Beiträge von Schwarzwaldine

    Was denkt ihr, welches Volumen ein Topf haben sollte, um darin bequem für 3-4 Personen beim Glampen zu kochen? Denke an Beilagen wie Nudeln, oder auch Mal einen Eintopf.

    Bisher bringt meistens jeder seinen eigenen Topf mit, ich nutze dann häufig meinen 900 ml Toaks Topf.

    Passend zur Pfanne, die gerne für die ganze Runde genutzt wird, will ich aber noch einen großen bzw. größeren Topf besorgen.

    Was verwendet ihr denn als Kocher? Wenn Lagerfeuer oder Feuerschale oder es sonst die Möglichkeit gibt, Briketts zu erhitzen, greife ich am allerliebsten zum Feuertopf, je nach Vorhaben entweder den 4,5er oder den 9er.

    Auf Gas habe ich auch ziemlich gute Erfahrungen mit den faltbaren Silikontöpfen mit Edelstahlböden gemacht, etwa zum Nudeln für fünf Personen kochen.

    Ein bisschen gemogelt, das war gestern: endlich mal den kleinen Pico ausprobiert und die Terrassenküche damit auf zwei Flammen gebracht. Der große Pico hat erst Ratatouille geschmort und dann Würstel gegrillt, der kleine hat das Wasser für den Couscous erhitzt und anschließend das Ratatouille warm gehalten. Hat gerade noch geklappt, bevor sich das Gewitter angesagt hat.

    Heute: Endlich das UL-Baumgurt-Material bei THP bestellt! :thumbup:

    Die letzte Hängenacht habe ich ja sogar auf der neuen 4mm Xfoam verbracht (allerdings in der Dutch Banyan und nicht in der CH), dank Radtacho auch mit Thermometer, außerhalb der Banyan hatte es bei Sonnenaufgang 11 Grad, innen 14,5. Das würde gegen Morgen untere Gemütlichkeitsgrenze, aber noch ok ( mit 295g Daunen, langen Schlafklamotten und MUT).

    Ansonsten bin ich mit der Frilufts Canisp in der CH unterwegs, 10 Grad bisher, wenn ich mich richtig erinnere, war gemütlich.

    Die ist schon vier Jahre alt, aber soweit ich weiß, gibt es sie auch immer noch. Ich hatte damals (Corona-Lieferschwierigkeiten) nur das Topstone mit Lefty oder Warten auf unbestimmte Zeit zur Auswahl, fand die Optik SEHR gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, und möchte die Federung absolut nicht mehr missen.

    So, nachdem ich endlich mal mit dem Gravel und der Hängematte unterwegs war, kann ich hier auch endlich mal mein Rädchen zeigen mit Frühlingsovernighter-Gepäck. Schlafsack, Zusatzklamotten und Hängematte (Banyan) + Tarp (Xfoil) sind in der Arschrakte, die Isomatte (die neue, bisher nur als Testmatte erhältliche Xfoam) ist draufgeschnallt und in der Lenkertasche ist die Küchenausrüstung untergebracht.

    haengemattenforum.de/cms/attachment/81182/

    So, nachdem eine ziemlich langwierige Achillessehnenentzündung (beidseitig, Coronafolge ;( ) endlich so weit abgeklungen ist, dass ich auch wieder am Berg in die Pedale steigen kann und das sogar noch gut tut, habe ich endlich einen seit Beginn der Hängemattenzeit angestrebten Plan umsetzen können: einen Overnighter in der Frühlingsvollmondnacht! Es gab sogar die angekündigten Wolkenlücken, durch die ich nach dem Pinkelaustritt um zwei Uhr nachts verzückt den Vollmond durch die noch licht belaubten Äste beobachten konnte, bis ich wieder eingepennt bin.


    :love: Am Morgen hat es dann geregnet, aber egal, das Xfoil-Tarp über der Banyan hat sich mal wieder bewährt. :thumbup: Ich muss mir unbedingt auch eins für die Crosshammock basteln, für die ist es ja leider nicht breit genug.

    Falls jemand auf der Suche nach halbwegs leichten Latschen für's Lager ist:
    Diese flotten EVA-Treter auf dem 3. Bild von Nabaiji wiegen in Größe 42 165 gramm das Paar (Nabaiji Slap 100).
    Deutlich günstiger als Zpack und co sind sie auch lol

    Die sehen den Latschen von Decathlon verdächtig ähnlich, sind ähnlich leicht - die größte Größe (47 oder 48) wiegt laut meiner Lighterpack-Liste 197g.

