Beiträge von Gironimo

    Danke. Das sieht mir nicht nach Material aus, mit dem man Winterjacken füttert.

    Mein Eindruck ist, dass es eine günstige Standard-Faser gibt mit der die ganzen Jacken u. billig-Schlafsäcke gefüttert werden. Die Faser wird in China in rauen Mengen hergestellt. Die Lizenzen dafür sind alt und chinesische Firmen haben die schon lange im Sortiment.

    Die besseren Fasern wie Apex oder G-Loft sind patentierte modernere Herstellungsverfahren, aber der gleiche Rohstoff. Deren Fasern haben noch bessere Eigenschaften, und sind wesentlich teurer.

    Weil die verarbeitende Textilindustrie hier weitestgehend verschwunden ist, kriegt man die einfachen Rohstoffe vielleicht gar nicht mehr.

    Klar, man kriegt die günstigen Fasern in China, aber dann muss man mindestens 5000€ kalkulieren für die kleinste Menge, inkl. shipping. Das ist zu umständlich für ein Hobby.

    Das Design meines Zuhause-DIY-Underquilts ähnelt ein Khibu C.A.Q. UQ. Der ist ein umgebauter Deckenschlafsack von Decathlon. Der funktioniert sehr gut. Wegen der Ausgansform des Schlafsacks, war die Umbau zum Underquilt sehr einfach. Zudem gab es im Voraus Information über Temperaturbereich, Gewicht, Material, Packmaß etc.

    Bei hAmazon gibt es Mikrofaser-Steppdecken, die sehr groß, preisgünstig und retourbar sind. Eine Decke oder ein Deckenschlafsack hat eine bessere Ausgansform als eine Jacke, finde ich. Gebrauchte Deckenschlafsäcke sind sehr günstig. Noch günstiger sind gebrauchte Kinder Deckenschlafsäcke.

    ja das ist mir klar, aber wo kriege ich die günstigen losen Fasern als Basismaterial her, mit denen der ganze Kram gefüttert ist?

    Es geht darum, dass ich nicht extra ein Endprodukt aufschneiden muss, sondern jeden Produktionsschritt der Reihe nach, d.h. regulär mache.

    Danke.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich meinen ersten Sookie mit Apex genäht habe, stelle ich mir die Frage ob es auch günstigere Isolationsfasern als das Apex gibt. Ich finde Apex in der 200-300gr-Klasse schon teuer bei 1,5 x 2 m.

    Günstige China-Steppjacken die man im Textil-Discounter kaufen kann, halten auch warm. Das sind einfache Polyesther-Fasern die gesteppt werden, damit sie sich nicht verschieben. Hier seht ihr ein Beispiel:

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    Bei einem Verkaufspreis von 19,99€ für die Jacke, kann die Iso-Faser nicht viel kosten. Wisst ihr wo man diese Fasern herbekommt, und hat jemand damit Erfahrung?

    Der Komfort wird mit Sicherheit nicht der gleiche wie bei Apex sein (Stauwärme), aber solange es warm hält, wäre es ein versuch wert daraus einen UQ zu nähen.

    Danke.

    Meine Onewind 12' ist mit 1,70m zu breit. Ich kann kaum noch seitlich rausschauen, wenn ich liege. Wollte sie ggf. schmaler machen.

    Bist du mit Deiner Breite von 1,48m zufrieden?

    Ich bin letztes Frühjahr tatsächlich nach einem doppelten Rippenbruch in die Hängematte umgestiegen weil es im normalen Bett gar nicht ging. In der HM war alles Top. Im Herbst Rückenschmerzen... wieder Hängematte und schmerzfreies liegen. Ich bin dabei geblieben und sie ist dauerhaft als Schlafplatz in Gebrauch. Seitdem schlafe ich viel besser als auf einer Matratze.

    Ich merke das auch in einer HM. Kann eigentlich nur daran liegen, dass die Gelenke/Wirbel weniger Druck ausgesetzt sind, als auf Matratzen o. Matten. Die Druckverteilung auf den Körper scheint in einer HM größer zu sein. Eventuell liegt es auch daran, dass das Material das Körpergewicht leicht abfedert.

    Moin...

    nachdem ich hier im Forum von verschiedenen selbst genähten Matten gehört hatte, meine Frau unten in ihrem Nähzimmer fast so viele Nähmaschinen stehen, wie ein halber gegrillter Oktopus Arme hat und ich mir zugetraut habe, gerade nähen zu können, wollte ich es mal probieren mit diesem DIY...

