Beiträge von Gironimo

    Ich kann ganz gut nachvollziehen wie man als Einsteiger denkt. Als Einsteiger sieht man erstmal nur die verschiedenen Features, und den Preis, vergleicht und wägt ab.

    Heute würde ich mein Augenmerk nur auf das Ripstop richten. Das ist das Rückgrat der HM. Bis auf den UQ sind die anderen Komponenten Nebenschauplätze.

    Hab mir mal noch Dennis Vorstellung der Onewind Double bottom entry angeschaut

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    . Hammock Fairy hat die ja auch schon ins Rennen geworfen. Wenn man jetzt mal den Netzaufbau außen vor nimmt, dann ist doch das Material das gleiche wie bei der Khibu Nirvana, richtig? Breiter ist die ein wenig. Meint ihr ich sollte mehr als den doppelten Preis für die Khibu zahlen? Lohnt sich das überhaupt?

    P. S. Ich glaube ich sollte spätestens morgen bestellen, egal was. Je mehr man liest desto verwirrter wird man. Aber immerhin bin ich ausm Schwabenland. Da dreht man ganz automatisch jeden Euro nochmal um 😂

    Willst du ganz auf Nummer sicher gehen, dann näh Dir eine GE-HM selbst mit High-End-Ripstop von https://ripstopbytheroll.com/.

    Ich weiß, dass Dich das jetzt noch mehr verwirrt, aber mit meinem Wissen von heute , würde ich es so machen. Die Näharbeiten beschränken sich dann nur aufs Säumen der Längs-Seiten, wenn Du die Enden "whippst". Das ist ziemlich einfach, auch Tunnelzüge nähen ist easy.

    Die ganze Thematik rund um Material, Preis, Längen, Modelle u. Marken kann Anfänger schnell überfordern. Ich erinnere mich als ich letztes Jahr hier angefangen habe mit meinen Recherchen. Es kam der Tipp mir eine DIY-HM zu nähen. Der Tipp war, nach jetzigem Kenntnisstand, absolut richtig und goldwert, aber zu früh um damit als Anfänger umgehen zu können.

    Als dann noch UQs hinzukamen, hat mir so manches mal echt der Kopf gequalmt.

    Vielleicht wäre es sinnvoll einen Blogbeitrag o.Ä. für Anfänger aufzusetzen, was den Einstieg allgemein erleichtert. Die Podcast-Folge für HM-Einsteiger ist auch brauchbar.

    OffTopic

    Ah, mal "kritische" Erfahrungen mit den OneWind Matten, danke.
    Nicht weil ich OneWind nicht mögen würde (hab ja gar keine, nur ein Tarp von denen), sondern weil es mich grundsätzlich interessiert, was vielleicht für die eine oder gegen die andere Matte spricht.

    Ist wahrscheinlich im www rechtlich nicht so ganz einfach, aber im Grunde würde ich mir mal eine Sammlung der "pros und cons aus Erfahrung der Nutzer:innen" über unsere vielen verschiedenen Matten wünschen.

    Back2Topic

    OffTopic

    Ich bin mit meiner Onewind 12' Bottom Entry sehr zufrieden, weil sie nur 100€ gekostet hat, und ich darin sehr gut schlafe. Daher war es alles andere als ein Fehlkauf. Man darf für den Preis aber keine zu großen Erwartungen haben an Material u. innovativen Features. Das ist was ich den potentiellen Käufern vermitteln wollte.

    Das mit dem integrierten Moskitonetz ist so ein Punkt. Das ist näherisch viel schwieriger umzusetzen, weshalb ich bei Onewind genau aus dem Grund die Bottom Entry Version genommen habe. Hierbei kann der Hersteller nicht viel falsch machen. Ähnlich würde ich das bei ihren UQs sehen. Es ist nun einmal kein Top-Hersteller der seit Jahrzehnten HM herstellt, und deshalb besser nur das nehmen wo sie nicht viel falsch machen können. Dann kriegt man auch eine gute Leistung für den günstigen Preis.

    Ich würde mir wünschen, dass mein 70d Stoff meiner Onewind eine Oktave steifer wäre.

