Beiträge von Gironimo

    Ich habe mich ja auch selbst an einer DIY Crosshammock probiert.

    Der Nähaufwand ist nicht besonders groß (ich hatte die Flossen aber auch nur geschnitten und nicht vernäht), der Aufwand um die richtige Länge der Schnüre zu finden aber gefühlt unendlich, zumindest für mich...

    Ich wollte alles inkl. Flossen schon sauber säumen. Mir gehts eher darum eine Anleitung mit Maßen zu haben, auch für das Isomatten-Fach, ansonsten ist es wohl selbsterklärend mit den Schnüren.

    Hallo Konrad,

    die Bilder sind leider nicht mehr verlinkt. Mich interessiert wie Du näherisch vorgegangen bist, aber ohne Bilder schwierig.

    Kann man die Bilder wieder online schalten? Danke.

    Danke für Deine Einschätzung.

    Ich las hier bisher nur Gutes von den Crosshammocks, aber scheinbar scheiden sich bei dem Thema auch die Geister...

    Ich dachte wenn es eine relativ klare u. übersichtliche Anleitung gibt, könnte man das Projekt angehen. Der Stoff und die Dyneema-Schnüre wären als Anschaffungskosten überschaubar.

    Klar, wenn eine GE mit anständigem Ripstop u. UQ den gleichen Komfort bietet, warum sich den Mehraufwand und die Tüddelei antun?

    Moin,

    Zur Not lass deine Gäste auf dem Boden schlafen und erinnerst dich an ein arabisches Sprichwort das sagt: Fisch und Besuch fangen spätestens nach 3 Tagen an zu stinken.............

    Und nutze dann dein Diy Projekt für dich 😊

    Gruß von der Ostsee

    Gruß von der Ostsee

    Naja, ich wollte auch darin zuhause übernachten, und habe grundsätzlich Lust auf ein neues Nähprojekt. Für Unterwegs bleibe ich bei meinem GE-Setup. Ich habe keine Lust auf neue Setup-Experimente mit Regen, Kälte und Wind.

    Hallo,

    gibt es irgendwo Infos zu Crosshammock-DIY-Projekten?

    Bin am überlegen mir eine Crosshammock selber zu nähen. Ich dachte für Zuhause ist es für Gäste besser in einer Crosshammock zu schlafen, als in einer GE. GE ist für viele zu ungewohnt und weil ich definitiv zuhause eine HM aufhängen möchte, kam mir Crosshammock in den Sinn.

    Bei einem meiner Hammockausflüge diesen Sommer bin ich mit einem Spaziergänger ins Gespräch gekommen, der erzählte, dass er auf der Gorch Fock mehrere Wochen unterwegs war und auf dem Segelschiff in HM geschlafen hat. Der fand die Dinger auf dem Schiff super bequem. Er sagte es war ein sehr dicker steifer Stoff.

    Ich gehe davon aus, dass man diesen sehr dicken Canvas-Stoff genommen hat, um gleichzeitig eine Wärmeisolation + Stabilität zu erhalten. Baumwolle hält auch warm.

    Schau dich doch mal im Angelbereich um. Die sogenannten Karpfenliegen bieten zum Teil schon ein Maximum an Komfort. Sind vielleicht etwas sperrig für den Transport und teilweise nicht ganz billig, aber definitiv bequemer als ein Feldbett

    Ich habe noch nie auf einer Karpfenliege geschlafen. Die haben sich unter Anglern fest etabliert in den letzten 30 Jahren, also kann der Komfort nicht schlecht sein.

    Ist wahrscheinlich keine schlechte Option, will man auch mal ein paar Nächte draußen schlafen und kann solche Liegen transportieren.

    Es gibt Feldbetten aus Armee-Beständen und von Camping-Zubehör-Herstellern. Ich habe mit Feldbetten ein paar Erfahrungen gemacht.

    - Sie sind zusammengefaltet nicht sehr sperrig aber dennoch relativ schwer

    - Der Stoff sollte was aushalten können, d.h. nicht den billigsten nehmen

    - Definitiv auf die breiteren Versionen zurückgreifen. Ansonsten hat man nur einen mini-Komfortbereich was auf Dauer unbequem wird.

    Ich habe unterwegs gut auf Feldbetten geschlafen und empfand es um Längen besser als auf Isomatte auf dem Boden. Die Technik wird nicht umsonst nach wie vor in Feldlagern beim Militär und Feuerwehr genutzt.

    Würde aber auch generell eher zu HM tendieren, oder auf Ikea-Faltmatratzen zurückgreifen.