    Ich habe mir eine alte Pfaff90 für 50€ gekauft und auch einfach drauf losgelegt mit einem Sooki UQ. Hat auch direkt gut geklappt. Ich hatte auch 0% Vorwissen.

    Für das Säumen finde ich Nähklammern am besten. Stecknadeln nerven mich, weil sie überall herumfliegen und auch vergessen werden können im Stoff. Mit den Klammern habe ich mich direkt viel kompetenter gefühlt.

    So sauber wie du habe ich nicht genäht, aber hauptsache es hält Belastungen aus. Sieht gut genäht aus Deine Matte.

    Ich finde Näharbeiten allgemein recht entspannend. Muss ich am KFZ etwas reparieren, geht mein Puls viel schneller durch die Decke, wenn mal was nicht klappt.

    Dann ist auch eine CrossHammock und eine Draumr nichts für Dich, weil da eine Isomatte rein gehört.
    Wobei: Ich schwitze auch ganz ordentlich, aber nur wenn die Decke zu warm ist... Die Matten haben mE einen angenehmen Überzug, wo ich noch keinen Pool drauf zusammenschwitzen konnte.

    Das ist auch so eine super Sache an einem Underquilt. Das Kondenswasser dünstet einfach hindurch.

    Ein Haven-Tent wäre wegen der Isomatte auch nichts für mich, zumindest nicht in wärmeren Nächten.

    Der harte Boden ist auch bei mir der Grund, weshalb ich in Gebäuden auf diesen dicken Luftmatten meistens ziemlich schlecht schlafe. In der Natur ist da aber meist eine Wiese oder der Waldboden drunter, was die Sache für mich meistens deutlich angenehmer macht.

    Ich schwitze nachts wohl auch deutlich weniger, da mein Organismus da stark herunterfährt. Nässe auf der Isomatte kenne ich nur von Sommern wie dem letzten, aber auch da habe ich das selten als störend empfunden, weil es i.d.R. im Rahmen war.

    Oben herum ist es kühl und man braucht eine Decke/Schlafsack und dort wo der Körper aufliegt, schwitzt er und der Schweiß kann nicht ablaufen. Keine schöne Sache.

    Deshalb fällt Isomatten-Bodensetup für mich in die Katergorie: "Notlösung". Dort hat es auch definitiv seine Berechtigung.

    Jede Jeck is anders.


    Ich kann dem so pauschal nicht zustimmen. Ich schlafe auf dem Boden abwechselnd besser oder schlechter als in der Hängematte. Auch wenn die Hängematte eigentlich immer gleich hängen müsste, habe ich manchmal echt schlechte Nächte in der Hängematte, aber natürlich auch immer wieder sehr gute.

    Mein Boden-Setup ist etwas leichter (ca. 2,3 kg) und vom Packmass her kleiner als mein Hängematten-Setup (ca. 2,5 kg), weil ich nur den Topquilt benötige und die Isomatte zusammengerollt weniger Platz benötigt als mein Underquilt.

    Natürlich gibt es Leute, die am Boden nur schlecht schlafen (Rückenprobleme und Verspannungen). Aber es gibt umgekehrt auch Leute, die in einer Hängematte nicht gut schlafen. Pauschalurteile, wie: "Die Hängematte ist viel bequemer!", treffen nicht für alle zu, sondern sind immer individuelles Erleben.

    Das mit dem Leck in der Isomatte könnte tatsächlich mal passieren. Ich hatte bisher das Glück, dass es mir unterwegs noch nie passiert ist. Was ich an der Hängematte besonders schätze, ist der einfache Ein- und Ausstieg und der Umstand, dass ich (gerade bei Regen) nicht "reinkriechen" muss.

    Ok. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Jede Bodenunebenheit stört mich massiv und sorgt für Verspannungen. Einmal habe ich 5 Wochen auf einer aufblasbaren Isomatte (dickere Thermarest) in einem alten Bauernhaus geschlafen, d.h. auf dem Fußboden. Erst als ich noch eine Lage Schaumstoff aufgetrieben und drunter gelegt habe, konnte ich gut schlafen. Morgens lag ich jedes mal auf einer triefend nassen Isomatte.

    Ich finde die australischen "Swags" interessant. Das sind größere robuste Schlafsysteme aus Canvas mit dicken Matratzen. Die sind aber sehr sperrig und werden meist auf dem Fahrzeugdach transportiert.

    In einer HM zu schlafen war für mich auch erst gewöhnungsbedürftig, aber die Vorteile überwiegen für mich deutlich. Mein Körper kann gut abschalten, wohlwissend, dass man morgens erholt und ohne Verpannungen aufstehen wird. Das ist für mich sehr viel Wert und hat das ganze Outdoor-Thema nochmal beflügelt.

