Beiträge von Schwarzwaldine

    Gerade habe ich noch das hier gefunden, was von der Größe her (70 x 140 cm) vielleicht ganz geschickt wäre:

    https://alpenfell.de/products/schaf…che-bettauflage

    Und hier noch eins:

    https://finkhof.de/felle/schaffel…e-fellform/8001

    Letzteren Laden kenne ich - da war ich schon einkaufen....

    :thumbup:für Finkhof! Dort einkaufen war ich zwar noch nicht, bin aber langjährige Kundin. In der kühleren Jahreszeit trage ich fast nur deren Unterwäsche (der Mix Baumwolle-Wolle-Seide hat sich als am langlebigsten herausgestellt) und habe schon zahlreiche Laufmeter diversen Wollstoff vernäht.

    Ansonsten danke für die Erinnerung an die Schaffelle in der Hängematte.

    Gestern: endlich mal Zeit gehabt, die Banyan mit dem verlängerten Tarp und dem ausnahmsweise mal "schwarz" bei Outdoorline geschossenen neuen 20F-Lynx im Garten aufzuhängen plus einen Quick&Dirty-Underquiltprotector aus Tyvek zu schneidern und ebenfalls dranzuhängen, und, ebenfalls aus Tyvek und Q&D, ein Cover für den Netzbereich des Topcovers, um Zugluft zu reduzieren. Ein erstes Probeliegen, nur mit dem 167er-Apex-Quilt war durchaus gemütlich, das Mountainglow-Tentshelf von Big Agnes, eine Spielerei, die Outdoorline zum halben Preis verhökert hat und die sich an der doppelten Ridgeline der Banyan ebenfalls gut macht, hat gemütliches Licht verbreitet ... fehlt nur noch der Glühwein.

    Angesichts von angesagten -7° C für die Nacht war klar, dass das System, auch mit Schlafsack nicht warm genug sein würde, aber direkt neben dem Haus war es auch kein Problem, einfach so lange drin zu schlafen, bis es ungemütlich werden würde und dann umzuziehen. Gut aufgewärmt und derzeit auch wieder eher Kaltschläferin (Wechseljahre lassen immer noch grüßen ... :rolleyes:) ist diese Erfahrung zwar nicht repräsentativ, aber ich war erstaunt, wie lange es richtig gemütlich war, nur der fehlende Ausblick hat mich etwas gestört. Aber dafür kein kalter Zug, das Zusatzcover funktioniert, ich muss mir nur noch ein besseres Befestigungssystem überlegen. Magnetverschluss zum Annähen könnte was sein?

    Nach drei Stunden musste ich pinkeln und hatte dann keine Lust mehr, wieder in die Schichten einzusteigen, zumal mittlerweile die untere Gemütlichkeitsgrenze erreicht war. Aber immerhin hatte es zu diesem Zeitpunkt die angekündigten -7°, mit der Kombi Schlafsack + Quilt mit Isomattenkombi war es bei der letzten Waldübernachtung bei +5° gut warm, d.h., der Lynx mit Protector kann ein paar Grad weniger (wobei ich da auch noch ohne Netzcover unterwegs war).

    Über hang loose bin ich auf die Idee gekommen, die CH einfach mit Faltmatten zu verwenden. Sie wird dann nicht mehr ausgesteift und die Länge passt sich exakt der Länge des Nutzers an und man muss die Falten ggf. günstiger verteilen - aber ich schlafe so prima, das Set ist denkbar leicht, das Einsteigen ist einfacher und die CH lässt sich prima auch als Sitzmöbel verwenden, weil sich das Fußteil im Sitzen einfach absenkt. Aber das muss man versuchen, mag sicher nicht jeder.

    Was für mich auch funktioniert, ist eine aufblasbare Matte, die sich leicht verjüngt an den Enden, z.B. die Decathlon Wintermatte (MH 500?).

    Stoffquelle für D: https://www.extremtextil.de - da bekommst du alles fürs Outdoornähen. Problem manchmal: nicht alles ist dauerhaft da, also vorher gut überlegen, wie viel man braucht, Nachbestellen funktioniert nämlich nicht immer.

    Ripstop by the roll wird auch öfters genannt, habe ich aber noch nicht bestellt, Überseebestellungen werden meistens teuer (hab gerade erst probehalber Primaloft Gold bei Discovery Fabrics bestellt, für Merinostoffe hat es sich bei einer neuseeländischen Firma aber tatsächlich gelohnt, da habe ich gewaltig jongliert, um unter der Zollgrenze zu bleiben - Merino mit Lyocell habe ich bei europäischen Händlern noch nicht gefunden).

