Beiträge von BX.33

    Die Seite mit der Schlaufe ist bei mir am Seil vom Hering mit nem Ankerstich verbunden. Da bleibt es dauerhaft dran aber ist bei Bedarf wieder leicht zu lösen.

    Hatte mal probehalber einen einsträngigen Diamantknoten gemacht, sah aber doof aus.

    Einsträngiger Diamantknoten!! 8| Vermutlich hat auch Deine Augenbraue leicht gezuckt, als Du vernommen hast, dass ich mein Tarp zweigeteilt aufhänge. 8o

    Genommen -> Ankerstich in die Schlaufe am Hering, einfacher Knoten. Das schont dann sogar die Abspannleine, wenn die Alukanten des Herings nicht so schön gearbeitet sind. Danke Dir! :thumbup:

    Hi sakura !

    Habe gestern beim Equipment-Experimentieren bei der Cocoon nochmal drauf geachtet, wie es ist, wenn ich in die eine oder andere Richtung der HM den Links- oder Rechtslieger mime. Klar, die Cocoon inkl. halbseitig zu öffnendem Moskitonetz ist prinzipiell symmetrisch, so dass immer sowohl links- als auch rechtsausgerichtet gelegen werden kann.

    Für mich ist es vom "Ausblick her" wohl das besser, wenn ich den Kopf an der Seite habe, wo der Reißverschluss ist und kein Moskitonetz ist, wenn es zur anderen Seite weggeschlagen ist. Somit lege ich die Füße in die Hängematte hinein zu der Seite, an der das Netz festgenäht ist. Mache ich es andersherum (als Linkslieger), dann geht die Hängematte auf der Seite links neben meinem Kopf tatsächlich so hoch, dass ich hier fast nicht mehr rausgucken kann. Quasi nur noch in die Richtung meiner Füße. Siehe Bilder.

    Nachts oder bei vollständig geschlossenem Netz ist es dann natürlich egal, aber "underquilt-bedingt" ;) wollte ich mir den Rechtslieger schon einmal halbwegs konsequent angewöhnen. Die Cocoon soll schließlich bald zur Matte für kurze Ausflüge degradiert werden.

    Gestern konnte ich gegen späten Nachmittag meine sieben Sachen packen und bin mit meinem neuen Equipment gen Park gezogen um ein wenig damit herumzuexperimentieren. Nachdem ich festgestellt hatte, dass es hätten neun Sachen sein müssen und sowohl Heringe als auch ein Taschenmesser fehlten, ging ich dennoch erstmal voller Elan daran das Tarp aufzubauen. Mit ein paar kleineren Stöckchen, die sich zumindest für einen Versuchsaufbau ausreichend fest in den trockenen Boden stecken ließen, konnte ich mir halbwegs behelfen.

    Dank des Youtube-Supports von Dutch ging die Nutzung der Stingerz für die Aufhängung und der Hookworms für die einseitige Abspannung gut von der Hand. Die andere Seite des Tarps spannte ich mit Nama Claws ab und bin mir noch nicht klar, für welche Variante ich mich dann bei einer Vereinheitlichung entscheiden werde. Die Hooksworms sind so herrlich klein und die Nama Claws so super simpel. Mal schauen, wie es dann draußen im Herbst und Winter von der Hand geht ... könnte mir vorstellen, dass das Schlaufenlegen am Hookworm mit kalten Fingern etwas fummelig werden könnte, auch wenn es trivial ist. Jedenfalls sind mir die Hookworms gestern erstmal mehr ans Herz gewachsen als die Nama Claws. Mir gefiel es irgendwie, dass mit einer Schlinge und diesem Miniteil ein absolut solide Verbindung entsteht.

    Das Minifly von Warbonnet in Camo finde ich großartig! Das Muster vom Minfly ist mega! Etwas unauffälliger und nicht diese Tarnflecken von der Bundeswehr- oder dem Jägerstand.

    Und klein ist das Minifly auch, logisch. Da die Aufhängeschlaufen der gestrigen Testhängematte von Cocoon (per Shackle) auf die Beetle Buckles adaptiert wurden, wurden diese insgesamt sehr lang.

