Beiträge von Gironimo

    Von Onewind darf man nicht zuviel erwarten. Alle Teile die kein anspruchsvolles Nähen voraussetzen, kann man von denen kaufen und der Preis ist gut. Bei kniffligen Teilen wie UQ, zipper-bugnet o. innovativer TQ würde ich die Finger von lassen.

    Ich würde an Deiner Stelle alles außer das Tarp zurückschicken und mir nach und nach den Rest selbst nähen, oder mit Bedava zusammen arbeiten. Letztlich wirst Du dann ein viel besseres Setup haben.

    Ich habe nur eine 12' BE von Onewind und schlafe darin sehr gut, aber ich würde jetzt lieber einen steiferen Ripstop haben, als den Onewind 70D. Der ist ok, aber es gibt deutlich besseres Ripstop.

    Ist immer cool von sich auf andere zu schließen ^^ (Schuhe kleiner als Größe 48 braucht kein Mensch...) Komm mich gerne mal in Finnland besuchen, da nutze ich das Netz auch gerne in den restlichen 8 Monaten, um etwas Wärme an der HM zu halten, spart die Windsocke (braucht auch niemand :P )

    Es wird den Luftzug, der einem über die Nase zieht, verringern. Ich glaube nicht, dass die Wärme messbar drin bleibt.

    oder gleich ein teilbarer umlaufender in 6,70m Länge mit zwei Schiebern und möglichst leicht? ;)

    Ich konnte mich noch nie mit den Dingern anfreunden, weder am Schlafsack, noch am Zelt, noch am Neoprenanzug. Ist immer eine Fehlerquelle.

    Man hat auch nur 4 Monate/Jahr in denen man ein Moskitonetz braucht.

    Zipper bugnet ist was für Schönwetter-Hänger...

    Da habe ich mich für den Daunen quilt von cocoon entschieden da ich den zu einem guten Preis ergattert habe.

    Mal sehen ob es für die zweite Matte dann eine DIY Lösung gibt.

    Ich habe für meinen 1. DIY-UQ einen Armee-Stoff genommen. Ist ok, aber für ein 2. UQ-Projekt würde ich was leichteres nehmen. Ich denke der 70d von Extremtextil würde sich auch für einen UQ eignen.

    Zumindest lässt der Dude in dem Video das nicht allzu schwer aussehen :P

    Jetzt wo ich das Wookie-System verstanden habe, wüsste ich nicht wozu man eine doppel-lagige HM brauchen sollte, außer, dass der Stoff steifer wird.

    Eine 2. HM mit Gummizügen unter die 1. HM zu hängen , löst fast alle Probleme. Da kannst du auch alles einschieben.

    Der nächste Thread wird dann voraussichtlich die Vorstellung meiner ersten selbstgenähten Matte :D wollte eh mal wieder an die Maschine 8) und so ne 2 lagige Wendematte mit Einschub und eingenähtem Netz wäre doch mal ein geiles Projekt, oder?

    ja, gute Idee.

    So Freunde,

    ich bin angefixt.

    ^^ Hat ja nicht lange gedauert bis das eingetreten ist, was ich vor einigen Wochen prophezeit habe (in Deinem anderen Thread).

    Scheinst gut in Deiner ersten HM geschlafen zu haben, wenn Du jetzt direkt Zuhause hängen möchtest. Berichte mal.

    Vor ein paar Tagen habe ich 2 Nächte ausnahmsweise auf einer Ikea Faltmatratze geschlafen. Furchtbar! Je häufiger man in HM schläft, desto sensibler wird man mit regulären Matratzen und anderen Bodensetups. Die Matratze wird zur Not-Lösung.

    So meine Onewind 12' Hängematte und Tarp sind da. Ich auch vorgestern schon mal versucht drin zu schlafen. Da es aber eine Nacht bis 12°C war, war mir klar, dass es nicht ewig geht. Ich bin daher nur in den Garten mit dem Plan, rein zu gehen wenn es zu kalt wird. Effektiv hab ich dann nur 2 Stunden von 12 bis 2 Uhr drin geschlafen, bevor es mir zu kühl wurde.

    Aber ich muss sagen bis jetzt bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Ich hatte bis dahin Null Rückenschmerzen und fand es auch sehr bequem. Auch wenn das jetzt natürlich noch kein vollständiger Test war, bin ich überzeugt, dass ich darin auch eine ganze Nacht bequemer als wie bisher auf dem Boden schlafen kann. Daher will ich mir jetzt auch einen Underquilt dazu holen.

    Ich hatte bisher jetzt den Cocoon Daunen UQ angedacht. Ist der denn okay für den Preis und passt der auch an die 12' Hängematte und für mich mit 190cm Größe? Oder gibt es andere Emfehlungen? Oder vielleicht doch gleich den Wooki 20° XL? Würde der denn an meine Hängematte passen? Beim UQ wäre mir jetzt relativ wichtig, dass das Packmaß und das Gewicht recht klein bleiben. Benutzen will ich ihn bis ca. 5° Nächte.

