Beiträge von BX.33
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Muss bei der nächsten Harzwanderung wohl unten rechts mal risikoarm schnuppern gehen um mitreden zu können ...

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Ich habe für diesen Versuch ein Zeltstangen Set für 29 € beim großen Fluss bestellt. Azarxis Alu, 8,5 mm, 2 x 391 cm. Diese sind super kürzbar, wenn ein oder mehrere Elemente entnommen werden. Oder eben (aufgrund des gleichmäßigen Durchmessers) auch bei Kürzung eines Einzelelements mit einem Miniatur Rohrschneider, was bei am Ende geweiteten wie z.B. DAC Gestängen nicht geht.
Diese (2 x 391 cm) passen (ungekürzt) über Kreuz bestens für das 12' Dutch Bonded UL Wintertarp. Das Tarp verfügt jedoch nicht über eine interne Ridgeline, an der sich die Stangen per Prusik in Position halten ließen. Ohne weitere Maßnahmen verrutschen sie in gewissen Situationen definitiv, wenn sie nur zusammenknotet werden. Gestern hielt es für den ersten Versuch jedoch erstmal. Hier wären ggf. vier dickere O-Ringe eine passable Lösung.
Die Aluspitzen passen perfekt in 1/2" D-Rings, die an die bereits vorhandenen D-Rings angeknotet wurden. Hier hatte ich mich in Summe von der Lösung von barfuß inspirieren lassen.
Durch die Länge der Stangen über Kreuz hat sich gestern jedoch schon gezeigt, dass sie ordentlich nachgeben. Das Tarp kam trotz des Gestänges mit Schneelast immer weiter herunter. Nach dem Herunterrütteln des Schnees war dann wieder deutlich mehr Luft nach oben. Aber ansonsten entsteht natürlich eine recht schöne Kuppel.
Weitere Erkenntnisse:
- zu zweit ganz gut aufzubauen, alleine (insbesondere bei Wind) bestimmt sehr schlecht oder es braucht eine gute Strategie

- ein wide Tarp ist für einen wettersicheren Doppelhäng ein Muss. 9,5 Fuß Tarpbreite reichen für zwei Personen kaum; die 133" breiten wide Tarps von Dutch taugen da bestimmt viel besser; gestern bei Wind und Schnee kam einiges unter das Tarp und auch an die UQ; alleine könnte es aber gut passen
- zwei nicht gekreuzte internal pole mods, die jeweils durch einen Prusik an einer internen RL gefädelt werden, wären mir persönlich deutlich lieber (hier hat Dutch ja ein schönes Video gemacht, wie das gelöst ist)
- falls das ganze nicht taugt, lassen sich einige external pole mods aus den langen Teilen basteln, wenn man sich ein paar Ersatzspitzen 8,5 mm besorgt

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Heute Nachmittag einen dreistündigen Schneeschauer per Doppelhäng im nahegelegenen Wäldchen genossen. Mit einem Internal Pole Mod experimentiert und einen neuen Khibu Magma TQ erstmalig angetestet. Dann im strömenden Regen abgebaut und mit Sack und Pack unter dem Poncho wieder die 5 km heimgestiefelt.
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Also mich überzeugt der Kram von denen (und das Auftreten der Firma) nicht unbedingt:
4: Namensgebung als kämen sie aus der Schweiz (beabsichtigt um hochwertiger zu klingen? -
Webseitenzitat: "Wer hat´s erfunden? Grüezi bag!") - sitzen aber in Deutschland
Ergänzung mit Zitat von der Webseite:
Über Grüezi bag
Woher kommt der Name?
Grüezi bag war ursprünglich halb schweizerisch und halb deutsch. Als einer der Partner
ausstieg, wurde Grüezi bag zu 100 % bayerisch, behielt aber den etablierten Namen. -
Dutch schreibt....
These are made using DAC NSL8.5 aluminum poles. They are 4 sections each to pack a little smaller and have 3/32″ shock cord inside to go together like tent poles.
135/36= 3,75 36x4= 144

