War zwar keine Bikepacking-Tour, sondern stationär mit Ferienwohnung und Tagestouren, aber mein Mann und ich schwärmen immer noch von der Woche Ligurien Anfang November 2016. Freundliches, mildes Wetter, tolle Landschaft, allerdings auch relativ viel Verkehr auf der Via Aurelia - sehr empfehlenswert ist allerdings der Abschnitt auf der alten Bahntrasse zwischen Imperia und Ospedaletti, 32km, direkt an der Küste, teilweise in den Ciclovia Tirrenica eingebunden. Nach der französischen Grenze wird er als EuroVelo 8 weitergeführt. Nachteil ist allerdings, dass es an der Küste schwierig sein wird, Übernachtungsplätze zu finden.
Beiträge von Schwarzwaldine
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Ich spiele ebenfalls mit dem Gedanken mir eine Brücken-Hängematte zuzulegen, genauer gesagt die Banyan von Dutch. Hierzu habe ich noch ein paar Unklarheiten - ich hoffe es ist okay wenn ich sie in diesem Thread poste (finde ich thematisch passend).
1. Single oder Double-Layer: Die meiste Zeit werde ich meinen ¾ UQ (SaverSeries 20° Habanero von LocoLibre) verwenden, im Sommer plane ich stattdessen nur eine recht dünne Evazote oder Falt-Isomatte zu nutzen, jedoch keine aufblasbare. Reicht dafür die single layer oder ist die double layer trotzdem empfehlenswert?
2. Topcover: Ich habe oft gelesen, Brücken-HM seien „kühler“ als GE. Macht ein topcover anstelle des Moskitonetzes einen spürbaren Unterschied (grade in der kalten Jahreszeit)?
3. Druck auf Schulter: Wie stark ist bei Brücken-HM der Druck auf die Schulter im Vergleich zu GE? Ich weiß, da hat jeder seine eigene, subjektive Empfindung, aber vielleicht können erfahrene Hänger mal berichten.
4 Tarp: Aktuell benutze ich mit meiner Chameleon das Warbonnet Minifly. Ist das eurer Einschätzung nach ausreichend groß für eine Brücken-HM? Sollte das Tarp das Aufhängungsdreieck überdecken oder reichen dort driplines, solange die HM selbst geschützt ist?
Schonmal vielen Dank im voraus für eure Antworten

Ich habe ja die Banyan, aber keinen Vergleich mit einer GE, sondern mit der CrossHammock, deshalb kann ich nicht alle deine Fragen beantworten - und ich bin auch noch keine Vielnutzerin, sondern verbringe nur hin und wieder einen Overnighter im Wald und da ich dafür zwei Matten habe und die Banyan erst seit letztem Jahr, waren es bisher erst drei oder vier Nächte.
Meine Banyan ist eine Singlelayer - habe ich mir nicht ausgesucht, wurde (hier im Forum) so angeboten. Mit Doublelayer hätte ich sie aber vermutlich nicht genommen, weil dann zu schwer.
Ich nutze die Banyan mit Isomatten - Faltisomatte, Xfoam kombiniert mit der Nordisk Ven (kurze, selbstaufblasende Matte), eventuell bastle ich mir aber noch einen Underquilt für kühlere Tage, denn mit den genannten Kombis war bisher bei etwas unter 10° Schluss.
Topcover - ich habe das reine Moskitonetz noch nie eingezippt, sondern bisher immer das Topcover genutzt. Die Banyan habe ich mir zugelegt, weil mir die CH, so gern ich drin liege, bei etwas mehr Wind zu zugig wird, das ist mit dem Topcover wesentlich besser (wobei ich mir überlege, für das Mosikto-Kopfteil noch einen seitlichen Windschutz zu basteln).
Tarp - bisher habe ich die Banyan nur mit einem 3x1,6 großen Xfoil-Tarp genutzt. Die Aufhängungsdreiecke sind damit nicht komplett abgedeckt. Ich hatte bisher zweimal in der Nacht Regen, allerdings noch nie Starkregen. Für "normalen" Regen haben die 3m ausgereicht. Einmal hatte ich Driplines befestigt, einmal vergessen, ging beides gut. So lange es nicht pladdert, was runter kommt, sollte das Minifly also ausreichen.
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Hm, ich habe die Banyan und keinen Vergleich mit einer anderen Bridge, aber wenn ich Bilder von der Ridgerunner sehe, freue ich mich über die beiden Ridgelines der Banyan, die sehr viel Raum im Inneren bieten und gleichzeitig mit dem Ridgeline-Shelf eine geniale Ablagemöglichkeit für alles, was ich nachts brauchen könnte ...
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Das ist aber ein schönes Schlafzimmer Schwarzwaldine ! Hoffentlich stellen sich zum Herbst ein paar Hitzewallungen ein

