Beiträge von Gironimo

    Alpenmann

    Bezgl. Komfort kann ich Dir nur sagen, dass eine 350cm GE Onewind für mich als alter Outdoor-Camping-Hase ein Aha-Erlebnis war.

    Es ist aber eine Umstellung. Ich kann nicht auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen, aber im Vergleich zu einem Bodensetup ein Unterschied wie Tag u. Nacht. Endlich keine Rückenschmerzen mehr und gut erholt aufstehen. Das ist schon sehr viel wert.

    Zum Komfort Haven-Tent oder Cross kann ich nichts sagen.

    funktioniert das wirklich gut? eine Hängematte mit eingeschobener Isomatte? Bisher habe ich davon abgesehen überhaupt darüber nachzudenken....

    Es funktioniert schon mal besser als wenn man die Isomatte nur reinlegt. Die verrutscht dann nicht mehr so schnell beim Ein u. Ausstieg.

    Es gibt z.B. ein "Heat reflective pad" von Hennessy das sehr leicht und eventuell genau richtig fürs Enduro camping wäre. Das kannst Du gut einschieben, hast es warm, ist sofort installiert, schnell abgebaut u. wieder verstaut.

    Das kann bei Motorradtouren auch sehr hilfreich sein, wenn Du nicht jedes mal Deine Isomatte aufblasen und entleeren musst, d.h. jeden Tag aufs neue.

    Ich habe einen DIY-Kufa-UQ und der nimmt bei mir auf dem Motoroller viel Platz weg. Der ist total bequem, aber wenn ich eine Tour machen müsste, wo ich jeden abend neu aufbaue, würde ich wahrscheinlich nur die BW-Faltmatte mitnehmen, weil viel platzsparender.

    Ist bei weitem nicht so komfortabel, aber geht auch.

    Die ist zwar nicht sehr leicht aber für Motorradfahrer könnte eine gute Option sein, da sehr vielfältig: die HavenTent

    Als ich darüber recherchiert hatte, bin über einen US YouTuber gestossen, ich glaube MotoGiant. Der schien sehr zufrieden damit zu sein. Hier im Forum ist mindestens ein Fahrradfahrer wuppitom , der sie oft benutzt :)

    Ja, das Teil soll super sein, und für seine vielen guten Features, immer noch relativ kompaktes Packmaß.

    Übrigens habe ich im US-Forum einen aktuellen Post gesehen wo sich jemand eine "einseitige"- Aufhängung für sein Motorrad gebaut hat: https://hammockforums.net/forum/showthre…tree-hang-setup

    Das ist schon super, weil man nur noch einen Baum suchen muss.

    Einzige Möglichkeit die ich sehe ist alles was trocken bleiben soll luftdicht zu verschließen und Silkontrockenmittel mit reinzulegen.

    1. Wirst Du sowas schlecht auftreiben können, da wo Du bist und

    2. ist das auch keine Lösung fürs biwakieren. Du musst ja schließlich ständig an den Rucksack ran. Das ist eher was für seine Gear-Pflege zuhause im Keller. Könnte aber ggf. schon helfen.

    Ich kann mir schon vorstellen was Du durchmachst. Das sind extreme klimatische Verhältnisse die hier kaum jemand kennt. Grundsätzlich Deinen Rucksack tagsüber in die Sonne zu stellen, so lange wie möglich, oder am Feuer trocknen.

    Das britische SAS (Spezialeinheit) sind durch ihren Einsatz im Dschungel von Malaysia zu Dschungel-Experten geworden und haben da auch viel drüber geschrieben. Das kannst Du Dir ggf. mal anschauen. Denen sind die besten Lederstiefel nach nur 3 Wochen weg-gegammelt usw. Im Dschnugel muss man bestens Bescheid wissen wie man vorgeht, sonst kommt man nicht weit.

    Viel Erfolg.

    Ich habe mir letzte Woche eine doppellagige mit 2 x 70D-Nylon genäht, mit einem Einschubfach für Isomatte. Denke das ist für Enduro nicht verkehrt, mit dem Einschubfach. Musst Du nicht zwingend einen sperrigen UQ mitführen, und Du kannst auch mit der Isomatte experimentieren. Es gibt Materialien die leicht sind, nicht viel Platz wegnehmen und Dich trotzdem warm halten bei +10C°.

    Daunen UQs, wie der Wooki sind natürlich das beste.