    Somit hingen die beidseitigen "Restgurte" nicht (wie es sein sollte) unter dem Tarp herunter. Regen und sicheres Aptropfen wäre so nicht möglich. Dennoch klasse, dass einem sowas bereits auffällt, weil es hierzu Support und Infos im Forum gab. Vor einigen Wochen wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen geschweige denn klar gewesen.

    Ansonsten hätte ich gestern gleich da hängen bleiben können, wenn nicht nicht diese frösteligen 20 Grad mit Wind gewesen wären. Echt erstaunlich, wie schnell der cold butt da ist, wenn der Underquilt fehlt. :)

    Was entziffern meine entzündeten Augen da auf Seite 233 zum Thema "Ridge ties" (geteilte Ridgeline) in "The Ultimate Hang" von HM-Guru Derek Hansen?

    Cons: Hammock snobs may make fun on you. 8| ;( :/

    Aber egal, jetzt ist es so entschieden. Mein erstes Tarp, ein 11' Warbonnet Minfly, wird dem vermeintlichen Gespött zum Trotz mit einer zweigeteilten und nicht durchgehenden Ridgeline und Stingerz aufgehängt und "Snobs" bin ich hier im Forum noch nicht begegnet. ;)

    Ok. Jetzt zu den Anfängerfragen, die sich ergeben haben:

    Zur Aufhängung:

    Wie straff muss und darf ein/das Tarp mit einer zweiteiligen Aufhängung gespannt werden? Gibt es hier eine Faustregel à la Ridgeline?

    Zur Abspannung:

    Zum Austesten soll das Tarp nach unten aktuell auf einer Seite mit zwei Hookworms und auf der andere Seite mit zwei Nama Claws abgespannt werden.

    Alle vier Abspannleinen haben auf der einen Seite eine eingespleisste Schlaufe und auf der anderen Seite sind sie einfach nur verspleisst. Dennoch ist es recht einfach möglich die Nama Claws und Hookworms vom Seil abzuziehen, was natürlich beduetet, dass sie leicht verloren gehen könnten.

    Die Shock-Cords (aus Gummiband) sind per Ankerstich an die vier D-Rings an den Tie-Outs des Tarps festgemacht und sollen/werden an diesen verbleiben. In diese wird dann jeweils der Haken des Hookworms oder der NamaClaw eingehängt. Hier finde ich sehr vorteilhaft, dass das Tarp hier einfach auf einer Seite ausgehängt, zur anderen umgeklappt und in die dortigen Haken zusätzlich eingehakt werden kann, damit eine Art Halbdach entsteht.

    Für den Fall, dass die Abspannleinen permanent an den Heringen befestigt/verknotet werden:

    Welche Seite der Abspannleine wird (am sinnvollsten/besten) am Hering festgeknotet? a) Die mit der Schlaufe oder b) das offene Ende?

    Welche Knoten verwendet ihr dann bei Variante a) oder b)?

    Hallo sakura !

    Mal zum Abgleich unter den Cocoon-Fanboys ... :P ... wobei es doch eher ein allgemeines Thema ist.

    Bei meiner Cocoon Hängematte (mit integriertem und halbseitig zu öffnendem Moskitonetz) werde ich die beiden Aufhängeschlaufen durch zwei Mini Dogbones AM Steel 7/64 ersetzen, damit die HM mit einer Dutch Beetle Buckle Aufhängung kompatibel wird. Die beiden Mini Dogbones haben unterschiedliche Farben (grün & grau), damit Kopf- und Fußteil (wieder) markiert werden können.

    Die zwei originalen Aufhängeschlaufen der Cocoon sind dunkelgrau und weiß. Meine Interpretation als Rechtslieger ist nun, dass die dunkelgraue Aufhängeschlaufe die Kopfseite markiert.

    Warum?

    Das bringt zumindest für mich den Vorteil mit sich, dass vornehmlich das geöffnete Moskitonetz nicht am Kopf bzw. im Gesicht stört und ich sowohl bei geöffnetem Netz schön herausschauen kann als auch eine frische Brise um die Nase herum habe. Weiterhin kann mit dem linken Arm ganz entspannt die Getränkeflasche aus dem kleinen seitlich angenähten Packsack entnommen werden bzw. allgemein gut aus der Hängematte herausgegriffen werden.