    Wobei die meisten im Zeltforum dir sagen werden, das man auf dem Boden sehr viel besser schläft.

    Aber die haben ja auch keine Ahnung 🤷‍♂️

    Jetzt mal Butter bei die Fische. In den seltensten Fällen findet man einen ebenerdigen Boden vor, auf dem man seine Isomatte legen kann. Weiterhin sind die meisten Isomatten eher unbequem und nicht mit einer dicken Lage Schaumstoff komfortmäßig vergleichbar.

    Ich hatte jedes Mal Verspannungen nach Nächten auf dem Boden, auch schon als Teenager bei wochenlangen Campingurlauben.

    Es gibt mit Sicherheit vernünftige Boden-Setups, aber die sind sperrig u. schwer. Hinzu kommt das Problem mit dem Schwitzen. Dicke Luftmatratzen haben auch große Nachteile. Ich habe es oft erlebt, dass der Eine o. Andere sich mitten im Urlaub über ein Leck beschwert, und überhaupt nicht gut schläft.

    Das ist eben die Besonderheit einer HM. Man liegt jedes mal gleich gut, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit. Vom Packmaß brauchen wir erst gar nicht sprechen.


    Danke für eure Tipps. Auch bezüglich der Route und so das werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Ich werde auf jeden Fall mein Bodensetup aus Tarp, Isomatte und Schlafsack dabei haben. Damit schlafe ich auch gut, aber wenn sich die Möglichkeit bietet schlafe ich in der Hängematte bestimmt noch besser.

    Ich denke die meisten hier sind sich einig, dass man in einer HM besser schläft als auf dem Boden. Du wirst das bestimmt genauso sehen, nachdem du Deine ersten Erfahrungen machst mit einer HM. Danach wirst du Deine Strategie für Deine Reise entsprechend anpassen.

    Deshalb kann man Dir nur empfehlen viel zu testen bevor du startest.

    komm zum NRW Wintertreffen und teste so viel wie möglich…

    Das halte ich für sehr sinnvoll. Testen und sich dann entscheiden was man wirklich braucht für seine Weltreise.

    Gerade wenn man eine strapaziöse Reise mit dem Motorrad macht, sollte man ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass man sich nachts gut erholt. Für die Sicherheit auf der Straße ist es wichtig gut ausgeruht morgens auf den Bock zu steigen.

    Vietnam macht einen winzigen Teil einer Asien Reise aus. Schau dir mal bebilderte Tagesberichte diverser Weltenbummler an, die durch Asien gereist sind.

    Es geht ja nicht nur drum ob sich irgendwo 2 Bäume oder ein Wald finden. In Asien sind die Besiedelungen stark zerstreut. Neugierige Menschen sind an jeder Ecke, auch in Gegenden in denen man meint, man wäre Abseits und unauffindbar. Wie oft wird davon berichtet, dass man morgens oder am Abend belagert wird. Wie oft ist ein Wald zu nichts zu gebrauchen, weil von Buschwerk unpassierbar oder komplett vermüllt. Man sollte sich einfach bewusst sein, dass man häufig keine Möglichkeit haben wird, seine HM aufzuhängen. Selbst Leute mit Zelt haben arge Probleme in dicht besiedelten asiatischen Ländern was zu finden wo sie ungestört sind.

    Absolut richtig. Genau so sieht die Lage vor Ort häufig aus. Deshalb wäre meine Wahl die nördliche Route über Novosibirsk. Man wird seine HM in Asien schon irgendwo aufhängen können. aber es wäre definitiv vorteilhaft einen Grund u. Boden-Eigentümer dafür miteinzubeziehen, d.h. ihm etwas zu zahlen. Den Stress würde ich mir nicht machen, und dann gleich in ein Guesthouse absteigen.

    Die Russen sind outdoor begeistert. Die verstehen viel besser warum man in der Natur schlafen will.

    Es wäre natürlich sinnvoll nur eine Isomatte zu nehmen, die du dann auch als Bodensetup nehmen kannst. So könntest du Dir einen UQ sparen. Jeder Kubikzentimeter zählt in Deinem Fall. Es ist keine Katastrophe eine Isomatte reinzulegen, aber halt auch nicht so komfortabel wie ein UQ. Dir wird das Verrutschen auf die Nerven gehen, aber du wirst trotzdem gut schlafen.

