ab Tunnelzug, aber viel weniger würde ich auch nicht machen, weil er sich dann nicht mehr so gut anpasst an den Hänger.
Ja, die Matte, die als Trägerstoff dient ist 275 cm * 135 cm.
Meine HM hatte ich zu dem Zeitpunkt auf eine Länge von 360 cm gewhippt. Meinen nächsten Sooki will ich ca. 40 cm kürzer als die HM machen, also 20 cm an jeder Seite.
Ich nutze Schneiderkreide in verschieden Farben. Damit kann man sich alles vorab markieren d.h. oben, unten, Lämgsseite u. Breitseite. Das hilft grobe Fehler zu vermeiden. Solche Fehler kommen immer wieder vor. Kann ich ein Lied von singen.
Habe ich mir schon besorgt
Funktioniert auch gut, aber die Kreide ist hart, bei dünnen Stoffen hätte ich da ein bisschen Angst den Stoff aufzukratzen. Oder ist das übervorsichtig?Für mich der ein Daunenkopfkissen verwendet reicht es wenn die Fläche nur bis zum Nacken o. Hinterkopf geht. Bei Frost ziehe ich sowieso noch eine Mütze an. Wo ich nicht gespart habe sind die Seiten, um den Seitenwind zu blockieren.
Guter Test trotzdem. Denke Du wirst auch bald was anständiges haben was Dich rundherum warm hält. Mach aber definitiv auch Test-Overnighter u. merk Dir die Tiefsttemperatur. Ist sonst schwer eine fundierte Einschätzung für sich selbst zu bekommen. Der Körper fährt nachts runter u. ändert das Temperaturempfinden im Gegensatz zu tagsüber im Park.
Guter Hinweis mit den Seiten. Ich plane jetzt eh die nächste Isolationsschicht ein wenig großzügiger zu bemessen. Wenn die Schicht überall etwas übersteht, dann sammelt sich dort ja trotzdem warme Luft und man liegt nicht direkt an der Kältekante

Ich habe vorletztes mal angefangen ein Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsmesser mitzunehmen. Zuhause schreibe ich dann auf mit welchem Equipment ich bei den Werten geschlafen habe und auch wie gut der Schlaf war.
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Vor einigen Wochen überkam mich spontan die Idee, das Prinzip zuerst an einem Quick and Dirty Probestück zu testen. Es war eine ziemlich übernächtigte und unkoordinierte Aktion, entsprechend ist das Ergebnis nicht wirklich schön, aber das ist für die Funktion ja auch nicht so wichtig.
Ich hatte noch eine dünne Kunstfasersteppdecke und eine billig Hängematte vom großen Online-Händler herumliegen. Als ich die Teile in der Hand hatte und bemerkte, dass sie fast die gleiche Farbe haben, war ihr Schicksal besiegelt. Vor allem da ich die Dinger eigentlich nicht mehr verwende, da sich über die Jahre vieles an Ausrüstung eingesammelt hat, was deutlich besser ist, erschien mir die Idee sinnvoll. So haben die Teile wenigstens einen neuen Zweck bekommen.
Aus Schlafmangel und Verpeiltheit habe ich die Isolierung von der falschen Seite angezeichnet und festgenäht, so dass man Edding Striche sieht und der umsäumte Teil unschönerweise nach oben zeigt.
Statt ein Einschubfach aus Stoff auf den Trägerstoff zu packen, habe ich direkt die Kunstfasersteppdecke als "Fachstoff" genommen. Im Prinzip habe ich nur die Form der gewünschten Isolationsfläche bzw. des Einschubfachs aus der Decke geschnitten, gesäumt und auf die billig HM aufgenäht. Dabei habe ich mich, was Form und Position angeht, an einem Wooki Schnittmuster aus dem US Forum orientiert. Nachträglich hätte ich die Position besser durch Ausprobieren ermittelt. Auf dem Schnittmuster war die Isolationsschicht ein gutes Stück in Richtung Kopfende verschoben. Ich denke das liegt daran, dass Warbonnet die Fußenden wippt, wofür ja etwas mehr Trägerstoff benötigt wird, als für einen einfachen Tunnelzug wie er am Kopfende ist. Das das habe ich nicht berücksichtigt, zu dem Zeitpunkt war mir das aber auch nicht so richtig bewusst. Das Resultat ist, dass ich den Sooki am Fußende mit einer sehr kurzen Schlaufe an der HM befestige, am Kopfende hingegen mit einem deutlich längeren Stück Schock Cord. Beim nächsten Mal versuche ich die Position besser hinzubekommen, damit der Abstand der Aufhängungen am Kopf- und Fußseite ähnlich lang ist. Zum herumspielen ist das Teil aber völlig in Ordnung.
Bisher habe ich es ein paar Mal im Park getestet und hatte den Suki vor zwei Wochen bei einem Cvernighter dabei. Beim Overnighter habe ich den Suki einem Kumpel gegeben, der spontan dazu kam und kaum Kram dabei hatte.
Bei meinem Probeliegen im Park habe ich festgestellt, dass ich die Isolationsfläche beim nächsten Versuch noch mal um ca. 20 cm verlängern möchte, da sie mir nicht weit genug über die Schultern heraussteht. Ansonsten war der Suki im Park deutlich wärmer als gedacht. Die Steppdecke ist nämlich wirklich sehr dünn. Trotzdem hat sie ein leichtes Frösteln in wohlige Wärme verwandelt. Genutzt habe ich sie ohne etwas einzuschieben.
Das Einschubfach haben wir dann beim Overnighter erstmalig getestet. Es ist mit losen Schichten so wie Hammock Fairygesagt hat. Eine dünne Fleecedecke und auch eine Jacke die wir reingestopft haben, haben zwar anfangs gehalten, da wir den Suki relativ straff unter die Matte gespannt haben, durch Drehen und Bewegen ist sie mit der Zeit allerdings unweigerlich nach Unten gerutscht. Hier müsste also mit zusätzlichen Befestigungen gearbeitet werden.
Eine Isomatte haben wir auch ausprobiert. Leider hatte der Kumpel nur eine selbstaufblasende Matte mit Schaumkern dabei, die auch halb aufgepustet noch relativ steif war. Dadurch hat die Isomatte die Form vorgegeben, indem sie den Suki aufgespreizt hat, wodurch die Seiten nicht mehr an der Hängematte anlagen. Meine Vermutung ist, dass dies auch mit schlaff aufgepusteten Luftmatten (z.B. Nemo Tensor oder ähnliche) der Fall sein müsste. Das würde ich aber noch einmal testen wollen, ein bisschen weniger steif als die Isomatte mit Schaumstoffkern könnten die reinen Luftmatten ja eventuell doch sein.
Sehr gut funktioniert hat eine dünne Evazote Matte, die kann man aber eigentlich auch einfach in den UQP legen, dafür ist nicht unbedingt ein Einschubfach nötig.
Insgesamt bin ich nach dem Test weniger begeistert von der Idee des Einschubfachs als am Anfang, werde aber sicher noch ein bisschen testen. Trotzdem wird mein nächster Sooki wohl eher ein konventioneller werden. Gefreut hat mich, dass der Kumpel nicht gefroren hat, obwohl es nur 5 Grad waren und er nur den dünnen Sooki, eine schlechte Isomatte und eine dünne Fleecedecke hatte, um sich von unten zu isolieren.
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Habe selber keine Windsocke, aber klingt für den Winter sinnvoll.
Nutzt ihr dann trotzdem noch ein Tarp über der Windsocke? Wenn die wasserdicht ist, kann man sich das ja eventuell sparen.
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Herzlich willkommen