LG Birthe
Danke! Die Hitzewallungen habe ich schon (oder vielmehr noch
), aber immer zu unpassenden Zeiten, z.B. direkt nach dem Hinlegen, so dass ich den Quilt erstmal von mir schleudern möchte. Aber garantiert nie, wenn ich friere. 
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Was für eine Isomatte hast du dir denn zugelegt? Eine XL-Luftmatte rechteckig, z.B. eine Neoair, wäre prädestiniert für den Einsatz in einer Crosshammock (wobei deine Körpergröße vermutlich für die normale CH, die auch schon eine XL-Matte benötigt, zu lang sind, Cross Hammock hat aber auch eine XL Crosshammock im Programm, die dann aber eine 2,20-Matte benötigt ...). Zum Einschub in ein GE-Matte wiederum dürfte eine Luftmatte weniger geeignet sein, da sollte was flexibleres wie eine Schaummatte oder eine selbstaufblasende Matte bedingt besser geeignet sein.
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Haben sie schon länger, meine erste MYOG- Aufhängung ist aus Dyneemagurt und -Schnur von Extex. Ist aber deutlich schwerer als das von MrHydeAndMe .
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Respekt fürs Durchziehen (von allem!)
Und zum Nähen: Ich glaube, mein selbstgenähtes Tarp ist ebenfalls aus dem 45er-Stoff von Extex. Ich habe die Stoffbahn nur einmal durchgeschnitten und wieder zusammengenäht, um auf 2x3 zu kommen (ist für eine Brückehängematte) , d.h. es wurde nur eine 2m lange Mittelnaht plus Säume plus Verstärkungspunkte und ich gehöre auch zum Team Quick & Dirty - das Tarp ist durchaus benutzbar, aber ich habe beschlossen, dass ich Tarpnähen anderen überlasse. Das Gefluche wurde doch etwas zu viel ...
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Herzlichen Glückwunsch, Birja - auf dass du uns bald weitere Abenteuer erzählen kannst! Ich war die letzte Nacht auch draußen, bin mit dem Gravel zu meinem Sommerschlafzimmer hochgeradelt. Mit an Bord waren die CH, diesmal in der Kombination Nordisk Ven + Ridgerest-Stück für die Beine. Außerdem ausprobiert: das Cozy Cover von Nordisk als Sommer-Topquilt. Zum Glück habe ich dem derzeit relativ unbeständigen Wetter nicht getraut und zumindest das Xfoil-Tarp mitgenommen und aufgehängt, denn gegen zwei wurde ich von einem deutlichen Grummeln geweckt, ein weiteres folgte nach einem Blitz, ich überlegte noch, dass ich, wenn schon wach, jetzt auch pinkeln gehen könnte, falls es anfängt - und da kamen auch schon die ersten Tropfen runter. Das Xfoil-Tarp ist ja nicht breit genug, um die Aufhängung der CH abzudecken, und da es doch ziemlich gegossen hat, bin ich draußen geblieben und habe mit der Isomatte einen schützenden Sandwich für den Quilt gebastelt und die CH zusammengerafft etwas hochgehoben - hatte den Eindruck, dass damit deutlich weniger Wasser an der Aufhängung entlang lief. Nach einer 3/4 Stunde war der Spuk wieder vorbei, etwas Feuchtigkeit von der Isomatte gewischt und wieder in die Hängematte gekrabbelt.
Vorher war mir mit dem Topquilt eher zu warm gewesen, nach dem Intermezzo war er nicht mehr warm genug und ich freute mich, dass ich außer dem MUT auch noch die Sommertüte eingepackt hatte, denn bei mir geht die Reise derzeit, wohl wechseljahrsbedingt, in Richtung verfrorene Alte
. Gut, es hatte etwas Wind, aber mein Radcomputer hat am Morgen nach dem Aufstehen 18° angezeigt und vorher war es auch nicht so viel kälter, eine sehr milde Septembernacht im Vergleich zu anderen und vor ziemlich genau drei Jahren hatte ich eine ähnliche Temperatursituation inklusive Gewitter und Sturzregen in der Nacht und da hat die Sommertüte locker ausgereicht.
... könnte für die Herbst- und Frühjahrsovernighter ja dann witzig werden, was das mitzunehmende Material angeht.Aber gut, dieser Overnighter war jedenfalls wieder sehr schön, morgens wurde ich von der Sonne geweckt, das Tarp hat durchgehalten und ich bekam beim Frühstück sogar noch Besuch von einem Hasen.

