Beiträge von Schwarzwaldine

    Vielen Dank an euch, Sundance und Baumkind ! War tatsächlich die erste Folge, die ich angehört habe, aber der Titel hat mich interessiert. Den Bericht über die Reise habe ich auch gelesen, eine schöne Erinnerung. Anno 99 war ich ebenfalls 14 Tage lang rund um Jylland mit dem Rad unterwegs (war meine vierte Solotour). Damals aber noch mit Zelt, überwiegend auf Campingplätzen und den Naturlagerplätzen, im Verzeichnis waren aber auch die ersten Shelterplaetze drin. In der Nähe von Hirtshals habe ich mich dann getraut, in so einem Hasenstall zu übernachten und habe Baumklötze gestaunt, als sich das Gebäude in der Nähe, das als Toilette und Trinkwasserstelle angegeben war, als vollautomatisches Mühlenmuseum herausgestellt hat, das rund um die Uhr geöffnet hatte - völlig undenkbar in D! Das war damals meine erste Wildcampingnacht, der noch viele weitere folgen sollten und hoffentlich noch werden!

    Die berühmte Frage habe ich auch öfters gestellt bekommen und Mansplaining kenne ich natürlich auch. Aber unterm Strich überwiegen auch bei mir die echten Begegnungen und Hilfsangebote, die ich dann auch dankbar annehmen konnte - z.B. die Einladung zum Frühstück in Nordjylland oder zum Mittagessen mit Trockenraum für das klatschnasse Zelt und den anschließenden Transfer durch den nächsten Straßentunnel, der für Fahrräder verboten war.

    Auch ich kann mich Baumkinds Resümee nur anschließen: einfach machen!

    barfuß : Es soll ja auch Leute geben, die mehrere Hängematten haben, obwohl man doch nur in einer liegen kann ...

    Ich muss mal zählen: hier gibt es zwei Gaskocher, 2-3 Spirituskocher und 3 Hobos, den Atago und den Smoker nicht eingerechnet. Und das reicht gerade so aus! Die Töpfe dazu zähle ich schon gar nicht. 8o

    Die meisten Leute denen ich die Haven zeige wollen prinzipiell Eine haben, finden sie aber oft zu teuer. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht da ein vernünftiges Zelt + Isomatte + Tarp auch schnell mal 500€ kostet. Ich könnte mir daher vorstellen das Haven die schmale Original Haven nächstes Jahr durch ein günstiges "Einsteigermodell" ersetzen wird, wenn man bei Temu eine halbwegs funktionierend Kopie um bereits 50-70€ bekommt sollte es doch Haven für 300€ anbieten können?

    Nach der Logik müssten alle Markenhersteller ihre Produktion einstellen, schließlich gibt es so gut wie alles in China-Kopien ...

    War zwar keine Bikepacking-Tour, sondern stationär mit Ferienwohnung und Tagestouren, aber mein Mann und ich schwärmen immer noch von der Woche Ligurien Anfang November 2016. Freundliches, mildes Wetter, tolle Landschaft, allerdings auch relativ viel Verkehr auf der Via Aurelia - sehr empfehlenswert ist allerdings der Abschnitt auf der alten Bahntrasse zwischen Imperia und Ospedaletti, 32km, direkt an der Küste, teilweise in den Ciclovia Tirrenica eingebunden. Nach der französischen Grenze wird er als EuroVelo 8 weitergeführt. Nachteil ist allerdings, dass es an der Küste schwierig sein wird, Übernachtungsplätze zu finden.

    Ich habe ja die Banyan, aber keinen Vergleich mit einer GE, sondern mit der CrossHammock, deshalb kann ich nicht alle deine Fragen beantworten - und ich bin auch noch keine Vielnutzerin, sondern verbringe nur hin und wieder einen Overnighter im Wald und da ich dafür zwei Matten habe und die Banyan erst seit letztem Jahr, waren es bisher erst drei oder vier Nächte.

    Meine Banyan ist eine Singlelayer - habe ich mir nicht ausgesucht, wurde (hier im Forum) so angeboten. Mit Doublelayer hätte ich sie aber vermutlich nicht genommen, weil dann zu schwer.

    Ich nutze die Banyan mit Isomatten - Faltisomatte, Xfoam kombiniert mit der Nordisk Ven (kurze, selbstaufblasende Matte), eventuell bastle ich mir aber noch einen Underquilt für kühlere Tage, denn mit den genannten Kombis war bisher bei etwas unter 10° Schluss.

    Topcover - ich habe das reine Moskitonetz noch nie eingezippt, sondern bisher immer das Topcover genutzt. Die Banyan habe ich mir zugelegt, weil mir die CH, so gern ich drin liege, bei etwas mehr Wind zu zugig wird, das ist mit dem Topcover wesentlich besser (wobei ich mir überlege, für das Mosikto-Kopfteil noch einen seitlichen Windschutz zu basteln).

    Tarp - bisher habe ich die Banyan nur mit einem 3x1,6 großen Xfoil-Tarp genutzt. Die Aufhängungsdreiecke sind damit nicht komplett abgedeckt. Ich hatte bisher zweimal in der Nacht Regen, allerdings noch nie Starkregen. Für "normalen" Regen haben die 3m ausgereicht. Einmal hatte ich Driplines befestigt, einmal vergessen, ging beides gut. So lange es nicht pladdert, was runter kommt, sollte das Minifly also ausreichen.

