Beiträge von Gironimo

    Ich denke mal das Theorie und Trocken in den Tropen nicht wirklich existent ist. Durch die hohe Luftfeuchte wird immer etwas Restfeuchte in den Sachen sein, die dann im geschlossenen Drybag nicht mehr abtrocknen kann. Dann fängt es, gerade in Verbindung mit den Temperaturen

    Das ist der Punkt. Du kannst deine Klamotten gar nicht trocken halten. Man kann im Grunde genommen nur die allerwichtigsten Dinge die trocken bleiben sollen lufdicht verschlossen halten und Silikonentfeuchter mit dazu legen.

    Problem ist: Man muss immer wieder an seine Sachen ran. Dafür hat man sie ja auch mitgenommen.

    Mein Tipp für Süd-Ost-Asien: Seid ihr dort unterwegs dann viele gute Klamotten und Kleinkram in Deutschland lassen, und sich im MBK in Bangkok für wenig Geld eindecken. Z.B. T-Shirts, kurze Hosen, Dry bag, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Schuhe etc. mit ca. 100€ kommt man schon weit.

    Die guten Klamotten aus Deutschland sind wirklich nicht notwendig und verscheißen unnötig schnell in den tropischen Bedingungen.

    Also ich hatte bisher nur 2 Nächte Indoor und das war warm und bequem.

    Aber "warm" ist zu der Jahreszeit und dann auch noch Indoor auch relativ ;) Auf jeden Fall finde ich die Aufhängung sehr bequem, da keine Schnüre einschneiden, drücken o.ä.

    Deine Idee die Isolation im Sooki Stil zu verwenden hatte ich auch schon, ich nutze den Schlafsack aber aktuell auch noch als Backup für Freunde & Co. Wäre ja auf jeden Fall der Low Budget Wookie

    Mein 200er Apex Sookie ist gut gelungen, aber er ist halt sperrig. Das nervt, aber als sehr robuste Allround-Option bis -2C° hat er seine Berechtigung.

    Mich würde interessieren wie die Standard-Schlafsack-Polyester-Füllung warm hält. Mit Wind o, ohne Windschutz müsste man noch testen. Ich glaube nämlich, dass der Preis von Apex nur so teuer ist, weil es eine Endlosfaser ist die nicht gesteppt werden muss. Ich glaube normale Schlafsack-Füllung hält pro Gramm genauso warm, aber muss halt gesteppt werden.

    Nein, so habe ich das weder gemeint noch gesagt.

    Ich will nur sagen, dass es für Interessenten immer schön ist, zu solchen Events fahren zu können, dass das aber für die Aussteller mit viel Aufwand verbunden ist, der sich erstmal rechnen muss.....

    Das war auch nur Spaß.

    Ich kenne das mit den Messen als gewerblicher Kunde und auch als Mitarbeiter für Hersteller . Leider gehört das dazu. Hersteller die nur über das Internet vertreiben und nie auf Ausstellungen gehen, sind eher Exoten.

    Weil die HM-Branche so winzig ist, ist es eigentlich noch wichtiger sowas mitzumachen, weil es eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich von chinesischen Billiganbietern abzuheben.

    Für die Besucher und Interessenten ist sowas ne tolle Sache....

    Und jetzt kommt das große ABER: die Hersteller und Händler sind oft sehr kleine Betriebe. Wenn da jemand zu so einem Treffen kommt ist der organisatorische Aufwand (was nehme ich mit, wie dekoriere ich alles), der zeitliche Aufwand (2-3 Tage, meist ein Wochenende plus Vor- und Nachbereitung) und der Kostenfaktor (Anfahrt etc.) sehr groß. In der Zeit, in der du bei so einem Event bist kannst du nicht arbeiten und mußt hoffen, über evt. eingehende Bestellungen erstmal deine Kosten zu decken.

    (Ich spreche aus Erfahrung, weil ich aus genau diesen Gründen solche Dinge in meinem Fachbereich nicht mehr mache. Die Arbeit, die dahintersteckt ist für Außenstehende oft nicht abzuschätzen)

    Ließt sich so als ob die Veranstaltung schon feststeht, und man schon um die bestmöglichsten Konditionen verhandelt. Ich habe es schon deutlich geschrieben: Ich mache es nicht.

    Ich kenne das alles, aber wenn ihr in der Branche wahrgenommen werden wollt, müsst ihr sowas aus Prinzip mitmachen. Kein Lieferant hat Bock auf Messen, aber es ist Pflichtprogramm. Durch jede Messe entsteht immer etwas.

    Mit den Hängern ins Gespräch zu kommen ist als HM-Hersteller sehr speziell. Das sind Kunden die in eurem Produkt schlafen. Das ist eine besondere Bindung die zwischen Hersteller u. Kunde entstehen kann.

    Klar ist die Hammock-Sparte eine Miniatur-Nische gegenüber anderen Camping-Kategorien, aber ihr seht doch welchen Stellenwert einige Hersteller bereits haben. Das können wir hier im Forum täglich beobachten.

    Ich kenne mich mit Vereins o. Stiftungsrecht nicht aus. Wüsste nicht wie man das darüber laufen lassen kann, wenn man klar Lieferanten dahin holt, die dort ihre Produkte vorstellen und vertreiben. Das ist doch voll kommerziell wie eine Kaffeefahrt. Wo man da noch eine Gemeinnützigkeit ableiten will, weiß ich nicht.

    Ich kriege sie angefixt.., Lol.

    Denke das würde schon gut angenommen, wenn auch ein kleines Programm läuft. Man sieht ja wie viele neue Hänger jede Saison dazu kommen. Das ganze Thema ist vergleichsweise preiswert, und man kann mit ÖNV anreisen.