    Auf einem Deiner Fotos ist zu sehen, dass Du auch Rechtslieger bist. Jedoch legst Du den Kopf vom Moskitonetz/Reißverschluss weg und Deine Füße ans offenene Netz.


    Ist das reiner Zufall oder warum hast Du Dich entschieden Dich so in die Hängematte zu legen?

    Vielleicht gibt es hinsichtlich meines Gedankensatzes ja gute Gegenargumente?!

    PS. Vom Bild her könnte die Herausschau-Perspektive in der Deiner Version sogar besser sein, falls da nicht der rechtsseitige Stoff stört. Vermutlich muss ich das heute gleich nochmal ausprobieren, bevor ich die neuen Aufhängungen einfädele.

    Ich hab heut mal gar nichts mit der Hängematte gemacht, weil ...

    ... sie nicht da ist. =O

    Meine heiß erwartete, erste ganz gezielt ausgesuchte und ernstzunehmende Hängematte dümpelt samt Underquilt irgendwo in Neumünster herum.

    DHL hat es doch ausgerechnet geschafft dieses eine Paket, welches am Freitag in Frankfurt aufgegeben wurde und gen Braunschweig adressiert war, ins ca. 250 km nördlichere Neumünster fehlzuleiten. Nun sitze ich hier auf heißesten Kohlen, aktualisiere alle 5 Minuten die Seite mit der Sendungsverfolgung und kann auf gar keinen Fall Kaffee trinken, um die nervliche Anspannung wenigstens annähernd im Zaum zu halten. ;)

    Aber immerhin habe ich heute ein (vorgezogenes Weihnachts-)Paket entgegengenommen und ein paar Seile, Gurte und leckere Ttitan- und andere Bling-Blings ausgepackt und bestaunt. Na immerhin - jetzt fehlt tatsächlich nur noch das, was damit aufgehängt wird.

    Dutch Spider Web 1.5 Straps 2 x 3,0m mit Dutch Whoopie Hooks, Gewicht all in: 38 Gramm

    Levi Das ist ja gewichtstechnisch absolut beeindruckend! 1,5 g pro Fuß, irre! :love:

    Bei Dutch steht folgender Hinweis, was Dir sicherlich bekannt ist:

    "It is not recommended to use whoopie hooks with anything but 7/64 or 1/8 Amsteel."

    Weißt Du, was es mit diesem Hinweis auf sich hat? Geht es da um die Querschnittsform oder das Material der Aufhängung?

    Stellen die Gurtschlaufen in den Löchern evtl. ein (von Dir akzeptiertes) Risiko dar?

    Oder geht es da einfach nur um das, was dann in den Haken eingehängt wird? Vermutlich!

    [...] deshalb ist meine Leine direkt am Tarp befestigt [...]

    Apropos Leine:

    (M)eine bis dato ähnliche, aber intuitive Wickeltechnik lässt sich optimieren: Leinen, Schnüre etc. korrekt aufschiessen.

    PS. Genaugenommen offtopic, sorry! Aber vielleicht kann Mittagsfrost noch seine "Wickeltechnik" vorstellen, falls tatsächlich abweichend. ;) Schlecht aufgewickelte Schnüre können schließlich echt nerven und es macht ja auch was her, wenn es dann ordentlich aussieht.

    Du bist ja doch ein Raketenwissenschaftler ^^

    Daher: keine Angst vor dem Spleissen!

    ^^ ^^ Klasse, Levi! Jaja, genau dein Statement zu meinem Intro musste ich letzthin auch mit Schmunzeln Revue passieren lassen. Sagen wir (im übertragenen Sinne) mal so ... Raketenflüge sind noch nicht in Sichtweite, aber ein paar Wunderkerzen oder Ladycracker brennen und knallen hier schon aktuell. ;) Demnächst muss ich mich mit dem ganzen Equipment, welches sich im Anflug befindet, auseinandersetzen, und dann schauen wir mal weiter. Jetzt musste erstmal Hammock Fairy (für mich) in den Endspurt gehen und spleißen, was das Zeug hält.