Ob er die Segmente noch händisch kürzt? Kann mir nicht vorstellen das er den Aufwand auf sich nimmt.
Nachtrag:
http://dacpole.com/PDF/TentPoles_NSL.pdf
Es gibt diverse Längen direkt ab Hersteller. Vermutlich aber eher nur für Großkunden. Bei extex sind ausschließlich 40 cm Segmente erhältlich.
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Interessante Beobachtung!
Andererseits muss etwas Flex in dieser Gesamtkonstruktion nicht zwingend schlecht sein. Und bei der Länge ist das ohne vermutlich kaum dem Einsatzzweck entsprechend umzusetzen. Ggf. wird die Max-Belastung sogar eher durch die beiden Kunststoffteile begrenzt.
Daher würde ich persönlich dem Yobo schon vertrauen.
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Danke für den Hinweis Levi , das stimmt wohl. Aber das schreibt er so ja sicherlich nicht, weil sich an beiden Enden des Gurts eine Schlaufe befindet, oder?

Hier noch ein entsprechender Link zu einschlaufigen Baumgurten. Dort heißt es dann für beide Materialstärken "Buckles do not work well on either webbing".
Wie auch immer ... wenn es im Eigenversuch einwandfrei funktioniert, dann passt es ja.
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Das UHMWPE-Gurtband von Myerstech, das ich seit vielen Jahren ohne Probleme mit den Beetle Buckles verwende
Empfohlen wird es "offiziell" nicht von ihm, auch wenn es ggf. funktioniert. Siehe auch hier.
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Die erste Winternacht draußen übernachtet ... Mit dabei waren Traian und CliffHanger die ich nun endlich persönlich kenne!
Einwandfreie Aktion! Und endlich mal ein standesgemäßes X-Fire Barfuß-Bild!


PS. Genaugenommen eher ein wertvoller Beitrag für den offiziellen Overnighter-Faden.
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Vermutlich unter anderem, aber mindestens hier (siehe unterster Link).
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Gerade mal einen hochprofessionellen Versuchsaufbau gemacht ...
Coole Pumperbutze!


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Schon klar, dass ein Beetle Buckle (und weiteres) im Verhältnis deutlich zuerst die Grätsche machen würde.
Siehe auch hier ab ca. Minute 23:30.

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Ein Gurtband à la Myerstech oder noch viiiiiiieeeeeel leichter?

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Es gibt auch Kunststofffittings mit 500kg Belastbarkeit und 1000kg Bruchlast. Denke die würde es auch tun und bestenfalls Metall/Metall Geräusche unterbinden.
Vergiss vor dieser Maßnahme nicht noch einen Blick in das Datenblatt der Aluschiene zu werfen. Von wegen schwächstes Glied in der Kette und so. Dann würdest Du ja nur einen einfachen "Haltepunkt" anstatt eines zweifachen nutzen.
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Da wo du Metall auf Metall hast wird es über kurz oder lang anfangen zu kratzen.
Hab bei meiner Heimaufhängung die Karabiner durch Softschäkel ersetzt um das Kratzen lois zu werden.
Hast du Fittings ohne den Metallring?
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und ich weiß nicht, wie gut der Tensa4FS gegenüber dem Turtlebug abschneidet.
Als Vorteil sehe ich im Vergleich erstmal (rein theoretisch), dass beim Tensa das Fußende schön hoch ist und dass er ggf. weniger Platz (Stellfläche) wegnimmt. Der Vorteil des Turtlebugs, dass nichts abgespannt werden muss, kommt jetzt beim Tensa noch dazu. Spannend ist dann tatsächlich, wie gut das Gestell austariert ist, dass es nicht versehentlich Richtung Fußende umkippt. Aber das sind ja kein Anfänger, so dass das schon praktikabel sein sollte.
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Sieht für mich so aus, als ob es umkippt, wenn man zu viel Gewicht in Richtung Fußende verlagert.
Absolut. Wie immer im Leben. Am Ende musst Du dich für eine der beiden Seiten entscheiden.