    Tja, so ist das mit dem man müsste/sollte/bräuchte mal, der dann plötzlich niemand selber sein will.

    Nutznießen wär aber natürlich super ;)

    Ob dafür überhaupt ein gewerbliches Konstrukt nötig wäre, müsste oder könnte man ja erstmal in Frage stellen und herausfinden, die BRD ist ja schließlich schon ein Weilchen her. Aber dazu müsste man ja... 8|

    Was machst Du denn beruflich?

    Finde den UQ auch sehr gelungen. Wie sind denn die Maße vom Schlafsack?

    Weil ich es schon mal gemacht habe würde ich wohl wieder eine Isofläche auf einen Trägerstoff nähen, also einen Sookie. Dadurch müsste man gar nicht die vollen Maße des Schlafsacks nehmen, sondern könnte den Schlafsack doppel-lagig übereinander legen, um mehr Isolation zu bekommen.

    Die Möglichkeit ihn weiterhin als Schlafsack zu nutzen, halte ich für unwichtig, weil man die Teile sehr günstig beschaffen kann, und so oder so einen weiteren Schlafsack dabei hat. Für einen DIY-UQ ist es halt nur wichtig, dass die Polysterfüllung gesteppt ist. Dafür eignen sich die günstigen Schlafsäcke doch gut.

    Ich finde auch wir brauchen einen deutschen Hängematten-Kongress, mit allem was dazu gehört.

    Man lernt neue Leute kennen, genießt ein paar Overnighter mit Lagerfeuer usw., lernt viel dazu, kann ggf. ein paar Flohmarkt-Schnäppchen machen und Lieferanten können ihre Neuheiten zeigen. Das wäre schon ideal.

    Der Campingurlaub an sich entwickelt sich weg von großen üppigen Wohnwagen/Campingbusse/Zelten, mit allerlei sperrigem Schnick-Schnack, hin zu schmalen u. praktischen Lösungen. Dem muss man Rechnung tragen.

    Mindestvoraussetzung für die Teilnahme: Bei Übernachtung muss die Setup-Bodenfreiheit eingehalten werden (vorgegebene Bodenmindestabstandshöhe von 10 cm, darf nicht unterschritten werden).


    Ähm.... ja, meine Exceltabelle wächst seit ein paar Monaten ständig.

    Entscheiden wäre toll.... auch in meinem Fall... im Endeffekt sagt die Exceltabelle am Ende genau eines:

    "Du brauchst den teuren Kram. Und du brauchst alles davon!"

    Ob man nur den teuren Kram braucht, weiß ich nicht. Er ist besser, aber auch damit wird man feststellen, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt.

    Mein Tipp ist am Anfang möglichst viele Overnighter mit seinem Setup zu machen, weil sich einem dadurch das Wissen schneller erschließt. Im Gegensatz zum Zelt ist die HM viel mehr ein Hobby, weil facettenreicher. Zu einem Hobby gehört dazu, dass man Dinge wieder verwirft, austauscht etc.

    Wer nur ein HM-Setup sucht um direkt auf einer Reise gut zu schlafen, der ist wohl mit den teuren high-end Matten u. UQs am besten bedient.

    Was mich auch noch interessieren würde, wären die Vor- und Nachteile der extra breiten Hängematten. Die Khibu Nurvana XL Wide ist mit ihren 185cm ja ein Extrembeispiel. Ich stelle mir vor, dass es hier bei "normaler" Körpergröße eher zu Problemen kommt, weil zu viel Stoff an den Seiten hoch steht. Hat hier jemand entsprechende Erfahrungen gemacht? Die Tempest 11' ist mit 162cm ja auch schon recht breit.

    So ich hoffe ich lasse jetzt nicht alle Leser ähnlich verwirrt zurück wie mich selbst :S

    Bei meiner Onewind könnten auch 5 cm je Seite ab. Kann man nachträglich noch abschneiden und wieder säumen, aber so sehr stört es auch nicht.

    Bezgl. Ridgeline kannst Du nachträglich auch eine eigene anbringen. Spleißen mit einem 2mm Draht aus dem Baumarkt geht gut.

    Levi im Internet gibt es ganz viele Anleitungen für ein Fronkey bugnet. Das entscheidende Maß ist für mich, etwa 125 cm von der Ridgeline Naht bis zum Einstiegsaum zu haben. Gewicht weiss ich nicht und ist auch nicht so wichtig. Mir reicht, dass das andere Netz für unterwegs aus leichterem Mesh ist.

    Gironimo Bei mir hing das Netz unten immer auf dem Boden oder im Gras. Ansonsten kam ich damit auch gut klar.

    Der Komfort ist nicht verloren gegangen.

    Sieht vom Schnitt jetzt aus wie ein Bugnet von Dutchware.

    Man muss nur schauen, dass keine Haut das Netzt über Nacht berührt. Die Mücken stechen sonst durch. Habe 3 Mückenstiche an 2 Fingern der linken Hand vom letzten Wochenende. Muss die linke Hand im Schlaf am Netzt gelassen haben.

    Mich stört das Onewind Netz nicht, wenn es runterhängt. Ich spanne auch nur die hintere Seite der Öffnung. Vorne lasse ich locker und kann so schnell die Füße durchstecken um zügig rein und raus zu kommen. Mücken kommen keine durch.

    Klar, am Netzt bleibt dann immer etwas Dreck hängen. Stört mich nicht, weil der Komfort überwiegt.

    Sieht aber natürlich cooler aus Dein Bugnet-Hack.