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infrastellar deine Bilder sind echt immer mega geil!

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Guten Morgen und willkommen

Da mich das DIY Fieber kürzlich auch komplett gepackt hat, bin ich gespannt auf dein Projekt!
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Herzlich willkommen und danke für die ausführliche Vorstellung

Du scheinst ja bereits super informiert und ausgerüstet zu sein

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Einen UQP habe ich, nutze ihn allerdings eher selten. Winddicht ist der UQP auf keinen Fall, aber vielleicht windabweisend.. Ist zwei mal windabweisend gleich winddicht?

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Denkt ihr, dass ein windabweisender Stoff für die "Isolationsumhüllung" eines Sookies ausreichend ist, oder sollte er winddicht sein?
Der windabweisende wird zusätzlich als atmungsaktiv beschreiben, das klingt für mich schonmal gut.
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Danke für eure Antworten, das schafft Klarheit.
Ich dachte das von Hammock Fairy gezeigte whippinng sei der von Warbonnet verwendete.
Ich probiere mich einfach mal durch und schaue was sich für mich besser anfühlt.
Ursprünglich dachte ich an Tunnelzüge an beiden Enden mit billigen Kunststoff Haken als Befestigung, die dann die Sollbruchstelle sind. Hochgezogene Seiten durch das Whipping klingt aber irgendwie auch sinnvoll für mich..
Btw, danke für die super Fotoanleitung

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Achtung - das ist nur das spezielle Whipping für den Wooki (oder wookiähnliche Underquilts) -- NICHT für Hängematten!
Mal abgesehen davon, dass man seinen Wooki durch umwhippen etwas verkürzen oder verlängern kann, stellen sich mir ein paar Fragen zur Verwendung im Allgemeinen.
Das whipping dient hauptsächlich dazu, dass die Seiten mehr hochgezogen werden als beim Channel end, oder?
Dass die Aufhängung, sollte man sich versehentlich in den wooki reinsetzen, leicht über den knubbel rutschen kann, ist eher ein positiver Nebeneffekt?
Ich habe es so verstanden, dass der Wooki nur an einem Ende gewhippt ist. Warum genau ist das so?
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habe eine NatureFun geschenkt bekommen. 275cm lang!
Eigentlich zu kurz für mich (185cm).
genau so war es bei mir auch. -
Hallo und herzlich willkommen Hotte!
Das klingt gut, für einen Austausch bist du hier genau richtig, es gibt ganz viele total nette und sehr fachkundige Hänger, die immer einen guten Ratschlag auf Lager haben.
Ich hab auf jeden Fall immer sehr guten Input bekommen

Darf ich fragen mit welchem "unordentlichen" Modell du Geschmack am Hängen gefunden hast?
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Mega gut! Danke für deine Beurteilung