    Genau. Sorgfältige Prüfung des Hängematten-Sachverstands, zur behördlichen Vergabe einer Beratungslizenz, als notwendige Voraussetzung für die Erstellung von Werbesendungen. :D

    Sie wollen halt alle schnell Geld verdienen, auf Kosten des Schlafkomforts der Allgemeinheit!

    Dem muss man einen Riegel vorschieben..

    Das nenne ich mal eine geballte Ladung Know-How!

    Ich gebe Dir völlig Recht, weil auch ich zunächst den ersten auffindbaren YT-Videos Vertrauen geschenkt habe, und mit heutigem Erfahrungs-Stand, waren das nur Werbevideos für China-Schrott, die ich besser gar nicht angeschaut hätte.

    #Wuppitom4Kanzler

    Ich finde die Nächte zur Zeit mit den 25 Grad zu Hause super, weil ich dann ohne UQ schlafen kann. Trotz Wooki finde ich das Schlafen in der HM ohne UQ angenehmer.

    ja, Zuhause ist das bestimmt nicht schlecht, weil Du auch schnell variieren kannst. Das Variieren unterwegs inkl. Entscheidung was man schließlich mitnimmt und was nicht, finde ich nervig. Bei unter 10C° weiß ich definitiv was ich brauche und mitnehme.

    Hat soweit alles super geklappt und hab ziemlich gut geschlafen. Bin immer noch begeistert, wieviel besser ich liege als auf meiner Isomatte im Zelt.

    Das ist auch ein Punkt den Anfänger an HM nicht genau verstehen, weil sie gar keine Erfahrung haben draußen.

    Für Leute die schon viel unterwegs waren (camping) und viel auf Isomatten, Luftmatratzen o.Ä. geschlafen haben, ist der Umstieg auf HM eine Wohltat trotz, dass man sich in ihr nicht gut bewegen kann.

    Mir war es draußen zu warm und schwül die letzten Wochen. Ich freue mich wen es wieder unter 10C° geht ab morgen Nacht. Ich schlafe dann wesentlich besser.

    Danke für den Bericht und weiterhin viel Spaß mit Deinem Setup.

    Für mich gingen alle meine Experimente um Reparaturen und ich war mit dem Ergebnis zufrieden.

    Dinge, die ich für mich herausgefunden habe:

    • feinmaschige wenig dehnbare Kunstfaser funtkionieren am besten
    • ich würde das nicht direkt an der Haut haben wollen, also eher Hardshells (Regenjacke, Poncho), Zelte, Tarps etc.
    • es gibt Qualitätsunterscheide unter den Reinigungsbenzinen, billige könnten dann am Ende etwas ölig wirken
    • der Geruch, der am Anfang stark ist, geht nach ein paar Tage an der Luft weg
    • am besten für Dinge, die nicht oft gewaschen werden müssen

    Der Mann hier schmiert damit seine Motorradjacke ein. So in etwa hatte ich mir das gedacht als ersten Test. Danke für Deine Hinweise.

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    Moin,

    ich denke nicht das Bettlaken Baumwolle robuster als Polyester ist.............

    Die für Oilskink Tarps verwendete Baumwolle ist meist ein Canvas Material in verschieden starken Gewichten pro Quadratmeter.

    Und ich wäre vorsichtig beim Kochen unter einem Benzin getränktem Tarp.......🔥😳🤣

    Gruß von der Ostsee

    Druck pro cm2 wird mit Sicherheit geringer sein, aber die Wechselbelastung wird wohl besser sein. Je häufiger du ein Poly-Tarp faltest, stopfst o. aufhängst, wird es immer weiter an Stabilität verlieren.

    Das mit der Entflammbarkeit könnte ein Problem sein. Danke.

    Das funktioniert. Ich habe einiges mit Silikon beschichtet, insbesondere Zeltböden. Zeltböden sind oft innseitig PU beschichtet. Irgendwann depolemisiert die PU Beschichtung, während das Silicon Nylon Außenzelt noch in Ordnung ist. Die Außenseite des Innenzelt Bodens ist aber unbeschichtet Nylon. Diese Seite habe ich mit Silikon beschichtet. Das Funktioniert sehr gut. Ich habe viel mit der Mischung experimentiert und Papier und Pappe beschichtet. Das hält, ist flexibel und wasserdicht. Als Lösemittel habe ich Waschbenzin genommen. Immer draußen an der frischen Luft damit experimentieren. Waschbenzin soll man nicht einatmen.

    Super, dass hier schon einer Erfahrung hat.

    Ich würde das gerne einmal testen. Mir kam Kleidung in den Sinn, weil auch nicht zu aufwändig. Meinst Du das geht?

    Ich dachte an einen Hoodie zum experimentieren. So hätte ich Nässe und Kälte-Schutz in einem Pullover, wenns denn auch klappt.