    Tolle Idee - aber das Küchengarn kommt mir doch arg filigran vor. In Netzhängematten fühlt man sich ohne Decke oder Isomatte zwar immer wie ein Rollbraten, aber mit etwas dickeren Schnüren kann man zumindest kurze Zeit reinliegen, insbesondere mit langen Klamotten an (wir hatten früher auch so ein Ding).

    Als Querlieger kann ich mir so ein Ding übrigens nicht wirklich vorstellen, dann lieber mit Stäben als Bridge.

    Willkommen! Ich bin über Ul in der Kombi mit Rückenmalaisen zur Hängematte gekommen. Nach einem kleinen Umweg zum großen Fluss bin ich erst bei der Crosshammock gelandet, seit letztem Jahr habe ich für zugigere Tage auch noch eine Brücke mit Topcover ( mit der habe ich aber noch nicht viel Schlaferfahrung sammeln können). In beiden Matten liege ich auf Faltschaummatten ohne Underquilt, was ich, wenn ich hoffentlich mal wieder auf eine längere Tour als nur Overnighter gehen kann, beruhigend finde im Hinblick auf größere Flexibilität beim Schlafplatz suchen. (Und Falties sind genial leicht und wesentlich unkaputtbarer als Luftmatratzen - mag aber nicht jeder in der CH oder auch Brückenmatte). Warm genug sind sie auf jeden Fall bis ca. 6-7 Grad, für kälter würde ich mit 4 mm Eva kombinieren, da fehlt mir aber auch noch die Erfahrung.

    Nicht entdeckt werden ist mir auch sehr wichtig, aber da hatte ich mit der CH noch nie Bedenken.

    Ich habe den 20°F Wooki, der sollte also ungefähr an seine Grenze kommen.

    Ich finde die Sterne so schön, ich bleibe mal ohne Tarp und Netz. Bei nur einer Nacht ist's ja alles halb so schlimm, wenn die Sachen morgen nass sind.

    Dann könnte ein X-Foil-Tarp etwas für dich sein, damit hast du Ausblick. Es wurde hier im Forum schon in verschiedenen Varianten vorgestellt und im "grünen UL-Forum" als Bodenvariante gerade auf Herz und Nieren getestet, da wird auch vorgestellt, welche Klebebänder am besten halten, wenn man die 1,60 m-Breite verlängern will. Ich habe mir eins aus der 3x1,60-Folie gebastelt, hatte es bisher aber nur einmal mit der Bridge (mit Regen, ging prima) und einmal für die Crosshammock (da braucht es eine breitere Variante) ausprobiert, der Blick in den Himmel ist genial. https://ultraleicht-trekking.de/forum/thread/6…xfoil/?pageNo=1


    Der Rest einer Tour, vor allem das Kochen wird noch schwierig genug.

    Dass man Trekkingmahlzeiten auch gut selbermachen kann, weißt du? Damit braucht es nur noch heißes Wasser und das kriegt auch ein selbstgemachter Dosenkocher hin. Oder der Konservenhobo, gerade im Winter empfehlenswert. Anregungen für leckere selbstgemachte Trekkingmahlzeiten gibt es z.B. bei little red hiking rucksack.

    Danke für den Erfahrungsbericht, jenshelge ! Ich hatte ja auch welche bestellt, bisher aber tatsächlich noch nicht gebraucht.

    barfuß : für Radeln würde ich dir eher Überzieher aus dem Radsportbedarf empfehlen, gibt es von verschiedenen Anbietern, entweder aus PU oder auch Neopren, die sind dann gleich noch wärmend (und halten auch ziemlich lange dicht). Oder eventuell auch die Dinger von Voycontingo, habe ich aber keine Erfahrung mit. Als ich noch überwiegend barfuß unterwegs sein konnte, hatte ich mir auch echte Neoprenbarfußschuhe (ohne Sohle, nur mit Zehenkappe) genäht, die haben dank der guten Dehnbarkeit von Neopren auch über meine Merrell Vapor Gloves gepasst, ich bin aber mit denen auch unbesohlt kürzere Strecken Rad gefahren bei feuchtem Wetter.

    Herzlich willkommen!

    Das klingt ja nach einem spannenden Weg bei dir! Wo genau wohnst du denn? Das Dreieck, das du aufspannst, ist ja relativ groß, ich kenne die Gegend aber relativ gut - wenn mein Mann nicht in Richtung europäischer Norden können, fahren wir fast immer nach Frankreich in den Urlaub und das Massif Central bietet jede Menge Ecken, die garantiert nicht von Touristen überlaufen sind.