Moin ins Forum,
Levi ist zu Besuch und nachdem wir zum Einstieg die Wakenitz besucht hatten, wagten wir uns am Folgetag auf verkehrsreichere Gewässer.
Es ging nach Hamburg.
Hier kann man gut aufbauen und starten.
Ein geräumiger Steg, 3-Stunden-Parkplätze direkt am Wasser. Aber auch die U-Bahn-Station Klosterstern ist nicht weit.
Unterquert man die Brücke, breitet sich das Panorama der Aussenalster vor einem aus.
Zum Feenteich geht es hier entlang:
Stolzer Kapitän. Nachdem wir die Sitzposition seines für das Wochenende gemieteten Bootes nochmals angepasst haben, hat er richtig Spass auf dem Wasser.
Wir paddeln weiter durch den Uhlenhorster Kanal.
Man zeigt, was man hat. Hanseatisches Understatement.
Wir erreichen das Ende dieser Sackgasse - und kommen tatsächlich ans Ufer!
Zeit für einen kleinen Pausenhäng mitten in der Stadt. 
Schön, dass man den Lärm des vierspurigen Winterhuder Weges direkt hinter uns auf dem Foto nicht hört.
Neben uns liegt eine Tankstelle, gegenüber Lidl und der Pizzalieferservice. Ganz kurz überlegen wir, da mal eben anzurufen und uns was über die Straße bringen zu lassen. 
Dann geht es aber doch lieber weiter.
Die Verkehrsdichte steigt, die Boots- und SUP-Vermieter haben hier ihre Stationen.
In Hamburg gilt das Rechtsfahrgebot auch auf dem Wasser. Aber abgelenkt von der Notwendigkeit von Selfies, Bierkästen auf dem Tretboot, BummBummMusik aus Bluetoothboxen und mangelnder Übung der Bootsbeherrschung kann es schon mal eng werden auf teils den schmalen Kanälen...
Kulinarisch wird der:dem geneigten Paddelnden einiges geboten. Immer wieder gäbe es Möglichkeiten, vom Wasser aus Speis und Trank zu ordern. Da geht die Mietzeit dann gern mal durch Warten daruf. 
Immerhin ist die Überholspur dann frei! 
Leider macht Levis Schulter schlagartig auf sich aufmerksam und wir kommen nicht umhin, seine Treidelleine an meinem Boots zu befestigen.
Die letzten Meter sind wir also als Abschleppduo unterwegs. Auch eine "interessante Erfahrung". Aber gemeinsam schaffen wir das.
Ziel in Sicht, da vorn liegt der Steg.
Wir sind wieder zurück und packen in aller Ruhe unser Zeug zusammen.
Dann erstmal nach Hause und die Schulter versorgen. Boote putzen und trocknen können wir auch am nächsten Tag.
Heute Abend warten Pfannkuchen aus der Feuerpfanne* auf uns! 
Herrliche Grüße
jenshelge
* Dass gerade dann ein Starkregen vom Himmel schütten wird, als unser schönes Feuer so richtig brennt, können wir zum Glück noch nicht erahnen.
Es gibt improvisierte Croques aus dem Ofen.
Der Teig für die Pfannkuchen kommt bis morgen in den Kühlschrank. Die gibt`s dann hoffentlich zum Mittagessen! 