Beiträge von Gironimo

    Hallo,

    gibt bzw. kennt Ihr taugliche Campingplätze? Die Gegend ist erstmal egal, vielleicht können wir eine Übersichtskarte generieren.

    Vielen Dank und Grüße
    Andreas

    Im Sommer 22 war ich auf dem Waldcampingplatz in Solingen-Glüder (NRW). Ich war dort mit Freunden die alle ihre Zelte dabei hatten. Normalerweise ist alles streng nach Parzellen geregelt, aber ich hatte 2 gute Bäume an einer freien Stelle direkt am Bach gefunden. Die Campingplatz-Eigentümer sind freundlich und hatten nichts dagegen, dass ich dort mit HM übernachte, anstatt im Zelt.

    Tauglich war der Campingplatz für HM nicht wirklich, weil wenig Bäume. Das Thema HM war für die Eigentümer auch ganz neu. Vielleicht werden Campingplätze für HM-Camper nachrüsten, wenn das Aufkommen an Hängern sich erhöht.

    Ein Campinglatz ist immer nett, wegen Sanitäranlage und Verpflegung. Die Stimmung ist immer gut. Gerade wenn man mit Leuten unterwegs ist, die eher Outdoor-Muffel sind oder sie kleine Kinder haben, ist ein Campingplatz ein guter Kompromiss.

    Allerdings war ich froh, dass ich mein breites 430cm Tarp bis auf den Boden abspannen konnte. So hatte ich ein bisschen Privatsphäre.

    Angefangen habe ich mit einem integriertem Netz. Ich mag aber nur noch Bottom Entry für die selben von Gironimo genannten Gründen, und mehr. Mir ist sehr wichtig, dass ich aus der Liegeposition heraus Änderungen an meinem Underquilt vornehmen kann und, dass ich meine Hängematte schnell als Sitz nehmen kann mit beiden Beinen beideseitig auf dem Boden. Ich lege auch gern manchmal quier, beine auf dem Boden, Kopf über die Seite hängend und schau mir grinsend die Welt kopfüber kurz an. Wie in einer Shampoowerbung vielleicht. Und zur Zweit mit integriertem Netz geht gar nicht.

    Ich finde die neue Windsock (die?) von Onewind interessant (neu dabei ist die Addition eines Reißverschlusses). Die Socke hat nun Bottom Entry und Reißverschluss. Ich würde aber die Netzfenster viel großer machen oder noch zwe hinzufügen. So eine Socke wäre für mich als gelegentlicher Schisser ideal für Solotouren, bei denen mehr Stoff wichtiger ist als eine Aussicht. So eine Socke muss ich mir nähen.

    Ja, da stimmt. Das Umgreifen an den UQ hatte ich nicht berücksichtigt. Das ist ebenfalls wichtig.

    Sollte so ein langer Zipper mal kaputt gehen, dann steht man vor einem teuren Problem. Selbst wenn man selber nähen kann, wird das aufwändig und ein guter Zipper in der Länge kostet auch Geld. Ich rate von dem Einholen von Angeboten von Änderungsschneidern in dem Fall ab, weil man aus allen Wolken fällt.

    Stundenlohn liegt bei 25-40€ und die Arbeiten sind zeit-intensiv, weil sie das Produkt nicht kennen. Zusätzlich müssen sie einen passenden Zipper bestellen.

    Ich kenne die Zipper von Warbonnet und anderen guten Herstellern nicht. Kann sein, dass sie gut halten. Ich sehe keinen Sinn darin ein Risiko einzugehen, wenn es auch ohne geht.

    Angefangen habe ich mit einem integriertem Netz. Ich mag aber nur noch Bottom Entry für die selben von Gironimo genannten Gründen, und mehr. Mir ist sehr wichtig, dass ich aus der Liegeposition heraus Änderungen an meinem Underquilt vornehmen kann und, dass ich meine Hängematte schnell als Sitz nehmen kann mit beiden Beinen beideseitig auf dem Boden. Ich lege auch gern manchmal quier, beine auf dem Boden, Kopf über die Seite hängend und schau mir grinsend die Welt kopfüber kurz an. Wie in einer Shampoowerbung vielleicht. Und zur Zweit mit integriertem Netz geht gar nicht.

    Ich finde die neue Windsock (die?) von Onewind interessant (neu dabei ist die Addition eines Reißverschlusses). Die Socke hat nun Bottom Entry und Reißverschluss. Ich würde aber die Netzfenster viel großer machen oder noch zwe hinzufügen. So eine Socke wäre für mich als gelegentlicher Schisser ideal für Solotouren, bei denen mehr Stoff wichtiger ist als eine Aussicht. So eine Socke muss ich mir nähen.

