Beiträge von Gironimo

    Ich weiß nicht ob ein Tarp für eine ganze Familie beim Camping das richtige ist. Falls möglich nimm besser einen Pavillon mit, wo du die Seiten schließen kannst. Das ist zwar nicht so cool, aber super praktisch.

    Mein Tarp ist mit 450 x 430 cm das größte was ich finden konnte und gleichzeitig ein billiges (Polyesther) von Unigear, Amazon. Mit mehreren drunter zu kochen und zu essen, dürfte trotzdem eng werden. Es muss auch richtig aufgebaut werden, so dass Wasser abfließen kann, und bei Wind nicht flattert. Zwischen 2 Bäumen gehts, aber irgendwo auf einem unbekannten Platz muss man ggf. improvisieren.

    In Schweden kann es kühl werden. Was Ted schreibt ist absolut richtig. Vergiss bloß keine Isolierung mitzunehmen, wenn Du in HM schlafen willst.

    Tja, was soll ich sagen... ich glaub mich hats erwischt!

    Da die 1. Nacht bereits so angenehm war obwohl alles sicherlich nicht gut eingestellt ist und auch vom Equipment (Schlafsack, Isomatte) viel Luft nach oben ist, bin ich fest überzeugt, dass das die richtige Wahl für meine Outdoor-Wald-Übernachtungen sein wird.

    Ich möchte mich nochmals bei euch bedanken, dass ihr mit Geduld und ganz viel Erfahrung einem Newbie ein wenig Starthilfe gegeben habt, gleichwohl die meisten Fragen bestimmt schon 1000x gestellt wurden.

    Aber es hat sich ausgezahlt... die Gemeinschaft der HM-Jünger ist um 1 angestiegen ;)

    Deine Begeisterung wird sich nochmal steigern, wenn du in einem bequemen UQ liegst.

    Herzlich willkommen in der Häng-Gemeinde.

    So wie sich Dein Post liest, wirst du HM lieben lernen, und nicht mehr ohne aus dem Haus gehen wollen. Für Naturfreunde sind HM ein Segen. Bedenke aber, dass nicht jeder sofort super darin schläft. Es gibt für manche eine Eingewöhnungsphase.

    In Deinem Fall, weil du viel wanderst, würde ich direkt das leichteste aber leider auch teuerste beschaffen, was der Markt hergibt.

    HM, Tarp, Moskitonetz, UQ.

    Isomatte würde ich mich gar nicht erst mit befassen. Hast Du Deine erste bequeme Nacht in einem UQ hinter Dir, wirst du das wahrscheinlich ähnlich sehen. UQ u. Isomatte sind 2 verschiedene Planeten.

    Bevor du viel Geld ausgibst, kannst du natürlich zunächst viel testen (Z.B. Forum-Treffen), oder auch ein eigenes Nähprojekt überdenken.

    Viele kaufen als Einstieg die Onewind HM. Das habe ich auch so gemacht und habe es nicht bereut. Packmaß u. Gewicht würden für Deine Bedürfnisse reichen. Das schreibe ich unter Vorbehalt, weil ich nicht in der Trekking-Szene zuhause bin.

    Viel Spaß wünsche ich Dir auf Deinen Touren.

    Ich habe keinen Tipp bezüglich Billig-Fleece, aber wenn Gewicht und Packvolumen irrelevant sind, würde ich einfach eine billige KuFa-Bettdecke mit Druckknöpfen in eine simple GE-Hängematte einknöpfen = Multi-Use Sooki. Die Bettdecke kann man dann immer noch als Bettdecke benutzen, und die Hängematte als Hängematte. Das ist vermutlich die sparsamste Variante.

    Danke. Ist keine schlechte Idee.

    Ich habe in meinen Sookie ein winddichtes Microfleece eingebaut, und bin ziemlich begeistert davon. Der Komfort ist sehr gut. Eine windige Nacht mit 5C u. Regen war kuschelig warm. Unterhalb war ich vollständig geschützt. Der Wind oberhalb am Schlafsack war eher ein Problem. Ich konnte deutlich merken, dass der UQ wichtiger als der Schlafsack ist.

    Ja, ich weiß, dem kann man mit entsprechendem Tarp vorbeugen. Ich finde es aber sehr praktisch, wenn ich weiß, dass ich egal in welcher Lage/Situation keinen Windzug abbekomme, der die Wärme aus dem Material zieht.

    Das Fleece ist von Extremtextil und explizit winddicht. Ich schaue halt was es sonst als winddichte Alternativen gibt.