    Gegenfrage: Was ist der große Unterschied zwischen einem Golf und einem Mercedes der S-Klasse? ;)

    Weil der Schnitt doch so oder so immer gleich ist, gehts dann nur darum wer das bessere Material hat. Ohne Warbonnet HM zu kennen, würde ich vermuten, dass sie deutlich besseres Ripstop Nylon verwenden als Onewind. Die Feinheiten bei Warbonnet werden besser sein, d.h. besser durchdacht.

    Bei meiner Onewind geht mir z.B. die 170cm Breite auf den Keks. Klar, wenn sie auf Massenproduktion gehen, dann muss man "One size fits all" anbieten, und Kunden in Kauf nehmen die das "Rumgeflatter" der Seiten stört.

    Okay das klingt schon sehr überzeugend. Gerade diese punktuelle starke belastung auf meiner Isomatte führt glaub ich dazu, dass ich da so schlecht schlaf. Das mit dem gleichmäßigen unterstützen hört sich nur von der Beschreibung her schon ziemlich traumhaft an. Ich denke ich werde dann die Isomatten option gleich verwerfen. Bzw ich kann es ja trotzdem mal im Garten ohne Risiko testen.

    Ich denke dann werd ich trotzdem erstmal eine Hängematte bestellen, die in einer warmen Nacht mit und ohne Isomatte im Garten testen. Wenn alles passt einen UQ dazu.

    Bleibt noch die Frage welche Hängematte. Die Onewind 12' die Gironimo vorschlägt sieht für mich nicht schlecht aus und ist auch nicht so teuer. Was ist denn der große Unterschied zu einer Blackbird für 347€, die ich im hammockfairy shop gesehen hab?

    Danke und Grüße

    wenn Du die HM hast, dann nicht gleich Kopf in den Sand stecken wenn Du ungewohnt liegst und schlecht einschläfst. Der Schlaf ist nicht mit einer Matratze vergleichbar. Ich musste mich auch erst eingewöhnen. Erst nach der 3. Nacht kam bei mir das "Aha-Erlebnis."

    Am besten extra ein paar Bier trinken und lange wach bleiben für die erste Nacht. Dann machst du gleich die Augen zu und fängst nicht mehr über Deine HM an nachzudenken so wie: "Zu lang? Zu kurz? Bequem? Unbequem? Liege ich auch diagonal genug? Gehts noch besser? Mache irgendwas falsch?"

    Mit dem Gesäß, bzw. Körperschwerpunkt das habe ich auch so erlebt. Man muss sich halt ein bisschen ins richtige Liegen "einarbeiten". Deswegen meine ich, dass man am Anfang ein bisschen Zeit braucht.

    Mit der RL-Länge habe ich auch kürzlich nochmal experimentiert und habe die ideale Länge gefunden. Die ist komplett auf voller Länge bei mir. Ich liege sau-bequem.

    Kopfkissen habe ich eine Nackenrolle mit Daunen.

    Hallo,

    erstmal vielen Dank für die Antworten.
    Okay 12' ist denk ich gesetzt. Steifer Stoff ist auch besser, wenn ich normal lieber weicher schlaf? Ist doppellagig nicht deutlich schwerer? Gewicht ist wie gesagt auch ein Thema. Was sind die Vorteile, außer die Matte reinzuschieben? Und nochmal die Frage, kann ich eine Matte mit integriertem Netz auch andersrum ohne Netz benutzen?

    Ich hab auch noch eine eher wellige SeaToSummit Isomatte, die wär dann vl besser geeignet? Aber nochmal zur klarstellung. Ich hab nicht unbedingt vor dauerhaft eine Isomatte zu nutzen. Ich würde nur gern erstmal testen ob mir das ganze zum schlafen gefällt, bevor ich auch gleich noch einen UQ kaufe. Oder bringt der Test dann eh reichlich wenig, weil das komplett andere Welten sind mit Isomatte und ohne? Vielleicht kann ich mir ja auch eine sehr warme Nacht hier im Garten zum testen raussuchen, wie heute, wo es minimal 18° hat. Da sollte es auch nur mit Schlafsack reichen oder?

    Grüße

    Weicher Stoff ist doof, weil man darin versinkt und der angenehme Liege-Effekt für die Wirbelsäule dann verschwindet.

    Ich habe Bottom-Entry Netz. Kann ich nichts zu sagen.