    Danke und Grüße

    Bei aktuellen Wetter sollte eine Wolldecke (Unterlage) in der HM ausreichen. Ich habe letzte Nacht komplett auf UQ verzichtet. Erst ab 4 Uhr wurde es kühler, aber trotzdem angenehm. Habe sonst nur eine Wolldecke mitgenommen zum Zudecken. Nimmt weniger Platz weg als mein Schlafsack.

    HM ist super bequem für den Rücken. Das ist ja gerade das Argument gegenüber Boden-Setups. Es ist im wahrsten Sinne "traumhaft", dass man nur 2 Bäume braucht um richtig gut zu schlafen.

    Testen ist das beste. Die ganze Theorie hier ist wichtig, aber die eignen Erfahrungswerte bringen Dich am schnellsten weiter.

    Für die warmen Sommernächte hatte ich überlegt noch eine 2. HM (wie beim Wookie) zu nähren und dann eine dünnere Wolldecke einzulegen oder ggf. sogar meinen Pulli und T-Shirt einzulegen. Dadurch spart man auch wieder sperriges Zubehör und kriegt trotzdem eine Isolation, die bei 17-22C° ausreicht.

    Das Wookie-Konzept ist gut. Du würdest Dich wundern wie eine 2. HM bereits hilft wenn man einfach etwas einschieben kann.

    Danke euch. Ich hab ca 360cm Hängemattenlänge gemessen. Wenn ich die RL dann auf 83% stelle, kommt es mir tatsächlich etwas zu gekrümmt vor.

    Okay wirklich? Bei mir ist da noch echt viel Schnur übrig. Wenn ich das auf maximale Länge stell hab ich sicher über 50cm längere RL als jetzt (siehe Bild). Aber ich werde einfach mal experimentieren. Für was ist eigentlich diese kleine gelbe Plastikkugel an der RL? Nur dass das nicht durchrutscht?

    Ich habe es auf volle Länge und komme sofort in den "sweet spot" , sobald ich mich reinlege. Ich habe auch alle möglichen Längen ausprobiert. Warum das so am besten für mich ist, keine Ahnung. Ich dachte ich erwähne es mal und vielleicht hilft das.

    Mit der Plastik-Kugel schiebt man den aufgespleißten Teil lose, so dass man die Länge verstellen kann.

    Gironimo Da hat wohl jemand meinen Beitrag nicht gelesen ;)
    Übrigens ist Wind nur beim Auf und Abbau störend, egal ob Zelt oder Hängematte mit Tarp. Bei einem Tarp sollte man halt gut abspannen und zusehen das der Wind nicht gerade von den offenen Seiten kommt. Da ich Endurowandern mache, bin ich nur selten 48 Stunden am selben Ort.
    Mehrere Tage Regen ist schlimmer wenn alles immer feucht ist und keine Chance zum trocknen hat.

    Kann mir nicht genau vorstellen was Du mit Innenzelt meinst.

    Tagelanger Regen ist schlimm wenn du abbauen musst. Dafür sind große Rolltops super. Einfach alles reinstopfen und später trocknen oder beim nächsten Zwischenstopp nass aufbauen. Solange Schlafsack, Klamotten und UQ trocken bleiben, gehts meiner Meinung nach. Einfach alles was trocken bleiben muss in wasserdichte Rolltops stecken. Ist dann egal ob die im Regen stehen.

    Für mich ist Wind DAS Problem. Du wirst bescheuert wenn Du am Zeltplatz sitzt und dem Wind tagelang nicht ausweichen kannst. Ich habe mir deshalb extra ein winddichtes Microfleece (ich weiß einige wirds nerven, dass ich das immer wieder erwähne, aber es hat halt auch sonst niemand als Zubehör) in meinen UQ eingenäht. Meine HM ist jetzt super gegen Wind geschützt. Erst letztes Wochenende hat sich das bei ca. 30 Windknoten wieder bezahlt gemacht. Tarp ist für mich als Winddschutz nur noch zweitranging. Sobald ich in der HM liege, stört der Wind nicht mehr.

    Ich denke bei der Zusammenstellung des Zubehörs wird Dir hier ausreichend geholfen, d.h. für den Trip nach Norwegen.

    Hast Du kaum Erfahrung mit HM , würde ich auch definitiv empfehlen zunächst erst in Deiner Gegend einige Nächte draußen zu übernachten, am besten auch mal 2-3 Nächte am Stück. Du bist dann viel besser gewappnet für Deine Reise.

    Wind sehe ich auch als eines der größten Schwachpunkte bei HM. Wind nervt einfach total und Du kannst ihm kaum entkommen. Zelt ist dann schon super um dem Wind auszuweichen, aber selbst mit Zelt geht Dir Dauerwind nach 24 Std auf den Keks und nach 48 Std wirds nervlich übel.