Ich hatte es im blauen Forum mal vorgestellt und neulich hat jemand hier einen Link gesetzt, wenn ich mich richtig erinnere. ![]()
Beiträge von Schwarzwaldine
-
-
Irgendwie habe ich gerade Bock, mir entweder eines aus DCF selbst zu klöppeln (ich habe bereits mehrere Drybags und Bishop-Bags geklebt, das ging gut), oder ich mache mir eines aus Polycro, dazu würde ich dann Schwarzwaldine ein bisschen auf den Keks gehen
. Nicht, dass mir im Winter langweilig wird 
Polycro habe ich aber nicht ...
-
Alles anzeigen
Ja das Mondlicht war trotz Nebelwolken und 3/4 Mond,so hell, das ich meine kopflampe nicht benötigte. Auf den Weg durch den Wald oder beim Aufbau, reichte das mystische Mondlicht.
Immer wieder blicke ich nach oben in den Himmel und war erstaunt,wie hell der war.
Richtige Schatten warfen die Bäume durch das Licht.
Schade das ich mein Tarp aufspannen musste,da es eine 50% regenwahrscheinlichkeit gab und so ich nicht im mondlicht abhängen und schlafen konnte.
Bin gespannt auf die nächste Nacht.
Ja, Mondnächte in der Hängematte sind wunderbar, ich habe es in diesem Jahr ja auch endlich mal mehrfach geschafft und empfehle ein Xfoil-Tarp für ungestörte Mondsicht aus der Matte heraus.
-
-
... ich wünschte, es wäre einer - der hätte sich nämlich sehr schnell erledigt ...
-
So doof Krankheit ist (hatte einen äußerst komischen Infekt, ganz ohne Atemwegsbeeinträchtigung, "nur" Muskelverspannung, leichte Übelkeit zu Beginn und Matsch) und die Planung über den Haufen schmeißt - aber Genesungstage bringen wenigens den Vorteil, dass ich unerwartet etwas freie Zeit für kleine Nähprojekte übrig habe, weil kaum etwas anderes machbar ist mit dieser sehr verlangsamt um die Hirnwindungen kriechenden grauen Masse. Also habe ich mein 2x3m Myog-Rechteck-Tarp in ein Pentagon mit möglichst wenig Materialaufwand umgewandelt, d.h. an eine Kurzseite ein aus einem Laufmeter Ripstop-Nylon gestückeltes Dreieck angenäht. Leider gab es das damals verwendete Material bei Extex nicht mehr, jetzt hat es zwei Grüntöne. Zum Nähen war das neue Material aber durchaus leichter zu handhaben. Jetzt ist das Tarp 70 cm länger in der Firstlinie, was für die Banyan jetzt gut reichen sollte. Fotos gibt es aber noch nicht, das gute Stück liegt noch nach der Seamgrip-Behandlung auf dem Dachboden zum Trocknen. Es wiegt jetzt 335g, inklusive Abspannung.
Und aus den Reststücken gab es noch Q&D-Mittens.
Aber auch die trocknen noch. -
Wenn es möglichst vielseitig sein soll, ist eine offene Fußbox von Vorteil, weil der Quilt dann auch als Wärmedecke oder Poncho (dafür braucht es aber eine Kopföffnung) nutzbar ist. Die Liteway Sleeper Quilts haben so etwas und auch ich habe meinen Myog-Quilt mit Apex-Füllung mit einem Kopfschlitz genäht, das spart mir die Puffy.
-
Schöne Bilder, jenshelge . Aber wenn ich deine Satteleinstellungen sehe, tut mir schon vom Anschauen der Schritt weh. Wie kannst du so fahren?
-
-
Um noch etwas in den Raum zu stellen: für feuchtkalte Nächte in der Bridge oder Crosshammock ist für mich die Kombi Daunenschlafsack plus Synthetikquilt unschlagbar. Gut eingemummelt im Schlafsack, der Quilt oben drüber fängt die Feuchtigkeit auf.
-
und: ich liebäugle auch mit dem Grüezi Bag DownWool Quilt. Wie gesagt: den Wollschalfsack Survival liebe ich und ich habe auch den Eindruck, dass die Temperaturlimits bei Grüezi realisitsch sind. Aber für ein 5 Grad Topwquilt ist der mit seinen 750g ev. halt doch ein wenig schwer - oder was meint ihr?
Danke für eure Inputs!Bei mir stimmen die Temperaturangaben für den Grüezi (sub zero, downwool) leider nicht, aber das ist gerade mein Problem (wechseljahrsbedingt). Was ich aber nicht sonderlich toll finde, ist, dass der Schlafsack deutlich schwerer und auch größer ist als angegeben. Finde ich ziemlich mäh.
-
Alles anzeigen
Große Rolle Papier (nicht zu dünn), Bleistift, Radiergummi, Schere.
Dann wird aufgezeichnet, ggf. abgezeichnet, Maße vom Körper oder von anderen Kleidungsstücken genommen. Daraus entstehen dann zunächst Papier-Schablonen. Dann wird alles beschriftet und dann starte ich einen Versuch mit einem günstigen Stück Reststoff.
