Beiträge von Gironimo

    Das hoffe ich auch 🤣🤣👍 es kann schon echt ätzend sein am Abend nach 35km noch ein Platz für die nach zu suchen mit 2 Boden Setups und wie schön erwähnt, dann muss es noch möglichst eben sein und und und

    Und ... Außerdem möchte ich auch die Erfahrung machen wie es auf Tour mit hammock ist 👍👍

    Meine Empfehlung für die erste Nacht ist sich möglichst übermüdet reinzulegen. Dadurch geht der Kopf schneller in den Energiespar-Modus, und man fängt nicht mehr an sich groß darüber Gedanken zu machen ob die HM nun bequem ist oder nicht.

    Zum einen hab ich immer wieder die Erfahrung gemacht das es oft nicht leicht ist den passenden Platz für ein Boden Setup zu finden (Schräglage, Büsche im Weg usw.)

    Ich denke du wirst aus diesem Grund eine HM zu schätzen wissen. Für mich als Anfänger ist auch die Sauberkeit ein großer Vorteil gegenüber Boden-Setups. Alles bleibt stets relativ sauber. Der Schlafkomfort ist Gewöhnungssache und stellt sich mit der Zeit ein.

    Hallo,

    ich wollte euch kurz schlldern wie weit ich bislang gekommen bin mit meinem Projekt. Weil es mein erstes Projekt ist, bin ich für jede Anregungen aus der Profi-Liga dankbar.

    Weil die Position der Isofläche im Wooki-Typ-UQ, trotz abklammern im Wald, gefühlt nicht sicher zu bestimmen ist, habe ich mich zunächst entschlossen die Isofläche fertigzustellen. Ich habe Klettband in die Seiten eingenäht. Mir grauts davor eine ewig lange Naht falsch zu nähen, deshalb will ich die Fixierung zunächst mit Klettband versuchen. Theoretisch kann ich dann auch die Isofläche leicht tauschen je nach Außentemperatur.

    Ich habe ein wasser u. winddichtes Microfleece für die Unterseite, 200gr Apex Endlosfaser und einen Armee-Oberstoff verwendet. Im Torso-Bereich sind es nun 400gr Apex, dank Hammockfairy's Tipp.

    Mein Eindruck ist, dass das Fleece das Apex gut aufwertet und ein ordentliches "Bett" entstanden ist. Zusammengerollt komme ich dennoch auf ein reguläres Schlafssack-Packmaß. Ob das Fleece die Wärme noch besser drin behält, so wie ich es mir gedacht habe, wird sich noch zeigen.

    Ich sehe nicht wie man das sinnvoll machen kann. Egal ob du das Apex "stauchst", faltest oder steppst, es entstehen immer Falten und damit Hohlräume. Schneide die überstehende Isolierung ab und hefte sie über besonders kälteempfindliche Bereiche (z.B. Torso) für mehr Isolierung. Oder stopfe damit ein Hängemattenkissen. Oder hebe es auf, bis sich eine Anwendung ergibt.

    ok danke. Meine Theorie ist, da ich es eh von oben plätte und die Endlosfaser nicht zerreißt, kann ich es auch stauchen. Die Endlosfaser wird eingefasst und kann nicht weg. Isofläche liegt im UQ auf, hängt nicht drunter.

    Wie würdest du die einzelnen Teile anheften? Danke.

    Hallo,

    ich habe soeben meine Isolationsfläche für meinen Wooki-Typ UQ vorbereitet. Jetzt habe ich eine Menge 200gr/lfm Apex die über steht. Das will ich eigentlich auf die Iso-Fläche irgendwie unterbringen. Es reicht leider nicht aus für eine 2. Lage mit gleichen Maßen.

    Kann man das Material nicht stauchen oder falten oder steppen so, dass es komplett auf die Fläche angepasst wird? Ich würde es ungern für etwas anderes verwenden als für die Isolationsfläche. Ihr seht auf dem Bild die Falte die übrig bleibt.

    Danke.

