Beiträge von BX.33

    Frage zur Tarp-Länge:

    Die Verwendung eines 12' anstatt 11' Tarps mit einer 11' HM scheint auf den ersten Blick eher nachteilig zu sein. Zusätzlicher Platz bringt neben der HM vermutlich mehr als am Kopf- oder Fußende.

    Nachteilig:

    a. Mindestbaumabstand größer

    b. Tarp hängt höher und daher verringerter Seitenschutz (bei gleicher Seitenbreite)

    c. mehr Gewicht.

    1. Ist b bei einer Seitenbreite von 130 cm zu vernachlässigen?

    2. Bringt ein beidseitig 15 cm längeres Tarp überhaupt Vorteile, insbesondere bei Minitüren wie beim Warbonnet Mini- oder Thunderfly? (z.B. deutlich mehr Komfort bei Regen)

    3. Benutzt du ein 12' Tarp mit einer 11' HM?

    Auf der Suche nach neuen Hängeplätzen in Berlin sind wir gestern mal wieder fündig geworden - die Serie wird fortgesetzt

    Sieht echt gut aus! Bei uns in der Region sind solche Wiesen mittlerweile leider total verzeckt. Einmal durchgegangen und sofort 10 Nymphen an den Beinen. Ist das dort anders gewesen oder hattet ihr euch entsprechend gekleidet?

    Und eine Frage noch zu den Tarps: Ihr seid anscheinend alle mit Camo unterwegs? Einfach nur, weil es gut ausschaut, oder ist das tatsächlich die unauffälligste Variante in der freien Wildbahn?

    Ich würde weder Knoten machen, noch Kabelbinder verwenden. Außerdem sind die Dog Bone Öffnungen kleiner als eine Schlaufe und es ist ziemlich fummelig, beide über den Beetle Buckle Anker zu legen. Das ist ein Unfall, der darauf wartet zu passieren.

    Ich habe es bei meinen DD Hängematten mit 2 Dog Bones bzw. 1 Dog Bone und 1 Mini Dog Bone gelöst:

    Bei meinen Clark Hängematten nutze ich einen Timp-Hitch mit Mini Dog Bones.

    Ja, der Hinweis mit den beiden Dog Bone Öffnungen und dem Beetle Buckle ist berechtigt. Theoretisch nachvollziehbar, dass das nicht so gut von der Hand geht und ein Risiko sein könnte.

    Ansonsten verwirrt es mich etwas, was Du schreibst. Das Photo folgt nach dem Doppelpunkt und sollte somit die Lösung bei deinen DD HM zeigen. Beim Timp-Hitch schauen auf den Fotos, die die Suchmaschine findet, die beiden Haken aus dem Tunnelzug heraus, was auch für diese Interpretation spricht.

    Wie bekommt man das also hin, dass das mit einem Dog Bone und Mini Dog Bone so aussieht wie auf dem Photo?

    Und wieso ist ein Knoten zu sehen, den Du nicht machen würdest?

    Ansonsten wäre das ja genau das, was ich gerne hätte. Eine große Schlaufe für den Beetle Buckle und eine große Schlaufe für den Tunnel. :/

    Eine andere Variante bestünde darin, eine Schlaufe des Dog bone durch die andere zu ziehen und dann in den Beetle Buckle einzuhängen.

    Wenn der Dog bone zwei mal durch den Tunnelzug der Hängematte läuft, bevor er durch seine eigene Schlaufe gefädelt wird, dann ist das Rausrutschen praktisch ausgeschlossen.

    Mittagsfrost Es gab zu einer ähnlichen Variante (Mini Dog Bone einmal gefaltet und Schlaufenende durch beiden Augen gefädelt) den Hinweis , dass die Flexibilität des Hängemattenstoff leiden könnte. Allerdings habe ich mir das einmal angeschaut und wenn die Hängematte eingehängt und belastet ist, dann ist der Tunnelzug (durch die jetzigen Gurtschlaufen) bereits so komprimiert bzw. zusammengedrückt, dass ein sich zusammenziehender Mini Dog Bone oder die von Dir beschriebene Variante fast nichts mehr ändert. Kann man vermutlich final nur durch Probeliegen herausfinden. Kann ich ja dann beides mal austesten: Deine Version mit 2-fach-durchfädeln oder die "Faltvariante". Danke auf jeden Fall für die Rückmeldung! :)

    Habe eben diesen älteren Faden ausgegraben und möchte aufgrunddessen nochmal etwas nachfragen.

