Beiträge von Schwarzwaldine

    Ich wollte alles inkl. Flossen schon sauber säumen. Mir gehts eher darum eine Anleitung mit Maßen zu haben, auch für das Isomatten-Fach, ansonsten ist es wohl selbsterklärend mit den Schnüren.

    Ich würde eher das Isomatten-Fach für selbsterklärend halten, das richtet sich ja einfach nach den Maßen einer rechteckigen großen Iso-Luma. Vor der Abspannung der Schnüre und und dem Säumen dagegen habe ich einen Heidenrespekt und freue mich einfach nur, dass Cross Hammock das so wunderbar kann und die Matte die Belastung beim Reinsetzen aushält. Das Handeln der Aufhängung funktioniert super, ich nehme beide Seiten zusammen, lege alle Schnüre in Schlaufen um die Hand und sichere die Enden inklusive Evoloops mit ein paar Mal Durchziehen. Dank der Steifigkeit der Dynemaschnüre hält das tadellos, wird so in den Packsack gestopft, dass das ganze Schlaufenring oben auf liegt und beim Rausnehmen sofort zu greifen ist. Dann einfach rechts und links in die vorher eingeschlauften Baumgurte einhängen und die CH hängt.

    Da Du ja auch gerade noch nach einem Underquilt suchst, die Bodenoption haben willst, neu im Forum bist und deshalb vielleicht noch nicht alle Optionen kennst, erlaube ich mir an dieser Stelle auch den Verweis auf die Cross Hammock als Querhängematte. Da bräuchtest Du zwar eine neue Hängematte, könntest aber problemlos auf den Boden gehen, da das zugehörige Tarp schon entsprechend zugeschnitten ist und Du in der Hängematte selbst auf einer Isomatte liegst und so ein bequemes, warmes Bodensetup problemlos möglich ist. Die Matte selbst kann auch als Mückenschutz am Boden dienen (in Schweden sicher auch nicht verkehrt).

    Bei längeren Touren, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, bin ich üblicherweise alle 1 bis 2 Tage irgendwo im Lebensmittelladen und kaufe Nachschub oder eben frische Sachen. O.k., beim Bob nimmst Du die gelbe Tasche mit rein, bei meinem Rad zwei Satteltaschen. Ich frage mich immer, wie die Bikepacking-User das machen. Alle Taschen abmontieren? Vertrauen, dass nichts geklaut wird? Das Rad einfach mit in den Laden nehmen? Und wie macht Ihr das, wenn es mal in die Pension geht?

    Back to topic.

    OT: Wie remorque schon sagt: Gepäck dran lassen, Wertsachen mitnehmen - habe ich schon zu Schwerlastzeiten in vielen Ländern Europas so gehandhabt und nie ist was weggekommen, jetzt mit Gravels und Bikepackingtaschen ebenso. Wir haben für die Gravels ein einfaches, ummanteltes längeres Kettenschloss, damit werden die Bikes zusammengeschlossen, der Rest bleibt dran. Das Schwerlastrad hatte ich früher für kürzere Einkäufe noch nicht mal abgeschlossen, weil ich mit Bepackung so schlecht an das am Rahmen befestigte Schloss kam.

    Wenn wir in einer Pension oder im Hotel übernachten, nehme ich die Arschrakete ab, die Lenkertasche bleibt dran, die ist mir zu fummelig zum täglichen Abnehmen, QR hin oder her. Inhalt der Lenkertasche, die wir im Zimmer benötigen, kommt in einen Faltrucksack. Und die Räder selbst können immer irgendwo unter kommen. Neulich, in einem Hotel in Zürich, durften wir sie im Mini-Aufzug hochkant gestellt in den Abstellraum im 1. Stock mitnehmen.

    ... und wann hängst Du da mal?

    Auf die abstruse Idee muss man tatsächlich erst mal kommen. Und je weiter man schaut, desto abstruser wird es.

    Es ist ihnen gelungen, das mit 340g vermutlich schwerste Campingkissen der Welt zu erfinden - und dazu den mit 124*160 kleinsten Quilt *slow clap

    Aber vielleicht könnte das Kissen ja auch noch eine Option für Schwarzwaldine 's multiuse Teil sein, dass gar nicht soo viel kleinere Maße hat.

    Hey, danke, die Funktion als Kopfkissen ist, glaube ich, neu? Ich verwende ja einen Teil ganz gerne als Kniekissen, aber das Kopfkissen ist natürlich DIE entscheidende Ergänzung ;) .

    Schöne Bilder, pedal-ritter , danke fürs Teilhaben-lassen!

    Später habe ich dann doch noch das Tarp aufgebaut, da es doch recht frisch wurde und ein Wind aufzog.

    ... das mit dem Tarp hätte ich auch mal berücksichtigen sollen, dann hätte ich hier auch mal wieder posten können. Aber so hatte ich es zu Hause gelassen (sollte ja nicht regnen, relativ milde Nacht, wozu dann ein Tarp?) ... tja, mein neuer Lieblingshangplatz liegt aber auf einem Bergsattel und da hat es ziemlich kräftig und kalt geblasen, so dass ich erstmals in meinem Leben einen Overnighter nach ein paar Stunden abgebrochen und wieder nach Hause gedackelt bin. Kleine Belohnung: extra schöner Sternenhimmel und ein untergehender Halbmond :love: . Dafür habe ich es geschafft, zwei Segmente der Schwarzen Biene beim Abbau im Dunkeln in ein Paralleluniversum zwischen Rucksack und Nacht zu stecken - spurlos verschwunden, dabei war ich heute Mittag nochmals am Platz. Weg. Einfach komplett weg. :/

    ... naja. Habs als Anlass genommen, mir ein Upgrade zur Big Mama zu gönnen, der Buddy ist doch einen Tacken zu klein. :P

    Das MUT ist bei Nächten, die so warm sind, dass man auf die Daunenjacke verzichten kann, wirklich genial. Meins ist in etwa so schwer wie die Dauenjacke, aber flexibler in der Handhabung, deshalb hat es hier klar die Nase vorn. Im Schlafsack in der Cross Hammock bequem sitzen, das MUT liefert die warmen Arme dazu und später im Schlafsack wärmt ein Teil die Hüfte und Oberschenkel (bei mir immer der erste kalte Punkt), während das zweite Teil unter/zwischen die Knie kommt.

    Ja, so gehts mir auch. Mein Cumulus Selva 450 UQ hat ne Komforttemperatur von - 6 °C *(mit Topquilt Taiga 360). Ich hab nen Schlafsack mit 330g Daune (was dem Taiga 360 ja nahe kommt) und bei 3 Grad (plus) ist bei mir Schluss mit lustig!

    Das hab ich bisher drei Mal gemacht und mich jedes Mal gefragt, was zum Teufel ich eigentlich bei drei Grad nachts im Wald mache 😬😅😅

    330g Daune ist für Frauen aber auch nicht gerade viel ... mein Yeti hat knapp 300g und bei spätestens 7° ist für mich Schluss (allerdings auch nicht in Kombination mit einem Underquilt, sondern gepimpter Isomatte in der CH), dann aber schon mit Daunenjacke und Mufu-Teil um die Hüfte.