Beiträge von Schwarzwaldine

    Herzlich willkommen!

    Ich bin leider nicht aus dem hohen Norden, der wirklich hohe (europäische) Norden war aber für einige Jahre meine Heimat und zumindest die Natur und die Outdoor-Optionen vermisse ich noch immer, sprich das einfache legale Rauskönnen ... hier ist es ja mit Matte ein legaler Graubereich, wenn man halb schielt. Obwohl ich schon als Kind gewohnt war, allein im Wald unterwegs zu sein und spätestens nach dem Schulabschluss alleine mehrwöchige Touren gemacht habe, war das erste Übernachten außerhalb von dazu vorgesehenen Plätzen doch noch etwas, was den Puls beschleunigt hat. Ein wenig bleibt das bis heute, aber bevor es gar nichts wird, werden es halt gut ausgewählte Hängeplätze, in der Vor-Hängezeit mit Biwaksack. Der andere Aspekt, das als Frau allein-im-Wald-oder-sonst-wo-unterwegs-sein, spielt bei mir keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle, da hilft m.E. tatsächlich Training und Gewohnheit.

    Besserungsgelöbnis angenommen!

    Schnee und Hundepfoten können echt eine fiese Kombi sein. Ich weiß aber gar nicht mehr, wie ich das bei meiner Großpudeldame in Norwegen gelöst hatte, da hatten wir ja richtig viel Schnee und sie liebte ihn, auch auf Overnightern (damals aber noch im Zelt und nicht in der Hängematte). Ich weiß nur, dass sie sehr schnell gelernt hatte, zum Auftauen auf einer Decke liegen zu bleiben ...

    Vorletzte Woche konnt ich zum Daunenschlafsack ( Black Friday )nicht nein sagen,

    200euronen Komfort bis -9 C ( eher realistischer -5C ),

    und gute Daune sowie Bauschkraft.

    Nix gegen Marmot, aber lies mal genau - diese sogenannte "Gebrauchstemperatur" ist bei denen ein anderes Wort für Limit. Komfort soll bei -3° liegen, könnte eventuell für Männer hinkommen bei 700g Füllmenge, wobei 650 cuin jetzt auch nicht die maximale Bauschkraft ist.

    ich denke, dass man zweimal 1,6m nebeneinander kleben muss, damit das Tarp breit genug wird. Dann sind 6m schon fast wieder wenig,, oder?

    Oder würdet Ihr die Folie schräg zerschneiden, damit eine Seite länger als 3m wird?

    Die Vorstellung im UL-Forum zeigt m.E. eine einfache Bahn. Das reicht wohl aus.

    Für die CH wird es etwas schmal mit den 1,60, die Ridgeline ist 1,75 und das Sommertarp von Ulrich hat eine Breite von 2m. Für den Eulenschiss-Schutz sollte es aber auf jeden Fall reichen und für Nieselregen auch. Das DCF-Tarp schmeiße ich deshalb sicher nicht weg.

    Also, die Folie kam heute, in einem handbeschriebenen Briefumschlag :thumbup: . Ich hatte bisher kein Outdoor-Polycro in den Pfoten, stelle mir das aber irgendwie fester vor, wenn es den Hinweis braucht, dass zwei Folien unbemerkt aneinander kleben könnten.

    Vergleich mit DCF:

    Xfoil ist beweglicher als DCF, raschelärmer, keine Neigung zum Kleben, es wirkt relativ stabil, ich habe es probehalber an den Ecken eingerissen, nix passiert - mein Mann hat allerdings mit etwas mehr Kraft ein Stückchen Ecke abreißen können :huh: . Mit DCF (fertiges Tarp) habe ich diese Probe aber selbstverständlich nicht gemacht. Für stärkeren Wind ist es also sicher nicht geeignet, ein normaler Einsatz für Overnighter oder als Unterlegfolie sollte kein Thema sein.

    Ich schlafe ja in dem Sondermodell Cross Hammock, aber auch hier am liebsten im Schlafsack. Kapuze plus durchgehender Zweiwege-Reißverschluss auf der Seite finde ich persönlich am praktischsten, sowohl zum Reinkommen als auch zum Einkuscheln/Zugvermeiden. Wenn ich in der CH nicht auf der Luma, sondern auf dem "Eierkarton" schlafe, kann ich den Schlafsack ebenfalls außerhalb der Matte anziehen und mich dann erst reinlegen - mit Luma funktioniert das nicht, da stecke ich erst die Beine in den Schlafsack, hebe dann den Po an und ziehe die Mitte drunter. Der Zweiwege-Reißverschluss lässt aber noch eine weitere Variante des Vorher-Anziehens zu: unten öffnen und mit den Füßen wieder aussteigen vor dem Einsteigen - hat Vorteile, wenn der Boden unter der Hängematte nicht ganz eben ist, ist dann motorisch einfach etwas präziser.

