willkommen aus dem bergischen Land
Beiträge von Gironimo
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ich habe in jedem Fall Bock zu kommen. Ich schaue mir aber noch genau das Wetter an.
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Ditt mag sein, wenn man evtl. ne Nähmaschine hat und die schon ma in Betrieb hatte. Ich glaube, dass ich viel mehr Lehrgeld zahlen müsste, als von dir veranschlagt

Ich stand vor 2 Jahren auch da und hatte 0 Ahnung vom Nähen, und hatte hier im Forum recherchiert. Weil ich keine Lust hatte irgendeinen UQ zu kaufen bei dem mich später irgendeine Kleinigkeit stört, habe ich mir für 50€ eine Nähmaschine bei Ebay Kleinanzeigen gekauft und einfach drauf losgenäht. Ergebnis kannst Du hier im Forum finden und ich würde es wieder so machen, weil es wirklich nicht schwer ist.
Beim TQ muss man nur ein rundes Stück einnähen mit ca. 20 -40 cm Durchmesser am Fußende. Zusätzlich würde ich mir beim TQ einen Gummizug einnähen den ich mir um den Kopf lege, so dass der TQ immer gut über die Schultern anliegt und sich nachts nicht verschiebt.
Das Apex vernähen fand ich auch nicht so schlimm wie das einige hier schreiben. Apex ist im Grunde eine fertige Decke um die man nur einen Stoff als Bezug nähen muss, fertig.
Außenstoff (Shell) und Apex findest Du bei Extremtextil.
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Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung in dieser Konstellation Waldläufer70 . Hab mir den Burrow mal konfiguriert. Wären ohne zusätzliche Überfüllung ca. 350$. Hab leider noch keinen europäischen Shop gefunden
Kennt da jemand zufällig jmd einen? Klingt auf jeden Fall erstmal interessant.
Was ich auf meiner Recherche noch gefunden habe - ein wasserabweisender Daunenschlafsack. Wenn der nicht so irre teuer wäre. Klar eine Wassersäule von 1000 Millimetern ist nicht die Welt, aber damit liegt man ja auch nicht direkt im Regen - wobei ich gelesen habe, dass es ein BiwakSack obsolte machen soll (was ich nicht glaube)
Dazu ist er noch irre leicht und hat ein kleines Packmaß
Aber dieser Preis - whyyyyy?
Ich bin ganz froh, dass ich mich noch nicht gleich entscheiden muss.mit Apex-Endlosfaser ist ein UQ und TQ wirklich einfach zu nähen. Materialkosten: UQ ca. 140€, TQ ca. 120€
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Willkommen und Grüße aus Solingen.
Hier werdet ihr alle Infos bekommen. Am besten diesen Beitrag erstmal lesen.
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Das Kanu erhöht die Fangchancen tatsächlich enorm. Eigentlich unverzichtbar wenn man sich auf Fisch als Nahrungsquelle verlassen muss
OT:
Das ist so. Ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass Fisch als Nahrungsschwerpunkt (im Urlaub) nicht wirklich angenehm ist. Man kann die leckersten Filets haben, aber es nervt ab Tag 3 nur noch. Ich esse wirklich sehr gerne Fisch und wenn ich einen Angelurlaub mache, plane ich trotz frischen Filets immer ein Stück Fleisch, Gemüse mit ein als tägliche Mahlzeit.
Übrigens habe ich im Hochsommer ausprobiert Hechtfilets unterwegs zu salzen und ohne Eis haltbar zu machen. Das kann man dann z.B. unterwegs mit Kanu gut machen und sich ein paar Kilo mit nach Hause nehmen, ganz ohne Kühlkette. Bei Interesse kann ich das erklären. Das konserviert den guten Hechtgeschmack, und Hecht ist ein guter Speisefisch.
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Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden aber um den Grund und das Ausmaß des Urlaub-Plans zu erläutern:
Nach dem Norwegenurlaub mit dem Motorrad haben wir beide bemerkt, dass das Outdoor-Leben doch zu kurz kam. Was uns im Nachgang gestört hat, waren tatsächlich die ständigen Ortswechsel. Wir hätten gern mehr "Lagerbau" betrieben und kennen gelernt, mehr geangelt, geschnitzt und am Feuer gesessen. Damit war der Keim als Wunsch bei mir gelegt, nochmal einen Outdoor-Urlaub zu machen, wo ich einzig und allein das Umsetze (also ohne Motorrad).
Dann kam ich irgendwann auf die "7 vs Wild" Serie und war von der ersten Staffel total geflashed (hab mit der Zeit aber alles Staffeln gesehen und von einigen interessanten Teilnehmern noch mehr). Da ich mir im Vorfeld schon einige Gedanken zum Land gemacht hatte, wurde ich von "7 vs Wild" inspiriert und denke auch genau an den selben See zu fahren. Es gibt dort eine Menge Stellen, an den man das Auto stehen lassen kann um Richtung See zu wandern.Das Jedermannsrecht ist mir aus Norwegen schon sehr bekannt und ich werd mich diesbezüglich natürlich für Schweden genauso informieren.
