Beiträge von Schwarzwaldine

    ... außerdem - weiß ich allerdings nicht von eigenem Erleben, sondern von Berichten aus dem Ultra-Light-Forum - ist die Wahrscheinlichkeit, dass Luftisomatten wie die Neoair und Co sowieso früher oder später delaminieren, auch bei Bodennutzung, ziemlich groß. Entweder also diese Mattentype erst gar nicht verwenden (und sich hangloose s Empfehlung anschließen ;) ) oder damit leben, dass sie möglicherweise nicht so sonderlich lang lebt.

    Ich komme ja eher aus der Bikepacking-Ecke und bin bisher eher selten einfach so für mehrtägige Aufenthalte in Wäldern losgezogen. [...]

    An Hobos hab ich mich irgendwie bisher nicht rangetraut - vielleicht sind meine Bedenken ("immer alles rußig", "was wenn man mal kein Holz findet") aber in der Praxis weniger valide als angenommen.

    Wenn es nur um Wasser heiß machen geht, finde ich, gerade beim Bikepacking und nur für wenige Tage, Spiritus noch besser. Mein Myog-Dosenbrenner wiegt 13g, Windschutz 15g + Tellerchen zum Draufstellen als Bodenschutz mit 11g ( damit die Platzierung etwas besser funzt, dafür brauche ich keinen Topfständer). Spiritus für zwei Personen und drei Nächte 250 ml ...

    Hobos sind toll, ich bin aber auch eine kleine Pyromanin und liebe das Hantieren mit Feuer. Das Rußen empfinde ich als unproblematisch, Topf wohnt eh in einer Hülle und Holzversorgung war bisher nie ein Problem, auch, wenn es Tage vorher nur geregnet hat. Was die Verwendung allerdings m.E. kräftig einschränkt, sind die immer trockener werdenden Zeiten und deshalb bin ich auch in Norwegen nie ohne Spiritus-Backup losgezogen.

    Hallöchen,

    ich mußte Deinen Text erst zwei, dreimal lesen bevor ich dahinter gestiegen bin was Du meinst. Die Idee ist zwar genial, aber der Pumpsack ist leider mer als zu klein (geschätzt 2-4l).

    Um aber mal kurz beim Thema zu bleiben, selbst mein fetter 22l. Ortlieb ist zu klein. Der Rucksack hat, so ich das im Hinterstübchen habe, 45l. Um also den Rucksack optimal nutzen zu können, wird's was in die Richtung sein müssen.

    Eben, deshalb schauen, ob Du den Exped Schnozzel Bag auf Deine Matte abgestimmt bekommst, der hat nämlich 60l Packvolumen in M (wenn ich mich richtig erinnere) und ist gleichzeitig als Pumpsack verwendbar.

    Was hast Du denn für einen Pumpsack bzw. was für eine Matte sakura? Ich verwende als Rucksackliner (also Deinen großen wasserdichten Packsack) den Exped Schnozzel Bag in M, den habe ich ja eh dabei. Je nach Matte brauchst Du einen Adapter, um die Matte aufpumpen zu können. Geht dann auch schneller ...

    Zur Isomatte unter der HM: ist doch prima, wenn es für Dich funktioniert. Ist halt nochmal ein Ding mehr, das man sich mit einer funktionaleren Lösung sparen würde.

    Update (aus dem UL-Forum kopiert):

    So, mittlerweile beträgt die Raumtemperatur in unserem Schlafzimmer 15°, also nächster Test für den Lavalanquilt, dieses Mal auf der Neoair Xlite und mit langer Merinounterwäsche am Körper. Ich bin mollig warm eingeschlafen, aber nach drei Stunden wieder aufgewacht und war da unter der Wohlfühltemperatur. Noch nicht direkt am Frieren, aber nahe dran. Daraufhin bin ich ins Bett umgezogen. Damit dürften die anvisierten 14° draußen wohl eher nicht klappen, auch, wenn es draußen in Normalfall ja nicht permanent die gleiche Temperatur hat. ann Abfall. Kennt das noch jemand und hat vielleicht sogar eine Erklärung dafür?

    Und was mich auch wundert: im Bett brauche ich nach dem Hinlegen bei den derzeitigen Temperaturen immer etwas, bis ich auf einer angenehmen "Betriebstemperatur" bin, wache dann aber nach ein paar Stunden auf, weil mir zu warm wird. Umgehen kann ich das mit Hilfsmitteln wie einer Wärmflasche oder Heizdecke und einer Deckenschicht weniger (Standard derzeit: wollgefüllte 4-Jahreszeitendecke und eine zusätzliche leichte Steppdecke drüber). Auf der Isomatte mit dem Lavalanquilt war es umgekehrt: sofort gemütliche Schlaftemperatur, dann Abfall. Kennt das noch jemand und hat vielleicht sogar eine Erklärung dafür?

    Es ist ja echt ehrenwert, dass Du die guten Norweger so vehement verteidigen willst, und klar, es gibt auch dort soziale Randgruppen und die geschändeten Birken am Sognsvann (ein noch mit der U-Bahn erreichbarer See am Rand vom Osloer Waldgebiet "Nordmark" könnten tatsächlich auch auf deren Konto gehen, aber an den Seen und Grillplätzen weiter drin habe ich immer nur "echte" Norweger gesehen (und gehört ...) ... und da tritt dieses Phänomen halt auch auf. Unnskyld ...

    Zudem ist ja Skandinavien das Instagram Outdoor Mekka schlechthin. Muss nicht unbedingt jemand einheimisches gewesen sein.

    Wär ne nette Erklärung, aber da das häufig Birken rund um beliebte Grillplätze in der Nähe von Oslo waren, die im Sommer regelmäßig von Einheimischen frequentiert werden, waren das ziemlich sicher Norweger (wie auch die ganzen leergesoffenen Büchsen in der Nähe von Hütten, entsorgte Kühlschränke und Herde im Wald hinter den Höfen, weil da ja jede Menge Platz ist ect ... ) Aber das wird jetzt auch ziemlich ot.