    Bezgl. Isomatte: Ich sags mal so, wenn Du ein Outdoor-Typ bist, der sowieso gerne regelmäßig draußen schläft, dann kannst Du gleich einen UQ mitbestellen, weil Du gleich den Vorteil zu schätzen wissen wirst. Jemand der das draußen schlafen quasi gerade erst anfängt, dem würde ich raten erstmal seine vorhandene Isomatte zu nutzen. Vielleicht mag er ja gar nicht draußen in der Natur schlafen und wird die HM kaum nutzen.

    Ich habe vor 2 Wochen am See nur mit Schlafsack übernachtet. UQ habe ich zuhause gelassen. Ja, geht auch aber UQ ist und bleibt das Teil was die HM zu einem erstklassigen Bett macht.

    ^^ bei geplanten 1-2 Übernachtungen pro Jahr reden wir dann also nochmal wenn ich 50 bin 8o

    Das glaube ich nicht, dass es bei 1-2 Übernachtungen bleibt. HM sind einfach zu genial zum schlafen. Ich wette du kommst auch auf den Geschmack.

    Hallo Alissa,

    und danke für deine Einschätzung. Ich glaube auch, dass es sehr wahrscheinlich nicht bei der ersten Matte bleiben wird, wenn mir das ganze Spaß macht. Ich kenne mich ja mit meinen 35 Jahren zwischenzeitlich ganz gut :P . Wenn ich mir jetzt mein anderes Hobby Dart anschaue, dann kann man da recht schnell Parallelen ziehen. Ich habe zwischenzeitlich gut 10 Sets Dartpfeile unterschiedlicher Art. Fakt ist, man muss einige testen, bis man ein Set findet, das einem liegt.

    Ich habe mit die von die empfohlene Onewind Hängematte angeschaut. Der Preis ist ja recht erschwinglich. Ich glaube aber, dass ich den Bottom Entry nicht so gut finde, ohne da jetzt Erfahrungen gemacht zu haben. Aber das mutet für mich irgendwie kompliziert an. Ich kann mich natürlich auch täuschen.

    Ich habe übrigens deine Podcastfolge (die oben Referenzierte) gehört und fand die Informationen darin interessant und hilfreich. Danke jedenfalls für deine Einschätzung.

    Grüß Dich und willkommen hier.

    Mein Tipp: Sobald Du ein für Dich bequemes Setup gefunden hast, dann schlaf darin ca. 30 mal bevor Du ggf. etwas anderes haben willst. Nach ca. 30 Tiefschlaf-Nächten wirst Du "Eins" mit Deiner HM und wirst viel besser beurteilen können was es allgemein mit HM auf sich hat.


    Hallo liebes Forum,

    ich bin grade dabei mich mit dem Thema Hängematte auseinanderzusetzen und bin jedesmal wieder erstaunt, wie komplex so ein Thema eigentlich ist, wenn man erstmal tiefer einsteigt :) Ich habe bisher keine große Erfahrungen und nur eine Amazon billig Hängematte, die wie ich jetzt gelernt habe für mich eigentlich viel zu klein ist (2,75m). Trotzdem fand ich es bisher immer super bequem und liebe es darin zu liegen. Daher will ich mir jetzt eine richtige zulegen um auch darin schlafen zu können. Ich schlafe öfters draußen, allerdings bisher immer nur auf einer aufblasbaren Mumien Exped Isomatte. Darauf schlafe ich allerdings immer sehr schlecht mit ziemlich starken Rückenschmerzen. Daher hoffe ich in Zukunft evtl. auf eine Hängematte umsteigen zu können.

    Ich bin relativ groß mit 1,90 m und 90 kg. Auf Matratzen schlafe ich gerne ziemlich weich und fast immer auf der Seite. Ich plane eher in den Warmen Monaten draußen zu schlafen, allerdings auch mal in den Bergen wo es auch mal kühler wird. Daher wäre meine Frage ob ich auch erstmal in einer Isomatte in der Hängematte schlafen kann? Würde mir jetzt ungern direkt ein UQ zulegen, bevor ich richtig weiß ob mir das ganze liegt. Ansonsten wäre mir noch ein direkt integriertes Moskitonetz wichtig. Kann man solche Matten eigentlich auch einfach umdrehen, wenn man mal kein Netz will? Achja und ich geh wie gesagt auch gerne damit in den Bergen wandern, daher wäre Gewicht und Packmaß ein nicht unwichtiges Kriterium, dafür würde ich auch abstriche beim Komfort machen. Unauffällige Farbe wäre auch gut. Preis sollte natürlich nicht unnötig teuer sein, aber ich geb auch gern mal Geld für was gutes aus. Also alles unter 500€ wäre erstmal ok.
    Könnt ihr mir mit diesen Infos evtl. etwas empfehlen?