    Apex funktioniert auch mit wenig Loft. Ich habe die äußere Hülle um die Apex-Schicht gefaltet und festgeheftet, und das Paket dann auf den Trägerstoff gelegt und festgeheftet. Ich denke es ist besser, wenn das Apex zu stark angedrückt wird, als wenn es zu locker hängt, denn im Gegensatz zu Daune oder KuFa-Flocken bauscht es sich nicht auf und füllt die Hohlräume nicht aus. Der Effekt ist dann ähnlich als wenn du den Underquilt durchhängen lässt, d.h. du verlierst jede Menge Wärme.

    Genau das hatte ich mir schon gedacht und von der Beschaffenheit des mir aktuell vorliegenden Apex hergeleitet. Deswegen habe ich auch überlegt es oberhalb im UQ zu verarbeiten. Nur weil es "da" ist, heißt es nicht dass es gut isoliert. Auf ca. 1 cm gepresst isoliert es wohl besser als wenn es mehr Spielraum hat.

    Ich habe mir dieses Fleece dazu bestellt, weil ich das Apex gegen Wind isolieren wollte: https://www.extremtextil.de/sandwich-fleec…er=71703.OLIVGR

    Ich bringe das Fleece unterhalb des Apex an, und oberhalb die Shell des UQ. Im Notfall kann ich dann noch was auf das Apex schieben, wie die von Dir genannten Einlagen (simply light).

    Jetzt bin ich wieder der Meinung dass ich die Wärmedämmung nur oben anbringen sollte. Oben und unten ist mir zu aufwändig. Mein letzter Test im Wald mit Wärmedämmung oben, war ebenfalls ok.

    Danke.

    Ok, danke euch. Ich werde es dann auch unterhalb annähen. Die meisten scheinen es so zu nähen, also wird es wohl funktionieren.

    Wie macht ihr das denn mit der Tiefe der Shell, d.h. des Bezugs den man unterhalb annäht? Ich denke 1-2 cm Tiefe sollte das schon haben, weil es sonst auch wieder zu sehr staucht.

    Ich wollte die Shell mit Klettverschluss öffnen u. verschließen, so dass man zusätzliche Schichten Apex einlegen kann, je nach Außentemperatur. Das ist eine Idee. Ich weiß nicht ob es praktikabel ist. Das Apex erscheint dafür ausreichend formstabil zu sein.

    Huhu,

    Ich habe mal eine Frage. Ich habe ja nun eine Ticket to the Moon Original und werde erstmal meine Thermarest Ridgerest zur Isolierung benutzen, bis ich mich dem Thema „teure und leichte Daunenunderquilts für verfrorene Menschen, die nicht gerne viel schleppen“ weiter annähern möchte. Eigentlich finde ich das auch komfortabel, aber die Isomatte rutscht natürlich hin und her. Hat jemand Erfahrung damit, sowas wie Laschen für die Ecken der Isomatte an die Hängematte zu nähen, um sie an Ort und Stelle zu halten? Entweder einfach aus Gummiband, was dann einmal schräg über die Ecke geht oder Dreiecke aus Hängemattenstoff?

    Fröhliche Bastelgrüsse Luise

    Ich nähe mir auch gerade einen UQ, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Was mich am meisten an der Iso-Matte in der HM gestört hat, sind die weiterhin exponierten Schultern. Wind u. Kälteschutz an den Schultern für mich mittlerweile ein Muss.

    Hallo,

    ich habe meine ersten Fortschritte mit meinem DIY-UQ gemacht und mir vor Kurzem Apex-Climashield und einen winddichten Fleecestoff für die Wärmedämmung bestellt. Das werde ich demnächst an meinen UQ-Stoff nähen. Den UQ-Stoff habe ich schon fertig genäht.

    Ich habe ein wenig experimentiert mit der Länge der "2." Hängematte die unter meiner 12' Onewind hängt. Die 2. HM hängt jeweils an beiden Seiten an Stücken die ich aus alten Fahrradschläuchen herausgeschnitten habe, so dass man dem Risiko vorbeugt falls man sich versehentlich in den UQ setzt, und der UQ liegt durch den Gummi-Zug gut an.