    Wie weiter oben beschrieben möchte ich ggf. einen DogBone in einen HM-Tunnelzug einziehen um die beiden herausschauenden Augen dann in einen Dutch Beetle Buckle (an einem Baumgurt) einzuhängen. Um diesen DogBone gegen das Herausfallen zu sichern ließe sich ein Kabelbinder o.ä. verwenden. Gestern kam mir dann noch die Idee, dass sich auch der DogBone einfach selbst mit einem Knoten versehen ließe. Siehe Handskizze:

    Hält dieser Knoten dann schlecht, weil der Dogbone aus Dyneema besteht?

    Und noch viel wichtiger: Schwächt dieser Knoten den DogBone und verringert seine Bruchfestigkeit?

    Zitat von BoundryWaters

    Spider/poly straps

    Omorotschka ist schon mal bei der Benutzung von Dyneemagurten mit Buckles zu Boden gegangen, wenn ich mich recht erinnere. Das Dyneema war als Gurtmaterial zu glitschig und hat nicht in den Schnallen gehalten.

    Omorotschka  Furbrain  BoundryWaters

    Nochmal zum Verständnis bzw. zur Klarstellung nachgefragt:

    Das waren dann aber sicherlich andere Gurte aus 100% Dyneema, oder? Und nicht die genannten Dutch Spider/Poly Straps, oder?

    Lt. Dutch halten die Beetle Buckles auf den Spider/poly straps ja bis 350 Pfund (ca. 160 kg).

    Ich hänge zur Zeit in den Dolomiten auf 800 m. In diesem Tal hatte es die letzten Nächte 12 Grad, teilweise Wind + Regen und ich würde ohne UQ hier nicht schlafen wollen. Insbesondere nicht, wenn ich abends ausgepowert in die Matte falle und am nächsten Tag Programm habe.

    Sehe ich zu 100% genauso.

    Insbesondere nach intensiven sportlichen Einheiten kann ein Körper nachts ordentlich "nachglühen" und nachschwitzen. Bei einem leichten Luftzug um die Hängematte entsteht dann ordentlich Verdunstungskälte auf der Haut. Im dümmsten Fall merkt man das schlafend erstmal gar nicht und kann es dann noch nicht einmal ausreichend ändern. Da wird ein nächtliches Auskühlen ggf. sogar ein gesundheitliches Risiko. Eine nächtliche Isolierung könnte für einen erfolgreichen Wettkampf dieser Art durchaus förderlich sein.

    Waldläufer70

    Irgendwo ließ sich hier nachlesen, dass es eher besser ist, wenn durch den Tunnelzug zwei oder mehrere Seile verlaufen um die Belastung des Tunnelzug-Stoffes zu verteilen und somit zu optimieren. Ein Evo Loop (so wie er hier im Video bei 1:22 auf der Waage liegt) wäre doch auch möglich im Tunnelzug, oder? Ließe sich das so (mit zweifach doppeltem Seil) in einen Beetle Buckle einhängen? Könnte dann "als Shackle" auch wieder sehr einfach aus dem Tunnelzug entfernt werden.

    Oder wäre so ein Evo Loop eher zu riskant als Loop, weil man immer sicher stellen müsste, dass er richtig verschlossen ist?

    Bikepacker

    Bedeutet "Continuous Loops direkt durch oder in den Tunnelzug zu spleißen", dass einfach ein Seil mit zwei Enden durch den Tunnelzug gezogen wird und diese Seilenden dann außerhalb des Tunnelzugs miteinander verbunden bzw. "verspleißt" werden und somit eine Schlaufe bzw. ein Loop entsteht? Jetzt wird mir mit Deinem Beitrag anscheinend erst klar, was damit gemeint war ...

    Welche Stärke haben denn die Seile Deines Continuous Loops auf dem Photo? Sind das 7/64 oder 1/8? Das ist doch das, was maximal mit einem Beetle Buckle funktioniert, oder? Die Seile auf dem Foto sehen stärker aus, aber ggf. täuscht es ja.

    Ja, warum nicht?! Sowas inspiriert ja gelegentlich auch.

    Ok. Gehen ausnahmsweise auch zwei? Ein Lieblingsteil und ein Lieblings-Genussmittel? :)

    Ein herrlicher Emilo Drip Coffee frisch aufgebrüht in einem extrem praktischen Seatosummit Faltbecher.