    Danke schon mal vorweg

    Grüße

    Grüß Dich,

    was 22kN empfiehlt ist genau richtig. Bei deiner Größe brauchst du eine 12' und dann am besten einen steifen nicht-dehnbaren Stoff nehmen, und eine Ridgeline solltest du auch haben.

    Hast Du das als ersten Schritt erledigt, kannst Du mit Isomatte experimentieren oder Dich um einen passenden UQ umschauen.Ab dem Punkt wirst du schon anständig und ohne Rückenschmerzen draußen schlafen können. Du kommst dann auf den Geschmack und wirst nur noch in HM schlafen wollen. Das leite ich daraus ab, dass du gerne draußen unterwegs bist.

    Moskitonetz ist natürlich auch wichtig.

    Ich habe eine Onewind 12' und bin soweit zufrieden.

    Grüße

    Sieht top aus, Deine Outdoor-Küche. Ordentliche Pfanne, Windschutz, Bushbox. Damit kann man bestimmt 2-4 Personen locker versorgen.

    Ich habe auch schon unterwegs mit Bushbox gekocht. Das geht ganz gut Man muss nur alle 2-3 Minuten Holz nachlegen. Stört mich aber nicht, weil man sowieso immer am Herd steht.

    Schöne Fische auch. Letzten Sommer habe ich einen 60cm Wels direkt filetiert und mit Bushbox gebraten. Das hat meinen Freunden die sonst nicht angeln gut gefallen.

    Willkommen Micha,

    Motorrad und HM passen sehr gut zusammen. Ich habe einen 125ccm Roller mit Topcase und kriege da alles rein inkl. Verpflegung für einen Tag, d.h. auch Dosenbier.

    11' HM sollte ausreichen. Schau mal nach Onewind.

    Bezgl. UQ würde ich wegen Endurowandern eventuell mehr ausgeben für Daune. Nimmt nicht soviel Platz weg wie Synthetik.

    Du kannst die Isomatte erstmal nutzen. Wird Dir aber irgendwann nicht mehr reichen. Komfort mit UQ ist besser. Den Umweg mit Isomatte gehen hier geschätzte 50% der HM-Einsteiger, inkl. mir letztes Jahr.

    Hallo,

    ich wollte mich auch eben kurz vorstellen, ich bin 41Jahre alt, 1,72 "groß", wohne an der schönen Ruhr in Essen und bin seit einem guten Jahr Hängemattenschläfer. Mich zieht es seitdem immer öfter raus in den Wald, es ist mega erholsam mal komplett raus aus der Stadt und Natur genießen!


    Richard

    Grüße zurück und willkommen Richard.

    Bin seit letzten Sommer auch mit HM unterwegs, aus dem gleichen Grund. Man wird süchtig davon, vorallem wenn man gut schläft.

    Ich war von Sonntag auf Montag auch wieder unterwegs. ;)

    Ich hatte mal eine Weile lang eine Baumwollhängematte - allerdings bestand sie nicht aus extrem dicker Baumwolle. Für mich hatte sie zwei gravierende Nachteile, weshalb ich davon wieder abgekommen bin:

    - im Laufe der Zeit beult sie in der Mitte aus

    - wie Mittagsfrost schon schrieb: wenn man mit Klamotten drinliegt kann man sich fast nicht umdrehen, weil viel zuviel Reibung vorhanden ist.

    Aus diesen beiden Gründen bevorzuge ich auch beim täglichen Schlafen zu Hause eine Kunstfasermatte, auch wenn das Schlafklima mit BW vielleicht etwas besser wäre. Allerdings gehöre ich zu den Leuten, die nachts kaum schwitzen und die sich oft umdrehen.

    Lässt die Stabilität vom Gewebe irgendwann nach, wäre das natürlich sehr schlecht. Danke für die Info.

