Leider komme ich mit dem Taiga 480 überhaupt nicht gut klar, auch wenn er top verarbeitet und schön warm ist. Erlebe nahezu klaustrophobische Beklemmungen, da er so hoch und eng an den Beinen geschnitten ist, insbesondere wenn man z.B. die richtige Schlafposition sucht. Daher jetzt ein neuer Versuch mit dem deutlich mehr Platz bietenden Khibu Magma. Auf Basis sehr positiver Erfahrungen mit einem HG 30F TQ mit 55" Breite habe ich den Khibu Winter TQ ähnlich groß gewählt und hoffe, dass das auch hier gut für mich funktioniert.
Bei einem Wintertopquilt würde ich weiterhin persönlich nicht auf die Idee kommen eine Fußbox mit RV zu nehmen. Wenn ich diesen TQ mitnehme, dann ist es wirklich kalt und als Kaltfüssler kann ich mir hier keine potenzielle Schwachstelle leisten. Sollte es plötzlich über Nacht doch Sommer werden, dann müssen die Füße eben raus aus der Box. Habe ich so aber noch nicht gehabt. Bei einem 2-3 Jahreszeiten TQ ggf. interessant, aber wieder einmal Geschmacksache.
Dass ein Differential Cut unwirksam ist, wenn der TQ gegen Stoff/Außenwand (von HM oder Zelt) gedrückt wird, das ist einleuchtend. Aber es gibt doch genügend Fläche, wo das definitiv nicht der Fall ist. Insofern passt es doch, dass das bei Khibu per se inklusive ist. Schaden wird dieser Schnitt ja auch nicht. Oder gibt es hier Nachteile?
Die Parameter Breite, Füllmenge, Daunenqualität, Elastic Tension System (ETS) werden bestimmt deutlich größeren Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg haben als der Differential Cut. Insbesondere vom ETS verspreche ich mir einiges, was die Vermeidung von unbeabsichtigten Luftlöchern angeht.