    Update:

    die doppellagige HM mit dem Einschubfach ist sehr gut. Trifft genau meinen Geschmack, so dass ich noch eine 2. , leicht kürzere nähen werde. Ich kann sie guten Gewissens weitergeben an meinen Bruder.

    Das Zipper-Bugnet habe ich verworfen. Ich habe mich etwas verkalkuliert mit den Maßen und war gar nicht zufrieden mit dem gesäumten Netz, wie es an die Seite mit den franz. Naht genäht werden sollte, sowie mit der Qualität des RV und des Netzes allgemein.

    Ich meine das müsste ganz anders konzipiert werden. Ich mag es aber auch überdurchschnittlich stabil und langlebig. Es wurde auch schon hier im Forum angesprochen, dass man einen stabilen Stoff als "Kante" zunächst an das Moskitonetz annähen könnte, um es stabiler zu machen. Sehe ich auch so.

    Ich dachte ich probiere das Zipper-Bugnet einfach aus um mitreden zu können, und nach dem was ich nun auch technisch gesehen habe, bin ich noch entschiedener für bottom entry Netze.

    Hinzu kam , dass ich die HM draußen aufhängen musste und immer wieder mit Regenschauern zu kämpfen hatte, was mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Eine Aufhängung zuhause ist für das Nähen eines Zipper-Bugnets, schon fast Pflicht.

    Das Spleißen vom Dyneema ist, wenn man es einmal begriffen hat natürlich einfach und schnell gemacht, aber wenn man 0 Vorwissen hat und die zig Anleitungen und Youtube-Videos anschauen muss, geht dabei viel Zeit verloren. Ich kann jedem der eine eigene HM nähen will nur empfehlen die Whoopie-Sling und continious loops vorab als separates Projekt zu machen, wenn man das noch nie gemacht hat. Danach sich erst an die Nähmaschine setzen.

    Die 2 Lagen 70D sind genau mein Ding. Ich liege mit meinen 100Kg viel besser als in der einlagigen 70D-Onewind.


    Danke für eure Hilfe.

    Wie lang war denn der Stoff vorher ? Ich nehme immer 385 cm Rohlänge, dann komme ich mit doppelt Säumen auf jeder Seiten und 2,5 cm Tunnelzug je Seite auf 361 cm von Knubbelende bis Knubbelende...

    Ja ich würde nur 2,5 cm Tunnelzug nähen, wenn du den WB Whipp machst. Dann hast du schon mal 5 cm Länge gewonnen. 1,5 cm würde auch reichen für den Tunnel...

    Kannst du den Whipp noch enger machen ? der Sieht etwas locker aus ?

    Danke Bedava ,

    Ich habe vor 40 min das erste mal so einen Knubbel gemacht....fehlt mir noch die Übung. Mache ich noch fester. ^^

    Habe jetzt den 2. TZ schmal genäht und komme mit Hammock Fairys Kalkulation genau dahin wo ich hin wollte, mit 345 cm von Whip-Knoten zu Whipknoten. Sie schrieb ich müsste mit 730er Gesamtlänge kalkulieren, und das passt jetzt doch haargenau.

    Bin jetzt auf 342cm, aber den einen TZ kann ich ja nochmal schmaler machen. Ist also doch alles glatt gelaufen.

    Jetzt muss ich mir Drähte biegen um Spließnadeln zu bauen. Mit dem Fundament der HM bin ich aber schon zufrieden. Der Extex-Stoff ist tausendmal geiler als der Onewind 70D...und ich habe ihn jetzt sogar doppelt.

    Hallo, nochmal mit einem Update und kurze Frage:

    Ich habe jetzt den ersten Whip gebunden. Dafür habe ich den ersten Tunnelzug mit nur einer Naht 5cm breit genäht. Ich könnte die Naht theoretisch nochmal öffnen, und den Tunnelzug schmaler machen.

    Auf der anderen Seite habe ich noch keinen Tunnelzug genäht und komme mit der HM-Länge aber jetzt schon auf ca. 345cm bis zum Knubbelende... ?(

    Macht ihr an beiden Enden den Whip, oder nur an einer Seite? Ich muss jetzt schauen, dass die HM nicht zu kurz wird. Ich weiß aber auch nicht von wo bis wo ihr messt.

    Bis jetzt gefällt mir die HM sehr gut. Etwas robusteres habe ich bisher nicht gesehen ( 2 Lagen 70D).

    Danke.