Alles anzeigenJa, das Argument zieht natürlich. Eine große Matte verkleinern sollter kein großes Problem sein (ich kenne immerhin ein paar Leute, die gut mit Nähmaschinen umgehen können). Andersrum wird eher kein Schuh (Matte) draus
Stand jetzt würde ich wohl die 12er nehmen, da mir nahezu alle zu der längeren geraten haben.
1. Gewicht spielt bei mir keine so große Rolle. Wenn ich doch mal eine größere Backpacker-Reise unternehmen sollte, müsste ich müsste ich im Extremfall nachrüsten.
2. Die Höhe und auch der Mindestabstand der Bäume machen mir tatsächlich etwas Sorge. Bei der einzigen bisherigen Übernachtung in einer Hängematte (Quechua "Ultim Comfort Polybaumwolle 350 x 180 cm") war ich, was den Standort angeht, das Zünglein an der Waage, weil ich auf ein Baumpaar angewiesen war, was weit genug auseinander stand. Mein Kumpel hatte mit seiner OneTigris Kompount quasi gar keine Probleme
3. Und ja, auch das mit dem Tarp ist so `ne Sache. Momentan besitze ich nur das Helikontex Supertarp mit 3x3m. Das sollte zumindest vorerst ausreichen, da ich zuerst mal eine gescheite Matte+Underquilt und einen warmen Schlafsack (vermutlich Carinthia Defence 4) brauche und eigentlich die restlichen Anschaffungen erst nach und nach angehen wollte.
Trotzdem: Stand jetzt wirds eine 12er aus oben genannten Gründen.
Auch wenn ich bisher dachte, das integrierte Netz sei für mich ein Muss, bin ich jetzt ins Schwanken gekommen, ob ein separates nicht doch cleverer ist. Auch das evtl. Ändern der Mattengröße etc. oder generell Änderungen oder auch Austausch vom Netz gestalten sich dadurch natürlich auch leichter.
Zu 1. Die 12' ist für mein Empfinden schon klein und kompakt. Noch kleiner u. leichter geht für mich dann in die Kategorie "Luxus".
Zu 2. Ich hatte bislang kein Problem die richtigen Bäume zu finden. Ich habe seit Juli 22 an ca. 15 Stellen übernachtet, die ich vorher nicht kannte. Das Problem wird ein wenig überbewertet meiner Einschätzung nach.
Zu 3. Das richtige Tarp für eine 12' sollte man sich schon zulegen, denn das HM-Ripstop darf nicht rausschauen, sonst wirst du nass. Ich habe mir ein billiges Unigear 450 x 430 aus Polyesther für 65€ bei Amazon bestellt. Für mich als Anfänger reicht das erstmal. Mal schauen wie lange es hält. Silikon-beschichtetes Nylon (Sil-Nylon) ist reißfester. Onewind bietet die an.
Den Defence 4 hatte ich auch und habe ihn wieder umgeschickt. Mein Oberkörper war zu breit für das kleinere Modell. Furchtbar unbequem in der HM. Danach wollte ich den 2 cm breiteren auch nicht mehr haben. Der Reißverschluss oberhalb u. mittig fand ich ok.
Möchtest du nicht soviel ausgeben, dann nimm erstmal einen gebrauchten 2 Jahreszeiten um Erfahrung zu sammeln. Von denen findet sich immer irgendwo einer, es sei denn du willst unter 5C draußen schlafen. Mein 2 Jahreszeiten + Wolldecke + UQ hielt bei 5C noch wunderbar warm. Jetzt wo ich etwas nähen kann, möchte ich mir einen Top-Quilt nähen, weil es praktischer ist als ein Schlafsack. Nachts kurz auf die Toilette zu gehen, ist mir zu umständlich mit Schlafsack.
UQ ist das am meisten diskutierte Thema. Ich habe mir einen Sooki genäht für die 12' Onewind. Ich habe es selbst zwar nicht gemacht, aber an der Stelle würde ich Dir auch raten einiges bei anderen zu testen bevor du etwas bestellst. Die Meinungen bei UQs gehen sehr weit auseinander., sowie die Qualität und die Preis-Leistung die der Markt bietet.
Dazu die Frage: Weiß jemand welche Kunstfaser Onewind genau in ihre UQs vernäht, d.h. welche Größe haben die Fasern und wieviel Gramm/qm sind drin? Sowas verschweigen die meisten Hersteller, weil man anhand solcher Daten grob ihre Rendite berechnen kann.
Solange du keinen UQ hast, lege eine Isomatte in die HM. Ist zwar nur eine Not-Lösung, aber du kannst trotzdem eine gute Zeit draußen verbringen und kompensierst den Druck sich sofort einen UQ beschaffen zu müssen.
Zum Moskitonetz: Bottom Entry find ich super.
Ich stand, so wie du, noch vor Kurzem vor den fast identischen Fragestellungen, weshalb ich hier ausführlich antworte.