Ich habe tatsächlich vor mir einen kleinen Unterstand zu bauen. Dafür würde ich aber keine Bäume fällen. Auch ein Versuch mit nem Floß auf das Wasser würd mich reizen, wenn man genug und geeignetes Holz findet. Das ich einen Platz so verlasse, wie ich ihn vorgefunden habe, muss mir kein Jedermannsrecht erklären, das gehörte allgemein zu meiner Erziehung. Für Details werd ich mir aber alles nochmal genau durchlesen
Ich nehme an, euer Outdoor-Leben kam zu kurz weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Das ist bei "Minimal-Equipment" das Hauptproblem. Regnet es 2 o. mehr Tage durch, ist ein Aufenthaltszelt wo man drin stehen kann bereits erforderlich, damit man entspannt bleibt und sich die Laune der Beteiligten nicht zu sehr eintrübt. Ansonsten liegt man genervt nur unterm Tarp in seiner HM. Klar, das kann man "mal" machen, aber auf Dauer wirds schwierig.
7 vs. Wild hat mich auch inspiriert, und ich sehe das so wie Du. Lieber ausgiebig an einem Platz bleiben und entspannen, anstatt häufige Ortswechsel. Im Grunde genommen sehen die Ufer und Wälder sowieso alle gleich aus in Schweden. Ob ich nun 100 km nördlich fahre oder 5km westlich macht für mich keinen Unterschied.
Unterstand und Floß bauen sind romantische Vorstellungen die man entwickelt wenn man zuviel Youtube guckt. Geht mir aber auch so. Vor Ort sieht die Welt anders aus. Groß irgendwas sägen und bauen ist einfach nicht praktikabel, als "Urlauber"
Was allerdings praktikabel ist , ist insgesamt für einen runden komfortablen Aufenthalt zu sorgen. Dafür gibt es wirklich genug zu tun, wie z.B.
- zusätzlich ein größeres "Aufenthalts-Tarp" mitnehmen und aufbauen für 2-3 Personen
- Outdoor Stühle und Tisch mitbringen
- Kanu ausleihen und Fische fangen
- Genügend Feuerholz besorgen , so dass man auch mal gemütlich bis Mitternacht am Feuer sitzen kann.
- Gute Verpflegung in ausreichender Menge dabei haben, und 1 x am Tag erstklassig kochen (ab Tag 3. nervt Fisch, glaubt es mir)
- Für Nachschub samt Kühlkette sorgen
- Dafür sorgen dass man alle 2 Tage heiß duscht und Klamotten waschen kann
- Vernünftiges WC
Das alles ist aufwändig genug, und man versteht warum Campingplätze ihre Daseinsberechtigung haben. Für mich ist ein Mittelmaß am besten. Nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig Komfort. Die notwendigen Dinge müssen erstklassig laufen, und man erhält sich trotzdem eine rustikale Biwak-Romantik.
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Das ist ja das tolle an meiner Situation. Ich besitze nur einen billigen über 20. Jahre alten KuFa Schlafsack, der gar nicht mehr isoliert. Der Schlafsack zur Norwegen-Tour war gar nicht meiner und so wieder UnderQuilt auch nur ausgeborgt. Somit kann ich mir gern mal eigenes Material zulegen und damit hab ich die Qual der Wahl

ok, dann kannst Du stumpf nach Budget gehen, d.h. je nachdem was Du ausgeben möchtest stellst Du Dir das Setup zusammen.
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Ja, bin damit schon zufrieden gewesen - der Schlafsack war mir allerdings zum Einschlafen zu warm, sodass ich ihn erst mitten in der Nacht erst zu gemacht hab. Daher glaube ich, wäre ein Top-Quilt ganz cool, wo ich (wie bei ner Zudecke) meine Gliedmaßen rausstrecken, bzw. einziehen kann, um die Temperatur zu regulieren.
Ah, gut zu wissen. Dann kann ich sie zur Not auch kontaktieren. Bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit.
Zu 2. - Ich hab gern mehrere Shops zur Auswahl. Mit nur einem Anbieter kann ich keine Preise vergleichen. Leider kenn ich die normalen Preise für den Wooki XL 20F (glaub der würde für mich ausreichen) nicht auswendig.
Irgendwie hoffe ich bis dahin auch noch auf ein gutes Angebot hier im Marktplatz
Du kannst Deinen Schlafsack doch als Top-Quilt nutzen. Reißverschluß nur zu 20% schließen, einsteigen, zudecken. Mache ich auch so. Ich mache den erst komplett zu wenn mir kalt wird.
Ich hätte auch gerne einen Daunen-Top-Quit, aber ich nutze weiterhin meinen 25 Jahre alten Vaude 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Der ist mir viel zu groß, ist recht sperrig und hat schon 2 Brandlöcher. Das Teil funktioniert aber gut bis ca. 3C° . Werde diese Saison auch wieder 20-30 Nächte drin schlafen. Sehe nicht warum ich was "besseres" bräuchte für meine Anforderungen.
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Naturfaser ist grundsätzlich das angenehmere Schlafklima, aber wenn Daune nass wird, klar, dann musst Du sie erstmal trocknen am Lagerfeuer.
Mein Apex Kufa-UQ ist schon praktisch, aber der Komfortbereich ist klein bei ca. 5C° - 17C°. Drunter zu kalt und drüber zu schwitzig. Dafür aber robust.
Ich bin Schafswoll-Fan, und musste vorgestern wieder Mottenfraß feststellen. Das ist für mich der Bereich wo Synthetik klar die Nase vorn hat. Was macht man wenn vielleicht mal der Stoff vom UQ am Maschendraht hängen bleibt? Fängt man dann seine Daunen im Wind wieder ein? Das muss nicht passieren, aber wer viel "offroad" unterwegs ist wird wissen was ich meine.
Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.
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