    Hallo zusammen,

    ja lebt denn der alte Holzmichel ... äääääh ... die Schwarze Biene noch? ;)

    Dieses echt schicke Utensil ist bei einigen nun bereits schon länger in den Fundus übergegangen.

    Wird eure Schwarze Biene (auch nach ggf. abgeklungener Euphorie) weiterhin gerne genutzt und begleitet euch regelmäßig auf euren Touren?

    In der kleinen Bucht fliegt keine einzige herum, was wohl dafür spricht, dass sie eine liebgewonnenene und treue Begleiterin bleibt.

    Meine individuellen Erfahrungswerte: Ich hatte mir unlängst einen warmen Winterschlafsack Daune von Seatosummit zugelegt. Dann folgte noch ein leichter Topquilt Daune für wärmere Jahreszeiten (Modell Ember ebenso Seatosummit). Im Nachhinein wäre ich mit zwei Topquilts besser bedient, da die Bewegungsfreiheit viel angenehmer ist. Kopf- und Hals lassen sich mit Mütze und Tuch oder Schal auch sehr gut schützen. Obwohl der Schlafsack fast neu ist, überlege ich nun tatsächlich auch für den Winter einen Topquilt anzuschaffen und den Schlafsack zu verkaufen. Guter Schlaf ist wichtig und der gelingt mir im Topquilt deutlich besser. Das gilt für die Hängematte als auch für die Isomatte im Zelt. Den Beitrag von kempkes kann ich zu 100% unterschreiben.

    Letztens entdeckte ich beim Stöbern einen Thread zum Thema "Regen in der Hängematte".

    Dort wird auch auf Erkenntnisse von Derek Hansen hingewiesen, siehe auch Video 1 und Video 2.

    Echt spannend anzuschauen! Das kann ja offenbar richtig schief gehen, wenn es ordentlich pladdert. =O

    Welche Variante nutzt ihr um euren Schlafplatz vor Flutung über die Aufhängung zu sichern?

    Wie lässt sich eine Dripline z.B. an einem Gurt ebenso wirkungsvoll befestigen wie an einer WhoopieSling?

    Welche Alternativen habt ihr im Einsatz? (ggf. sogar Photo (im Einsatz) vorhanden?)

    Von Exped gibt es z.B. noch die DripClips.

    (Produktseite Exped)

    Danke für eure diversen Rückmeldungen und Beiträge!

    Hier gibt es eine Menge Praxiserfahrungen. Macht immer Freude zu lesen bzw. zu erfahren, wie es im echten HM-Leben aussieht. Insbesondere für Foren-Theoretiker und -Newbies wie mich. :thumbup:

    Dass ein großes Tarp bei Mistwetter immer besser ist ... wer will das abstreiten?

    Bei meiner Frage ging es ja hauptsächlich darum, ob zusätzliche Länge groß was bringt oder ob eine Investition von mehr Stoff und Gewicht in mehr Breite (als in mehr Länge) besser ist. Und klar, beides geht natürlich auch. Dennoch versucht man ja immer den Kompromiss hinsichtlich Gewicht und Packmaß zu finden.

    Da ich mich nun erstmal für ein 11' Warbonnet Minifly entschieden habe, werde ich damit die ersten umfangreicheren Erfahrungen sammeln müssen und hoffe, dass ich darunter nicht "absaufe". Allerdings ist mir schon klar, dass dieses (m)ein Sommertarp für eher gutes Wetter und sicherlich auch ein paar Regenschauer (ohne große Windstärken) ist. Irgendwann wird dann mal einen Regentag herausgepickt und ohne HM und Wookie ein Test gemacht, wie es darunter so aussieht. Freue ich mich schon drauf. Klappstuhl, Thermoskanne, Stulle und dann im Park "mit kalkuliertem Risiko" im Hellen unter's Tarp mit Rückfallstrategie (Auto auf dem 1000 m entfernten Parkplatz). :D8o

    Sicherlich ist davon auszugehen, dass sich Richtung Herbst/Winter ein zweites Tarp dazugesellt. Aber jetzt heißt es erstmal auf Wareneingang warten und starten. :)