      

    Weiß ich leider nicht. Dachte das Apex da besonsers ist, das man es nicht steppen muss. Frag doch mal an bei denen.

    Und die haben auch 120 er und 200 er Fliess da, falls du was dünneres brauchst.

    Gesteppt sieht auch gut aus, und soviel Arbeit ist es nicht. Wollte das sowieso mal probieren. Musst ja nur der Länge nach mehrere lange Nähte setzen. Muss ja nicht daunendicht sein.

    Habe auch das noch gefunden: https://www.volumenvliese.de/Bekleidungsvli…afd6f2dc7d8ddc8

    Danke euch.

    p.s. welches günstiges Material würdet ihr nehmen, um das ganze noch winddicht zu bekommen? Was wäre denn dafür die Billigvariante?

    Top Auskunft.

    Ich sehe es so, dass billiges Faservlies zwar schneller an Wärmedämmung einbüßt, aber trotzdem noch wärmt. Ich erkenne das an alten Schlafsäcken. Die wärmen nicht mehr so gut wie neue Modelle, aber man kann sie immer noch nutzen.

    Klar, die Top-Marken haben hervorragende Fasern, aber sind auch entsprechend teuer.

    Eine billige Steppjacke von KiK wird deutlich mehr genutzt als ein UQ, und sie erfüllt auch ihren Zweck im Winter.

    Für meine Angel-Freunde werde ich, wenn die Nachtangel-Saison bald beginnt, bestimmt einen UQ nähen müssen, weil mein UQ gut ankommt. Für die paar Termine/Jahr die wir fischen lohnt sich eine teure Faser nicht wirklich.

    Das ist der Hintergrund gewesen.

    Danke. Das sieht mir nicht nach Material aus, mit dem man Winterjacken füttert.

    Mein Eindruck ist, dass es eine günstige Standard-Faser gibt mit der die ganzen Jacken u. billig-Schlafsäcke gefüttert werden. Die Faser wird in China in rauen Mengen hergestellt. Die Lizenzen dafür sind alt und chinesische Firmen haben die schon lange im Sortiment.

    Die besseren Fasern wie Apex oder G-Loft sind patentierte modernere Herstellungsverfahren, aber der gleiche Rohstoff. Deren Fasern haben noch bessere Eigenschaften, und sind wesentlich teurer.

    Weil die verarbeitende Textilindustrie hier weitestgehend verschwunden ist, kriegt man die einfachen Rohstoffe vielleicht gar nicht mehr.

    Klar, man kriegt die günstigen Fasern in China, aber dann muss man mindestens 5000€ kalkulieren für die kleinste Menge, inkl. shipping. Das ist zu umständlich für ein Hobby.

    Das Design meines Zuhause-DIY-Underquilts ähnelt ein Khibu C.A.Q. UQ. Der ist ein umgebauter Deckenschlafsack von Decathlon. Der funktioniert sehr gut. Wegen der Ausgansform des Schlafsacks, war die Umbau zum Underquilt sehr einfach. Zudem gab es im Voraus Information über Temperaturbereich, Gewicht, Material, Packmaß etc.

    Bei hAmazon gibt es Mikrofaser-Steppdecken, die sehr groß, preisgünstig und retourbar sind. Eine Decke oder ein Deckenschlafsack hat eine bessere Ausgansform als eine Jacke, finde ich. Gebrauchte Deckenschlafsäcke sind sehr günstig. Noch günstiger sind gebrauchte Kinder Deckenschlafsäcke.

    ja das ist mir klar, aber wo kriege ich die günstigen losen Fasern als Basismaterial her, mit denen der ganze Kram gefüttert ist?

    Es geht darum, dass ich nicht extra ein Endprodukt aufschneiden muss, sondern jeden Produktionsschritt der Reihe nach, d.h. regulär mache.

    Danke.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich meinen ersten Sookie mit Apex genäht habe, stelle ich mir die Frage ob es auch günstigere Isolationsfasern als das Apex gibt. Ich finde Apex in der 200-300gr-Klasse schon teuer bei 1,5 x 2 m.

    Günstige China-Steppjacken die man im Textil-Discounter kaufen kann, halten auch warm. Das sind einfache Polyesther-Fasern die gesteppt werden, damit sie sich nicht verschieben. Hier seht ihr ein Beispiel:

    Wintersteppjacke, Janina, Kapuze (Art. 1157556) | KiK Onlineshop
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    www.kik.de

    Bei einem Verkaufspreis von 19,99€ für die Jacke, kann die Iso-Faser nicht viel kosten. Wisst ihr wo man diese Fasern herbekommt, und hat jemand damit Erfahrung?