    Ja, da stimmt. Das Umgreifen an den UQ hatte ich nicht berücksichtigt. Das ist ebenfalls wichtig.

    Sollte so ein langer Zipper mal kaputt gehen, dann steht man vor einem teuren Problem. Selbst wenn man selber nähen kann, wird das aufwändig und ein guter Zipper in der Länge kostet auch Geld. Ich rate von dem Einholen von Angeboten von Änderungsschneidern in dem Fall ab, weil man aus allen Wolken fällt.

    Stundenlohn liegt bei 25-40€ und die Arbeiten sind zeit-intensiv, weil sie das Produkt nicht kennen. Zusätzlich müssen sie einen passenden Zipper bestellen.

    Ich kenne die Zipper von Warbonnet und anderen guten Herstellern nicht. Kann sein, dass sie gut halten. Ich sehe keinen Sinn darin ein Risiko einzugehen, wenn es auch ohne geht.

    Das denke ich nicht. Die 25 cm sehe ich als Umfang an, d.h. Etwa 8 cm Durchmesser des Schlauches. Solche Dimensionen haben jedenfalls meine Snakeskins.

    ok, danke. Ergibt Sinn. Noch nie so eine Snakeskin in der Hand gehabt.

    Materialkosten wären gering, wenn man nicht die komplette Stoffbreite kaufen müsste. Es wäre ein Stück von 460 x ca. 140 cm was ich nicht bräuchte, aber dann hier herumliegen würde.

    Überzeugt mich gerade nicht.

    Die hier ist ein einfacher Schlauch aus ca. 25cm breitem Netzstoff incl. Nahtzugabe und passt locker um mein 260cm breites Dcf Tarp. Viel Spaß beim basteln :)

    Danke. Ich denke die 25cm beziehen sich auf bereits zum Tunnel vernäht, d.h. so wie er Dir geliefert wurde.

    Ich würde in dem Fall 30cm ansetzen, und demnach eine ca. 62cm Stoffbreite benötigen. Mein Tarp ist 430cm breit.

    Vielen lieben Dank für die schnellen Rückmeldungen!

    Ja tatsächlich schauen die Onewind HM richtig sinnvoll aus.

    Preislich auch echt OK - würde wahrscheinlich eher das zipper Model anstatt das bottom entry Modell nehmen. Kann mir vorstellen, dass es ziemlich nervig ist wenn das Netz da so rum baumelt und wenn’s dunkel ist immer die Öffnung zu finden.

    Die Hammockfairy Seite ist bis 9.1 down - da schau ich aber auch mal rein.

    Vielen Dank nochmal - ich werde von meiner ersten Nacht berichten 🙂

    Ich habe Bottom Entry (Onewind 12' ) und hatte vorher einen Zipper. Bottom Entry ist für mich wesentlich besser. 1. Weniger Fummelei, 2. scheller Ein u. Ausstieg 3. Keine Sorgen, dass der Zipper Schaden nimmt bei Belastungen 4. Kann komplett in den Packsack gestopft, oder ganz abmontiert werden.

    Hallo liebe Community,

    Ich bin recht neu in der Welt der Hängematten und habe bisher immer auf dem Boden (Wald) geschlafen.

    Nun ist es aber an der Zeit ein bisschen mehr Komfort zu genießen und stehe daher kurz vor dem Kauf meiner ersten Hängematte.

    Ich bin 1,95m groß und 110 KG leicht ;)

    Ich würde zu einer 12' Gathered End raten. Damit kriegst du die bequeme diagonale Liegeposition hin, bei Deiner Größe. Unter der Länge von 12' wird das wohl schwer (12' = 366cm)

    Onewind 12' für ca. 100€

    Decathlon, Quechua Komfort 2, 350 x 175cm, 29,99€

    Beides gut für Einsteiger

    Nachdem Du Deine ersten Nächte gut in einer HM geschlafen hast, wirst Du wahrscheinlich auch, sowie fast jeder Einsteiger hier, einen passenden UQ haben wollen. Deswegen würde ich an Deiner Stelle einen passenden UQ direkt bei der Kaufentscheidung zumindest mit berücksichtigen.

    Richtig. Aber es lässt Zweifel an anderen Beiträgen in der Zeitschrift aufkommen, mit deren Themen ich mich nicht (so gut) auskenne. Insofern bestätigt das meine Meinung, sich bei Beratungsbedarf lieber in den entsprechenden Foren zum Thema zu informieren.

    Das ist der Fall in fast allen Bereichen. Man muss sich selbst in etwas einarbeiten um an wichtige Informationen zu gelangen, die einem dann weiterhelfen. Zunächst bekommt man nur 3. klassige Informationen, bei denen wichtige Faktoren ausgelassen werden.

    Viele "Konsumenten" wollen sich die Mühe aber nicht machen und deshalb kann man sie auch mit minderwertigen Produkten abspeisen.

