Beiträge von 22kN

    Was ich an den Hängematten Finder gut finde sind die Kategorien. Die Ergebnisse sind nicht vollständig, an sich Werben aber geben eine solide Orientierung. Größe, Gewicht, Moskitonetz, bevorzugte Liegerichtung, das sind triftige Fragen.

    Ich dachte an einen Hoodie zum experimentieren. So hätte ich Nässe und Kälte-Schutz in einem Pullover, wenns denn auch klappt.

    Für mich gingen alle meine Experimente um Reparaturen und ich war mit dem Ergebnis zufrieden.

    Dinge, die ich für mich herausgefunden habe:

    • feinmaschige wenig dehnbare Kunstfaser funtkionieren am besten
    • ich würde das nicht direkt an der Haut haben wollen, also eher Hardshells (Regenjacke, Poncho), Zelte, Tarps etc.
    • es gibt Qualitätsunterscheide unter den Reinigungsbenzinen, billige könnten dann am Ende etwas ölig wirken
    • der Geruch, der am Anfang stark ist, geht nach ein paar Tage an der Luft weg
    • am besten für Dinge, die nicht oft gewaschen werden müssen

    Weiß jemand von euch mehr zu dem Verfahren?

    Das funktioniert. Ich habe einiges mit Silikon beschichtet, insbesondere Zeltböden. Zeltböden sind oft innseitig PU beschichtet. Irgendwann depolemisiert die PU Beschichtung, während das Silicon Nylon Außenzelt noch in Ordnung ist. Die Außenseite des Innenzelt Bodens ist aber unbeschichtet Nylon. Diese Seite habe ich mit Silikon beschichtet. Das Funktioniert sehr gut. Ich habe viel mit der Mischung experimentiert und Papier und Pappe beschichtet. Das hält, ist flexibel und wasserdicht. Als Lösemittel habe ich Waschbenzin genommen. Immer draußen an der frischen Luft damit experimentieren. Waschbenzin soll man nicht einatmen.

    Während ich neulich mich tagsüber in einem irischen Nationalpark in der Hängematte entspannte, wurde ich von einem Park Ranger angesprochen. Es kam zu einem Gespräch über meine Hängematteneinrichtung, denn er habe niemals eine solche gesehen und wollte zudem was zum Übernachten dort loswerden. Seine Kommentare haben mich seitdem nicht mehr losgelassen, insbesondere seine Bemerkungen darüber, was ihm seine deutschen Parkranger-Kollegen über Hammockcamping in Deutschland erzählt haben bei einer Tagung im Ausland. Er sagte, er habe von seinen deutschen Kollegen gehört, dass sich in Deutschland illegale Camper zunehmend aktiv hinter einer Gesetzeslücke verstecken, wonach eine Übernachtung in der Hängematte nicht eindeutig verboten ist. Er sagte auch, dass die deutschen Kollegen hoffen, dass ein generelles Verbot für Hängematten in der Zukunft kommen würde, wenn das Hängemattencamping zunimmt. Das Gespräch fand neben meiner Hängematte statt, die ich nur für ein Nachmittagsschläfchen aufgehängt hatte. Ich fragte ihn, ob ich etwas Illegales tue, und er sagte, "noch nicht". Ich konnte mir keine Region in Deutschland nennen, er kenne Deutschland nicht gut.

    Ich wollte die bei mir überbleibende die Message des Rangers hier weitergeben: manche die Ranger wissen von uns, seien sind nicht doof und haben ein Auge auf die Situation.

    SwingKing

    Dass das eine Dreibein durch ein Baum ersetz ist, weiß das andere Dreibein nicht, solange das, was du wegelassen hast eine passende Geometrie hat (nicht Form), die entstehende Kräfte aushält und die Richtung des Krafteintrags bedenkt. Ich kann mir ein paar Konstellationen vorstellen aber freistehend ist das Gestell nicht mehr. Man muss zudem experimentierfreudig sein.

    Mit einem integrierten Netz (und deshalb fixierter RL) und einem nicht verstellbaren UQ, legst du dich sehr fest. Vielleicht geht das für dich und kannst den Sweetspot finden und der bleibt so?

    Ich will meinen UQ, Netz und RL immer situationell einstellen können.

    Ich möchte mir nun ein Moskitonetz annähen und dann wird es ja schwieriger aus der Hängematte den Quilt in Position zu bringen.

    Da du das Moskitonetz selber nähst, kannst du bei der Herstellung dafür sorgen, dass der UQ von beiden Seiten durch einen Verschluss zugänglich ist.

    Mini Spreader Bar

    Ich diesen Beitrag gefunden und mein Bauchgefühl, sagt mir, dass das Konzept eine Besserung bringen könnte bei der Passform bei längeren Matten. Im dem Beitrag geht es nicht um die Passform eines Wookies aber mein Wookie wird sich länger verhalten, anders ausfächern, mal sehen.

    Mini-spreader bar on End Channel Hammock

    Zum Testen habe ich mir mal schnell zwei Mini Spreader Bars gebastelt.

    Ich werde sie mit meinem Wookie ein paar 360+ Hängematte testen. Die Spreader Bars kann man herausnehmen, wenn man den Wookie mit einer kürzeren Hängematte paart. Falls das funktioniert, dann werde ich berichten.

    Zu meiner Eldorado passt er wie Deckel auf Eimer (grins).

    Das will ich auch.

    Anstatt die Stoffbahn zu verlängern, denke ich eher darüber nach, Kanäle an den Seiten anzunähern. Durch diese führe ich dann eine Shock Cord, die ich mit Linelocks auf Spannung bringe.