    Der Komfort wird mit Sicherheit nicht der gleiche wie bei Apex sein (Stauwärme), aber solange es warm hält, wäre es ein versuch wert daraus einen UQ zu nähen.

    Danke.

    Meine Onewind 12' ist mit 1,70m zu breit. Ich kann kaum noch seitlich rausschauen, wenn ich liege. Wollte sie ggf. schmaler machen.

    Bist du mit Deiner Breite von 1,48m zufrieden?

    Ich bin letztes Frühjahr tatsächlich nach einem doppelten Rippenbruch in die Hängematte umgestiegen weil es im normalen Bett gar nicht ging. In der HM war alles Top. Im Herbst Rückenschmerzen... wieder Hängematte und schmerzfreies liegen. Ich bin dabei geblieben und sie ist dauerhaft als Schlafplatz in Gebrauch. Seitdem schlafe ich viel besser als auf einer Matratze.

    Ich merke das auch in einer HM. Kann eigentlich nur daran liegen, dass die Gelenke/Wirbel weniger Druck ausgesetzt sind, als auf Matratzen o. Matten. Die Druckverteilung auf den Körper scheint in einer HM größer zu sein. Eventuell liegt es auch daran, dass das Material das Körpergewicht leicht abfedert.

    Moin...

    nachdem ich hier im Forum von verschiedenen selbst genähten Matten gehört hatte, meine Frau unten in ihrem Nähzimmer fast so viele Nähmaschinen stehen, wie ein halber gegrillter Oktopus Arme hat und ich mir zugetraut habe, gerade nähen zu können, wollte ich es mal probieren mit diesem DIY...

    Ich habe mir eine alte Pfaff90 für 50€ gekauft und auch einfach drauf losgelegt mit einem Sooki UQ. Hat auch direkt gut geklappt. Ich hatte auch 0% Vorwissen.

    Für das Säumen finde ich Nähklammern am besten. Stecknadeln nerven mich, weil sie überall herumfliegen und auch vergessen werden können im Stoff. Mit den Klammern habe ich mich direkt viel kompetenter gefühlt.

    So sauber wie du habe ich nicht genäht, aber hauptsache es hält Belastungen aus. Sieht gut genäht aus Deine Matte.

    Ich finde Näharbeiten allgemein recht entspannend. Muss ich am KFZ etwas reparieren, geht mein Puls viel schneller durch die Decke, wenn mal was nicht klappt.

    Dann ist auch eine CrossHammock und eine Draumr nichts für Dich, weil da eine Isomatte rein gehört.
    Wobei: Ich schwitze auch ganz ordentlich, aber nur wenn die Decke zu warm ist... Die Matten haben mE einen angenehmen Überzug, wo ich noch keinen Pool drauf zusammenschwitzen konnte.

    Das ist auch so eine super Sache an einem Underquilt. Das Kondenswasser dünstet einfach hindurch.

    Ein Haven-Tent wäre wegen der Isomatte auch nichts für mich, zumindest nicht in wärmeren Nächten.

    Der harte Boden ist auch bei mir der Grund, weshalb ich in Gebäuden auf diesen dicken Luftmatten meistens ziemlich schlecht schlafe. In der Natur ist da aber meist eine Wiese oder der Waldboden drunter, was die Sache für mich meistens deutlich angenehmer macht.

    Ich schwitze nachts wohl auch deutlich weniger, da mein Organismus da stark herunterfährt. Nässe auf der Isomatte kenne ich nur von Sommern wie dem letzten, aber auch da habe ich das selten als störend empfunden, weil es i.d.R. im Rahmen war.

    Oben herum ist es kühl und man braucht eine Decke/Schlafsack und dort wo der Körper aufliegt, schwitzt er und der Schweiß kann nicht ablaufen. Keine schöne Sache.

    Deshalb fällt Isomatten-Bodensetup für mich in die Katergorie: "Notlösung". Dort hat es auch definitiv seine Berechtigung.

    Jede Jeck is anders.


    Ich kann dem so pauschal nicht zustimmen. Ich schlafe auf dem Boden abwechselnd besser oder schlechter als in der Hängematte. Auch wenn die Hängematte eigentlich immer gleich hängen müsste, habe ich manchmal echt schlechte Nächte in der Hängematte, aber natürlich auch immer wieder sehr gute.