    Aus Gewichtsgründen habe ich mich für einen Zweijahreszeiten-Schlafsack entschieden, wenn es kälter werden sollte (in der kälteren Jahreszeit gehe ich nur gelegentlich raus), wird der Schlafsack mit Multi-Funktions-Teil (selbstgenäht) und/oder einem Deckenquilt ergänzt, ist dann immer noch relativ leicht und sehr variabel.

    Hm, das Thema reizt mich und ich habe auch schon eine Bike-Packing-Packliste mit Hängematte für mein Gravel erstellt, dann darf ich hier schon mitsenfen, oder? Ein Bild wird aber, wie schon eingangs versprochen, erst gezeigt, wenn die Hängematte mal am Rad war.

    Wenn im Frühjahr 2021 nicht der Lieferzeitenteufel zugeschlagen hätte, würde ich jetzt auch ein Stahlgravel fahren, einen edlen englischen Stahlrahmen von Genesis (hab schon zwei Stahlrahmenräder, alt bewährt, eins mit über 100 000 km auf dem Buckel, das zweite mit mindestens 50 000, aber halt beide bockschwer, insbesondere der Langläufer, da ist Wuppitoms "Panzer" leichte Artillerie dagegen!). Die Probefahrt war super, das vorhandene Bike für mich aber einen Ticken zu groß und das schon lang bestellte kleinere kam und kam nicht bei. Bei der zweiten Verschiebung des Liefertermins (diesmal ehrlicherweise auf "unbestimmt") habe ich mich dann hier in der Nähe umgeschaut, der Händler hatte genau eins in meiner Größe da, das ich zunächst potthässlich fand (ein Cannondale topstone lefty), das mich vom Fahrverhalten her aber so überzeugt hat, dass ich sowohl Preis als auch Rahmenmaterial Carbon einfach ausgeschaltet habe im Hirn. Und was soll ich sagen, das Ding macht einfach Spaß und für meinen Rücken ist die Federung auch nicht verkehrt.

    Mit Lenkertasche und Arschrakete ist "Einbein" maximal so schwer wie der Straßenpanzer im Leergewicht, sprich, es lässt sich einfach über Hindernisse wegtragen. Meine Schwergewichtstransporter konnte ich beladen selbstverständlich nicht mehr anheben. Wobei die Reisen mit dem Teil auch unglaublich viel Spaß gemacht haben, beide Stahlies waren sehr zuverlässige Reisebegleiter und haben mich und etwa 25kg Gepäck mehrfach über die Alpen und durch halb Europa getragen.

    Jetzt sind es 10kg weniger für mich und meinen Mann gemeinsam und 15 weniger für mich allein, 0°-Edition, mit Wasser und Luxusitems wie der schwarzen Biene inklusive.

    Und falls jemand Graveln will und trotzdem den halben Kleiderschrank oder den Kufa-Underquilt unterbekommen: Hase Bikes hat ein Lastengravel im Programm ... (Probefahren würde ich das Ding ja echt gerne, mal schauen, ob unser Freiburger Hase-Händler nicht eins da hat, das dreckig werden darf).

    Ich wollte alles inkl. Flossen schon sauber säumen. Mir gehts eher darum eine Anleitung mit Maßen zu haben, auch für das Isomatten-Fach, ansonsten ist es wohl selbsterklärend mit den Schnüren.

    Ich würde eher das Isomatten-Fach für selbsterklärend halten, das richtet sich ja einfach nach den Maßen einer rechteckigen großen Iso-Luma. Vor der Abspannung der Schnüre und und dem Säumen dagegen habe ich einen Heidenrespekt und freue mich einfach nur, dass Cross Hammock das so wunderbar kann und die Matte die Belastung beim Reinsetzen aushält. Das Handeln der Aufhängung funktioniert super, ich nehme beide Seiten zusammen, lege alle Schnüre in Schlaufen um die Hand und sichere die Enden inklusive Evoloops mit ein paar Mal Durchziehen. Dank der Steifigkeit der Dynemaschnüre hält das tadellos, wird so in den Packsack gestopft, dass das ganze Schlaufenring oben auf liegt und beim Rausnehmen sofort zu greifen ist. Dann einfach rechts und links in die vorher eingeschlauften Baumgurte einhängen und die CH hängt.

    Da Du ja auch gerade noch nach einem Underquilt suchst, die Bodenoption haben willst, neu im Forum bist und deshalb vielleicht noch nicht alle Optionen kennst, erlaube ich mir an dieser Stelle auch den Verweis auf die Cross Hammock als Querhängematte. Da bräuchtest Du zwar eine neue Hängematte, könntest aber problemlos auf den Boden gehen, da das zugehörige Tarp schon entsprechend zugeschnitten ist und Du in der Hängematte selbst auf einer Isomatte liegst und so ein bequemes, warmes Bodensetup problemlos möglich ist. Die Matte selbst kann auch als Mückenschutz am Boden dienen (in Schweden sicher auch nicht verkehrt).