Beiträge von Gironimo

    Ich glaube es sieht einfach professioneller in der Wohnung aus, und jeder Hänger wird eine unterschiedliche Einstiegshöhe haben wollen. Ein 1,90m Mann wird die HM höher hängen als eine zierliche 1,70 Frau. Das lässt sich dann je nach Länge der Schiene einstellen und falls du einem Schlaf-Gast die HM anbietest, kannst du die Einstiegshöhe genau auf die Körpergröße einstellen.

    Ich habe noch keine Airlineschienen und leite das nur ab...

      

    Ich (33 Jahre, 184cm, 75-80kg) möchte jetzt gerne mal ausprobieren ob das auch was für mich wäre, mit dem Aspekt, dass man ohne Bett mega Platz einsparen könnte, da bald Nachwuchs ansteht :)

    Was benötige ich alles und worauf muss ich achten wenn ich die Matte in meinem Schlafzimmer aufhängen möchte?

    Ich möchte nun auch eine Wandaufhängung für die Wohnung haben. Dazu wurden hier im Forum s.g. "Airlineschienen" häufig erwähnt. Die machen auf mich den besten Eindruck für eine Wandmontage. Sie sehen gut aus und sind praktisch.

    Eine Platzersparnis für Haus/Wohnung ist tatsächlich ein Pluspunkt. Sollte man aus irgendwelchen Gründen einmal nicht im Bett schlafen können, wegen Kindern oder Gästen, kann man schnell auf die HM ausweichen. Der geringe Aufwand für das Aufhängen und das Packmaß sind unübertroffen. Keine Schlafcouch mehr ausklappen oder schwere Matratzen herum-schieben.

    Definitiv würde ich auch für Zuhause einen UQ (Underquilt) nutzen wollen. Der perfekte Schlafkomfort stellt sich erst ein wenn einem rundherum angenehm warm ist. Im Sommer wird man wenig Isolierung brauchen. Eine leichte Decke als UQ wird wahrscheinlich reichen.

    In jedem Fall ist der Schlafkomfort Gewöhnungssache. Das Gefühl zu Hängen ist mit Matratzen nicht vergleichbar. Deshalb nicht wundern wenn man anfangs ungewöhnlich schläft. Leg Dich anfangs am besten erst rein, wenn du richtig müde bist.

    Bei Deiner Körpergröße würde ich zu einer 12'-HM raten.

    Nach längerem testen und neuerlichen Näharbeiten, hier nun mein DIY "interior" Sookie für meine 12' Onewind:

    Ich habe mich dazu entschieden die Iso-Fläche "innen" aufzunähen, so dass man sich wie auf ein Kissen legt. Dabei ist aufgefallen, dass der UQ genau die richtige Spannung haben muss. Er darf nicht zu stark gespannt aber auch nicht zu locker sitzen. Überall da wo er sich anschmiegt, wirds angenehm warm.

    Man kann ihn leicht unter sich zurecht-rücken, und er bleibt in Position. Sehr Positiv ist, dass ich perfekt diagonal liegen kann, ohne, dass er irgendwo drückt. Negativ ist, dass er meine Schultern nicht isoliert. Wie das realisierbar ist, ist mir aber auch nicht ganz klar, will man diagonal liegen.

    Mit den Maßen der Isofläche bin ich soweit zufrieden. Es ist nicht zu viel und nicht zu wenig.

    Bei -1C° habe ich ihn getestet und mir ist sofort aufgefallen, dass der Torso-Bereich wesentlich wärmer wird. Dort hatte ich das übrig gebliebene Apex eingenäht. Das Gesäß und die Beine wurden nicht so gut isoliert, aber es reicht fürs erste. Bei -3C°bis 3C° muss ich so oder so noch einen besseren Schlafsack haben.

    Bei 5C° habe ich grandios komfortabel geschlafen, mit einem einfachen Vaude 3 Jahrezeiten-Schlafsack. Die letzte Nacht mit dem UQ war so komfortabel, dass ich mich erschrocken habe, wie tief man darin schlafen kann, gegenüber einer Matratze.

