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Ich verstehe auch nicht, warum Du die Enden versiegelst...
Hallo Levi ,
gerade weil über die offenen Hirnenden (was nichts anderes darstellt, als offene Holzzellen, also offene Röhrchen) deutlich schneller Feuchtigkeit entweicht als über die intakten Zellwände, die am Ende auch noch von Rinde umgeben sind, nutzt man die Methode der Versiegelung.
Entweicht das sog. gebundene Wasser aus den Zellwänden des Holzes, ändert sich auch deren Volumen. Wenn ein Stamm mit intakten Jahrringen aussen schneller trocknet als im Kern, müssen zwangsläufig Risse entstehen.
Mein Ziel ist aber ein möglichst rissreduzierter Vollstamm -> also Versiegelung über Hirn, damit die ganze Trocknung a) langsam (und damit spannungsreduziert) geschieht und Feuchtigkeit vom Kern immer schön mit nach aussen nachwandern kann. So werden Feuchtegefälle zumindest teilweise reduziert, was die Chance auf geringere Rissbildung erhöht (ausdrücklich: nicht ausschließt).
Hier youtube.com/watch?v=3R4iqqpv8j8 ist das Ganze schön in Ton und Bild nachzuvollziehen.
Und genau so habe ich es seinerzeit auch in meiner Lehre gelernt.
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"Versiegeln kannst Du doch immer noch!" - eben nicht, dann sind die Risse ja schon in ungewollter Tiefe da.
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Ob und wie die Birke im speziellen sich verhalten wird, wie Streusel71 darlegt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wir werden sehen, ob sie trocknet - oder tatsächlich vorher innen vergammelt.
Gespannt sein wir dürfen.
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