    Einzig an die Fummelei mit dem Moskitonetz muss ich mich noch gewöhnen. Zieht ihr da eigentlich die Rigdeline durch diese Schlaufen durch? Falls ja, wie funktioniert das dann, wenn ihr das Netz zum einen Ende "wegschiebt"?. Habe schon überlegt, die Ridgeline an einem Ende mit 'nem kleinen Karabiner festzumachen. Dann könnte man die im aufgehängten Zustand schnell einfädeln. :/

    Bei meinem Bottom Entry Netz an der 12' Onewind gibt es keine Schlaufen am Moskitonetz. Ich mag das Teil weil es unkompliziert ist. Einfach überstülpen (Ridgeline etc.). Braucht man es nicht, einfach in den Packsack stopfen. Ein u. Ausstieg auch einfach.

    Ich hatte kurz eine HM mit Reißverschluss-Moskitonetz. Ein u. Ausstieg war mehr Fummelei, hat länger gedauert und man hatte immer Bedenken den Reißverschluss zu beschädigen.

    Ja, momentan ist recht wenig verfügbar, leider.
    Bei einer breite von 170 bekomm ich doch etwas Probleme mit dem Wooki, da einfach viel mehr Stoff oben drüber von der Hängematte ist, oder nicht?

    Ja genau so wäre der Plan, kürzen ist ja immer möglich!

    Ich habe mir einen Sooki genäht für meine 12' Onewind HM. Die 2. HM vom Sooki ist auch ca. 15 cm (gesamt) schmaler als die 170er Breite von der Onewind HM. Das sitzt dennoch gut. Die Seiten fixiere ich noch mit Schlaufen und Kunstoffkarabinern, damit es besser abschließt.

    Ich kenne den original Wooki nicht, aber entscheidend ist nur, dass du in der Iso-Fläche liegst und diese sich nicht großartig verschiebt. Ob die Seiten der 1. HM ein wenig überstehen ist nicht so dramatisch. Mehr als 15cm gesamt würde ich aber auch nicht wollen.

    Du arbeitest ja anders herum, d.h. du hast den UQ schon, und nähst dafür eine HM. Dann kannst du die Breite ja Pi x Daumen anpassen.

    Kürzen ist möglich, allerdings ist das auch eine Frage des Stoffes. Einige vertragen die entstandenen Löcher besser als andere. 

    Sehr gute Idee. Netz-Stoff reicht. Man sitzt schließlich nie direkt im Regen.

    Was diese Outdoor-Stühle angeht bin ich immer skeptisch, dass sie, 1. stabil genug sind und lange halten, und 2. dass sie bequem genug sind um länger darin zu sitzen.

    wie seht ihr das?

    Ich habe auch geschaut und finde auf Anhieb auch keinen Ripstop der mir gefällt, auf dem hiesigen'Markt. Bei Ripstopbytheroll.com tendiere ich zu einem 1.6 OZ Camo. Bisher habe ich nichts besseres gefunden.

    Bei Garn 70er o. 100er Polyesther nehmen. Die dünnen Garne halten auch, wenn entsprechend stabil vernäht. Polyesther verrotet bei Nässe nicht.

    Breite würde ich mit 170cm ansetzen. Nicht vergessen, dass die Ränder gesäumt werden müssen, und dadurch ein paar Zentimeter verloren gehen in der Breite.

    Ist die Gesamtlänge nach dem Nähen der Tunnelzüge 360-365cm, würde ich sagen, dass es für Deine Körpergröße reicht. Du kannst es noch länger machen, und später bei Bedarf nochmal kürzen. Dafür ist es günstig die Stichlänge nicht zu kurz zu machen, so dass du die Nähte leichter wieder öffnen kannst.

    In Bridge- und 90° Hängematten passen Isomatten viel besser als in GE-Hängematten. Die Liegefläche ist nie ganz eben, es gibt an Stellen längs ein flaches V.

    Wie ist das langfristig? Ist das schlecht für meine Isomatte? Geht sie dadurch kaputt? Ich habe eine TAR Neoair.

    Es kommt wahrscheinlich darauf an, ob bestimmte Stellen an den Kammern besonders stark belastet werden, durch die Form die die Isomatte in der HM einnimmt. Gibt es Knicke? Das Körpergewicht spielt dabei folglich auch eine Rolle.

    Gibt es bei Thermarest nicht eine "lifelong Warranty"?

    Ich gehe davon aus, dass ein renommierter Hersteller wie Thermarest die Matten ordentlich verschweißt/verklebt, so dass es selten zu solchen Schäden kommt, aber ich bin kein Isomatten-Experte.