    Kann es sein, dass der Schlaf in einer HM tiefer ist als in einem Bett? Daran muss ich mich gewöhnen, was natürlich Spaß macht.

    Um unter dem Tarp mehr Platz zu haben, verwende ich bei meinen zwei großen Tarps mit pull outs die external pole mods von Dutch, die diese dann über kurze Gummischnüre anliften. Das schafft unter dem Tarp schön viel Raum und ich möchte das keinesfalls mehr missen. Es ist ein Riesenunterschied unter dem Tarp mit der aufgewölbten Decke. Selbst bei ordentlichem Wind haben sie bisher bestens gehalten.

    Ja super. Die engen Dachschrägen sind weg.

    Das ist die Konstruktion die ich weitestgehend meine, d.h. 90° zur Ridegeline. Hierbei könnte man mit Stangenmaterial, Stangenlänge, der Stangenkrümmung, der Aufhängung und der Spannung experimentieren.

    Ich denke das ist die schlaueste Variante um mehr Platz unterm Tarp zu bekommen, ohne viele Schnüre, Lange Stöcke etc.

    Kleine kompakte Glasfaser-Gestänge würden sich bestimmt auch eignen. Man braucht nur 2 Stk die nicht sehr lang sein müssen.

    Da bin ich auch am Überlegen.
    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    Ich will mir mal noch die zweite Lösung selbermachen. Aber bevor ich Carbonstangen kaufe, werde ich erst mal mit Plastikrohre (für Elektroinstallationene) die Länge ausprobieren.

    Ich bin kein Trekking-Enthusiast, von da her sind meine Ansprüche nicht so minimalistisch. Das einfache Glasfaser-Zeltgestänge von Iglozelten ist mir in den Sinn gekommen, allerdings kürzer und nicht so stark im Durchmesser. Es gibt das auch in sehr schmal, so ca. 5mm Stärke. Ob das ein Tarp halten kann, weiß ich nicht. Das ist nur Brainstürming.

    2 solcher zusammengesteckter Stangen könnte man über dem Tarp, im 90 Grad-Winkel zur Ridgline anbringen, so dass es ein Dach wie ein Iglozelt abspannt (US-Iglozelte haben das Gestänge auch außen).

    Damit wäre in Kopfhöhe schon mehr Bewegungsfreiheit, wo sonst die Dachschrägen stören. Man könnte die Seiten des Tarps dann tief zum Boden abspannen (Wind/Sichtschutz), und trotzdem bequem drin stehen.

    Verstehe ich trotzdem nicht so ganz, im Porch Mode ist das doch dann ein wahrer Palast mit dieser Größe!

    Im Porch Mode hast du viel Platz drunter, korrekt. Ich habe keine Wanderstöcke dabei, und jedes Mal 2-4 lange Äste zu suchen, ist nicht mein Ziel. Die Äste müssen länger sein, weil das Tarp entsprechend breiter ist.

    Daher bin ich am überlegen ob man sich etwas mit Gestänge selbst nähen kann.

    Bitte was? Man kann sein Tarp auch einfach auf 2m Höhe hängen, erst recht wenn es mit 430x450 vollkommen überdimensioniert ist. Ich habe mein Tarp eigentlich immer auf Stehhöhe, kein Problem...

    Niedirg ist die falsche Beschreibung gewesen. De Bewegungsfreiheit ist das Problem.

    Kennt jemand ein Tool/App womit man Tarps am Rechner entwerfen kann?

    Crazy idea: Häng es doch einfach so hoch, wie Du es brauchst. 🥸

    ich hänge es so hoch wie es meine Körpergröße noch zulässt. Vielleicht sollte ich es mal mit Stöcken noch höher schieben.

    Es sind aber auch die Seiten, bzw der Winkel der den Unterstand schmal macht. Ich ziehe die Seiten gerne bis auf den Boden runter.