    Ich habe eine nähfreie Simulation davon gemacht bei meine Wookie und, ja die Seiten wird besser herangezogen dafür gibt es aber eine Falte/eine Knickstelle woanders im Wookie. Ich habe die Idee dann aufgegeben.

    Ich finde auch, dass das Anschmiegen des Wookies an die Matte der schwierigere Punkt ist als das Anpassen der Länge.

    Finde ich auch. Deine Lösung ist interessant. Funktioniert sie wie gehofft?

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    Idee: Mini Spreader Bar (Kugelschreiber zerlegen). Der gefhoffte Effekt wäre, dass der Wookie länger wirkt durch eine Verlagerung des Whippings. Macht das Sinn? Den Kügelschreiber erwärmer, und Kurve biegen?

    Danke wuppitom  UliD  jenshelge für die Rückmeldung und Fotos. Ich habe derzeit eine ähnliche Konstruktion mit Gummikordel und einen Versteller, die zwar gut funktioniert, aber ich will eine genauere Passform zwischen dem Wookie und der Matte haben. Mit "verlängern" meinte ich, dass man die Wookie-Stoffbahn selber verlängert, indem man mehr Stoff daran näht.

    Warbonnet sagt: "The Wooki can pair with the Blackbird, Blackbird XLC, Eldorado, and Traveler hammocks." Ich habe keine von diesen Hängematten, sondern nur längere MYOG-Matten. Wie ist der Wookie bezüglich der Passform, wenn gepaart mit der Blackbird, Blackbird XLC, Eldorado oder der Traveler? Da die Längen abgestimmt sind, dürfen sie besser zu einander passen?   

    Was ich nicht besitze, aber immer wieder höre ist eine kleine Handlampe, die auch einen seitlichen Leichtmodus hat, zusammen mit einem 'Lampenschirm' Säckchen, konkret das Teil vom Paul von treadlitegear.

    https://www.treadlitegear.co.uk/mk3-dcf-bonded…ntern-479-p.asp

    Zusatzgewicht: 23g.

    Dieses Konzept finde ich klasse, danke hangloose. Ich habe einen Silnylon Packsack in grün, den ich über meine Stirnlampe ziehen werde.

    Grün ist das neue Rot für mich geworden, aber Optionen in grün gibt weniger.

    Sehe ich es richtig, dass bei allen Ankerpunkten die Schnur sozusagen "auf Slip belegt" werden muss? Wenn zuviel Reibung da ist, dann funktioniert das System der gleichmäßigen Kraftverteilung nicht.

    Deshalb der Karabiner an genau der Stelle, denn soft (Schnur) auf hart (Karabiner) = wenig Reibung.

    Aber in Prinzip hast du Recht mit Reibung. Ginge es um 20 Fixpunkte, dann ist eine Seilrolle besser als ein Karabiner.

    Funktioniert das mit einem Monopod? Der ist in dem Beispiel ja nur in eine Richtung stabilisiert.

    Oder gibt es so viel Druck auf den Monopod, dass seitliche Belastungen keine Rolle mehr spielen?

    Oder täuscht der Testaufbau etwas und der Karabiner müsste deutlich näher am Monopod angebracht

    Ja, das funktioniert mit einem Monopod. Die seitliche Stabilität dibt das Dreieck her. Der Monopods wird zu einem Umlenker defacto. Wie wuppitom und Walkabout schreiben, alles großdimensioniert aufbauen. Deshalb ist der Mastwurf dafür gut, weil der Karabiner leicht umzupositionieren ist.

    Ja, ich hätte ein schwarzes Netz auch besser gefunden.

    Permanentmarker? Mit schwarzem Tee verfärben?

    Kann da irgendwer ein gutes Netz empfehlen?🤔

    Ich habe mit diesem Netzstoff ein Bottom Entry Netz genäht. Dafür ist Nylong/Polyamid besser:

    extremtextil
    ✔ Stoffe Meterware ✔ Bänder ✔ Kordeln ✔ Klettband ✔ Reißverschlüsse Spezialist für Outdoor- und Sportausstattung
    www.extremtextil.de

    Für kleiner Netzdinge (Innenzeltfenster, Ridgelingorganisation) nutze ich lieber Polyesternetz. Das:

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    Lyckligtax

    Drei Tipps.

    1) Für Monopods muss die Konstruktion eine Kraftverteilung sein. Man braucht die seitlich Stabilität und, dass die Kräfte auf alle Fixpunkte gleichzeitig gehen. Eine Reihenschaltung geht nur für Bipods, Tripods etc.

    2) Jeder Boden ist anders beständig und auch die Herringe/Screws, aber senkrecht ist besser als angewinkelt, s. hier, Abschnitt "Stakes Part 2". Es geht um Seeklippen Klettern aber die Prinzipien sind gleich.

    How to Properly Place Your Tent Stake
    Tent stakes should be placed all the way into the ground with no angle. Here we show you how to properly place a tent stake while camping.
    faroutguides.com

    3) Der Winkel zwischen den Strängen ist wichtig. Idealerweise nicht mehr als 60% um eine mögliche Multiplaktion der Kräfte zu vermeiden. s. hier.

    Theorie beiseite, die Kraftverteilung ist leicht aufzubauen aber die Konstellationen sind zahlreich, sodass sie abstrakt und unzugänglich wirkt. Ich habe eine Easy-Version für Monopods für Hänger erarbeitet, bei der man einen Karabiner den Mastwurfknoten braucht. Ich mache Skizzen, dann bald Feldfotos.