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... und probier mal aus, ob dir auch eine Schaummatte in der CH taugt. Es liegt sich damit anders, aber Hangloose und ich finden das immer noch bequem und es ist bedeutend leichter. Mit der Sommerdaunentüte und MYOG-Baumgurten kommt das Setup dann auf ein Kilo - Kissen inklusive.
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Glückwunsch
Auch von mir!

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Komisch: bei mir ist es genau umgekehrt: Bauch bis Kopf kann kühl sein, aber Po bis Füsse muss warm sein.
Ich bin die Mitte - für Kopf und Hals reicht mir eine einfache Bedeckung, etwa durch ein Buff, aber kalt wird mir als erstes um die Hüften und Oberschenkel herum. Da kommt dann das MUT zum Einsatz und dann ist alles wieder fein.
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Nachtrag zur A-Matte: für den kleineren Zwerg hat sie die perfekte Länge und nachdem er einmal über das Moskitonetz ausgestiegen ist, (dem Netz ist nix passiert, wohlweislich sehr bodennah angespannt
), kam die Erkenntnis des Tages, die ich euch nicht vorenthalten will: "Das Netz ist voll luftdurchlässig, oder? D.h., wenn ich jetzt pupse, dann stinkt es nicht lange? Darf ich in der Hängematte schlafen?" 
Das Schlafen habe ich natürlich erlaubt, wusste aber schon, dass es sich von selbst erledigen würde, weil es für den Zwerg schon eine große Sache ist, dass er mit dem großen Bruder allein im Zelt schläft. Zum nächtlichen Pinkeln geht zum Glück auch der große Bruder mit....
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Gute Besserung an die Verletzte - aber zu zweit in einer Hängematte schlafen wollen ist nicht nur bei morschen Bäumen eine doofe Idee ...
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Ohne Bild - nachdem die Siesta-Doppelhängematte beim letzten Aufräumen im Wintergarten wieder aufgetaucht ist, durfte sie an die Daisychains zwischen Mirabelle und Dachstützständer hängen. Die Bonusenkel waren begeistert, die Matte hat es überlebt und die Erwachsenen hatten ihre Ruhe.

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Die 220cm Länge wird für die CH-XL mal wieder vernachlässigt. Die Langen werden mal wieder diskriminiert 😭
Das kann auch getrost vernachlässigt werden - denn die volle Länge der Crosshammock kann sowieso nur ausgenutzt werden, wenn eine Luftmatte zum Aussteifen eingelegt wird. Ohne diese (egal, ob "pur" oder mit Schaummatte) verkürzt sich die CH durch Faltenbildung - beim Hinliegen gehört es dann zur Routine, die Falten so zu verteilen, dass eine bequeme Liegeposition möglich wird. Hab ich in der ersten Nacht nicht kapiert und mich die ganze Zeit über die komische Erhöhung unter dem Po gewundert
, wie ein einlattiger Lattenrost
- jetzt schiebe ich die Falten unters Knie, da sind sie sehr bequem. 
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Moin zusammen,
die kleine Bonny hatte heute ihren jährlichen Impftermin gepaart mit einer Basic Untersuchung……….. jetzt hängt die Arme ca 24 Stunden ein wenig in den Seilen 😟
Gruß von der Ostsee
Kein Wunder, dass sie leidend schaut, wenn sie nur in den Seilen statt einer Hängematte hängt ...
Gute Besserung an die Kleine, das wird wieder!
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Du musst näher hin. Zum Mond mein ich...

Nee, da bleibe ich lieber in der Hängematte. Aber alternativ könnte ich beim nächsten Handy darauf achten, dass bei Nachtaufnahmen der Zoom eingesetzt werden kann, ohne dass alles zu futuristischem Brei verschwimmt ...