    Waldläufer70  Hammock Fairy  Bikepacker

    Danke euch für euren Input und Support!

    Hab's für mich nochmal in einer Tabelle zusammengefasst.

    Unter Berücksichtung all eurer Hinweise wird es Variante 1 oder Variante 4 werden.

    Bei Variante 1 bliebe die HM im Originalzustand mit Gurtschlaufe im Tunnelzug.

    Einen (hochwertigen) Karabiner einzuhängen ist zwar etwas hakeliger als ein Beetle Buckle, aber für sporadische Hängemattennächte bestimmt verkraftbar. ;)

    Bei Variante 4 könnten die beiden Augen des Dog Bones (im Tunnelzug) im Beetle Buckle eingehängt werden.

    Sollte ja auch gehen. Wäre minimal leichter als Variante 1 und schneller verstellbar.

    Das hauptsächliche Entscheidungskriterium wird das bevorzugte Handling sein.

    Wenn du auf Whoopie Slings umsteigen willst, brauchst du keine Continuous Loops oder Dog Bones mehr, weil das fixe Ende vom Whoopie im Tunnelzug der Hängematte befestigt wird. Du brauchst nur noch Baumgurte und ein Verbindungsstück zwischen Whoopie und Baumgurt. Da kannst du deine vorhandenen Karabiner nehmen oder eben die Shackles.

    Hier die Black Mamba Suspension von Hamaka, die eine Whoopie Sling schön illustriert.

    Ich verstehe Dich so, dass die Whoopie Sling bei deinem Vorschlag andersherum (als bei Hamaka dargestellt) verwendet wird. Also die fixe Schlaufe fest im Tunnelzug (und nicht am Baumgurt) und das verstellbare "Auge" am Baumgurt. Das ergibt ja aber wieder die Problematik, auf die Hammock Fairy vorher hingewiesen hat, weil diese Schlaufe (im Gegensatz zum jetzigen Gurt) den Stoff zusammenzieht.

    Erstmal gut zu wissen, dass eine unter Zug stehende Kontaktstelle zwischen Gurt- und Seilschlaufe unkritisch ist.

    Der Austausch sollte erfolgen um eine Seilschlaufe direkt und schick an der Hängematte zu haben um dann Dutch Biner oder Beetle Buckles nutzen zu können.

    Die von Dir vorgeschlagene Variante ist vermutlich das einfachste und tiptop. Mit zwei Camp Nano 22 Karabinern noch die Thermarest Karabiner weg und dann treffe ich mit 180 g genau die Mitte zwischen den vorher anvisierten Lösungen. Fein!

    Wenn ich es richtig sehe, hat die Hängematte ein integriertes Moskitonetz? In dem Fall würde ich die Gurtschlaufen nicht ersetzen, bzw. wenn, dann die Schlaufe in den Tunnelzug spleißen. Du könntest auch normale Dog Bones verwenden - die bleiben dann allerdings offen und können leicht herausgezogen werden. Wenn du die Schlaufen durch den Tunnelzug ziehst und mit einem Ankerstich fixierst, verlierst du die Flexibilität des Stoffes. Meiner Erfahrung nach wirkt sich das negativ auf das Liegegefühl aus - vermutlich, weil du die Hängematte effektiv kürzt.

    Ja, die Matte hat tatsächlich ein integriertes Netz.

    Spleißen? Also Spleißen gehört für mich aktuell noch zur Kategorie Raketenwissenschaft. Auf gar keinen Fall! ^^ :D ;)

    Ok, nachvollziehbar, dass der Stoff sich dann anders verhält als in einer Gurtschlaufe. Eine sich nicht selbst verzurrende Schlaufe aus 7/64 AM Steel ist zwar möglich mit einem Dog Bone, hängt dann aber lose im Kanal. Auch einleuchtend. Danke für die Hinweise!

    Hmmmm ... Ich habe noch zwei Black Mama Soft Shackles. Damit ließen sich die Schlaufen im Tunnelzug sehr einfach an die Dutch Beetle Buckles (oder Whoopie Sling) adaptieren. Aber natürlich war ja eher das Ziel hier keine unschöne "Adapterkette" aufzubauen, auch wenn sie mit dem o.g. Shackle recht kurz ausfiele.