    Für mehr Schutz würde ich über den Kauf von zwei weiteren Heringen nachdenken und die Hexform oder ein Rechteck mit mittlerer Aufhängung wählen. Meins ist mit seinen 3m eigentlich etwas zu kurz für die Banyan, bietet aber seitlich guten Schutz bei Regen, selbst, wenn ich eine Seite mit Stöcken hochgestellt habe. 128g mit Abspannleinen ist jetzt auch nicht gerade viel und so viel schwerer wird es bei 50 cm Verlängerung auch nicht. Dafür kannst du es deutlich besser bei Regen nutzen.

    Gut gebastelt!

    Xfoil ist schon deutlich stabiler als Malerfolie - aber klar, für stärkeren Wind ist es nichts (da hört bei mir aber auch ziemlich bald das Hängen insgesamt auf, denn größere Äste hält kein Tarp ab ...).

    Meins war jetzt schon etliche Overnigther im Einsatz, für die Banyan ist es das Standard-Tarp und notfalls geht es auch für die Crosshammock, sogar bei Starkregen, wie ich bei einem überraschenden Gewitter im September gemerkt habe. Allerdings bin ich da nicht liegen geblieben, sondern habe mich mittig mit der zusammengerafften Crosshammock in den Armen darunter gekauert.

    Ja, Mondnächte in der Hängematte sind wunderbar, ich habe es in diesem Jahr ja auch endlich mal mehrfach geschafft und empfehle ein Xfoil-Tarp für ungestörte Mondsicht aus der Matte heraus.

    So doof Krankheit ist (hatte einen äußerst komischen Infekt, ganz ohne Atemwegsbeeinträchtigung, "nur" Muskelverspannung, leichte Übelkeit zu Beginn und Matsch) und die Planung über den Haufen schmeißt - aber Genesungstage bringen wenigens den Vorteil, dass ich unerwartet etwas freie Zeit für kleine Nähprojekte übrig habe, weil kaum etwas anderes machbar ist mit dieser sehr verlangsamt um die Hirnwindungen kriechenden grauen Masse. Also habe ich mein 2x3m Myog-Rechteck-Tarp in ein Pentagon mit möglichst wenig Materialaufwand umgewandelt, d.h. an eine Kurzseite ein aus einem Laufmeter Ripstop-Nylon gestückeltes Dreieck angenäht. Leider gab es das damals verwendete Material bei Extex nicht mehr, jetzt hat es zwei Grüntöne. Zum Nähen war das neue Material aber durchaus leichter zu handhaben. Jetzt ist das Tarp 70 cm länger in der Firstlinie, was für die Banyan jetzt gut reichen sollte. Fotos gibt es aber noch nicht, das gute Stück liegt noch nach der Seamgrip-Behandlung auf dem Dachboden zum Trocknen. Es wiegt jetzt 335g, inklusive Abspannung.

    Und aus den Reststücken gab es noch Q&D-Mittens. :thumbup:Aber auch die trocknen noch.

    Wenn es möglichst vielseitig sein soll, ist eine offene Fußbox von Vorteil, weil der Quilt dann auch als Wärmedecke oder Poncho (dafür braucht es aber eine Kopföffnung) nutzbar ist. Die Liteway Sleeper Quilts haben so etwas und auch ich habe meinen Myog-Quilt mit Apex-Füllung mit einem Kopfschlitz genäht, das spart mir die Puffy.

    Um noch etwas in den Raum zu stellen: für feuchtkalte Nächte in der Bridge oder Crosshammock ist für mich die Kombi Daunenschlafsack plus Synthetikquilt unschlagbar. Gut eingemummelt im Schlafsack, der Quilt oben drüber fängt die Feuchtigkeit auf.



    und: ich liebäugle auch mit dem Grüezi Bag DownWool Quilt. Wie gesagt: den Wollschalfsack Survival liebe ich und ich habe auch den Eindruck, dass die Temperaturlimits bei Grüezi realisitsch sind. Aber für ein 5 Grad Topwquilt ist der mit seinen 750g ev. halt doch ein wenig schwer - oder was meint ihr?


    Danke für eure Inputs!

    Bei mir stimmen die Temperaturangaben für den Grüezi (sub zero, downwool) leider nicht, aber das ist gerade mein Problem (wechseljahrsbedingt). Was ich aber nicht sonderlich toll finde, ist, dass der Schlafsack deutlich schwerer und auch größer ist als angegeben. Finde ich ziemlich mäh.