Ich habe fast die gleiche Geschichte hinter mir. Habe mir auch eine 12' Onewind gekauft nachdem ich die erste 2,85m lange HM wieder zurückgeschickt habe. Was mir aufgefallen ist, ist dass der eigene Kopf die größten Probleme macht, d.h. wenn man die ersten male nicht richtig einschläft, weil ungewohnt, fängt die Hängematte einen an gedanklich zu nerven. Zweifel machen sich breit.
Was mir dabei geholfen hat ist die ersten Nächte möglichst lange auf den Beinen zu bleiben um sich dann stark übermüdet in die HM zu legen (ein Bier extra trinken unterstützt das
). Das Ergebnis ist, dass man sofort einschläft und die notwendigen 5-6 Stunden auch durchschläft. Man wacht dann erholt auf, wodurch sich gleichzeitig im Kopf ein Schalter auf: "Hängematte gut!" umlegt.
Hat das Unterbewusstsein einmal dieses positive Signal bekommen, schäft es sich anschließend viel besser in der HM. Es ist also definitiv Gewöhnungssache. Weitere Faktoren sind in jedem Fall der Temperatur-Komfort und ob du Dich unsicher in der Umgebung fühlst. Für Letzteres ist es gut eine Begleitperson dabei zu haben. Das steigert das Sicherheitsgefühl enorm.
Jeder hat ganz andere Schlafgewohnheiten. Mein guter HM-Kamerad mit dem ich häufig unterwegs bin, ist im Gegensatz zu mir total unempfindlich. Temperatur, HM-Komfort alles egal. Er schläft 6 Stdn wie ein Stein durch.