    Theoretisch könnte ich die 2. HM auch direkt als volle HM nutzen. Das will ich derzeit nicht, weil ich dann wieder eine neue Ridgeline etc. besorgen müsste, und für wirklich HM-tauglich halte ich den Nylon-Armeestoff den ich gekauft habe nicht.

    Nun stelle ich mir die Frage ob ich die Wärmedämmflache unter die 2. HM oder auf die 2. HM nähe. Ich tendiere zu Letzterem, da die Fläche jetzt gut von unten angepresst wird. Ich habe Bedenken, dass wenn ich die Wärmedämmung unterhalb anbringe, dass sich zuviel Spielraum zwischen Körper und Wärmedämmung bildet. Den Anpress-Zug kann ich schließlich noch regulieren.

    Kann mir jemand dazu etwas raten?

    Danke.

    Tja, nicht immer haben die Möchtegern-Monopolisten alles im Angebot. Dafür habe ich Mara 70 auf Lager. Wenn du einen Warbonnet Whip machst, kannst du aber auch problemlos Mara 120 verwenden.

    Richtig geiler Shop den du da hast. Ist das alles auf Lager und die angegebenen Lieferzeiten stimmen? Kannst du mir Camo-Ripstop für HM, UQ u. TQ beschaffen? Bei Ripstopbytheroll habe ich was gesehen, aber hatte noch nicht die Muße mich mit einer Bestellung zu beschäftigen. Ich finde im deutschen Web keinen für mich passenden Camo-Ripstop in einer erträglichen Preisklasse. Danke.

    Ist das der Tunnelzug oder nur eine Probenaht?

    So lange du auf die notwendige Anzahl der Stiche kommst, kannst du auch eine Zickzack-Naht verwenden. Ich sehe nur keinen Vorteil darin, zumal längere Stiche meiner Erfahrung nach eine größere Angriffsfläche bieten. Je länger der Stich ist, desto leichter bleibt man aus Versehen daran hängen und zieht Schlaufen.

    so habe ich den Stoff an allen Seiten umgenäht.

    3 Reihen mit simplen geraden Stichen. Allerdings würde ich für lasttragende Nähte Mara 70 nehmen. Die Stärke der Nähte ergibt sich aus der Bruchkraft des Garns x Anzahl der Stiche. Wie schon öfter erwähnt sind die Tunnelzugnähte aber nicht der Schwachpunkt, sondern der Stoff selbst. Je mehr Stiche, desto mehr verteilt sich die Kraft - wobei die Einstiche aber auch nicht zu dicht sein sollten. Ich verwende einen 2,5 mm Stich und hatte noch nie eine gerissene Naht.

    danke sehr. Meinst du das Stichmuster hier ist nicht ok? Es fühlt in jedem Fall sehr stabil an.

    Hallo,

    ich habe heute angefangen meinen Stoff zu säumen und den ersten Tunnelzug zu machen. Ich habe extra einen relativ dichten Zickzack-Stich gewählt, weil ich davon ausgehe dass es das stabilste Stichmuster ist. Mir ist aufgefallen, dass der Nylonstoff an der Naht relativ löchrig wird. Die Nylonstränge sind nicht beschädigt, aber gehen durch die Naht natürlich auseinander. 120er Gütermann, 100% Polyesther ist mein Garn.

    Welches Stichmuster nehmt ihr für die Tunnelzüge?

    Danke.

    Ich besitze zwei Hängematten mit angenähter Isolierung und konnte - außer dem Umstand, beim Hängemattenwaschen die Isolierung mitwaschen zu müssen - noch keine Nachteile entdecken.

    Mit den Fingerkuppen sind die Nähte spürbar, mit dem nackten Arm aber schon nicht mehr.

    Von einer starken Traglastminderung gehe ich nicht aus. Sie wird vermindert, wenn durch das Nähen die Fäden des Hängemattengewebes zerstört werden. Meist wird wohl die Nadel die Fäden verdrängen statt sie zu zerschneiden. (Ich verwende spitze Microtex-Nadeln und dünnes Garn.)

    ok, danke. Gute Erläuterung zur Traglast. Ich habe einen Armee-Segeltuch-Stoff gekauft mit 95gr/m2, 100% Nylon (kein Ripstop) und würde das ggf. auch so machen. Der Stoff sollte einen 100Kg Mann doch halten oder nicht?