    Ich würde im Sommer über Novosibirsk bis Vladivostok fahren, dann übersetzen nach Japan. Durch die Wüsten Kasachstans, Mongolei und China wäre mir im Sommer viel zu heiß und öde. Ist auch die Frage wieviele Km du pro Tag absitzen willst. Chinesische Sommer kenne ich, und die können ganz übel sein. Je weiter südlich du über den Sommer fährst, kriegst du die Regenzeit ab. Das ist auch scheixxe.

    Ich habe die 12' Onewind XXL bottom entry und finde sie gut.

    Wie ist denn Deine Route in Richtung Japan? Kommst du im Winter durch Nowosibirsk, kannst du HM vergessen, einfach zu kalt.

    Ich gehe davon aus, dass du eine wärmere Route gewählt hast. Eine HM mitzunehmen ist eine gute Idee. Du wirst Dich wundern wie wenig Platz das Setup wegnimmt.

    Allerdings wirst du z.B. in Kasachstan o. China 1000ende Kilometer Wüste ohne Bäume haben, dann brauchst trotzdem eine Isomatte. In den Tropen brauchst du gar keinen UQ, nur Moskitonetz. Dort bist du dankbar wenn der Wind Dich kühlt. Moskitonetz wäre für mich unverzichtbar.

    Ich würde alles auf ein kleines Packmaß setzen, d.h. UQ aus Daune, leichtes Tarp und HM wirst du wohl eine 12' nehmen müssen, auf Grund deiner Körpergröße. Ist wirklich die Frage welche Temperaturen du erwartest.

    Kauf dir doch eine Onewind 12' für 100€, so wie das hier viele tun, und dann schneider Dir einen UQ mit einer Lage Apex. Dann hast du schon mal was. Das ist nicht so teuer.

    Es sei denn, sie infizieren dich mit Frühsommer-Meningoenzephalitis oder Borreliose. Gegen ersteres kann man impfen, gegen letzteres leider nicht. Insofern möglichst gar nicht erst stechen lassen.

    Ansonsten wurde, glaube ich, schon alles gesagt. Ich habe übrigens die letzten male beim Waldcamping Zecken immer bei Tarpaufbau eingesammelt. Ein Zweiglein aufgehoben oder einen Hering aus dem Laub gezogen und schon hatte ich 5 Larven an den Händen. Da hilft dann auch kein Netz.

    Ich sprühe mir die Hosenbeine und Schuhe im Übrigen immer mit (P)Icaridin ein. Sofern man das alle 4-8 Stunden wiederholt, scheint es genauso wirksam wie Nobite zu sein. Und man hat es vermutlich ohnehin dabei.

    Das mit den Hirnhautentzündungen höre ich seit 30 Jahren, u. noch nie ist mir jemand begegnet der das nachweislich durch eine Zecke bekommen hat. Überhaupt kenne ich gar keinen Fall.

    Die Berufsgruppen die täglich im Wald sind könnten dazu am ehesten Auskunft geben, wie hoch das Risiko tatsächlich ist. Klingt für mich eher nach "Big-Pharma mindcontrol".

    Hallo zusammen,

    ich hatte in einem anderen Beitrag gelesen, dass man Tarps auch quer aufspannen kann, und somit eine bessere Länge hinbekommt.

    Welche Maße müsste ein Tarp minimal haben, damit es noch über meine 12' Onewind passt?

    Ich suche noch ein leichtes kleines Camo-Tarp. Das kommt im Angelverein gut an. Ich würde auch ungern auf ein grelles neongelbes Tarp auf der anderen Uferseite schauen, wenn ich am Wasser übernachte.

    Es gibt ein kleineres Camo-Tarp von Decathlon: https://www.decathlon.de/p/schutzplane-…9&c=BRAUN_KHAKI

    Hätte jemand noch Empfehlungen zu Camo-Tarps? Danke.

    Mit einer Spitzzange und auch mit Leatherman habe ich schon Zecken sauber entfernt. Das geht aber man muss aufpassen sie nicht zu zerquetschen.

    Nur gerade noch so fest drücken, dass man sie noch stabil hält, dann vertikal rausziehen. Sie sitzen nicht sonderlich fest.

    Die Kunstoff-Zeckenzangen sind genau für diesen Zweck konzipiert. Man schafft es damit nicht die Zecken zu zerquetschen. Durch das Zerquetschen können Probleme entstehen, z.B. dass der Kopf stecken bleibt. Ist mir auch schon passiert. Mein Körper hat den Kopf irgendwann abgestoßen.

    Ihr glaubt nicht wieviele Zecken unsere Hunde damals ins Haus mit eingeschleppt haben.