Hier ist wichtig: Ist das Endprodukt aus einem dehnbaren Stoff (in welche Richtung), wie z.B. Polartec Alpha oder nicht, wie z.B. Ripstop Nylon? Das macht einen sehr, sehr großen Unterschied. Wenn es irgend geht, das Muster aus einem vergleichbaren Stoff herstellen.
Passt es und ich mache mehr als ein (Kleidungs-)Stück, dann übertrage ich meine Schablone vom Papier noch auf feste, durchsichtige Folie (so eine Art Bauplane). Und dann nehme ich den richtigen Stoff.
Passt es nicht, wird das Schnittmuster angepasst und alles geht von vorn los.
So in etwa. Und zwischendurch Nähte auftrennen, böse Worte sagen, einen Tag liegen lassen, Bier trinken, mit dem Stoff schimpfen, Podcast hören, neue Ideen bekommen, usw.
Genau so!
Nur ohne Bier und Podcast. -
Gravelhammock : Schluchsee, oder? Tolle Ecke, war aber schon ewig nicht mehr da.
-
Das Essen kochen inkl. anbraten per Trangia auf dem Topfset ( https://trangia.se/en/shop/trangia-stove-25-21-ul-d/ ) fand ich angenehmer und stressfreier als in der Gusspfanne über dem Lagerfeuer. Auch das Wasser für den morgendlichen Kaffee klappt im Topf wirklich gut und schnell: anmachen, daraufstellen, aufkochen, ausmachen, fertig.
So langsam merke ich, warum so viele gerne mit Spiritus kochen.
Beim nächsten mal gehe ich dann wieder an die „kleine“ Birke, die ist nur 4 Meter weg

Ich kombiniere ja gern im Herbst/Winter/Frühjahr (im Sommer ist es häufig zu trocken) einen leichten Spiritusbrenner mit dem Bushbuddy oder dem kleinen Pico. Am Abend gemütlich "Lagerfeuer" zum Kochen und morgens auf der schwarzen Biene unkompliziert Wasser heiß machen. -
Endlich mal ein Overnighter in der Hängematte im Herbst - und endlich wieder einer zu Fuß. Beide Achillessehnen hatten ja (mutmaßlich eine Corona-Folge, überlastet hatte ich vorher jedenfalls "dank" dieser Krankheit nicht) monatelang gezickt, jetzt wird es endlich besser und ich soll sogar Grenzen austesten. Mitte September waren zwei Kilometer zu Fuß schon einen Ticken zu viel, jetzt gingen 5,5 km mit Übernachtungsrucki fast problemlos. Dabei waren die Banyan, Faltmatte und Nordisk Ven als Isolation von unten und oben die Kombination Daunentüte und neu genähter Apex 167-Ponchoquilt. Letzterer hat sich gleich in der ersten Nacht bewährt, nach dem vielen Regen war der Waldboden maximal nass, im Moskitonetzbereich des Banyan-Covers hat es dementsprechend auf dem Quilt ordentlich kondensiert und im Stoffbereich dort. Nur mit Daune wäre es ungemütlich geworden, so war ich die ganze Nacht (Tiefsttemperatur laut App 5°) perfekt temperiert, habe fast die zehn Stunden in der Matte durchgepennt und konnte die Ponchofunktion des Quilts beim verspäteten Frühstück genießen (verspätet, weil ich die Streichhölzer verschnuddelt hatte und die sich erst beim Aufstehen durch zu Boden fallen bemerkbar machten ...
).Abendessen gab es mit Bushbuddy-Feuer auf dem Grillplatz in der Nähe, inklusive Sonnenuntergang und Halbmond.

-
kilosierra : Danke für's Teilen - ich finde es sehr eindrucksvoll, dass du trotzdem immer wieder raus und auf Tour gehst.
-
Vielen Dank für diesen Fortsetzungsbericht und die Bilder, freue mich schon auf die nächste Runde. Und: könntest du mal deine selbstgesponnene und gestrickte Wollwäsche im MYOG-Bereich vorstellen? Nicht, dass ich das nachmachen wollte (ich habe aber immerhin schon mal Wolle für einen Wollpullover selbst gesponnen und den auch noch fertig gestrickt bekommen, aber das war in der guten alten Zeit, wo ich noch viieeel mehr Zeit hatte!), aber es würde mich sehr interessieren.
-
Oho, hier hüpft ein kleiner Floh durch - willkommen!
-
Herzlich willkommen vom Rhein ohne Main.
-
Mein 90l -Schwerlastmonster, mit dem ich prima die Lasten aus der LKW- Zeit tragen konnte, stammt von Norheim, der skandinavischen Eigenmarke von Intersport, hierzulande als McKinley bekannt. Ich hatte echt Vorurteile bei der Anschaffung, aber beim Probetragen im Laden war er der bequemste und hat mich eben auch bei den Touren voll überzeugt, viel bequemer und auch noch etwas leichter als der kleinere Vorgänger von Deuter.