    Das sieht insgesamt richtig gut aus, was du gemacht hast. Respekt.

    Sooo! Fertig!

    Heute zusammen mit meinen kompetenten Handarbeitsfreundinnen den Schlafsack auf den Hängemattenstoff genäht. Am Ende haben wir nach einigem ausprobieren entschieden, die Naht nicht ganz durchgängig zu machen in der Nähe der Raffung, um gezielt Falten ermöglichen zu können. Es hat überhaupt nicht funktioniert, den Schlafsack einfach flächig aufzulegen, dann hatte er ziemlich Durchhang.

    In der Summe liegt die Isolierschicht aber jetzt überall gut an und die Form ist auch ok. Ich will die Tage mal eine Nacht darin verbringen, dann berichte ich nochmal!

    Gibt es keine Nachteile die Wärmedämmung direkt an die HM unten anzunähen? Stören die Nähte in der HM nicht? Wird die Traglast vom Ripstop-Nylon dadurch nicht stark gemindert?

    Ich habe fast die gleiche Geschichte hinter mir. Habe mir auch eine 12' Onewind gekauft nachdem ich die erste 2,85m lange HM wieder zurückgeschickt habe. Was mir aufgefallen ist, ist dass der eigene Kopf die größten Probleme macht, d.h. wenn man die ersten male nicht richtig einschläft, weil ungewohnt, fängt die Hängematte einen an gedanklich zu nerven. Zweifel machen sich breit.

    Was mir dabei geholfen hat ist die ersten Nächte möglichst lange auf den Beinen zu bleiben um sich dann stark übermüdet in die HM zu legen (ein Bier extra trinken unterstützt das ;)). Das Ergebnis ist, dass man sofort einschläft und die notwendigen 5-6 Stunden auch durchschläft. Man wacht dann erholt auf, wodurch sich gleichzeitig im Kopf ein Schalter auf: "Hängematte gut!" umlegt.

    Hat das Unterbewusstsein einmal dieses positive Signal bekommen, schäft es sich anschließend viel besser in der HM. Es ist also definitiv Gewöhnungssache. Weitere Faktoren sind in jedem Fall der Temperatur-Komfort und ob du Dich unsicher in der Umgebung fühlst. Für Letzteres ist es gut eine Begleitperson dabei zu haben. Das steigert das Sicherheitsgefühl enorm.

    Jeder hat ganz andere Schlafgewohnheiten. Mein guter HM-Kamerad mit dem ich häufig unterwegs bin, ist im Gegensatz zu mir total unempfindlich. Temperatur, HM-Komfort alles egal. Er schläft 6 Stdn wie ein Stein durch.

    Die Nähte an den Längsseiten werden so gut wie gar nicht belastet. Sie sorgen lediglich dafür, dass sich der umgeschlagene Stoff nicht öffnet. Ich verwende für nicht lasttragende Nähte (z.B. Warbonnet Whip) am liebsten Gütermann Mara 100 bzw. Gütermann Allesnäher (gleiches Garn). Für Hängematten bei denen die Aufhängung direkt durch den Tunnelzug gezogen wird, verwende ich Gütermann Mara 70 und mache 3 Nähte. Das hat bis jetzt noch jeden Hänger ausgehalten. Der Schwachpunkt ist ohnehin der Stoff unter der lasttragenden Naht. Dort reißt die Hängematte am ehesten. Es ist also ziemlich unsinnig, Dyneema Garn zu verwenden. Das kostet vermutlich nur mehr, und es ist fraglich, ob es sich gut nähen lässt. Und einen Mehrwert hat es nicht.

    Was haben Nylon-Hängematten allgemein für eine Gewebestärke? So wie ich es verstanden habe zwischen 50-90gr/qm, korrekt?

    Kann man pauschal die Gewebestärke für andere mögliche Hängemattenstoffe anwenden für die Ermittlung der Reißfestigkeit? Ich nehme an andere Stoffe die schwerer sind, sind nicht so stabil.