    Guten Abend. :) Nach meiner kurzen Vorstellung auch direkt zu meinem Anliegen, was mich aus meiner passiven Rolle in die Offensive zwingt. Ich werde Anfang Januar, "spontan" :P mit zwei weltreisenden Freunden einen Monat nach Südostasien aufbrechen. Dort werde ich Backpacken und lasse es mir natürlich nicht nehmen die ein oder andere (Zwei-) Tagestour im Dschungel zu unternehmen. Jetzt ist meine Frage aber was ich mir an Equipment zulegen sollte. Ich habe bereits eine gute Hängematte und Underquilt erstanden, weil ich weiß dass ich sie nutzen werde und bei Equipment nicht spare (Warbonnet Eldorado und Wookie 20F). Die liegen allerdings beide bei einem Freund in Kalifornien und er bringt sie mir erst im kommenden Frühjahr mit nach DE. Meine nächste Tour ist nun aber schon davor. Jetzt stehe ich vor der großen Frage welches Equipment ich für meine Thailandtour anschaffen soll. Diese würde ich anschließend wohl auch an Freunde von mir verkaufen können, da glücklicherweise ein großer Teil meines Freundeskreises Fan von Hängematten ist. Allerdings bin ich der Einzige der sich hier bei euch schlau machen will und meine Leute sind mit den Amazonas Adventure Hero XXL (3 Leute haben die) inkl. Underquilt durchaus zufrieden. Ich hatte die Sachen alle mal leihweise und fand sie eher mehh. Im zweifel gehts aber bestimmt. Was wären gute Underquilts unter 100€ in möglichst klein und leicht? In thailands Wäldern ist es um die Jahreszeit nachts nicht kälter als 5°. Als Hängematte fand ich die Cocoon Ultralight Mosquito eigentlich am ansprechensten, schwanke aber auch noch obs nicht doch die generische Amazonas werden soll.

    Ein Tarp habe ich noch gar nicht und bin in dem Thema auch absolut unwissend. Keine Ahnung worauf ich bei nem guten Tarp achten muss. Meine Leute haben alle welche von Amazonas oder Irgendwelche 10€ Teile von Amazon (ohne nas :D ). [nähen kann ich nicht:saint:]

    Oben Rum habe ich ein Topquilt von Cocoon (Top Quilt Down)

    Ich bin für jeden Tipp offen :)

    Es gibt in Thailand eine Phase von max. 2-3 Wochen wo die Nächte "kühl" werden können, von Mitte Dezember bis Mitte Januar. Unter 15C ist für Thais schon sehr kalt und man sieht sie mit Wollmützen und Wintermänteln herumfahren. Ab Mitte Januar brauchst du definitiv keinen UQ mehr in Süd-Ost-Asien, aber stets ein Moskitonetz. Tarp gegen Regen auch eher wieder ab Juni. Tarp gegen Sonne das ganze Jahr über.

    Ich bin viel mit Rucksack unterwegs gewesen in Thailand, auch Laos u. Kambodscha. Traditionell übernachtet man in Guest-Houses o. Hostels, Möchtet ihr Motorräder ausleihen u. auf eigene Faust den "Dschungel" erkunden, eignet sich meiner Meinung nach eher Nord-Thailand d.h. die Gebirge rund um das goldene Dreick. Dort kann man dergleichen Touren auch buchen.

    Einmal bin ich zu Sylvester erst um 17.00 Uhr auf Koh Samet (Insel) angekommen, ohne etwas gebucht zu haben. Die kleine Insel war überfüllt, aber geschäftig wie die Thais sind, haben sie schnell Zelte u. Matten organisiert und wir haben einen Schlafplatz direkt am Strand bekommen. Eine eigene HM wäre perfekt gewesen in dieser Situation. Es ist keine schlechte Idee immer eine HM dabei zu haben.

    Man kann also auch an schönen Stränden u. Buchten, von denen es viele gibt, immer beim nächstgelegen Resort anfragen ob man dort mit HM übernachten kann. Die Thais werden sich wundern warum die Farangs (Ausländer) wie einfache Reis-Bauern ohne Klimaanlage schlafen wollen, aber gegen Bahts ist in Thailand vieles möglich.

    Nun ja, dann müsste ich mir eine Isomatte anschaffen. Da kann ich auch gleich 'nen UQ kaufen. Und ehrlich gesagt, stell ich mir Isomatte nichtmal als Notlösung vor.

    Was wären denn bei der 12er und 11er Matte jeweils ca. minimaler, optimaler und maximaler Abstand, den man noch sinnvoll empfehlen könnte.

    Das stimmt. Die BW-Faltmatte hats am Anfang bei mir auch getan, und ich nehme die trotzdem immer mit als Sitzkissen. UQ ist deutlich bequemer.

    Mit dem Abstand keine Ahnung. Die Ridgeline muss sich halt spannen.