    Mein Boden-Setup ist etwas leichter (ca. 2,3 kg) und vom Packmass her kleiner als mein Hängematten-Setup (ca. 2,5 kg), weil ich nur den Topquilt benötige und die Isomatte zusammengerollt weniger Platz benötigt als mein Underquilt.

    Natürlich gibt es Leute, die am Boden nur schlecht schlafen (Rückenprobleme und Verspannungen). Aber es gibt umgekehrt auch Leute, die in einer Hängematte nicht gut schlafen. Pauschalurteile, wie: "Die Hängematte ist viel bequemer!", treffen nicht für alle zu, sondern sind immer individuelles Erleben.

    Das mit dem Leck in der Isomatte könnte tatsächlich mal passieren. Ich hatte bisher das Glück, dass es mir unterwegs noch nie passiert ist. Was ich an der Hängematte besonders schätze, ist der einfache Ein- und Ausstieg und der Umstand, dass ich (gerade bei Regen) nicht "reinkriechen" muss.

    Ok. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Jede Bodenunebenheit stört mich massiv und sorgt für Verspannungen. Einmal habe ich 5 Wochen auf einer aufblasbaren Isomatte (dickere Thermarest) in einem alten Bauernhaus geschlafen, d.h. auf dem Fußboden. Erst als ich noch eine Lage Schaumstoff aufgetrieben und drunter gelegt habe, konnte ich gut schlafen. Morgens lag ich jedes mal auf einer triefend nassen Isomatte.

    Ich finde die australischen "Swags" interessant. Das sind größere robuste Schlafsysteme aus Canvas mit dicken Matratzen. Die sind aber sehr sperrig und werden meist auf dem Fahrzeugdach transportiert.

    In einer HM zu schlafen war für mich auch erst gewöhnungsbedürftig, aber die Vorteile überwiegen für mich deutlich. Mein Körper kann gut abschalten, wohlwissend, dass man morgens erholt und ohne Verpannungen aufstehen wird. Das ist für mich sehr viel Wert und hat das ganze Outdoor-Thema nochmal beflügelt.

    Wobei die meisten im Zeltforum dir sagen werden, das man auf dem Boden sehr viel besser schläft.

    Aber die haben ja auch keine Ahnung 🤷‍♂️

    Jetzt mal Butter bei die Fische. In den seltensten Fällen findet man einen ebenerdigen Boden vor, auf dem man seine Isomatte legen kann. Weiterhin sind die meisten Isomatten eher unbequem und nicht mit einer dicken Lage Schaumstoff komfortmäßig vergleichbar.

    Ich hatte jedes Mal Verspannungen nach Nächten auf dem Boden, auch schon als Teenager bei wochenlangen Campingurlauben.

    Es gibt mit Sicherheit vernünftige Boden-Setups, aber die sind sperrig u. schwer. Hinzu kommt das Problem mit dem Schwitzen. Dicke Luftmatratzen haben auch große Nachteile. Ich habe es oft erlebt, dass der Eine o. Andere sich mitten im Urlaub über ein Leck beschwert, und überhaupt nicht gut schläft.

    Das ist eben die Besonderheit einer HM. Man liegt jedes mal gleich gut, unabhängig von der Bodenbeschaffenheit. Vom Packmaß brauchen wir erst gar nicht sprechen.


    Danke für eure Tipps. Auch bezüglich der Route und so das werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Ich werde auf jeden Fall mein Bodensetup aus Tarp, Isomatte und Schlafsack dabei haben. Damit schlafe ich auch gut, aber wenn sich die Möglichkeit bietet schlafe ich in der Hängematte bestimmt noch besser.

    Ich denke die meisten hier sind sich einig, dass man in einer HM besser schläft als auf dem Boden. Du wirst das bestimmt genauso sehen, nachdem du Deine ersten Erfahrungen machst mit einer HM. Danach wirst du Deine Strategie für Deine Reise entsprechend anpassen.

    Deshalb kann man Dir nur empfehlen viel zu testen bevor du startest.

    komm zum NRW Wintertreffen und teste so viel wie möglich…

    Das halte ich für sehr sinnvoll. Testen und sich dann entscheiden was man wirklich braucht für seine Weltreise.

    Gerade wenn man eine strapaziöse Reise mit dem Motorrad macht, sollte man ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass man sich nachts gut erholt. Für die Sicherheit auf der Straße ist es wichtig gut ausgeruht morgens auf den Bock zu steigen.