Ich bin in Rumänien in Bukarest in einem Arbeiterviertel mit lauten achtstöckigen Plattenbauten aufgewachsen. Jeder Block hatte n paar Strassenhunde meistens, die niemandem gehört hatten aber trotzdem zum Block gehört haben. Für die Bewohner war normalerweise kein Problem, für schüchterne Besucher (ok, das gabs selten) war manchmal schon problematisch. Man lernte die Hunde zu ignorieren und so zu tun, als ob man zum Block gehören würde. Und wenn es mal brenzlig wurde, Stein aufheben und werfen, Stock oder einfach mal ein Tritt in die Richtung simulieren. Und ruhig weiter gehen. Niemals Angst zeigen, niemals weg rennen. Das hat meistens geholfen. Es gibt leider aber immer wieder mal traurige und dramatische Szenen.
In Rumänien oder solchen Ländern würde ich mir wahrscheinlich immer einen kräftigen grünen Wanderstock holen. Meine Hündin ist nach zwei Jahren immer noch nervös, wenn Leute mit Wanderstöcken, Gehstöcken uns entgegenkommen. 
Grüß Dich. Ich weiß genau was Du meinst. Ich habe 1 Jahr in Bangkok gewohnt 2010 und was ich dort mit den Straßenkötern erlebt habe, das wünsche ich wirklich niemanden. Insbesondere zart-beseiteten Menschen nicht.
Meine Strategie war irgendwann soweit ausgereift, dass ich schon bei dem leisesten Knurren der Hunde voll auf Angriff geschaltet habe, um direkt die Fronten zu klären. Erst wenn die Hunde gemerkt haben,. dass ich kein Opfer sondern im Gegenteil eine ernst-zunehmende Gefahr darstelle, haben sie mich in Ruhe gelassen und sogar von Weitem gemieden. Hinterher habe ich mich sogar gut verstanden mit einigen Hunde-Gang-Bossen in meiner Straße
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Um nochmal auf die ursprünglich geschilderte Situation zu kommen: Voll auf Angriff schalten ist meistens am besten. Es darf nicht sein, dass Hunde Spaziergänger auf einem öffentlichem Weg stellen. Das ist unmöglich und solche Viecher haben eine Abreibung verdient.