Beiträge von Schwarzwaldine

    Genau so! :thumbup:Nur ohne Bier und Podcast.

    Das Essen kochen inkl. anbraten per Trangia auf dem Topfset ( https://trangia.se/en/shop/trangia-stove-25-21-ul-d/ ) fand ich angenehmer und stressfreier als in der Gusspfanne über dem Lagerfeuer. Auch das Wasser für den morgendlichen Kaffee klappt im Topf wirklich gut und schnell: anmachen, daraufstellen, aufkochen, ausmachen, fertig.

    So langsam merke ich, warum so viele gerne mit Spiritus kochen.

    Beim nächsten mal gehe ich dann wieder an die „kleine“ Birke, die ist nur 4 Meter weg :saint:

    :thumbup:Ich kombiniere ja gern im Herbst/Winter/Frühjahr (im Sommer ist es häufig zu trocken) einen leichten Spiritusbrenner mit dem Bushbuddy oder dem kleinen Pico. Am Abend gemütlich "Lagerfeuer" zum Kochen und morgens auf der schwarzen Biene unkompliziert Wasser heiß machen.

    Endlich mal ein Overnighter in der Hängematte im Herbst - und endlich wieder einer zu Fuß. Beide Achillessehnen hatten ja (mutmaßlich eine Corona-Folge, überlastet hatte ich vorher jedenfalls "dank" dieser Krankheit nicht) monatelang gezickt, jetzt wird es endlich besser und ich soll sogar Grenzen austesten. Mitte September waren zwei Kilometer zu Fuß schon einen Ticken zu viel, jetzt gingen 5,5 km mit Übernachtungsrucki fast problemlos. Dabei waren die Banyan, Faltmatte und Nordisk Ven als Isolation von unten und oben die Kombination Daunentüte und neu genähter Apex 167-Ponchoquilt. Letzterer hat sich gleich in der ersten Nacht bewährt, nach dem vielen Regen war der Waldboden maximal nass, im Moskitonetzbereich des Banyan-Covers hat es dementsprechend auf dem Quilt ordentlich kondensiert und im Stoffbereich dort. Nur mit Daune wäre es ungemütlich geworden, so war ich die ganze Nacht (Tiefsttemperatur laut App 5°) perfekt temperiert, habe fast die zehn Stunden in der Matte durchgepennt und konnte die Ponchofunktion des Quilts beim verspäteten Frühstück genießen (verspätet, weil ich die Streichhölzer verschnuddelt hatte und die sich erst beim Aufstehen durch zu Boden fallen bemerkbar machten ... :S).

    Abendessen gab es mit Bushbuddy-Feuer auf dem Grillplatz in der Nähe, inklusive Sonnenuntergang und Halbmond. :thumbup:


    Vielen Dank für diesen Fortsetzungsbericht und die Bilder, freue mich schon auf die nächste Runde. Und: könntest du mal deine selbstgesponnene und gestrickte Wollwäsche im MYOG-Bereich vorstellen? Nicht, dass ich das nachmachen wollte (ich habe aber immerhin schon mal Wolle für einen Wollpullover selbst gesponnen und den auch noch fertig gestrickt bekommen, aber das war in der guten alten Zeit, wo ich noch viieeel mehr Zeit hatte!), aber es würde mich sehr interessieren.

    Mein 90l -Schwerlastmonster, mit dem ich prima die Lasten aus der LKW- Zeit tragen konnte, stammt von Norheim, der skandinavischen Eigenmarke von Intersport, hierzulande als McKinley bekannt. Ich hatte echt Vorurteile bei der Anschaffung, aber beim Probetragen im Laden war er der bequemste und hat mich eben auch bei den Touren voll überzeugt, viel bequemer und auch noch etwas leichter als der kleinere Vorgänger von Deuter.

    Vielen Dank an euch, Sundance und Baumkind ! War tatsächlich die erste Folge, die ich angehört habe, aber der Titel hat mich interessiert. Den Bericht über die Reise habe ich auch gelesen, eine schöne Erinnerung. Anno 99 war ich ebenfalls 14 Tage lang rund um Jylland mit dem Rad unterwegs (war meine vierte Solotour). Damals aber noch mit Zelt, überwiegend auf Campingplätzen und den Naturlagerplätzen, im Verzeichnis waren aber auch die ersten Shelterplaetze drin. In der Nähe von Hirtshals habe ich mich dann getraut, in so einem Hasenstall zu übernachten und habe Baumklötze gestaunt, als sich das Gebäude in der Nähe, das als Toilette und Trinkwasserstelle angegeben war, als vollautomatisches Mühlenmuseum herausgestellt hat, das rund um die Uhr geöffnet hatte - völlig undenkbar in D! Das war damals meine erste Wildcampingnacht, der noch viele weitere folgen sollten und hoffentlich noch werden!