    Weil es gerade hier rein passt:

    Mich stört bei HM-Tarps generell, dass sie relativ niedrig aufgespannt werden, und man kaum Bewegungsfreiheit drunter hat. Bei meinem Tarp ziehe ich die Seiten komplett bis auf den Boden (430x450cm), was dann einen super Schutz bietet, aber es ist trotzdem eng drunter.

    Man kann sich zwar umziehen, aber bequem drin stehen geht eigentlich nicht.

    Ich hatte überlegt ob man nicht mit Zeltstangen ein größeres "Komfort-Tarp" bauen könnte, wo man mit 2 Personen bequem drin stehen u. sitzen kann, trotz HM.

    Für Leute die weniger aufs Gewicht u. Packmaß achten, wäre das bestimmt interessant.

    Hallo Leute,

    Spannt ihr standardmäßig immer gleich ein Tarp über eure HM wenn ihr Outdoors seid oder macht ihr das Wetterbericht-abhängig?

    Gibt es sonst noch Vorteile eines Tarps wenn es nicht regnet oder stark windet?

    Im Hochsommer gut als Sonnenschutz.

    Wind stört immer. Stärkerer Wind ist für mich eigentlich immer ein Grund gar nicht erst rauszugehen.

    Wir werden in den Süden von Schweden fahren.

    Hätteboda Vildmarkscamping

    +46 70 722 19 97

    https://maps.app.goo.gl/ADfjZ28MyohW89ti8?g_st=ic

    Die Fotos bei Google sind oft schon älter aber eigentlich ist alles so wie auf den Bildern

    Sieht gut aus. Ist auch nicht zu weit von der Fähre in Malmö entfernt.

    Besorg Dir in jedem Fall eine HM wenn du solche Ausflüge häufiger machst. Es gibt nichts schöneres als morgens in der HM vor so einer Kulisse aufzuwachen. Einfach genial. Alleine das ist schon besser als in einem Zelt..

    Ich weiß nicht ob ein Tarp für eine ganze Familie beim Camping das richtige ist. Falls möglich nimm besser einen Pavillon mit, wo du die Seiten schließen kannst. Das ist zwar nicht so cool, aber super praktisch.

    Mein Tarp ist mit 450 x 430 cm das größte was ich finden konnte und gleichzeitig ein billiges (Polyesther) von Unigear, Amazon. Mit mehreren drunter zu kochen und zu essen, dürfte trotzdem eng werden. Es muss auch richtig aufgebaut werden, so dass Wasser abfließen kann, und bei Wind nicht flattert. Zwischen 2 Bäumen gehts, aber irgendwo auf einem unbekannten Platz muss man ggf. improvisieren.

    In Schweden kann es kühl werden. Was Ted schreibt ist absolut richtig. Vergiss bloß keine Isolierung mitzunehmen, wenn Du in HM schlafen willst.

    Tja, was soll ich sagen... ich glaub mich hats erwischt!

    Da die 1. Nacht bereits so angenehm war obwohl alles sicherlich nicht gut eingestellt ist und auch vom Equipment (Schlafsack, Isomatte) viel Luft nach oben ist, bin ich fest überzeugt, dass das die richtige Wahl für meine Outdoor-Wald-Übernachtungen sein wird.

    Ich möchte mich nochmals bei euch bedanken, dass ihr mit Geduld und ganz viel Erfahrung einem Newbie ein wenig Starthilfe gegeben habt, gleichwohl die meisten Fragen bestimmt schon 1000x gestellt wurden.

    Aber es hat sich ausgezahlt... die Gemeinschaft der HM-Jünger ist um 1 angestiegen ;)

    Deine Begeisterung wird sich nochmal steigern, wenn du in einem bequemen UQ liegst.

    Herzlich willkommen in der Häng-Gemeinde.

    So wie sich Dein Post liest, wirst du HM lieben lernen, und nicht mehr ohne aus dem Haus gehen wollen. Für Naturfreunde sind HM ein Segen. Bedenke aber, dass nicht jeder sofort super darin schläft. Es gibt für manche eine Eingewöhnungsphase.