    Ziemlich schwieriges Thema, da die Stoffe so unterschiedlich sind ... Ich glaube für eine feste Installation zu Hause drinnen würde ich eine mexikanische Hängematte bei Alasiesta kaufen. Oder vielleicht verkauft sie dir nur den Stoff, dann kannst du damit selber nähen.
    Oder Kohtenstoff („Schwarzzelte“ aus Baumwolle) bestellen und selber damit nähen. Das ergibt dann eine Kohtenhängematte.

    Viel Spass beim Ausprobieren, und berichte uns!

    Die mexikanischen HM finde ich auch interessant. Ich wüsste nur nicht wie man einen UQ drunter montiert. Von den Bildern her siehts so aus, als ob man darin fast im 90° Winkel liegt. Danach kann ich mich mal erkundigen. Ist das die Firma aus dem passenden Podcast hier im Forum?

    Kohtenstoff kannte ich überhaupt nicht und finde ihn sehr interessant. Hat jemand eine Kohten-HM und kann seine Erfahrungen dazu schildern? Mich würde interessieren ob der Stoff robust u. langlebig als HM.

    Ja klar wenn ich was nähe, dann wird das hier in epischer Breite dokumentiert. ;) Bin mir aber wirklich nicht sicher was ich letztlich umsetzen werde. Fest steht, dass ich zuhause eine extra HM nutzen werde.

    Ich liege gerade in der Selbstgemachten Hängematte aus Kunstfaser auf einem Schaffell. Sehr angenehmes Schlafklima. Auch eine Überlegung wert.

    Man scheint im Bereich HM nicht an Synthetik vorbei zu kommen, alleine schon vom Preis her.

    In einem anderen Thread hatte ich geschrieben wie ich auf Wollflor gestoßen bin als leichte Alternative zu Wolldecken und auch Fellen. Vielleicht lässt sich eine Stück passend in die HM legen. Danke,

    Eventuell will ich auch Laken nähen, die man regelmäßig tauschen und waschen kann. Ich nehme an, dass ihr eure HM dann in die Waschmaschine steckt bei täglicher Nutzung, oder wie macht ihr das?

    Danke für die Tipps und Anregungen.

    In Naturfaserhängematten liegt es sich prima. Der Stoff fühlt sich angenehmer an als Kunstfaser.

    Leider gibt es einen Nachteil: Das Umdrehen gestaltet sich durch die gegenüber Kunstfaser viel höhere Reibung etwas schwieriger. Mich nervt das gewaltig, wenn ich mal in der Baumwollhängematte schlafe.

    ok, verstehe. Guter Tpp. Danke.

    Die Nylon-Seide ist natürlich viel rutschiger.

    Ich drehe mich allerdings eh kaum in der HM.

    Hier ist ein Video eines Amerikaners der die Canvas-HM seines Großvaters nachbaut. Die US-Navy hatte Hängematten an Bord ihrer Schiffe aus starker Canvas-Baumwolle.

    Ich nehme an mit so dicker Baumwolle wird man eventuell auch keinen UQ mehr brauchen, weil genügend Isolation. Ich finde das Thema interessant:

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    Hallo zusammen.

    ich habe Interesse zuhause eine HM aufzuhängen. Dafür würde ich mir gerne eine "Indoor"-HM nähen.

    Packmaß u. Gewicht spielen dabei keine Rolle, weil sie nur zuhause genutzt werden soll.

    Habt ihr Erfahrung mit angenehmen natürlichen HM-Stoffen? Ich möchte nicht ständig in Synthetik schlafen.

    In der Seefahrt hat man für HM wohl dickere Baumwoll-Canvas-Stoffe verwendet, oder vielleicht sogar Leinen oder Hanf.

    Gibt es hier jemand der sich mit dieser Art Stoffen auskennt?

    Danke.

    Ich schlafe auch gerne auf der Seite. In meiner HM geht das nicht gut. Am besten eingewöhnen auf dem Rücken zu schlafen. Das hat bei mir gut geklappt.

    Die ersten Nächte habe ich mich bewusst übermüdet in die HM gelegt. Von meinen Fernreisen wusste ich, dass auch ein einfacher Stuhl am Flughafen-Gate zu einem sehr gemütlichen Schlafplatz wird, wenn man übermüdet ist.

    Mein Körper hat sich jetzt an die relativ fixe Position auf dem Rücken gewöhnt. Es ist wirklich komfortabel, und man muss sich nicht herum-rollen wie auf einer Matratze. Das muss man dem Unterbewusstsein nur klar machen.