    Die berühmte Frage habe ich auch öfters gestellt bekommen und Mansplaining kenne ich natürlich auch. Aber unterm Strich überwiegen auch bei mir die echten Begegnungen und Hilfsangebote, die ich dann auch dankbar annehmen konnte - z.B. die Einladung zum Frühstück in Nordjylland oder zum Mittagessen mit Trockenraum für das klatschnasse Zelt und den anschließenden Transfer durch den nächsten Straßentunnel, der für Fahrräder verboten war.

    Auch ich kann mich Baumkinds Resümee nur anschließen: einfach machen!

    barfuß : Es soll ja auch Leute geben, die mehrere Hängematten haben, obwohl man doch nur in einer liegen kann ...

    Ich muss mal zählen: hier gibt es zwei Gaskocher, 2-3 Spirituskocher und 3 Hobos, den Atago und den Smoker nicht eingerechnet. Und das reicht gerade so aus! Die Töpfe dazu zähle ich schon gar nicht. 8o

    Die meisten Leute denen ich die Haven zeige wollen prinzipiell Eine haben, finden sie aber oft zu teuer. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht da ein vernünftiges Zelt + Isomatte + Tarp auch schnell mal 500€ kostet. Ich könnte mir daher vorstellen das Haven die schmale Original Haven nächstes Jahr durch ein günstiges "Einsteigermodell" ersetzen wird, wenn man bei Temu eine halbwegs funktionierend Kopie um bereits 50-70€ bekommt sollte es doch Haven für 300€ anbieten können?

    Nach der Logik müssten alle Markenhersteller ihre Produktion einstellen, schließlich gibt es so gut wie alles in China-Kopien ...

    War zwar keine Bikepacking-Tour, sondern stationär mit Ferienwohnung und Tagestouren, aber mein Mann und ich schwärmen immer noch von der Woche Ligurien Anfang November 2016. Freundliches, mildes Wetter, tolle Landschaft, allerdings auch relativ viel Verkehr auf der Via Aurelia - sehr empfehlenswert ist allerdings der Abschnitt auf der alten Bahntrasse zwischen Imperia und Ospedaletti, 32km, direkt an der Küste, teilweise in den Ciclovia Tirrenica eingebunden. Nach der französischen Grenze wird er als EuroVelo 8 weitergeführt. Nachteil ist allerdings, dass es an der Küste schwierig sein wird, Übernachtungsplätze zu finden.

    Ich habe ja die Banyan, aber keinen Vergleich mit einer GE, sondern mit der CrossHammock, deshalb kann ich nicht alle deine Fragen beantworten - und ich bin auch noch keine Vielnutzerin, sondern verbringe nur hin und wieder einen Overnighter im Wald und da ich dafür zwei Matten habe und die Banyan erst seit letztem Jahr, waren es bisher erst drei oder vier Nächte.

    Meine Banyan ist eine Singlelayer - habe ich mir nicht ausgesucht, wurde (hier im Forum) so angeboten. Mit Doublelayer hätte ich sie aber vermutlich nicht genommen, weil dann zu schwer.

    Ich nutze die Banyan mit Isomatten - Faltisomatte, Xfoam kombiniert mit der Nordisk Ven (kurze, selbstaufblasende Matte), eventuell bastle ich mir aber noch einen Underquilt für kühlere Tage, denn mit den genannten Kombis war bisher bei etwas unter 10° Schluss.

    Topcover - ich habe das reine Moskitonetz noch nie eingezippt, sondern bisher immer das Topcover genutzt. Die Banyan habe ich mir zugelegt, weil mir die CH, so gern ich drin liege, bei etwas mehr Wind zu zugig wird, das ist mit dem Topcover wesentlich besser (wobei ich mir überlege, für das Mosikto-Kopfteil noch einen seitlichen Windschutz zu basteln).

    Tarp - bisher habe ich die Banyan nur mit einem 3x1,6 großen Xfoil-Tarp genutzt. Die Aufhängungsdreiecke sind damit nicht komplett abgedeckt. Ich hatte bisher zweimal in der Nacht Regen, allerdings noch nie Starkregen. Für "normalen" Regen haben die 3m ausgereicht. Einmal hatte ich Driplines befestigt, einmal vergessen, ging beides gut. So lange es nicht pladdert, was runter kommt, sollte das Minifly also ausreichen.

    Was für eine Isomatte hast du dir denn zugelegt? Eine XL-Luftmatte rechteckig, z.B. eine Neoair, wäre prädestiniert für den Einsatz in einer Crosshammock (wobei deine Körpergröße vermutlich für die normale CH, die auch schon eine XL-Matte benötigt, zu lang sind, Cross Hammock hat aber auch eine XL Crosshammock im Programm, die dann aber eine 2,20-Matte benötigt ...). Zum Einschub in ein GE-Matte wiederum dürfte eine Luftmatte weniger geeignet sein, da sollte was flexibleres wie eine Schaummatte oder eine selbstaufblasende Matte bedingt besser geeignet sein.