    Was für eine Isomatte hast du dir denn zugelegt? Eine XL-Luftmatte rechteckig, z.B. eine Neoair, wäre prädestiniert für den Einsatz in einer Crosshammock (wobei deine Körpergröße vermutlich für die normale CH, die auch schon eine XL-Matte benötigt, zu lang sind, Cross Hammock hat aber auch eine XL Crosshammock im Programm, die dann aber eine 2,20-Matte benötigt ...). Zum Einschub in ein GE-Matte wiederum dürfte eine Luftmatte weniger geeignet sein, da sollte was flexibleres wie eine Schaummatte oder eine selbstaufblasende Matte bedingt besser geeignet sein.

    Respekt fürs Durchziehen (von allem!)

    Und zum Nähen: Ich glaube, mein selbstgenähtes Tarp ist ebenfalls aus dem 45er-Stoff von Extex. Ich habe die Stoffbahn nur einmal durchgeschnitten und wieder zusammengenäht, um auf 2x3 zu kommen (ist für eine Brückehängematte) , d.h. es wurde nur eine 2m lange Mittelnaht plus Säume plus Verstärkungspunkte und ich gehöre auch zum Team Quick & Dirty - das Tarp ist durchaus benutzbar, aber ich habe beschlossen, dass ich Tarpnähen anderen überlasse. Das Gefluche wurde doch etwas zu viel ...8) .

    Herzlichen Glückwunsch, Birja - auf dass du uns bald weitere Abenteuer erzählen kannst!


    Ich war die letzte Nacht auch draußen, bin mit dem Gravel zu meinem Sommerschlafzimmer hochgeradelt. Mit an Bord waren die CH, diesmal in der Kombination Nordisk Ven + Ridgerest-Stück für die Beine. Außerdem ausprobiert: das Cozy Cover von Nordisk als Sommer-Topquilt. Zum Glück habe ich dem derzeit relativ unbeständigen Wetter nicht getraut und zumindest das Xfoil-Tarp mitgenommen und aufgehängt, denn gegen zwei wurde ich von einem deutlichen Grummeln geweckt, ein weiteres folgte nach einem Blitz, ich überlegte noch, dass ich, wenn schon wach, jetzt auch pinkeln gehen könnte, falls es anfängt - und da kamen auch schon die ersten Tropfen runter. Das Xfoil-Tarp ist ja nicht breit genug, um die Aufhängung der CH abzudecken, und da es doch ziemlich gegossen hat, bin ich draußen geblieben und habe mit der Isomatte einen schützenden Sandwich für den Quilt gebastelt und die CH zusammengerafft etwas hochgehoben - hatte den Eindruck, dass damit deutlich weniger Wasser an der Aufhängung entlang lief. Nach einer 3/4 Stunde war der Spuk wieder vorbei, etwas Feuchtigkeit von der Isomatte gewischt und wieder in die Hängematte gekrabbelt.

    Vorher war mir mit dem Topquilt eher zu warm gewesen, nach dem Intermezzo war er nicht mehr warm genug und ich freute mich, dass ich außer dem MUT auch noch die Sommertüte eingepackt hatte, denn bei mir geht die Reise derzeit, wohl wechseljahrsbedingt, in Richtung verfrorene Alte X/ . Gut, es hatte etwas Wind, aber mein Radcomputer hat am Morgen nach dem Aufstehen 18° angezeigt und vorher war es auch nicht so viel kälter, eine sehr milde Septembernacht im Vergleich zu anderen und vor ziemlich genau drei Jahren hatte ich eine ähnliche Temperatursituation inklusive Gewitter und Sturzregen in der Nacht und da hat die Sommertüte locker ausgereicht. :cursing: ... könnte für die Herbst- und Frühjahrsovernighter ja dann witzig werden, was das mitzunehmende Material angeht.

    Aber gut, dieser Overnighter war jedenfalls wieder sehr schön, morgens wurde ich von der Sonne geweckt, das Tarp hat durchgehalten und ich bekam beim Frühstück sogar noch Besuch von einem Hasen. :thumbup:

    ... und probier mal aus, ob dir auch eine Schaummatte in der CH taugt. Es liegt sich damit anders, aber Hangloose und ich finden das immer noch bequem und es ist bedeutend leichter. Mit der Sommerdaunentüte und MYOG-Baumgurten kommt das Setup dann auf ein Kilo - Kissen inklusive.

    Komisch: bei mir ist es genau umgekehrt: Bauch bis Kopf kann kühl sein, aber Po bis Füsse muss warm sein.

    Ich bin die Mitte - für Kopf und Hals reicht mir eine einfache Bedeckung, etwa durch ein Buff, aber kalt wird mir als erstes um die Hüften und Oberschenkel herum. Da kommt dann das MUT zum Einsatz und dann ist alles wieder fein.

    Nachtrag zur A-Matte: für den kleineren Zwerg hat sie die perfekte Länge und nachdem er einmal über das Moskitonetz ausgestiegen ist, (dem Netz ist nix passiert, wohlweislich sehr bodennah angespannt ;) ), kam die Erkenntnis des Tages, die ich euch nicht vorenthalten will: "Das Netz ist voll luftdurchlässig, oder? D.h., wenn ich jetzt pupse, dann stinkt es nicht lange? Darf ich in der Hängematte schlafen?" :D

    Das Schlafen habe ich natürlich erlaubt, wusste aber schon, dass es sich von selbst erledigen würde, weil es für den Zwerg schon eine große Sache ist, dass er mit dem großen Bruder allein im Zelt schläft. Zum nächtlichen Pinkeln geht zum Glück auch der große Bruder mit....

    Zum Abhängen in der Mittagspause ist die Olle A-Matte OK - wir sind wieder mit den Enkeln auf dem Camping municipal in Gambsheim und haben dieses Mal einen schön schattigen und hängetauglichen Stellplatz bekommen. Geschlafen wird allerdings im Bus bzw. die Zwerge im Zelt.