    In Deinem Fall, weil du viel wanderst, würde ich direkt das leichteste aber leider auch teuerste beschaffen, was der Markt hergibt.

    HM, Tarp, Moskitonetz, UQ.

    Isomatte würde ich mich gar nicht erst mit befassen. Hast Du Deine erste bequeme Nacht in einem UQ hinter Dir, wirst du das wahrscheinlich ähnlich sehen. UQ u. Isomatte sind 2 verschiedene Planeten.

    Bevor du viel Geld ausgibst, kannst du natürlich zunächst viel testen (Z.B. Forum-Treffen), oder auch ein eigenes Nähprojekt überdenken.

    Viele kaufen als Einstieg die Onewind HM. Das habe ich auch so gemacht und habe es nicht bereut. Packmaß u. Gewicht würden für Deine Bedürfnisse reichen. Das schreibe ich unter Vorbehalt, weil ich nicht in der Trekking-Szene zuhause bin.

    Viel Spaß wünsche ich Dir auf Deinen Touren.

    Ich habe keinen Tipp bezüglich Billig-Fleece, aber wenn Gewicht und Packvolumen irrelevant sind, würde ich einfach eine billige KuFa-Bettdecke mit Druckknöpfen in eine simple GE-Hängematte einknöpfen = Multi-Use Sooki. Die Bettdecke kann man dann immer noch als Bettdecke benutzen, und die Hängematte als Hängematte. Das ist vermutlich die sparsamste Variante.

    Danke. Ist keine schlechte Idee.

    Ich habe in meinen Sookie ein winddichtes Microfleece eingebaut, und bin ziemlich begeistert davon. Der Komfort ist sehr gut. Eine windige Nacht mit 5C u. Regen war kuschelig warm. Unterhalb war ich vollständig geschützt. Der Wind oberhalb am Schlafsack war eher ein Problem. Ich konnte deutlich merken, dass der UQ wichtiger als der Schlafsack ist.

    Ja, ich weiß, dem kann man mit entsprechendem Tarp vorbeugen. Ich finde es aber sehr praktisch, wenn ich weiß, dass ich egal in welcher Lage/Situation keinen Windzug abbekomme, der die Wärme aus dem Material zieht.

    Das Fleece ist von Extremtextil und explizit winddicht. Ich schaue halt was es sonst als winddichte Alternativen gibt.

      

    Weiß ich leider nicht. Dachte das Apex da besonsers ist, das man es nicht steppen muss. Frag doch mal an bei denen.

    Und die haben auch 120 er und 200 er Fliess da, falls du was dünneres brauchst.

    Gesteppt sieht auch gut aus, und soviel Arbeit ist es nicht. Wollte das sowieso mal probieren. Musst ja nur der Länge nach mehrere lange Nähte setzen. Muss ja nicht daunendicht sein.

    Habe auch das noch gefunden: https://www.volumenvliese.de/Bekleidungsvli…afd6f2dc7d8ddc8

    Danke euch.

    p.s. welches günstiges Material würdet ihr nehmen, um das ganze noch winddicht zu bekommen? Was wäre denn dafür die Billigvariante?

    Top Auskunft.

    Ich sehe es so, dass billiges Faservlies zwar schneller an Wärmedämmung einbüßt, aber trotzdem noch wärmt. Ich erkenne das an alten Schlafsäcken. Die wärmen nicht mehr so gut wie neue Modelle, aber man kann sie immer noch nutzen.

    Klar, die Top-Marken haben hervorragende Fasern, aber sind auch entsprechend teuer.

    Eine billige Steppjacke von KiK wird deutlich mehr genutzt als ein UQ, und sie erfüllt auch ihren Zweck im Winter.

    Für meine Angel-Freunde werde ich, wenn die Nachtangel-Saison bald beginnt, bestimmt einen UQ nähen müssen, weil mein UQ gut ankommt. Für die paar Termine/Jahr die wir fischen lohnt sich eine teure Faser nicht wirklich.

    Das ist der Hintergrund gewesen.